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H K^?^°dcr C<>gni/ lat. Iconivm, eme Lycaonifche stadt»Nd dj'"'Wen, welche anjetzo der vornehmste ott in Caramanientzjs^ kchdentz eines Beglerbegs ist, vor zeiten aber ein Ertz->r>ar NAer sitz unter dem Patriarchen von Constantinopeldie sogenannten Lsrspkryges diejenigen , welche die»Gkirche verliessen/ und fich zu ihrer gemeinde begaben/hcht^ue taufeten/ versammleten sich hierselbst an. 256. einigeand-MvlgeBischöffe aus Ciliciem Cappadocien/ Galatien undder ."benachbarten vrovintzen / und machten den schluß / daßche«M .taufe ungültig wäre / und demnach diejenigen, wel-» ihnen ihren glauben änderten / aufs neue mästen um-M.-^erden. Welchen schluß vornemlich der Bischoff vonlirsach? En Cappadocien Firmilianus beförderte. -Dieses ver-schis»:^/ daß der Papst Stephanus erwehnte kirchen für»erth^Mch erklärte/ welche hergegen der heil. CyprianusMte. <L LpikolL. , in
scherst siadt war in dem XIII. lsecuio der sitz eines Türcki->er dx!?ii>tans, welcher daher lconisnlis genennet wurde. Un-welche daselbst regiert/ sind insonderheit zween Aladini°Ichx?^.deren der eine dieses Reich angefangen/ der anderederstl,-wiederum geendet. Denn nach dessen tobe wurde es in^kaiw « k stücke zertheilet/ davon Osmann/ oder Ottomann im»ach ^ "ur allein Bithynien bekommen; die übrigen aber auch»vvsnach unter seinen gemalt gebracht. , in
^ etoicli p. ^4.
, hieß bey den Römern erstlich ein Advocatib^^ k»g / der den andern defendiren mustc / wennHrq seine ehrliche geburt und lebens-wandel streitig ma-Mei, ^"we; dergleichen die Römische bürger in den ausländi-»»tg^MMtzen vielmal nöthig hatten / um der Vorrechten ihrerHe ie„AM ohne Hinderung geniessen zu können; daher sie sol-?»»te, ^ aufstellen musten / welche eydlich erhielten / daß sie»ede„." und wüßten/ daß sie Römische bürger wären. Hernachauch einen solchen / der die verfallene güther dererverstorbenen/ oder auch prolcriprorum bey dem fisso, ^ ^ hernach verauctioniret werden musten. Daher
7-wwvl die Oelstores, als auch die Luctionsrorss, Logni-^ k^wnnet wurden. e 7 ,'c. in Ver. cis xupplisüs.
säv. 29. ;ä. äemoäo ulur.
!y? 3 ollado / ein ffecken in Alt-Castilien, einer Spanischen>ja°' "unsern dem flusse Henares/ zwischen Hit
^»ei
Hitta und Se-
LiöklON.
AgiistHMo / oder Logoreto, ein gantz kleiner ort an dem'M meer/ in dem westlichen theil des Genuesischen ge-Zw r,,^ weit von Savona. Man hat ihn vornemlich des-i»? N>»-^cken / weil der ersinder von America / Christopho-uegg /"wbus, daselbst gebohren worden. Schaupl. des
N)-Muas, ist ein fluß in der insul Sardinien/ so fast mit-^ '»8t,,,«? ^ dem gebürge zwischen Bonorba und Botila ent-^er i^ftv nordwärts nebenher stadt Bresargia vorbey in das
^,gchA' Dieses Worts/welches so viel heißt alS ein Prie-Ael «Mbn sich die Iüden jetzo noch / ungeachtet sie wederiWe vpftr haben. Leo Nurinsrifis bemercket in seinemWey tz" /6Udischen ceremonien, daß noch heut zu tage gewisse,?»iiu>) M?kN/ welche vorgeben, daß sie von den alten Prie-tjMiv» Mten herstammen, und eine bey ihnen unverdächtige„Mg ».Mven, daß es mit dieser ihrer geschlechts-rechnungungeachtet ihr volck in viele länder versetzet worden,lÄltvoi Mden andern ohne unterscheid geheurathet hat.
eto^s" ^!bige unter ihnen keinen andern vorzug, als»> b von dem rechte der erstgebohrnen geniessen, undselche die z.bücher Mvsis in der schule Kien,h?.»ch N^u Dvhen festen den fegen sprechen aus den Worten des2 dich A cap. vi. v. 14. Der HErr segne dich und be-
ö>llen^Eara, (David) ein Portugiesischer, oder wie an»sich?'Spanischer Jud, florirte in dem XVII. lkculo; ervcick->,^»dam und hernach zu Hamburg auf, da ers.^'lcher bericht, ürckihnsMgus soll gewesen, aber.Wühe^ue vy„ seinigen vertrieben worden seyn. Edzar-gksn'.i>ah^ >'ch sthr, ihn zu dem Christlichen glauben zu bere-' da derselbe auf dem tod-bethe lag, M ihmdj.^-de, da er mit den Rabbinen über den Christlichenttd^ey, girren wüste: weil nun dieselben am alle weise^ N tvde g " David bey ihrer religion zu behalten, wurde^ „ war überfallen, ehe er sich entschließen konn-
»H der L^uur der Hebräischen spräche wohl kundig, son-^e^sArel, ^-Welnischen, Griechischen, Arabischen rc. ziem-(- ^«ne heraus gegebene schriften sind: LnigmsLvesti, mit einer Lateinischen Versions^wsth,.,, ,gen. Ir vsviä: darinnen die uberemkuuft der/wiun^^En mit den Griechischen rc. gekhrst wird;«derein Rabbinisch und Talmudssch worter-M^eibe,, ." w bis auf die helfte des alphabets sich erstrecket:Hch 'Wvr^w'M ^ ausführlicher die Übereinkunft der Talmu«^ den SyrWen, Arabischen, Persischen, Grre-
""'lchen, Franivfischey rc. So hat er auch uuter-
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fchiedliche bücher Maimonidis in die Spanische spräche über«setzt, als: Lsnones Ltüicos Lc. L LOMP. bist. ^uäai-cse. /tVoFerr ilÜLOZ. sä Okerlcrn. Limbric. t^o^'r bikl. Hebr. *
LOslOX^säkC^, hiessen die geringen bedienten, undgleichsam der droß, bey dem kiLksclo krsewrio, und andernMagistrats-personen unter den Römischen Kaysern, als dasind üppsriwres, Viswrss, Lc. dieweil sie unter der so-genannten Loüorce Lr-etoris stunden, cn. in Verrin. xslllm.2Ä. c?o/i. i^c. , X. I. Orient. L. 9.
D« /Ve/»r. *
* Eoibocaran, oder Caibocaran, eine reihe berge, soman in Asien setzet, und zwar sollen sie in dem Königreiche Per«sien an den mittäglichen grentzen dem Chorasanischen nach lie-gen, und sich bis an die grentzen Candahar erstrecken. ^(7,
Üiction.
* Coiffier, ein edles Französisches geschlecht aus Touraine.Gilbertus Coiffier I. Herr von Effiat,Schatzmeister von Franck-reich, that sich in dem XVI. Lciilo in der schlacht bey Ceri-solles hervor, ward deswegen von Francisco von Bourbon, Gra-fen von Anguien , zum Ritter erkläret, und zeugte mit BonnsRuzs, der schwester des Staats-Secretsrü Wilhelmi Ruzs,Gilbertum II. der sich in der schlacht bey St. Denis befand,derer Stände versammlmig zu Blois an. 1588. beywohnte, undAntonium,Marquis von Effiat und Marschall von Franckreich,
(von dem besonders) verließ. Antonius ward von MartinsRuzs, Herrn von Beaulieu und Longimeau, Staats-8ecrersrio,zum erben eingesetzt, und nahm zuerst den nahmen und wapendes Hauses Ruzä an. Er war ein vatter 1.) Martini. 2.) Hen-ri«, Marquis von Cinqmars, von dem ein eigner artickul. ;.)Johannis, Abts von St. Servin zu Toulouse und von Irok-Voncsines. 4.) Mariä, der ersten gemahlin Caroli äs Is Porte,Hertzogs von ls Meilleraye. ;.) Charlottä Mariä, die das klo-ster des Creutzes in der Vorstadt St. Antonii vor Paris gestiftet.Martinas, Marquis von Effiat, und Königlicher Lieutenant inAuvergne, zeugte mit Jsabeüa, einer tochter Caroli von Escou-bleau, Marquis von Sourdis, Antonium, Marquis von Ef-fiat, welcher Ritter der Königl. orden, Ober-Stallmeister desHertzogs Philippi II. von Orkans, und während der Minderjäh-rigkeit Ludoviei XV. ein Mitglied des Regierungs-Raths war,und an. 1719. in dem 8i. jähre ohne erben verstarb.
hiü. äes grsnär Olliciers. >7nie,ol, mem. rom. II. p. 272.
Eoiffier, genannt Ruzs, (Antonius) ist unter dem nahmendes Marschalls ä'Effiat bekannt. Er war aus oben gemeldterfamilie in Touraine gebohren, und hieß sein vatter Gilbert Coif-fier , Herr von Effiat. Dieser starb ihm an. i;8y. zeitlich,undda ward der junge Antonius von seiner groß-multer bruder,Martino Ruzs, erzogen, und hernach zum erben mit der bedin-gung eingesetzt, daß er dm nahmen Ruzs führen sollte. Er erb-te auch von ihm die Herrschafften Chilli und Longiumeau, wel-che nachgehends seinetwegen zum Marquisat von Effiat gemachtwurden. Heinrich IV. gab ihm an. iüi0. eine compagnie leich-te pferde, wiewol er damals durch des Königs tod verhindertward, zu selbe zu gehen. Nachgehends aber hatte er in den in-nerlichen kriegen an. 1615. und 1617. das commando über etli-che compagnien leichter pferde und carabiner. Hernach brauch-te ihn der König auch in Gesandtschafften, gestalt er denn an.1619. an den Ertz-Hertzog Albrecht nach den Niederlanden, undan. 1624. wegen der Vermählung des Printzen von Wallis miteiner Französischen Printzeßin nach Engelland geschickt ward.Er hieng sich an den Cardinal Richelieu, und, wie der den Hofmit seinen creaturen besetzte, machte er diesen Effiat an. 1626.zum Ober-Auffeher des finanzen-wesens, und wollen einige, daß,hm auch der Konig in diesem jähre seine Ritter-orden aus be-sonderer gnade gantz allein ertheilet, wiewol sich bey dem k. An-selme findet, daß er dieser ehre schon an. 1620. nebst vielen an-dern theilhafftig worden. Er befand sich, als Iftsresks! äscsmp, mit in der belagerung von Rochelle, und erwarb sich beyVerwaltung des finanzen-wesens die freundschafft des CardinalsRichelieu vollkommen. Gestalt er denn auch über des Cardi-nals eigenes Hauswesen zugleich die aufsieht hatte. An. 1629.erhielt er auf dem zuge nach Italien die Versorgung der artille-rie an statt des Marquis äs Rhony. An. i6;o. ward er demtapfern Montmorency zugegeben, als derselbe eine armee nachPiemont führte, und meynt man, der Cardinal habe solchesaus arglist gethan, weil er dem Montmorency nicht gut war.Er befand sich mit in dem treffen bey Veillane und Carignan,und hätte gerne den rühm seines Generals verdunckelt, gestaltdenn einige Nachrichten heraus kamen, welche die ehre vondiesen siegen dem Effiat fast alleine zuschrieben, wie sich denndieser auch öffentlich beklagte, daß Montmorency ihn wegenseines Verhaltens nicht gnugsam lobe. An. i6;i. machte ihn-er König zum Marschall von Franckreich auf anregen des Car-dinals , nachdem sich Effiat mißvergnügt bezeigt, daß Mont-morency und Lorcas vorher allein zu dieser würde waren er-hoben worden. Er begieng auch dabey die eitelkeit, daß er indas äixloms ein überaus langes stamm-register und weitläufti-ges Verzeichnis von semen vorfahren und feinen eigenen demStaat geleisteten drensten einrücken ließ. Hernach zerfiel er fastöffentlich mtt dem von Montmorency, da er dem Cardinale zugefallen sich einigen Verbesserungen, die derselbe in seinemGouvernement von Languedvc machen wollte, widersetzte,wiewol -er Cardinal, -er es nicht zeit zu seyn erachtete, den
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