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Zweyter Theil. Bi - C.
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cod coe

D^^^omannus, (Salom.) gebürtig von Bareuth, warschen ^ ^ Kitzingen , wie auch Lllellor des Brandenburgi-"»»i^Eorn. und starb an. 1647. den 1;. iulii. Man hat

«>isn ^ kervigilium kasis; Irocb-ücsm Ikrenorum Zere-L ÖgUismbicLln Lancici Lanticorum karsxtirsüii

.^ODO^OküORI, von tintinnsbuluin, und

des«' , waren in Griechenland gewisse männer, welche

,nichts mit einem glöcklein in der stadt herum giengen, undtje M - ob auch die Wächter munter wären. Denn so baldenta^ter glöcklein hörten, musten sie gleich dem mannlauffen. Es giengen auch dergleichen vor den leich-!kt c^ven her , daß der klsmen üislis, und andere Prte->e«'. Welche sich an der leiche nicht verunreinigen durften,

, ieit auf die feite gehen möchten. , äs rin-

feLUIiz.

W.Mrtngton, (Robert) ein Engeüänder, gebürtig aus Glo-be« ,v>re, legte sich nach hingelegten reifen aufs bücher-fchrei-stn »n gab in seiner mutter-sprache das leben Roberti, Gra-Cr b"'? Essex, und eine collectiv» von sprüchwörrcrn heraus.Äes»(,i auch aus dem Lateinischen, den Justinum , Curtium,fabeln rc. und aus dem Französischen P. Molinai tra-Erkänntnis GOttes, ingleichen der Königin Marga-^ili Navarra Heprameron übersetzt, worauf er an. 166;.* ^'ven an der pest gestorben. r-^ooa.

»isch^droipo, oder Codropio, ein flecken in dem Venetia-Cl^u gebieth; er liegt eigentlich in dem Frioul an dem flusseÄ > nt./cchs stunden von Palma Nuova, gegen Westen,

« "altioimAirL Oeogrspbigue.

t>eg I-^ronchus, (Bapt.) ein berühmter lVIeäicus zu ansangv f^culi, schrieb : äs Lbrillisna ÄS ruts meäenäi 8s-chki o oolognn 1629. in 4. <L 8- äs lVlorbis sn. 1602. Imolse Lile^ssEgntibus, ib. l6o;. m 4. äs Älorbis venellcisscVe-i»° ^'Venedig r;y;. in8. cls n^äropbobiü, Franckf. 1610.

(>i^ ae 8sle Lbkinckü, ib.; Lamm. äs Lileboro, ib.; äs Lrmistiv^ericis L cls llstione vitsnäi sorum kericuln, it. äs 8a-proäucenäi, Cöln 162;. in 8. äs Viciis Vocirl? bibl. Loälej.

"Tl-k^s, Melanthi des i6den Königs der Athenienser söhn,A, König zu Athen, fieng seine regierung an L. N.M ie>9i. Man sagt, daß weil er begierig gewesen

M bass '»91. MSN läge, vay wett er vcglcrig grweirn,ÜVm Md, welches von den Heracliden oder HerculisMen uie„, welche eine zeitlang Herren von Peloponneso^ abgegriffen wurde, zu erlösen, er, das Orüsulum ge,»r Uue es endlich damit ablauffen würde? und daraufe 1 n,üa °*t bekommen, daß diejenige partey den sieg erhal-le ^ A deren Oberster würde getödtet werden. Hierauf,^»ser "ch für einen bauer verkleidet, wäre also in der Do-S>d häufte man selbige feinde nannte, ihr lager gegangen,^ "ach angefangenem gezäncke einen soldaren von denf' >vel^U>undet, damit er wieder sein leben einbüssen möch-1'ch naxM auch im 21. jähre seiner regierung geschehen, nem-«usebii bericht im ;ien jähr der regierung Davids, umdx» N Welt 291;. ll. L. -071. Diese tapfere that wurdeU> des! Aheniensirn dermaffen hoch gehalten, daß, weil sieMeten r ^e möchten nicht mehr wieder so einen vor-M i«sIursten bekommen, sie sich resolvirten, ihre Repu-Ai är^unstige durch gewisse Obrigkeitliche Personen, wel-.Ms gOmes genennetwurden, regieren zu lassen , aber jedochnach der damals darüber gemachten ersten ver-I;?dti s^/wenslang behalten sollten ; unter welchen Medon,erste war, fo 20. jähr regierete.

I Irb. I. Ilb. V. c. 6. ex. 9.

K°cietM, ein Lateinischer Poet, lebte unter dem KayserÄM ^ungefchr 90. jähr nach Christi geburt. Er hat un-Ätjj aaymen ?bs 5 eis ein heroisches gcticht von dem Theseusö^cket d' welches sehr ist durchgezogen worden. Iuvenaltst eiu rDIben ü»t. l. ingleichen (st. 6 . der armuth des Codn,» Li-qg^uchwort Loäro xauxerior entstanden, äs kost.'jLod-.Auraäsx.*

Msqi^herif, jst der nähme, welchen die Türcken der stadtgebe», und heißt es so viel, als die Heiligkeit des, äs i'Lmp. Ottom.

Philipp)Königlich-Französischer 8°cret3rw5.teD' Ur^c^wirten eitern gebühren, änderte aber die re-8eÄUna>,/cgte sich auf die erkänntnis der sprachen und un-Äcktgew^heil. Schrift, in welchen beyden stucken er sehrEr hat unterschiedenes geschrieben, als einenNcich ^uber den Hiob, den und des Salomoms bu-V«- 5 ,nig 7 ^M grund-text übersetzt, über einige verse Ebr. 9.^8 - "igm I,ss^?äones von dem meß-opfer, der rechtfertlgungeccie^m seschlcchts-register Christi, v« bibl.

Mvff^au , ^ Nicolaus ) Bischoff zu Dardanien, Weyh-Lv" ernannter Bischoffzu Marseille, war zu

ind-!. ^ oder wie andere wollen, zu St. Calais anNL?" den^covintz Maine gebohren. An.^88- begabehr°n Dominicaner-orden, darinnen er gar bald die""d U "A"en erlangte, indem er krokeildr Meol^iT,Lensriäir, auch an. lüos. i» einem zu Rom

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gehaltenen Capitel Oeknitor 6ener3li8 von Franckreich wurde.Er war auch Prediger bey der Königin Margaretha von Va-lois, und ließ seine beredtsamkeit sowol mündlich als fchriftlichvon sich spuren. Der König Henricus IV. erwehlte ihn aufbegehren des Cardinals äu Perron, daß er das buch des Kö-nigs von Groß-Brilannien beantworten sollte. Er antworte-te auch hernach auf des Pleßis Mornay tractat vom Abend-mahl , und schrieb auf verlangen Gregor« XV. wider MarcumAntvnium äs DvmiNts, unter dem titul: äs Sscr» Kon->rckii»Pcclslise, 6ns. säverlus 8smpubIlLsin Älsrci äntonü äs Oy-minis, Lc. Sonst hat er auch noch andere wercke ans licht ge-stellt , als eine Übersetzung des Flori, eine Römische Historie,rc. Ludovicus XIII. ernannte ihn zum Bifchosszu Lombez undXaintes, welche er wieder aufgäbe, und hernach zum Bischoffzu Marseille. Er starb aber, ehe er dieses Bißthum in besitzgenommen, den 21. apr. an. 162;. im 49. jähre seines alters.Seine schreib-art und reinigkeit der Französischen spräche istsowol, alldieweil er lebte, als stithero nach desselben tod inFranckreich sehr hoch und werth geschätzt worden.

Lall. Lkriü. *

Cöhorn, (Menno) ein berühmter Ingenieur und Gene-ral-Lieutenant unter den Holländern. Er stammte her vondem bekannten Mennone Simons, welcher den soldaten-standschlechterdings verwarf. Allein dessen ungeachtet erwehlte erdiese lebens-art, und machte sich dadurch schon zu Königs Wil«helmi III. in Engelland zeiten nicht wenig berühmt. Darzuauch viel beygetragen, daß er das castell zu Namur mit vie-len werten, und insonderheit mit dem nach seinem nahmengenannten kort Cöhorn, bevestiget, selbiges auch in der erstenbelagerung an. 1692. tapfer vertheidiget hat. In den folgendenzeiten vermehrte er seinen rühm durch einnehmung verfchiedcnervestungen und aufgeworffener linien , absonderlich aber, da ernach annehmung des Spanischen testaments, und besetzung derSpanischen Niederlanden von seilen Frankreichs Bergen opZoom, als die damalige Vormauer von Holland, auf eine für-trefliche art beseitigte, und bald hernach an. 170;. den 14.may die vestung Bonn innerhalb;. tagen , von der zeit an zurechnen, da sie mit schwerem geschähe beschossen worden, zurübergäbe gezwungen. Hierauf gieng er wieder nach Flandernzurücke, und nachdem er allda verschiedene expeäiciones glück-lich gethan, wendete er sich nach dem Haag, allwo er den 17.marlii an. 1704. beynahe in dem ?osten jähre seines alters ge-storben. Man hat von ihm eine neue art zu fortisiciren, welcheer in Holländischer spräche, unter dem titul: Mewe Veüins-bouw, heraus gegeben.*

Esel, ein König von Groß-Britannien, lebte zu ende desIII. k-LLuli, und brachte seines vatters bruder Asclepiodotumum, damit er an dessen stelle auf den thron gelangen möch-te. Man hält ihn für einen vatter der Helenä, des KaysersConstantini N. mutier. In der Engelländischen Historie wirdauch noch eines andern Coels gedacht, welcher ein söhn undNachfolger des Marii, und zu Rom erzogen gewesen. Es istnoch ein anderer, welcher durch Fergus, den König vonSchottland, geschlagen worden. ?o/?ä. r^Z-7,«,. L>„ cAe«e,lull. ä'llngler.

Löläno, siehe Leläne.

(sölestiner, ein gewisser Mönchs-orden, und äst der Vene«dictiner, welchen der Papst Cölestinus V. da er noch Einsiedlerwar, an. 1244. gestiftet, worauf ihn der Papst Urbanus IV.an. 1264. approbiret, und dem orden St. Benedicti einver-leibet, ferners auch Gregvrius X. an. 127z. auf dem änderstLoncilio zu Lyon, wohin gedachter Cölestinus zu fusse gekom-men , bestätiget hat. Er breitete sich in kurtzem gar sehr inItalien aus, Massen anjetzo sich auf die 96. klöster dieses or-dens darinn befinden; wurde auch von dem Könige Philip-po kulckro in Franckreich eingeführet, welcher Petro äs Sor-te , seinem Abgesandten zu Neapolis, ordre gab, bey demGeneral dieses ordens anzuhalten, daß er 12. aus demselbennach Franckreich senden mochte. Als diefe Cölestiner an. 1 ;oc>.angelanget, raumete ihnen der König 2. klöster ein. Nach-gehends ließ der Dauphin Carolus noch 6. andere an. 1^2. da-hin kommen. Es ist merckwurdjg, daß dieser orden in Franck-reich eben die Vorrechte und freyheiten geniesset, welche den Kö-niglichen Secretarren gegeben sind; und sollen sie solches einemgewissen Robert äs Iußi zu dancken haben, welcher anfangsauch in dem orden gewesen,aber hernach unter Philippo von Va-lois 8ecremire äu 8oi worden, und seinen amts - genossen denVorschlag gethan hat, in der Cölestiner - kirche zu Paris einebrüderschafft aufzurichten, und weil felbiger zeit das klöster armwar, so sollte jeder alle monat demselben 4. lots ksrills reichen,welches hernach von den Königen bestätiget worden, und nachund nach anlas zu ertheilung des obgedachten rechtes gegeben;zu dessen anzeige auch Carolus 8spiens an. i;?8. als er währen-der gefangenschafft fernes vatters, Königs Johannis, die reqie-rung führte, hinzugethan hat, daß diese ordens-leuthe einen beu-tet, wie die Königliche Secretarien, tragen möchten; welchesauch König Johannes nach ferner Wiederkunft aus Engellandan. izsi. und Carolus, da er selbst König ward, an. 1,68. be-stätiget. H/EoH'c. klar. OssLN. äi tutt. ssl. 8sl. rrsite

äss äroits äes 8el. <L Ron. hjll. äes Lslsüin- äs ks-

ris. co«st-e. ?. ^0». ^

Römi-