kr«^r,!M. schssm. äaxl. ; äs ksript. Lngl. S»ssM».
äs kxisc. Lstkon.
* äs Clermenate, (Johannes) ein Notsrms zu Mäyland,lebte am anfange des XIV. sseeuli, und schrieb: Hiltorism ässitu, oiigine <L Lultoribus LmbrosisnT, 3L äs hleäiolsnsnslumxeilis lud Imxerio Denrici VII. äs an. 1^07. sä iziz. welcheMuratorius tom. II. Lneeäotvrum heraus gegeben.
Clermont, die Haupt-stadt in der provintz Auvergne am flusseAcier. Sie hieß zuerst 6er§ovi-l, darnach üngussonemswm, str-vernum, strvsrns civitss und clsru» mon», welchen letztern nah-men sie von einem hohen darinn erbaueten castelle bekommen ha-ben soll. Man hält dafür, daß sie auf dem platze erbauet worden,worden, wo das alte OerZovi» gestanden, von welcher stadt Cäsarso viel rühmliches meldet, wiewol er die belagerung davor wie-der aufheben müssen. Ungeachtet dieser ort zu verschiedenen zeltenden grimm der Gothen, Alaner, Vandaler und anderer barbarengefühletsso ist es doch noch bis dato eine grosse und schöne stadt,welche auf einer höhe lieget, und an der einen feite Weinberge undHügel,auf der andern schöne wiesen und überaus fruchtbare ebenefelder,mitten in ihr selbst aber grosse und weite Plätze,schöne brun-nen und kostbare gebäude hat. Es ist auch daselbst eine wunder-bare brücke, welche durch die natur von dem kleinen flusse Tire-taine, dessen Wasser sich in einen stein verwandeln soll, soll seyngemacht worden. Sie ist ungefähr zc>. ruthen lang , 6. ruthendicke und 8. ruthen breit. Es hat Clermont ein Bißthum un,1er den Ertz - Bischofs von Bourges gehörig, darinnen der ersteBischofs Astremonius soll gewesen, und unter den übrigen sol-len 26. unter die Heiligen gezehlet seyn. Fernerfindet sich all,hier ein Präsidial, und führet sie auch den titul einerGrafschafst,welche aber nebst Auvergne mit der Crone vereiniget worden.Es sind in dieser stadt verschiedene Loncilis, auch bereits an.
546. rc. gehalten worden. Das merckwürdigste aber istdas, so an. ioy;. angestellet worden, auf welchem Papst Urba-nus II. präsidirte, und die erste berühmte creutzfahrt wider dieungläubigen, so unter Godofred'i Hertzogö von Bouillon com-mando verrichtet ward, beförderte. Ferner hat der Papst Jn-nocentius II. an. nzo. wider den Gegen-Papst Anacletum all-hier ein Loncstium gehalten, dergleichen auch in demselbigenLsulo Alexander III. wider den Gegen-Papst Victorem IV. ge-than. tib. II. lilz. VII. L. 6 Vrr'ttSa, 1 il>. IV. ?/r-
lib. IV. lib. IV. ep. 21. Lc. TÄro-
lib. III. c. 9. äs i'orig. äs Llsrmont. O«
, antig. äes vi1Ie8 äs krause. 6all. Lbrist.
D« ^äroics äu koi. biiloir. ä'üuverg. Lc.
Clermont, en Argonne, eine stadt in dem Hertzogthum Bar,welche den titul einer Grafschafft führet, auf einem kleinen Hü-gel gegen dem flusse Air über gebauet ist, und5. oder 6. messenvon Verdun ostwärts gegen die grentzen von Champagne zu lie-get. Sie ist sonst sehr wohl fortificiret gewesen, allein im XVII.liLsulo sind auch so gar die mauren davon eingerissen worden.Durch den an. 1659. aufgerichteten Pyrenässchen frieden wurdesie an Franckreich überlassen. Vermöge des Ryßwickischen frie-dens sollte sie dem Hertzoge von Mömpelgard wieder abgetretenwerden, es ist aber nicht geschehen.
Clermont, eine kleine stadt in der landschafft Beauvaisis, sowegen Roberti, Grafen von Clermont, welcher St. Ludovicisöhn und des Königlichen Hauses Bonrbon Urheber war, be-rühmt ist. Diese stadt liegt auf einer höhe zwischen Beauvais,Senlis und Compiegne.
Clermont in Beauvaisis, ist ein vornehmes Gräfliches ge-schlecht in Franckreich, daraus Nenaldus I. schon an. 1037.lebte; sein söhn Hugo I. hinterließ Renaldum II. unter dessenkindern war Naulphus, Hugo, Abt zu Cluny (von dem unten be-sonders,) und Simon, ein stamm-valterder Herren vonAittyund Nesle. Raulphus I. succedirte ihm. Er wurde Conneta-ble von Franckreich, begleitete den König Philippum Augustumanfseiner reise nach dem heiligen lande, und starb an. nyi. inder belagerung Acre, 2. töchter hinterlassende, Catharinam undMathilden, diese war an Herveum I. Herrn von Vierzon , jenean Ludovicum, Grafen von Blois und Chartres, vermählet, undbrachte, als die ältere tochter, diesem ihrem gemahl Ludovicodie Grafschafft Clermont zu. Sie zeugte mit ihm Theobaldumden füimern, welcher aber an. 1218- ohne erben starb, da derKönig Philippus Augustus die Grafschafft Clermont an sichbrachte, und sie seinem söhne Philippo zur appanage gab; nachdessen tode an. 1291. sie wieder an die Crone kam, und von demKönigeLudovico8gn«lIs seinem söhne Roberto, dem stamm-vatterdes Königlichen Hanfes von Bourbon, gegeben wurde, bis sienach verschiedenen Veränderungen endlich wieder an die Cronegelangete, nachdem der Connetable Carolus von Bourbon zuden Kayserlichen übergegangen war. Simon I. von Clermont,der jüngere söhn Renaldi II. hinterließ unter andern Raulphum
I. Herrn von Ailly, der an. 1214. starb. Unter seinen söhnen sindmerckwürdig, Gottfried, Bischofs und Graf von Beauvais, deran. i2;4. erwehlet wurde, und an. 12^6. starb, und Simon
II. der sich am Hofe des Königs Ludovici 8sn<N hervor that,welcher ihm und Matthäo von Vendome, Abt von St. Denys,die regierung des Reichs anvertrauet, als er an. 1270. seinenandern zug in Africa that, woselbst er auch gestorben. DieserSimon von Clermont war Herr von Nesle und Ailly, und er-langte grosse güther und ehre. Er starb an. 1288. und ließ nachsich Raulphum II., Guidonem Marschall von Franckreich, wel-cher an. i;o2. in der schlacht bey Courtray blieb , von dessennachkommen stehe Nesle; Simonem, der an. i zoo. zum Bi-
sch off von Beauvais erwehlt wurde, und an.
Raulphus II. wurde Connetable von Franckreich, »nvKönigen Philippo dem kühnen und dem schönen Me MEr nahm Bourdeaux und viel andere örter an. iryi-" .Mgeüändern weg, und büßte in der schlacht bey Courts.»^seinem bruder Guidone an. 1,02. das leben ein, ° fl«keine männliche erben. L« äroies äu koi. e» r ^Domains. mem. äs Leauv. biss. äs oe
* Clermont, (Hugo von) Abt zu Cluny, war, eoRenaldi Herrn von Clermont , und zuvor Abt "L.^pais'andere klöster, als zu Flavigny, zu St. Lucien äeund endlich an. 1 > 80. zu Cluny. Es ist noch fw vr ^. erHanden, welchen ihm Petrus von Cellesjgeschrredenstarb den 8. apr. an. 1199. sc.
Oallia Omut>
Clermont äs Lodeve, eine stadt inLanguedoc invon Lodeve. Sie lieget an dem kleinen flusse Lergw sLodeve und P^enas, und hat ein vestes schloß. , ist n»
Clermont äs Lodeve, ein geschlecht in Franckrciu//.^^aäst von dem Haufe von Castelnau. Pontius II- von ^heurathete Catharinam von Clermont äs Lodeve, ^ M
tochter und erbin Deodati Wilhelmi, Herrn von E
zeugte mit ihr Pentium, der ohne kinder starb, und P" ^ ,,esnannt Tristanum, Herrn von Clermont, welcher HE. zgi -Petrum, der das geschlecht fortpflantzete, und Mna^helmum von Castelnau, genannt Cardinal von Clerm^^br«-
fer kam durch seine meriten, und durch hülffe feiner >der, des Cardinals George von Ambosse, sehr empor- ^ ^warerBifchoffzu Agde, hernach zu Valence, dar^Bischofs zu Narbonne, und endlich zu Auch. NV.! ihn ^te ihn an. i;o;. zum Cardinal, und an. 1507. ssym ^ r>en>Povicus XII. als Abgesandten an diesen Papst , da ,* ließ / ^das interesse feines Principalen eifrigst angelegen lev f jy Ndaß man ihn auf der fagd gefangen nahm, und o«.nen thurm von der Engelsburg gefangen setzte; levoM h ^wieder auf freyen fuß stellele. An. r;n. u»terM.^^>v^bulle, darinnen das Loncilium im Lateran angeru'MgEde. Nachgehends gab man ihm die Legation E
... «8 des Cardinals-^'
woselbst er auch als Decsnu8i;40. starb. /Visa«. 6sII. purx.
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Clermont, ist ein ansehnlicher flecken in DauM" ejn abViennischen, mit dem titul einer Grafschafft, dav >und edles haus seinen nahmen führet, welches sich gebE,ne äste vertheilet , und viel berühmte lenthe her " >
hat. In dem IX. und X. fs-culo wird schon " erste ej,sem geschlechte gedacht. Sie hatten die wurde « ^
rons , Connetables und Großmeister von DauptM^ iV. r .ne conceßion, welche der Dauphin Humbert Am» S.Clermont gegeben. Ainard I. von Clermont tym'. pe>n^«plo der kirche zu Vienne gute dienste, hielt es auch h>n^fen von Burgund, gleichwie sein fohn SibuN- ^
ließ Ainardum II. welcher in der Historie Cnlixti v- ^
Dieser Papst hieß zuvor Guido von Burgurw, ' ,y. 7^.bruder Otephani, damaligen Grafen von Bur^-nun der Kayfer Henricus V. Mauritium Burom«auf den Päpstlichen stuhl erhoben, so suchte diel ^wieder davon zu vertreiben, weswegen er vrel vo> ^elK^piigleichen auch sein bruder, der Graf Stephanus w ^ per Icommando dem Ainard von Clermont auftrugi? ^auch zum General seiner armee ernennete. A volck ^MClermont brachte noch aus seinen eigenen mui'' g^egeL'M,men, und ließ sich des Calixti interesse dergestalt yeudaß er ihn an. 1120. zu ansang des junir wlf aeÄE^egtblichen stuhl brachte. Als ihn hierauf stÄ,,,,'fliehtestFranckreich rüsten, wollte der Papst seine erm Mpcn -ihn an den tag legen, und gab ihm ein neulich 2. silberne schlüssel im rothen selbe / owv^rlN/crone an statt des Helms, mit der deyschrut 'Ajnardssverim, ego nunquam ts nsgsbo. Dle>^
Ainardum 111. welcher an. 1280. und 9'-fredum 1. zeugete; unter dessen kindern wer Mten '
IV. welcher sich durch seine macht und tapf_ von -lnohen gebracht. An. izz8. fchenckte ihm A p„„qen. ^Hlin>einige guther, ihn dadurch auf seine feite i» w gZieNw ^ F:r dennoch beständig bey des Dauph'^^hrnen
bertr partey, welcher ihn an. N4i. Ejj, odec ^ilL
Dauphins, mglerchen zum souveramen pen>en .. pB
ble und zum Großmeister machte, welche w» besA, /sslich seyn fölte, die Clermont im DiennW ^ x^evees befand sich ein andeeClermont in deww' sticht. ^ches eben dieser Dauphin zu einer Vicomt AinartÄ^pja
II. zeugete mit seiner gemahlin Jsabella, « sthne^^iun!bin Wilhelmi, Herrn von Montoiso» ^ ^ssieß ^Älonl 0 >E,k,Ainardus V. ibm Dieser von §0 t
^I»u>,vuv V. »9»> zusrcvirtk. u--- ...
seinen Nachfolger , und ClaudiUM , H^^rst<n^gnt, genN^
von welchem die Herren von Montosson " Armen
welchem die Herren von .unter sonderlich berühmt ist Phrliderr
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