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M pxlj ln dex Savoy-kirche alle sonntage eine Französi-er hielt, bis er ohngefehr nach einem halben jähreMndU/uft nicht weiter vertragen konnte, und daher seinerA wegen aus Engelland zu gehen genöthiget wurde., M nach an. i68;. in gesellschafft Gregor» Leti ,^»d, -^ter er nach der Hand zur ehe genommen, nach Hol-""digte sich allda vornemlich um den zustand der Re-deren lehr - sätze ihm von vielen jähren her amMelen, und besuchte sodann noch einmal seine an-tust Genf, welchen er aber alsobald nach seiner-"weckte, daß er sich um seines gewissens willen inA AW^derzulassen beschlossen habe. Als er um an. 1684..Maae -r ^.'viedrum angelanget, predigte er erstlich alle^^Französisch in der Remonstrantischen kirche, wurdelauge hernach von dieser gesellschafft an deren Oy-f,!!? Professors llumaniorum, kkilosophis- und LbrX-e^il H /^llet. Nach dem tobe Phil. 2 Limborch wurde er,mehr als einmal des 8c,cinianilini verdächtig ge-^gegx,, ". der theologischen krofellion Übergängen, bekam aber. W krokslUonem üiikoriN Kccleliaüic-e , die er auchU letzt-n'wudig und mit vielem lobe bekleidet, bis er endlicher ' 8. jähre seines lebens wegen leibes - schwachheit ,s», s«„ "ch sein gedächtnis und spräche fast gäntzlich verloh-ne» z. mt ferner zu verwalten gehindert wurde. Er starb,Kn u""-an. 17; 6. im 79. jähre seines alters. Seine sonder-a^edttnste jn ansehung der Philosophie, Historie, CriticUsse»,»er stucke der litteratur, haben ihm den rühm einesAedeyx Zehrten zuwege gebracht; ob er gleich auch unter-gefunden, wie er denn mit Richard SimonAbe!,. Lritica Vet. Pott. so dieser letzte heraus
,Ner - '^.jMt Win. Cave wegen der leben der alten Kirchen-Ar»^ - oem k. Martianay wegen der gelehrsamkeit undin, A»n i!" biblischen grund-sprachen des H. Hieronymi;n? Evq«g.v» Wayen wegen erklärung der i8. ersten verstculMeibx^Mo Iohannis; mit I. Perizonio wegen des geschicht-Cnrtii; mit Bentlejo wegen seiner Noten überl>nn de/ M»um ; mit P. Bayle wegen des ÄlanickXilini,r>, v,,» .^when providentz; und mit andern mehr wegenin dicken ^ streiten gehabt. Von seinen schriften sindlj^is; Llbliotkegus universells <L kiikorigue, in 2;.s.»l: Mbliochegus ckoiüe, die er nachmals unter dem
ancisnns <L inoäeriis fortgesetzet, und zu-«w oesteb-, ^2.' bänden, ausser einem bände von rabb. Zene-I>N» akp' ..Diese letztere hat er allein verfertiget, bey der„M ist anfänglich Jean Cornand äs la Crose, und
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ez^ ^rrnard sein gehülffe gewesen; karrkaliana, oulur äes niLtieres äs critigue; /irs Lritica in
iur cies mansres cte crmgue; trra ^rilicaM
, welcher er nachgehends Lpikola-, Lritica8 L Kc-als das dritte volumen beygefüget; Ou^ttioneain ZÜ ^ eine Lateinische Übersetzung von Thomä Stan-^i»er Ä^olopkire Orieiit:äl8, die auch Gotlfr. Oleariusr^ri» . stwn an. 1711. völlig beybehalten; Lompsnämmak initio munäi aä tempora Laroli Ma-
- E ä'Lrni-mä ^esn Laräinal äs Kickelieu; üilkoria^ Quorum primorum a Lkrilko usw iTculoruin;
»II krc>vinss8 - unie8 äe8 Lai8-6a8, von an. 1560»
äez 'hdrey fol. wobey auch eine LxxlisLtion lüliori-o^ci"iIle 8 von dem Herrn äs Limiers anzutreffen,^liilolopkiss, als i.ogisa, Onwlogls, l?nsum 3 -welche in der 2. edition an. 1697. m 4.?"chgehends noch öfters zusammen gedruckt wor-
k>^i/'EXion8 üir SS aus 1 'ou-Ippells boukeur L mslksur^a l.0teris8; Imits äs LinsreäulätL; LntietlSN8
»knÄ MütiL'.ss äs Phsologis, davon er jedoch nur denindem der erste Carolum 1 e Cene, ei-^ ^elq^üchen Prediger, zum Urheber gehabt; Lsnumens
»ll^Ux ^bsoIoFlsn8 äs Ilollsnäs lur l'kilkoire crmgueäs Kick. 8imc>u, wozu nach bnsem^Mimsn8 Lc. gekommen; eine französische» des ^ N. Testaments mit seinen anmerckungen , wel-^ 8ocini:mismi beschuldiget, und dahero zu Berttttverboten worden, worauf er Lclsircillemen^ äsäe8 rsmsrgues Ls. heraus gegeben; ^lar-
- , cui subjeck» elk kilkoriL LkrM; U
-.
>.,^>8 .... Pern/.,ec 3 n 8 lLtions ss Llsrici , cum eju 8 äemEiciz ' Lommemariu kkilologico, äillsrtstio-Äe ' Ltsri 8 TsckÄinsnri libri lnttorici, sotua,
Me er^O' Veteri 8 sssliamenti siseiogmpks Lc.,/°Nlien - >7* mehr so völlig als die erstem aus-
^ ovuni Ulkmentum ex säir. vulgsm cum
1° »Ii,,^sthen >„ü ^'onibu8 sssnr. üsmmcmäi, die er aus^»sion?,, ? eilllsche übersetzet, und mit seinen eige-vermehret; Lvckugslii ^ok-.nni8 csp. I.
^ 3Min^äversion1ku8 iUuüm-
He ^»w^^geheiibs ^"'anglich dem andern theil seines ?ems-»e^llj^vvdi beyq-L^ der andern aufläge seiner Übersetzung^der dieses hat er auch ane scho-V »>it ^stnge» . O'-U L. n. vsriorum und mit seinen eige-Ivz Ii, "er gk' ^,^^ehen Nensnäri L kkilemoui8 reli-sj,j„A""g und Noten ; LLKini8 8ocrkticiIII. ^ 1""br Version und Noten ; ksäoni8 llldino-V iern^'^: vsnorum, unter dem nahmen Theodor»^iLäiuni 7. Hiüoris8 ; 8ulxicii 8sveri Opera
eyysrir öcc. wiewol dieses letzte ohne sei-
nen nahmen; HuF. Orotium äs VsritÄts KeIigioni8 ekristianN,insgesamt mit seinen noten; wie nicht weniger auch keravüvogmata Pkeologics mit seiner vorrede und einigen kurtzennoten; wie auch dessen Opu8 äs voÄrina remporum; Krak-mi Opera omnia mit seinen noten; Lulebi! Onomaüicon ur-dium L locormu 8- äeripturre ab slisron^mn contirwamm
mit seinen anmerckungen , u. a. m. heraus gegeben. Bey die-sem allem aber führte er auch noch einen sehr starcken brief-wechsel, als unter andern in Italien mit Magliabecchi, Bian-chini, Valsecchi, Salvim ; in Franckreich mit Huetio, Bi-gnon , Nicaise, Olivet, Gallier, dem Präsident Bouhieur;in Teutschland mit dem Baron von Spanheim, Lenfant,Kustero, Johanne und Joh. Alb. Fabricio; in Engeüand mitden Ertz - Bischoffen von Canterbury , Tennison und Wake,Lloyd, Burnet, Boyle, Locke, Addison, Dodwell, Wotton,Waffe, Davies , Cudworth; ,n Holland mit Grävio, Noodt,Van Dale, Brencmann, Cuper, und verschiedenen andernGelehrten, denen auch selbst einige grosse Herren, als Frau-ciscus, Hertzog von Parma mid Piacenza, Alexander Mau-rocordatus, Woywod in der Wallachey und Moldau, inqlei-chen die Engelländischen Grafen von Pembroke, Shaftesbu-ry rc. beyzufügen, welche ihn zuweilen auch würckliche proben ih-rer Hochachtung und besondern gewogenheit verspüren lassen.Sein leben ist unter andern bey der neuen Tübingischen auf-läge seiner biblischen wercke wm. I. anzutreffen. Sonsten aber istauchschon an. 1711. zu Amsterdam em tractat unter dem titul:
^0. Llsrici Vita <L Opera aä an. 1711. und nach seinem todeeben daselbst Klage luilorigue äs leu Plr. ^esn ls Llerc, be-sonders heraus gekommen.
* (slericus, (Daniel) des vorhergehenden bruder war zuGenf den 4. febr. an. 1652. gebohren. Daniel, als der äl-teste söhn Stephani , trat fast in allem in die fußstapfenseines vatters. Er studirte nach gelegtem gründe zu Mont-pellier und zu Paris, und ward an. 1672. voctor zu Valeri-es, verheurathete sich nach seiner zurückkunft, und fieng glück-lich an zu curiren, dabey er niemals andere, als simple undbewährte mittet brauchte, und einen abscheu vor aller an derekarlatsiierie bezeugte. Sonderlich war er vortreflich in derviagnollica, und hatte es dabey in Griechischen und Lateini-schen alterthummern, wie auch der müntz- wissenschafft seheweit gebracht. Er war von natur frölich, aber dabey gesetzt,und eben deswegen desto angenehmer. Seine gnthertzigkert,Willfährigkeit, aufrichtigkeit und sinnreicher Umgang, machteihm so viel freunde, als ihm seine geschicklichkeit Hochachtungzuwege gebracht hatte. Seine statur war groß, und seinemine aus gelindigkeit und ernsthafftigkeit zusammen gesetzt.Weder die auswärtigengeschaffte, noch die Vorsorge vor einezahlreiche familie verhinderte ihn, fleißig vor sich zu studiren.Sein erstes werck war Libliorkeca llnawmica, die er nebstMangel an. 1685. in 2. folianten drucken, und an. 1699. wie-der auflegen lassen. Nach diesem kam lliitoirs äs la Reäecine,bis auf Galenum, Genf 1696. und vermehrter zu Amsterdam1702. ingleichen an. 172;. in 4. heraus, und wird vor ein Mei-sterstück gehalten. Zu ansang des jahrs 1704. erhielt er, wiesein vatter, eine stelle im Staats - Rath , und besuchte von derzeit an wenig krancke. Im jähr 171;. ließ ihn der König inSardinien nach Turin in Savoyen kommen, und befragte ihnwegen der gesunbheit der Konigin und der Königlichen Fraumntter. Dasselbe jähr gab er auch eine llillorlam latormn Lum-kricorum heraus, die- aus seinen briefen an Vallisneri genom-men ist. Inzwischen verlangten die Verleger der Historie der Artz-ney-kunst, daß er eine neue aufläge derselben besorgen, und siebis auf unsere zeiten fortsetzen möge; worzu er sich aber seinerUnpäßlichkeit wegen nicht entschließen konnte, sondern nur einenentwurf der fortsetzung beyfügte. Dr. Freind, der denselbenheftig angegriffen, hat dahero unrecht, daß er solches als einvollkommenes werck betrachtet, davor es der autkor niemalsausgegeben. Er übersetzte noch kurtz vor seinem ende die erste sa-tyre Persit, und machte kurtze anmerckungen darüber, die abernoch nicht gedruckt worden. Eine Unpäßlichkeit an den deinenveranlaßte endltch sein ende, welches den8. jun. an. 1723. im76. jähre fernes alters erfolgte, Massen er ;2. jähr vorher seinefran verlohren hatte, von der er vier söhne hinterlassen, davondie beyden ältesten m krregs-dienste getreten, der dritte aber ineinem bürgerlichen amte stehet, und der vierte krokess. llebr.I-INZUT zu Genflst. tom. IV. n. 10. H//-
tom. XI.
Elerk, (Johannes) Bifchoff zu Bath in Engelland, kam an.152;. zur Bsschoffllchen wurde. Der König Henricus VIII. vonEngeüand schickte durch ihn das buch, so wider Dr. Luthern ge-schrieben war, an den Papst Leonen, X. wodurch er den titul ei-nes beschutzers des glaubens erhielt. Hierauf wollte sich derKönig seiner m der ehescheidung mit seiner gemahlin bedienen.Allein Clerk hielt es mit der Konigin, und verfertigte einen tra-ctat, darin» er wies, daß die ehe des Königs mit der Catha-rina richtig sey, welchen er auch den Commissarien in dieserfache übergab. Doch schickte ihn der König an. 1540. anden Hertzog von Eleve, demselben die Ursachen, warum erdie Anna von Eleve von sich gestoßen , vorzustellen. Als erdannen zurücke ram, starb er, wie man vorgiebt, von beygebrach-tem gift. ,^s 'st noch ein anderer Johann Clerk, dereinige schuften verfertiget, und bey dem Hertzoge von Nor-folck 8eccsrairs gewesen, aber wegen seiner untreue den 10.may an» gesanglich eingezogen, und gehänget worden.
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