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diese zeit Abt zu St. Mesmie bey Chalons- 5 ur-Marne war.
, Liss. gen. tom. VII. x. 717-7)0.
* Coetlogon , (Alanus Emanuel von) Marquis von Coet-logon , Marschall und Vice-Admiral von Franckreich, Ritterder Königlichen orden rc. war der siebende söhn Ludovici vonCoetlogon, den ihm seine gemahlin, Louise le Mencust, an.1646. gebohren hatte. Er war an. 1663. unter dem regimentdes Dauphins Fähndrich, welche stelle er an. 1670. auf einemschiffe annahm, und sich dabey dergestalt hervor that, daß eran. 1672. zum Lieutenant, und an. 1674. zum Capitain be-stellet wurde. An. 1676. hielt er sich in dem treffen auf derrhede bey Palermo gantz unvergleichlich , und that nachge-hends den feinden gewaltigen avbruch, gestalten er nicht nurAgosta angriff, und ein kort dabey eroberte, sondern auchunter den stucken der stadt Barletta in Apulien ein kriegs-schiff, nebst vielen kauffarthey-schiffen, verbrannte. An. 1636.setzte er mit seinem schiffe von 44. canonen, zwischen Gibral-tar und Malaga , zwey Spanischen kriegs - schiffen , die ihnnicht grüssen wollten, dergestalt zu, daß sie mit vollen segelndie flucht egriffen. An. 1037. eroberte er ein Algterischeskriegs - schiff, und half im folgenden jähre unter dem Mar-schall von Estr-es Algier bomdardiren. An. 1639. that er un-ter dem Marschall von Chasteauregnauld in dem treffen beyBantry in Jrrland alles, was man von ihm verlangen konn-te , hatte aber das Unglück, daß feuer in sein schiff kam, undihn ausser stand setzte, weiter etwas zu unternehmen. Hier-auf erklärte ihn der König am i. nov. des besagten jahrs zumLKek-ä'LK-sräre , in welcher qualität er an. 1692. in dem tref-fen bey la Hougue dem Admiral-schiff, worauf sich der Grafvon Tourville befand, und welches in der äussersten noth stachzu rechter zeit zu hülffe kam. An. 169;. verbrannte er indem Hafen von Gibraltar zwey kriegs-schiffe, die unter dencanonen dieses Platzes sicher zu seyn vermeynten. Am 1701.wurde er General-Lieutenant zur see, der König von Spanienaber trug ihm die charae eines General-Capitains in den Occi-dentalischen meeren auf, da er denn in America sowol Franck-reich als Spanien gute dienste that. An. 170,. nahm er aufder küste von Portuaall fünf Holländische kriegs-schiffe weg,ungeachtet er nicht stärcker war, und an. 1704. commandirteer unter dem Grafen von Toulouse, in dem treffen bey Ve-iesmague, als Vice-Admiral, das ooips äe bstsille; im fol-genden jähre aber hatte er das commando über eine escadrevon 17. schiffen. An. 171;. erlangte er bey dem zu densee-sachen verordneten Lolleglo die stelle eines Raths. An. 1716.aber wurde er zum Vice-Admiral im Mittelländischen meere,und zum Ober-Commendator des ordens St. Ludovici bestel-let. An. 1724. beehrte ihn der König mit dem orden des H.Geistes, und an. 17)0. den i. jun. schickte er ihm den Mar-schalls-stab , wiewol er dieser ehre nicht lange gemessen konnte,indem er den 7. dieses monats starb, nachdem er sein lebenauf8). jähr und monate gebracht hatte. , Kitt.
§en. wm. VII. p. 716.
Cötquen oder Lösquen, ein flecken und schloß in Bretagne,nahe bey Dinant, davon eine familie, so von den Grafen vonDinant entsprossen, den nahmen führet, welchen Olivier, einsöhn Rivalons, und bruder Gottfrieds, Grafen von Dinant, zuende des XII. lseculi angenommen. An. 157;. wurde Cötquenvon dem Könige Henrico III. in ansehung Iohannis von Cöt-quen, Grafen vom Combourg zu einer Marggrafschafft erhoben.Henricus IV. machte ferner diesen Johannem zum Ritter sei-ner orden, Königlichen Lieutenant im Gouvernement Breta-gne, und Gouverneur zu St. Malo. Welche letztere stelle auchMalo, Marquis von Cötquen, bis an. 1679. besessen, in welchemer gestorben, hinterlassende einen söhn gleiches nahmens, der den7. junii an. 1673. gebohren war. Auch ist noch ein jüngererstamm dieses gefchlechts, welcher an. 1639. auf dem einigenMarquis äs 1a Marzeliere bestünde, v« bist. äeLretagns.*Cövorden, ein vester ort in den Niederlanden, in der pro-vintz Ober-Assel, die Haupt-stadt der landschafft Drente, ist so-wol von der natur, indem er mit grossen Morasten umgeben, alsauch von der kunst mit treflichen wercken bevestiget, und mit ei-nem starcken castell, so ein schlüssel zu Frießland', versehen. Erlieget nahe gegen Westphalen und dem Bißthum Münster zu. Inden innerlichen Niederländischen kriegen hat dieser ort viel erlit-ten , indem er zum oftern erobert und wieder verlohren worden.Die vereinigten provintzen bemeisterten sich desselbigen an. i;?9.und bevestigten ihn wegen des daselbst befindlichen wichtigenpasses, jedoch nahm ihn der Graf Reneberg ein Spanier wiederweg, und Printz Moritz riß ihn darauf abermals an. i;?4- ausSpanischen Händen. Im jähr 1672. den 10. jul. bemächtigtesich der Bischofs von Münster mit schlechter mühe dieser vestung,allein den 2;. dec. desselbigen jahrs eroberte sie der General,Ra-benhaupt wieder, des nachts durch einen unversehenen Über-fall , zu dessen glücklichen ausschlagung die damals hart über-frorne Wassergraben das meiste beytrugen. Valkeniers ver-wirrt. Europa. *
Cöur , (Jacob) war Petri Cöur, eines kaufmanns zu Bour-ges söhn,, em sehr kluger mann, brachte sich durch die Handlungeinen solchen unglaublichen reichthum zuwege, daß er grossekriegs-schiffe ausrüstete, und durch die gantze Welt correspon-Lirte, wie dann viele meynen, er habe gold machen können.Der Konig Carolus Vll. m Franckreich hielte damals seinen Hof
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zu Bourges, und weil er demselben vielmals geld vorM^ m
sich durch seine klugheit hervor that, machte ihn der.-seinem Finanzen-Rathe, gebrauchte ihn auch zu ano^tigen Verrichtungen, und ernennte ihn an. 1448. mn °Abgesandten auf die verfammlung nach Lausanne , fic '^.,ali»bzwischen Amadeo VIII. von Savoyen, sonst Feste v. yund dem Papste Nicolao V. beyzulegen. Dieser ferner ^senheit bedienten sich seine feinde, ihn bey dem KonigeM Kariesmachen; und als das jähr darauf des Königs concuvlmSorel gestorben, klagten sie diesen Jacob Cöur an,er ihr gift beygebracht hätte, damit er dem DaupMwelchen er mit geld versähe, einen gefallen erweist»' ^Sie brachten es auch so weit, daß man an. *4)2. die »MBder ihn anstellte, und nicht allein des vorher gedachtem ge-auch, daß er unbillige auflagen, falsche müntze um s stEmacht, das geld aus dem Königreiche geführet, und oer» ^beschuldigte. Weil er sich sür unschuldig hielt, erichm'^ ^sich zu rechtfertigen, wurde aber ins gefangnis geieg?' MG14)). den 19. may ergieng das urtheil über ihn , vay" . Eihn zwar dieser verbrechen schuldig befunden, in anMseiner dienste und der Päpstlichen vorbitte mit der yaMverschonen wolle. Wie er denn auch mit einer geld-M"'gekommen , aber aus dem Reich verbannet worden Mi»er sich nach der insul Cypern gewendet, woselbster omguten verstand nicht allein Mittel gefunden, sich le,sondern auch eine vornehme Dame des landes heurauME'seine von derselben erzeugte zwey töchter gar wowMan findet, daß ihm der titul eines General - Cupn - § veoArche wider die ungläubigen beygeleget worden, umi;. nov. an. 1456. in einem krieg wider die unglauvw ,4?°'ben. Sein bruder Nicolaus, Bischofs zu Lucvm stm"" Misein söhn aber Godofredus,ward Mund-Schencke vev gEge Ludovico XI. der ihm auch einen theil seiner vatterrm ,Mjs !-wieder gab; und der andere söhn Johannes, Erss^ >»''Bourges, einer der grösten Prälaten seiner zeit, starv » ^,",ün. 148z. vol. III. lib. X. ^
V. c. 114. '
ssiss. äs kr-lnce tom. II. col. n88- ^ menvar^
* Coeur-äs-Roy, einer von den Königlichen
welcher im 16. jahrhundert in der Protestantlfchen^^ M.dienet hat. Er war eines der grausamsten MNallen soldaten, die während diesen Unruhen die wE' ^haben. Sein ende aber wäre es nicht minder w ' MDann er ward endlich von den Catholischen gesa"» sie st "men, und nach Auxerres geführet, dorten zeryteve'leib in stücken, sein Hertz wurde in tausend theue ?und also stückweise verkauft, um sich an den uniu ^chegrausamkeiten, so er an ihnen begangen, gegen w>
Je«« /e iiissoire äs8 troubles.
* Cöus, des Losli und der erden söhn, kkkUöbe dieses
einer von den Mtunibus, welcher mit der lw ^ ^
riam und Latonam zeugete; l. 2.M ^
aber auch so ferne unglücklich war, als, erirec^i,dem Jovi nicht zu willen seyn wollte, m eme w ,.
linem und Dianam daher gebahr, dennoch """'M-hen 'stocs-none noth und Verfolgung genug dargegen ""^vlr§-^Einige zehlen ihn mit unter die Ligantes ; 8e>-v. ^
I. 279. wogegen andere wollen, daß er w ^gtelu^heisse, und mithin eigentlich die "der P' vou L;
dinge bedeute, , äs IV. v. 17. ^uch ss Innren Gli-
der kleine fluß Cöus in Messenien den nahmen wab^A^iSIV.;;. allein noch andere halten Wss frechen ^ jn-licher für einen mächtigen, allein zugleich Ä 17. ye»in derinsul Coos, sp. Loccsc. iV'-rj-a w>e>.cht.
sonderheit verursachet, daß die ssss-mss den g^pl»>Jovem angefangen, weil er dessen tochter .m aricv
Ap. IloLLLL. I. c. Obwol svnl ^
andern widersprochen wird. 6-cE. I. c.
* Coglerus, (Johann.) gebürtig von Advent z»
das jahr 1564. kgssor xrimsriu8 und Supertm mund schrieb : Lxplicationem ObjeÄioauM , 9 ^ LoMvominioslibus occurrere pollunt, iNgleicheN ^-st
rium über die Epistel an die Römer und Galm - ^
*Cogitosus, ein SchottländWef Isand ^
Wunderthaten der H. Brtgitta aus Schottlanv heEM.im IV. stxoulo gelebet hat. Canisius hat b«, ist"«^aus gegeben, tom. v. sntic>u. Ie«ss. wann er g
cie Hiss. ssst.
* Coglione, geschlecht. Siehe ssoleone. , (-0
*Coglione, (Bartholomäus) siehe ^ b-
lomäus). . »^Dvrnick^V
*Cognatus, (Johannes) gebürtig vw> ^0. ^
8. TkeologiX LicentiLtu8 , und UM das <Zr h" ,,
vatter-stadt esnonicu8 beyder Dom-kir I Bfperitate L Lxitio L^lomonis, Dvuav Los llb^«-.
äs Immormlitste ünimL, 2. äs nawm-i ^sm--he-säs 5ustitia vsl, ib. 1595 - äs ^ .„f,
Französisch, und »iss. Lsnckorum geschneo* LdS"
iltksn.