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Zweyter Theil. Bi - C.
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Kilchperg, und bekam mit selbiger die Chingischen güther.Von deren posterität, die sich Freyherren Cloßeri zu Heyden-burg nennen, war George Ludwig an. 171;. Ausschuß beyder Schwäbischen Ritterschafft am Neccar. Die Cloßen inder Schweitz sollen gleiches Ursprungs seyn, ob sie gleich demwapen nach mit einander nicht überein kommen. Man füh-ret sie her von Jacoko Cloosen, einem berühmten Capitain,der sich um das jähr ^98. zu Lucern niedergelassen, und 2.söhne gehabt hat: 1.) Johannem, welchen man Tausend-teufel genennet, weil er nebst 14. mann 100. andere in diefiucht geschlagen; von dessen nachkommenschafft sind viele beydem Canton Lucern Rathsherren, sonderlich zu ansang desXVII. s-xcuii Heinrich Ritter, Obrister und Schultheiß daselbstgewesen; 2.) Henricum, welcher gleichfalls um das jähr 14-0.bey erwehntem Canton die stelle eines geheimen Raths beklei-det. üemm. k. IV. Burgm. Schwäbisch. R. A.

Spangenb. Adelsp. k. II.

Clofter, war nach den poetischen fabeln, ein söhn Arach-ne, und erfand zuerst den gebrauch der spindeln bey demspinnen. ?/,'». üb. VII. c. 56.

Closter Arnstein, siehe Arnstein.

Clofter Grab, Böhmisch Hroby, ein berg-städtlein zudem kloster Osseck, welches unter dem Ertz-Bischoff zu Pragstehet, gehörig, liegt in dem Bechiner - kreis, ohnweit La-bor. topogr. Lobsm. x. 20. milcel. cisc. I.

Üb. III. c. 7. §. 4. x. 78.

Clofter-Neuburg, siehe Rloster-Neuburg.

Closterthal, ein thalgelend im Walgöw, das sich vomArliberg und dem dorfe zur Stuben an, dem Wasser Alfentznach (das oberhalb Pludentz in die III fällt) auf etliche stun-den lang hinunter ziehet. Es hat den nahmen vom fleckenzum Clösterlein, welcher nebst Pratz und Talas darinnen liegt.

Mset. lib. XIV. x. 220. HÄ-nx/ üb. X. x. ;;o. *

Clotarius I. der alte zugenannt, Clodoväi I. söhn, hattezuerst das Königreich Svissons, bekam aber nach seiner brü-der und vettern tode noch darzu Austrasien, und endlich dasgantze Königreich Franckreich. Er führte zweymal krieg inBurgund, nemlich an. 52;. und 2;. (s. Clodomirus.) undtödtete seines bruders Clodomiri söhne, Theobaldum und Gon-terium, welche er von seiner mutter Clotilde, unter dem ver-wände, sie in ihr vetterlich erbtheil einzusetzen, heraus gelockethatte. («) An. 5; i. half er seinem bruder Thiderico in der er-oberung des landes Thüringen; (s. Theodoricus ) und alser nachgehends mit seinem bruder Childeberto in krieg ver-sahen , riß ein grosser stürm ihre armeen von einander, dasie im begriff waren mit einander zu schlagen, (L) Wie nunhierdurch ihre Uneinigkeit wieder vertragen, thaten sie beyder-seits mit einander einen einfall in Spanien , wurden abergeschlagen. (s. Childebertus.) Als an. ;48. seines bruderssöhn Theodebertus, und an. 552. auch dieses letztem söhnTheobaldus gestorben, succedirte er im Königreiche Auffra-ßen , mit ausschlieffnng seines bruders Childeberti, dem diehelste davon gebühret hätte. (§) An. 5^. schlug er die Sach-sen und Thüringer an der Weser, welche sich empöret hatten,und verwüstete ein groß theil Sachsen-landes, auch gantz Thü-ringen. An. 557. soll er abermal einen zug wider die Sach-sen vorgenommen haben, weil sie aber den vorigen tributversprachen, hak er abziehen wollen; allein die vornehmstenFränckifchen Herren haben ihn genöthiget, sich mit den Sach-stn in eine schlackst einzulassen , welche letzter« noch vor derschlacht die helste ihres landes Clotario dargeboten; als er aberauch dieses ansgeschlagen, hat er von den Sachsen eine sol-che Niederlage erlitten, daß er fast den frieden von ihnen bit-ten müssen. Sein bruder Childebertus aber rechte aufs neuedie Sachsen wider Clotarium , welche dann an. ^7. bis Deutzüber den Rhein giengen ; denen aber Clotarius mit einer gros-sen armee entgegen kam, und sie in unterschiedenen harten tref-fen dahin brachte, daß sie frieden bitten, und ?oo. ochsenzum jährlichen tribut versprechen musten. («0 Es hatte auchdieser Childebertus, des Ckotarii söhn, Chramnum zu einerconspiration wider seinen vatter verführet, jedoch konnte er nichtden ausgang davon sehen, weil er bald daraus starb, und alsoClotarium zum einigen Regenten von Franckreich hinterließ,welcher seinen söhn vor dieses mal pardonirte. Als er aberzum andern mal die Waffen wider seinen vatter ergriffen hatte,ließ ihn derselbige mit seiner gantzen familie in einer mit strohgedeckten Hütte verbrennen, worüber er sich aber nachgehendsheftig grämete. (e) Endlich, als Clotarius sich an. 561. imwalde zu Cuise zu sehr mit der jagd übernommen, überfiel ihnein heftiges fieber, daran er in selbigem jähre im 64sten sei-nes alters, und hosten seiner regierung starb. (/) Man sagt,daß er ein geschickter, verständiger, tapferer und freygebigerHerr, aber darneben sehr wollüstig , grausam und ehrgeitziggewesen sey. (Z) Er hat 6. gemahlinnen gehabt: r.) Ingon-de, mit welcher er gezeuget Gontier und Childebertum , wel-che beyde vor ihm gestorben; ferner Charibertum, König vonParis; Guntram, König von Orleans und Burgund; Si-gebertum, der König von Austrasien worden; und Clodohin-den, eine gemahliu Albinj des Longobardifchen Königs. 2.)Haregonde, der Jngonde schwester, welche ihm Chilpericum,König von Svissons, gedohren. ;.) Chunsene oder Gunsine,

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eine mutter des unglücklichen Chramni. 4.) Dregonde, Bertharii Königs in Thüringen tochter.diuca, seines bruders Clodomirs wittwe; und A.Kseii,emde, Theobaldi Königs von Austrasien wittwe. 4.

tode wurde das Fränckische Reich unter seine sttzMv"söhne Charibertum, Guntram, Chilpericum und SW zndergestalt getheilt, daß Charibertus zu Paris, Gunnc" MOrleans, Chilpericus zu Svissons, und Sigebertusz»residirte. (t>) Die grentzen von eines jeden antheu w".s vatters , weil FranckM^

ders, als zu den zeiteissihres vaucrv, wenden zuwachs von Burgund grösser worden. (,) «k'c.

Üb. III. c. 18. (L) L. üb. III. c. 28. 6>A K-Z.

(-) 7 «^. üb. IV. c. 9. (^) Iib-.IV- ;

ack Marceü. cbron. (- ) üb. t '

i; 16. 20. best. KeZ. c. 28. (/) uj,. st

breZ. üb. IV. c. 21. c. 0-

c.conf. crit. in Laron. tom. II. ack. an-

(Z ) bist. ste krance . tom. I. cnl. 152. (

üb. IV. c. 22. ( r ) , cl. tom. I. col- *' '

Clotarius II. der grosse oder der junge WÄckb Enig in Franckreich, kam nach seines vatters CH«p^.,x Mnigs zu Svissons, tode an. §84., da er nur 4. wo«» ^ vorzur regierung. Weil nun seine mutter Frcdegon^.Brnnehilden gewöhnlicher arglistigkeit, und vorvon Austrasien Childeberti macht furchte, ersuchte sieden König von Burgundien, Clotarii vetter, daß er pe-schützer seyn möchte, worzu sich auch dieser, garquemte, und nicht allein Childebertum von allem p W-unternehmen abhielte, sondern auch den aufgeworii ,nig Gondebaldum bald anfangs unterdrückte, uno ..xEration der Grossen, die es mit demselben hielten ,te. («) Er setzte auch einen eigenen Rath, welcher ' Me,degonda die vormundschasst des jungen Elotarit M chMließ aber hernach, da Clotarius sollte getauft wervc

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Bsfchöffe und ;oo. andere leuthe schwören, daß er

ächtes kind seye. (Nach Gontrans tode ... . ^

dcgonde ihres sohns selbst an wider Childebertum, » ^ pedenselben an. 5?;. in der schlacht bey Svissons ,jungen Printzen selbst mit bey der armee hatte, un .. M

then durch seine gegenwart einen desto grossem w M e >chen. (c) Nach Childeberti tode fiel sie m Au rro^ h rund erhielte einen sieg bey Latosao; als sie aber zwr^.v^hennach dieses zeitliche verließ, ward Clotarius vonund Theodorico des Childeberti söhnen ftlndurywelche, wo sie nicht selbst unter einander uneiMg AaE,,ren, ihm viel zu schaffen würden gemacht haven. jpnaber der erste an. 6 n. getödtet ward, und der ano ..„.z!genden jähre an der rothen rühr starb , ererbtder ihre lander, und ward dadurch Kom^ «AMo

von

waren zwar von Th^mn

le in die Hände, ließ den ältesten und noch einenbringen, den dritten schickte er in Neustrien, und uev^^xwM ^

erziehen, der vierte kam sonst um; und hieraus ^peri» 0,

sich die Austrasier und Burgundier Clotarw ohm^ 100'^,

nachdem er Brunichilden hinrichten lassen. (« 1 .barden machten sich, gegen erlegung einer gs.E^anffldes, srey von dem tribut, den ste bisher den ^ssienzahlten. (-) Nach diesem gab Notarius semem

Dagoberts das Königreich Austrasien, und M

diesem ins land fielen, auch ihn aus dem selbe ü^jgihm Clotarius zu hülste, tödtete der Sachsen grossen^dum in einem duell, woraus seine armee ^emerhielt, nach welchem er alle gefangeschwerdts übertreffen, hinrichten ließ.hernach, an. 628. starb er im 4;. jährehat drey gemahlinnen gehabt, welche, w'^'Mde pgehalten wird, Holdetrude, Bertrude und^ per»

Mit der ersten soll er gezeuget haben Merove pesi'

schlacht bey Etampes an. 60;. gefangen und

geben. (a) b,vs. üb. VII. c.;

VIII. L. I. n. 9 . ( c ) be/i. KeZ. 0 . gS

c. 20 - 47 . ( e) a- 4 ^- , snn^ ^ sl>-

b-F. /i-Z. L.41. (s) Oonk. cow'

tom. II. ack an. 628 . , in crit. IN oa ^

628 . n. 8 . v Btirglw!!/lM

Clotarius III. König von Franckreich ,välss^^x kl^

cedirte an. 6; 6. seinem vatter Clodovcw U- H sonders Lderjährigkeit führte seine mutter Battidss lM ^ marheil die regierung , als sie aber ms kloster gwalt bey dem Majors vomus Ebrmno, ^ uAioalvÄeherrschte. Unter wahrender regierung Arm

würdiges, als daß Clotarius Bertharido w ^lt st ^^s-er Longobarden König, beystunv, Ar ^ CloM^s MElagm w«d-, (

c regierung^D^^„l4.) v bv'

etwan an. 614. oder 61;erben. Von der zeit seinereinstimmig, indem einige 4.,

andere