Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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(Johannes) wurde zu SÄvctat in Agcnois, all,

!§'y. Francifcus Claude damals Prediger war, an.

Uhren. Nachdem ihn derselbe in den studien unter-en , ^Ete er ihn nach Montauban, dieselbige zu continui-M,^^ufer an. 1645. zu !» Train Prediger wurde, vonkMj. ^u chn nach St. Afrique in Rovergue, und von darnach Nimes berief. Weil die Reformirten anV» ort eine Academie hatten, bekam er gelegenheit,We "l sehen zu lassen. Er wollte auch daselbst die neue me-?.t>ekn,i^^dinals Richelieu refutiren, unterließ es aber, dak As Martel, kroksssor MeoloAlR zu Montauban,

ch Verordnung des 8ynoäi thun würde. Er widersetzte"kü!, h^«vieser zeit auf dem 8ynoäc> in Nieder-Languedoc ei-Mg «uf anstiften des Hofs vorschlüge von der vereini-MAx^/chgion that, weswegen ihm verboten wurde, ink- H „in .^nen Prediger abzugeben. Er begab flch also nachMe a ,..di?aufhebung dieses Verbots anzuhalten, und ver-vlestr reise eine antwort auf Antonii Arnaldi buch,

s, istie la koi äs I'Lgllss Oscboligus roucbant LLu-

Mes.„^Nannr, und weil die Jansenisten antworteten, gabM unterschiedenen streit-schriften gelegenheit. ErhieltW; chg.^vnat zu Paris auf, und konnte doch nichts erlan-MgLoerowegen eine reise nach Montauban, predigte da-NN ihm^ seiner ankunft, und nahm die vocation an, die

a-'d tieliUseldst anerbot. Da vier jähr vergossen, wurde ihmN er.„ ^erboten, sein amt hierselbst zu führen. Derowc-Mlbst N andern mal eine reise nach Paris that, und sichK Da -^Monate aufhielt, ohne daß er etwas erhalten konn-e» denn unterdessen nach Bvurdeaux beruffen wurde,k ^ivoin.Vcht annahm, weil ihn die kirche zu Charentonfahren lassen, welche ihn an. 1666. berief. Wo-^ Mgemerckt wurde, daß die Jesuiten damals das mei-Mey ssNn, um die gutheissung dieser wähl von dem Hof, der't dem Claude so sehr zuwider war, zu erhalten ; nurArnauld ein so starckcr gegner desto besser möchteaN hxU Sesttzet werden. Von dieser zeit an hat er sowolL.,den ^usgebung allerhand schritten, als auch auf andereMi^vmirlen in Frankreich grosse dienste gethan, svn-

Ä oer conferentz, welche auf verlangen der Nsäe-^ ^ >>... n rmic-N-n ibm und

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ze M>gsix^"stln lassen, und vielmehr den N. Bossuet über demPuncte, darüber gestritten ward, für eine ziemlicheVvii gemacht, welches dieser selbst nicht in abredeeiAls tzrflvch; wiewol er dabey die ursach anführet, er hättettz/o schxjssss "s der stille gebäten, ihm die gnade zu geben,Ts'vcs argument recht deutlich und gründlich zu wi-de/efvr,„jt?? nun nach widerruffung deS Nannetischen edictsflgb nicht länger sollten mFranckreich geduldet wer-den übrigen Prediger» 15. tage zeit, sichai,Ik,«lbDs a ^ degeben; diesem aber wurde angesagt, sichE Hat. ,i'«^"den von seinem orte fortzumachen, welches ervonnachdem er unterwegs viele Höflichkeit, sonder-^ Jesuiten in Cambray genossen, gieng er nach

Er er sehr wohl aufgenommen wurde, und von

von Oranien eine ansehnliche pension cmpfieng.^ch d.P. dem Haag auf, und predigte dann und wann,Ätaa, ^.st den iz.jan. an. 1637. Er hinterließ einenM^tzea„^stude, welcher anfänglich Prediger zu Cler-weilen von Paris, hernach aber der. «"Jhe im Haag war, und daselbst den 29. jul. an.vf„ ^ Stz. e.L^/,1, ^ines vattevs hemus

?Ä->!^d, em e^aag war, mw —

hgn ""chdem er einige schristen seines vatters heraus»^ Denn es hat Johannes Claude deren sehr vielx»„,J Rty^Mtter sonderlich seine streit-schriften wider An-

^Hd. 11^'den Jesutten Novet, und den Nicolle be-..

. den Jesuiten Rover, uiw vm

. -cz HHachl, ^ Zwar was Arnaldum anlanget, so ist bereitsls x'r U^dher gestalt Claude auf dessen buch is. ?erps-,^fs N Arna>>,i > /we antwort heraus gegeben. Da nundas vorige buch nebst einer defenstons-schrift^ kam, gab Claude heraus Lüponts Mx äeuxd He ^ ^erpstuits cie Is koi äs 1'Lglite Latko-

s-Xiis.Hjget ^oh^rlltie. Worauf noch andere in diesemcliHtap'aber den Nicolle anlangt, gab derselbes H seke--. comrs le Lülvinisms; dem Ciau-

bk gec>ss.^EkensL 6s la kekormstion; worauf Ni-^ V prstenäub Ikekormsz convJincus

ksm Nvr hat man von ihm: I/Ouverturs 6e 1'L.V ks U; liomgin8; ingleichen ?Lx3MSN äs toiikMa-vHe Oei„? k^'ss'brsr g iL Lommlluion und viele an-Se>). ^.Hevivaj.-Jrs8 ssoMums8 aber, darinnen allerhandh Hstt .in z ««^ierien abgehandelt lverden, bestehenäbr^'s "d sind zu Amsterdam an. 1688. und 89.» ^ äs ig K H äs Är. Lisväs xar Nr. äs la veve-

söhn Jsaacs und ein cnckel^ i» d-m Claude, von welchem oben, kam" vaag den rs. januarii an. 1684. Von

feiner kindheit an zeigte er grosse tust zu dem studiren. Manschickte ihn nach Utrecht, um dorten den gründ in den spra-chen zu legen, und wurde an Nr. le Platel und Nr. lsJeune, unter welchen er studiren sollte, und davon der letz»ke Grotii wercklein von der Wahrheit der Christlichen religionauf Französisch übersetzet hat, recommendirt. Joh. JacobClaude hatte mittlerweil das Unglück, innert den zwey er-sten jähren seiner Utrechtischen studien den vatter zu verlie-ren , sein Verlust aber wurde ihm wieder durch Nr. Martinseinen vetter und Vormünder ersetzet. Um diese zeit starbauch Nr. 1 s Jeune, deswegen Joh. Jacob Claude in biums-nioribu8 auch einen andern Lehrmeister annehmen muste, undhatte dabey das glück unter Burmanm Hände zu gerathen,von welchem er sonderlich auch eine grosse erkänntnis guterbücher erlangte. An. 1702. wagte sich der junge Claude schonm feinem nahmen ein buch heraus zu geben, dessen titulwar: L 7 /««,irr Oinercstio äs 8s!urLtionibu8 Vers-

rum , cur uäätts eti Üistribe äs Ivmricibus <L ?ieäsgaA!8. Dlßbuch hat dem sutkori neben anderm auch den rühm gemacht,daß man ihn deswegen unter die anzahl der frühzeitigen Gelehr-ten, oder luAsiuorum prsecosium, gezehiet hat. Nr. Martinbewog ihn auf eine sehr geschickte art, die Theologie den anti-quitäten und sprachen vorzuziehen, die er zuvor um ein merck-Uches mehr als jene liebte. Er fienge deswegen an, sich aufdieGottsgelchrtheit zu legen, und machte, ohngeacht seiner schwäch-lichen gesundheit, in kurtzer zeit einen so grossen weg darinnen,daß er in dem dritten jähr hernach an. 1706. zu Deventer mitallgemeiner gutheissung schon unter die Niniitms aufgenom-men wurde. An. 1710. that er eine reise in Engelland, woihn die Französische gemeinde zu Londen behielte, um ihrenPrediger, den Herrn Primerost, welcher seines hohen alters we-gen nunmehr zum dienst untauglich war, zu ersetzen. Diekirche in dem Haag hatte auch ihre ablichten auf Joh. JacobClaude gerichtet, und ihm deswegen eine vocation zugesandt.Er zog aber die kirche von Londen vor, und wurde an. 1711.den i i. hornung dorten eingeweyhet. Er machte sich bald be-liebt, sowol seiner gelehrtheir als seiner sitten halbe». In demvortrag seiner predigten konnte er großmüthig und freundlichzugleich thun, und suchte eben nicht vor andern sich hervor zuthun oder gelehrt zu scheinen, sondern liebte einen deutlichenund wohl-gegründeten vortrag rc. Er konnte sonderlich dieWahrheiten, fo er anbrachte, auf das hertze würckend machen,unddas um so mehr, dieweil er sechsten davon überzeuget war. Indem gemeinen Umgang redte er immer mit ehrfurcht von derreligion , und den darzu gehörenden dingen, und litte nicht,daß in seiner gegenwart jemand änderst thäte. Sein frühzeiti-ger tvd machte aber diesen schönen eigenschafften bald ein ende.Dann als sein einziger bruder auf dem lande mit den kinder-bla-tern angegriffen war, wollte Joh. Jacob Claude ihm bey-springen, ward aber sechsten davon angegriffen, und starb daranden 7. martii an. 1712. Nach seinem tode ließ sein bruder einenband seiner predigten ausgehen. L« r>rs ae , N

xriekLt. dar. concionum.

* Elauder, (Joseph) war zu Moßbach in Thüringen an.i;86. gebohren, und nahm zu Wittenbevg, allwo er studiret,den ßraäum eines Nagiüri an. Hierauf wurde er erstlichLonreÄoi zu Neustadt, hernach LsÄor zu Altendnrg, und end-lich Lrckiämconus an dem letztgedachten orte, woselbst er an.16;;. den 5. oct. das zeitliche gesegnete. Er hat WeinrichliKrariuni llosticuni vermehret, und klslmoäiLNi novsm, wieauch unterschiedene Orations8 geschrieben, von denen diejeni-ge , so er auf das Reformations-stubilLum an. 1617. äs in-culm A borriäa iiixerioris koritiüciL, excultsgue 6t üoriä»I.utkersnL Lrsti8 I^tinirats gehalten, Wilisth in die stabil»Ntenburgenim gnni jubil. II. LVLNgel. I^utber. bcoIssiL , Al-

tenburg 1719. in 4. eindrucken lassen, auch daselbst eine Nach-richt von der Clauderischen familie gegeben. Ludwigs schul-historie.

* (tlauder, (Gabriel) des gedachten Josephs söhn, war zuAltendnrg an. 16;;. den 18. oct. gebohren, studirte zu Jenaund Leipzig, nahm auch an dem letzten orte den graäum vo-Noris NeäioiliL an. Von dar grenz er zurück nach Hause,practicirte daselbst, und wurde bey untersthiedenen Sächsischen

Fürsten Leib-Nsäicii8, wie auch Läjurwku8 des Lollsgü big.turse Luriostorum. Er starb den Iv. oct. an. 1690. Man hatvon ihm einen tractat von der Universal - tinctur oder demstein der Weifen, Nürnberg 1682. in 8. Wilisch, stubil.

NtenburZ.

* Llauder, (Israel) ein Altenburger, war Professor Llo.ouentiL und Wioriarum zu Coburg, wie auch Inipector derHertzoqlichen Numnorum, und starb den 4. dec. an. 168;. Manbat von ihm Nersuriuln Loburgicuni; 8vüsm» LMolicmn

Nrsnbmgum, Altenb. 1699. in 4. Stamm-buch des Chur-

und Fürstlichen Hauses Sachsen, Coburg 168;. m 8. visserr.äs Liw Veterum n»Eio Lc. äiar.

* Clauderus, (Jacobus) von Altenburg, war kbiiofopbi-eNasiller und ksüor zu Lucca , hernach visoonuZ zu Alten-burg , starb den 14. april an. 16^4. und schrieb äs pscs rs-

liLiola; 6s Hmmi ; ae ()uXÜ:ione kipartitÄ in.

küpZnr I^omarmm , num L^ictreL MclsLÜLs «zd ejus Ooronatio-ne äspenäsat, 6: mnn ioüireÄs lümma kotsüsts in tempo-rsUbur fulZsst, Lc. , äisr.

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