Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
Seite
773
JPEG-Download
 

c l i

kua^ltlanq aus eigenen Mitteln den krieg fort. Doch ver--«vr " 1 >e sich endlich mit einander. Worauf Elision den 24.Er'^° 7 .. auf seinem schlösse Josselin dieses zeitliche gesegnet,ßnjx^uahlte sich mit Catharina von Laval, einer tochtertzrx. x. des Herrn von und zu Laval, und Beatricis vonh«li Seine zweyte gemahlin war Margaretha von Ro-tzgi' M wittib Johannis von Beaumanoir, und tochter»„d dieses nahmens, des Vicomte von Rohan, Leon,te. ^°vannä von Rostrenan, mit welcher er keine Ander zeug-TrLn» " der ersten gemahlin aber hatte er 1.) Beatricem,Porroet rc. so an Alain VIII. dieses nahmens ver-trjx UM wurde, welcher Vicomte von Rohan rc. war. Bea-iiy an. 1448. 2.) Margaretham von Elision , welcheknani,. an. i;8?. mit Johanne Chatillon von Bretagne zu-lhsitz.U' dem ersten dieses nahmens, und Grafen von Pen-h«t. ^erwählet wurde, und an. 1441. das zeitliche gesegnet^ ctiron. k-e /.«-

b ^0/' lE. cle Lüarl. VI. Le L , 06ic. cls

sie , kill. Laroll VI.

ll. 487. ?o6. 52;. ;r6. -129. ;;8- 542- tom.

hist. der grossen Cron-bedienten.ldeMhenes , ein Athenienstr , des Pericles groß - vatterden bann oder die Verordnung des sogenannten Oilm-Ztvss^^and, wodurch man einen burger wegen seiner allzu«es a, ' macht, damit er nicht etwan ein tyrann seines vatterlan-»I. a möchte, wiewol im übrigen ohne seinen schimpf, undle, auf 10. jähr verbannen sollte. Jedoch sind auch vie-Asv M diese Verordnung aantz andern zuschreiben. SieheMGI« MA8. Durch Clisthenem ward auch Hippias,vrürE?" lohn, aus Athen vertrieben, seine tyranney unter.Uekt' Ü"d das gemeine Wesen wiederum in vorige freyheit^ Nv ^^lches st. II. 244. Ol^mp. ÜXVII. st. Ist. ;474. st.Ach.' geschehen. Herodotus redet auch von einem Elisthene,«lich ' dieses Clisthenis groß-vatter und Fürst von Sicyonien,Ü'as bÄsehends tyrann zu Corintho gewesen, wie Pausa-Uen Mkt. Einer von diesen beyden ist vielleicht der Redner,,^d gedencket. lib. V. c?r^s, in Lruw.

d- ll. in stritt. <L kericle. var. bitt.

^ 24. *

(-EArchus, ein Griechischer »utbor, lebte ungefehr in der?»aua/«, bey z;2. jähren vor Christi geburt. Er warWcht7?°reug der siege Alexandri Nagni, davon er die ge-Mhx' Schreibung nach dem zeugnis Quinti Curtii herausUv an L»utarchus ziehet ihn auch in seinem Alexandro stla-MejbeX Quintilianus urtheilet von dem geist dieses geschicht-^ folgende weise : Lütarcbi, spricht er , probawrWann' inkimawr. So daß es nicht sonderlich schade, iu verlvhren gegangen , wann nicht darum sein ver-M ^^.Muren, dieweil man den geist der schmeicheleyerey selbiger zeit nicht mit dem heutigen ver-bannt viele von unsern memoirss und reise-c7«r/r«,. Oraaiar. lib. II.

6rsec. lib. I.

L. 10.

«kan

^-iib w angestecket sind.

ElU ' cle lütt.

tochter des Meropis, Königs in Pityea, undlich Cyzici. Sie liebte ihren gemahl so heftig, daß^s^. !?ch seinem tobe selbst aus Verzweifelung erwürgte.

. N. I. in Argonaut. Lc.

N ayfd^' ein volck in Cilicia, Archelao ünterworffen,begäbeLiu^en berg Taurus zurück, um den Römern nicht zins-Etatm n. Aber M. Trebellius, einer von Vitellii üegati«er Walter in Syrien, triebe sie dermasscn zu paaren,ko,Hr Nk^lne grosse menge umgebracht, und die übrigen>Ien sick Ä" 16. zum creutze kriechen machte. Diese volckerMt, /„Won im jähr Christi 17. wider ihren Konig aufge-waren unter dem Kayser Claudio noch immeraufr,nber Antiochus, der König zu Comagena, grenzL wlb, und zerstreuete sie. Lnnal. lib. VI.

Ais

. ' ^ liehe Claim

beMte , ist nach Pausaniä bericht der älteste, so dief^^lthenienser beschrieben; man kan auch aus dendav^benten eines und das andre ersehen, was Clrto-">>d ^sache u^^bldet habe. Hesychius ziehet ihn einer wrch-^ Mcha-l «lwnaru Der Urheber des Operis Lr^moloZici,Er ^ tlili V-^liolius bedienen sich dieses werckes auch.

Ä ein klülolopkus, von Carthago gebürtig,

^seDs iw^ vatterlande den nahmen Hastrubal getragen.^ whre seines alters nach Athen, und ward

tzr ^sein/L/^.'.'L s dem^r auch nachmals chuccedrr-

^>>e ^ lehre durch viele schriften erklärte, indem er

- bucher soll geschrieben haben. Er hatte auchPeri«^. erkanntnis von den meynungen der Acade-vg pgtetrschen und Stoischen secten. Er ist aber un-wqy. °^g,bem Clitomacho IKurio, welcher Euclrdrsaa^ ^luch gedencket Pausanias noch eines andern

M?gchi vvn'^^^rocnkrcl wauramas nocy emcv »»><"»^>ehe «ger U Theben, der ein überaus berühmter fechterLege ^ vesen, und in den Griechischen schausprelenanderer erlanget habe. Lüac.

blstyx bibl. 6rR--s. *

' Eheil.

c l i 77z

* Clitonymus, em geschieht-fchreiber von Italien , undSibaris, welche beyde Plutarchus anziehet. Seine IrLgicasind dem ansehen nach über geringe fachen geschrieben worden.Plutarchus ziehet noch ein drittes buch von seinen wercken an,worinnen er etliche sehr übel ausgesonnene fabeln von Or-pheo ihm zuschreibet. 6s ttiii. 6rXL.

(slitor oder Clitorea, der nähme einer Thessalischen jüng-ster , von welcher die, Heyden gelichtet, daß Jupiter, wegenihrer sonderbaren schonheit, sich in sie verliebt, und um ihrerzu gemessen, sich in eine «meiste verwandelt. sp.

6)>r. , psMlieoir mxrbicum p. 1;.

Clitor, ein König in Arcadien, welcher mit seines vat-ters brüdern Aphidas und Elatus seinem vatter Azan succedirte,zu Lvcosura Hof hielte, und einer der mächtigsten und ange«sehnsten Könige seiner zeit gewesen. Weil er ohne Ander starb,so erbte von ihm das Reich Aepytus, der söhn seines brudersElati. Sonst hat er die stadt Clitvris erbauet, woselbst einbrnnnen war, welcher denjenigen, so daraus getruncken, ei-nen eckel vor dem wein zuwege brachte. o-M. üb. XV.

inetAM. Fs-chä«. in Lrasci. *

Clitumnus, ein ffuß in dem Hertzogthum Spoleto , ent-springet eine meile von der stadt dieses nahmens, befeuchtetCampello und Trevi, und stürtzet sich bey Bevagna in densiuß Topino, wird heutiges tages il Clitomno genannt. DieAlten melden von ihm , daß die ochsen , so daraus getruncken,eine weisse färbe bekommen. Juvenalis setzet hinzu, daß son.derlich das vieh in denen weyden - so von diesem fluß be-wässert worden , überaus fett worden sey. üb. II.

6eorg. v. 146. ?/r-r. üb. II. c. 10;. in Laüg. c. 4;.

*

Clitus, Hellanicä , welche Alexandri AI. amme war,bruder, zog mit diesem Könige herum, und hatte die ehre,daß er ^ 1 . X. 420. Olz'mp. LXI. ;.ü. ssl. ;6;o. L. L. z;4- inder schlacht bey Granicus dessen leben errettete, indem er ei-nem , mit nahmen Rhosaces, welcher würcklich durch einenhieb des Alexandri Helm gespalten, und still schwerdt schonaufhebte, den streich zu wiederholen, die Hand samt demschwerdt abhieb; weswegen ihn gedachter König sehr liebele,über eine der wichtigsten provintzen seines Reichs zum Gouver-neur machte, und die nacht zuvor , ehe er abreisen wollte,dieses amt anzutreten, zu sich zum abend-essen lud. - Nach-dem aber Clitus sich im trunck übernommen , und daraufdes Alexandri thaten verächtlich zu halten, hingegen seinesvatters Philippi hoch zu preisen anfieng , wozu gleichwolder König durch Verkleinerung alles dessen, was fein vatter imkriege verrichtet, diesem alten und getreuen soldaten Philippieinigen anlas gegeben , verdroß dieses den Alexander dermastsen , daß er ihn erstach, jedoch es nachgehends heftig be-reuete; welches L. X. 426. Ol^wx. OXIII. i. L. N. ;6;s. H.L. Z28- geschehen, üb. IV. 6c VIII. in vir.

Illex. Lc. *

Clitus, war das Haupt einiger aufrührer zu Tiberias zurzeit des Römischen krieges wider die Jüden. Josephus, da erihn gefangen kriegte, wollte ihm die Hände abhauen lassen, ver-stattete ihm aber endlich eine zu behalten, dafcrne er sich dieandere selbst abschnitte, worauf Clitus mit seinem schwerdtsich alsobald die lincke Hand abhieb. Jo/chz-«,, äs bello ^uä.üb. II. a. 4;.

* Clitus, ein junger bursch, welcher mit dem Dryante umdie Pallenen föchte, allein durch eine list jenen unter sich undum sein leben brachte. Als aber ihr vatter Oetho sie deShal-ben wieder hingerichtet wissen wollte, half ihr Venus nichtallein davon , sondern auch, daß sie ihren Clitum, wie siewünschte, selbst bekam. L?o»o«. narrst. I. Einige wollen, daßihr Hofmeister Präjhntes es dahin gespielet, daß des Dryan-tis fuhrmann bey angestelltem kämpfe die lohne nicht in seinesHerrn wagen gesteckt, daher denn die räder abgegangen, undda Dryas mithin gefallen, habe ihn Clitus also leicht vollendserlegen können. Allein da ihr vatter, welchen sie Sithon, ei-nen König der Hoäomanwin nennen , die dinge erfahren, ha-be er sie zugleich auf des Dryantis scheiter-hauffen mit verbren-nen lassen wollen, sey aber sowol durch ein besonders gespenst,als auch einen starcken regen vom Himmel daran verhindert wor-den. Dr-SE, L , apuä, Ürot. VI.

Clivano, eine Turckische stadt in Bosnien, in einer frucht-baren gegend gelegen, so ehemals bis zooo. häustr gehabt,und grosse Handlung getrieben. Sie wurde an. 1686. vonden Venetianern, welche nahe dabey die Türcken in die fluchtgeschlagen , geplündert und verbrannt. Beschr. des Röntgr.Dalmat.

Cltvasca, ist ein weinmcher flecken im Veltlin ohnweitPregrosso gelegen. *

Clivio , ein sehr alter, wohl bewohnter flecken im Veltlin,austeiner höhe und doch in einer ebene gelegen. Er soll dennahmen haben von seinem «Wer C. Livio , von dem mansagt, daß er mit dem Kayser Theodosio aus Griechenland inItalien angekommen sey , und als er unter dem Kayserli-chen General - Lieutenant Stilrco wider die Gotben ae-krieget, über das Wormser-joch ins Veltlin gereiset, und nachdemer sich der lustigen gegend halber allhrer niedergelassen, diesenbrt angebauet habe» Xbser. üb. XII. pas. 190, *

TN z * * *Clt-