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gefFMe säule hinaufeingehauene bilde»: den von diesem KayferMarcomannisthen krieg andeuten; wie denn auch so-len ^Zunder-regen, so die Christliche legion darinnen soll erbä-, zusamt den donner-stralen, welche dagegen auf dieÄvi«-p*s Eli' durch ein bild des ^ovis kluvii, oder regnenden^rs mit einem stral in der Hand ausgedruckt wird. *
, ward von dem Rath und volck?EM Trajano zu ehren auf einem Platz , den er selberKeriU. nassen, und der ssorum Irsjsni genennetwurde , auf-chxM. Dann was Dio Caßiusmeldet/ Trajanus habe sol-^stlbsten gesellet / wird soivol durch verschiedene alte mün-dxx s- "'S die annoch vorhandene stein-schrift / welche unten anM " e emgehauen, genugsam widerlegt. Sie war i -8- schuhund man müsse auf 18;. stufen/ die durch 4?.fensterdies-Mivurden/ hinaufsteigen. Die Alten haben jeweilen»iqn Me als ein wunderwerck betrachtet/ und heut zu tage hält^tertk, für eines der »richtigsten stücken / fo uns aus dem!>er übergeblieben sind. Sie stellet den krieg Trajani wi-übere-d acier vor / wobey dann die marfche der trouppen / dasdurch die wasser / sowol zu fuß und pferd / als inHier ^ - lager / die anreden des Kayfers an die foldaten,>i»i, 'Lagerungen / stürme, Machten / gefangene feinde,>»ohl "l>Iich auch die aufgerichtete sieges - zeichen fürtreflich^tihpj/ "gedruckt werden. So gar einige sonderbare bege-die desselben kriegs werden da deutlich abgebildet / alsElster anzahl Dacischer Weiber / welche die gefangene>!>i g E»n»tfackeln so lange gebrannt haben / bis sie vor schwer-
norden; und wiederum der verzweifelte entschluß vieler.Wp' die um der fclaverey zu entgehen / ihre stadt mit feuee»ikhx m / hernach sämtlich gift getruncken / und viel anders»ichs. An der gantzen faule sollen in die 2? 00. bilder vondiess^En sey«, ohne die Pferde / Waffen / brücken / schiffe / diede dy'' »attungen kriegs-geräthe rc. Oben auf dieser faule stun-ein- « noch eine grosse bild-säule des Trajani seibsten / ine»d, sn Hand einen spieß / in der andern eine güldene kugel hal-Ren., welche Adrianus die asche Trajani sott haben legend>eozu aus Dione Caßio und Caßiodoro beyzufügen / daß»"teyUEbliebene gebeine absonderlich in einem güldenen gefäßstünde der säule seyen beygesetzet worden. O,» cd«,.^ ^ ^ cieLer. II. K. s«/
- Lc. *
, war zu Rom ein tribut / da ein jeder?>»as "Er von den sanken / damit sein Haus unterstützet war,'°»derss 5 , ^ffts geben muste. Es haben solchen die Inumviri,aber Cäsar erdacht / und dadurch viel geld zusammenlfoi äs vekkiF. c. 12.
^isjo Ius, ein Poet aus Lycopoli, einer stadt in The-M Ägypten gebürtig / lebte zu den zeiten des Kayfers Ana-and hat unter andern Xsptum DslenX sehr schön be-
- diesen nahmen gaben die Griechen einem ge-
k EIgen, En körn und gemüse / welches sie kochten / und ihrenkk^eae,, ' Eöeen / wie auch ihren todten opferten; wie sie dennEM besonder gebät in ihrem Lusbolog» oder gebät-bu-dies.,- Gabriel von Philadelphia hat einen kleinen tractaty? wl. geschrieben.
/ eine provintz in Neu-Spanr'en, in dem Bißthumgr-d»«"' Die stadt dieses nahmens liegt aufder Höhe vonan den grentzen von Neu-Gallicien / 50. stunden vonMechoacan südwärts. Sie lvurde an. 1522.
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eiu-ü Sa»»doval ia. stunde» von dem meer gegen
«'aierei^Eburges, welches feuer speyet, in einer landschafft,-jMeo A an gold-minen ist / und viele cacao und andere erd-»!>^tüks?^aor bringet / aufgebauet. Die Spanier rühmen»K Und" Anwohner dieses landes vor andern / ihrer sanft-ihres wohlgesitteten Wesens halbem ohngeachtet diesevi»ae*n" Ehedcssen sehr widerstanden / und zugleich mit dend ** erqj-A' ernem benachbarten volck, erst nach vieler muh nndW Cvio^Ea sind unter das jcch gebracht worden. Die pro,«nst^bat zwey ziemlich berühmte Häfen, welche nebstgn^ben flecken auf den grentzen von Neu-GallicrenU'S bes»^'. Der erste heiffet Mavidat, und wird von denenlieg andeÄEt, welche in die Philippinischen insuln schlffen.
>vwd äs buern LsxerE genennet / und
^^nd EE hohe von i8. graben und ;o. scrupel. Daherum istMs k wtt kupfer-minen angefüllet; worunter emrge so»> > über zeugen, daß die einwohner ohne grosse muhees so ^daraus schlagen können. An andern orten aber? so di, Wraden, daß es zum gebrauch der feld-mstru-o?E."?ck>. als das härteste eisen ist. äsLn-V. c. 2;. l'/domai (?ox-rer//e, DrÄmn.
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^E?beh °j Ein berg im mittlern theil von Egypten in der »vü-SeGElt, bxss,/,Eiage-reise vom Rothen meere gelegen. Es ist da-Skb Ae perfEtes kloster des H. Antonii, wormnen sich viele^Esvnen aufhalten. Man siehet keine thure zu dessen, 'Mern wer hinein will, der wird durch em gewiß m-' glei^ wnen regieret wird, über die hohen mauren^wU Iwle indem kloster St. Catharma aufdem bergeEhten Arabia. reist. ä'Lgypte.
^iey, w, oder Colzem, eine kleine Africanische stadt mdem Rothen meer zwischen Suez und Grodol,n. Theil.
zehen oder zwölf stunden von beyden abgelegen. Man haltetes für das Lhlms, dessen Ptolemäus Meldung thut. ,Liökion.
Tom / oder Rom / eine Persische stadt in der provintz Ze-rack oder Erack, liegt auf einem ebenen gründe nicht weit vondem gebürge Tauro. Sie soll nach der meisten meynnng desPtolemäi Gauna oder Guriana seyn, sein Übersetzer aber und6s 1s Valle, halten sie vor Choama oder Choana, andere vorArbaeta oder Hecatompylos. Sie hat heut zu tag nach vorge-ben der einwohner aufr;ooo. Häuser, schone gärten, und gros-se bazars, ob sie gleich keine grosse Handeis-stadt ist. Jedochführt man von hier allerley frssche stüchte, fürnemlich auch schö-ne granat-äpfel auch viel serffe. Es werden auch in gantz Per»sien keine bessere irdene geschirre und vortreflichere säbel-und de,gen-klingen, als hier verfertiget. Sonst hat diese stadt auchschöne mosqueen, darunter diejenige die schönste, und in gantzOrient berühmt ist , in welcher Abas II. und Sefy I. kostbarebegräbnisse zu finden. Um Com sind auch noch viele kleine mos-queen und IVlsulolDs, darinnen des Aly Nachkömmlinge vonden Persianern Vmsin-^scle, das ist, kinder der Apostel ge-nannt , begraben liegen, und zehlet man über 400. dergleichenHeiligen in dieser gegend. O/E» reise, Ilb. IV. L v.vo^sges tom. III. reisen, k. II. vo^sZss k. I.
li v. I.
* Tomaccius, (Barkholomäus) ein Florentiner, welcher sichim 16. jähre seines alters bey den Dominicanern einkleiden ließ.In diesem vrden legte er sich sehr aufdie studien. Sein anschei-nender tugendhaffter wandet erhub ihn bald zur Prior-stelle,hernach ward er General-Vicsriu8 in seiner Congregativn, undendlich in dem Capitul, so an. 1484. zu Rom von seinen ordens-brüdern gehalten »vorden, zum General des Dominicaner-ordenserwehlet. Doch hatte er sich dieser hohen würde nicht lang zuerfreuen, dann er wurde zu Perugia, wo er seine Visitation hiel-te , von der pest angegriffen,, und starb das jähr darauf. Eehat einen Lommentsrium über die IV. fibrös 8sntentisrumTkomse Lguinstis geschrieben. I.e'/ttr/ie»' 6e vir. illllllr.orä. krTäic. LrL/ro^. xrovinc. I.on§obsr6. sn. 147;.
Tomachio, lat. Loinsclum , eine kleine stadt nebst einerGrafschafft in einem mit sumpf und feen angefüllten strich lan-des , in dem Hertzogthum Ferrara, nicht weit von dem Gol,fo äi Venezia, allivo fast lauter fifcher wohnen, welche mit ge-faltzenen fischen handeln. Vorgedachter strich landes liegt zwi-schen zwey einflüssen des Po, welche il ko äi Volsns und 11 ko äi?rimsro genennet »verden. An. 1708. wurde dieser ort von denKayserlichen besetzt und fortificiret, weil sich der Papst desselben,ohngeachtet es als ein Reichs-lehn dem Hertzog von Moden« zu-kommt , zu der zeit, als er Ferrara eingenommen, mit ange,masset, und dessen restitution streitig machet. Es wurden auchhierausdie in dem gebiethe von Comachio befindliche lehn-leuthean. 1709. von dem allhier commandirenden Kayserl. General ,Grafen von Bonneval, im nahmen des Kayfers citiret, sich zuComachio einzustellen , und die lehn von dem Kayfer zu empfan-gen. Und in solchem stände sind die fachen unter den PäpstenElemente XI. und Jnnocentiv XIII. verblieben, bis der Kayserl.Hof im ansang des 1725. jahrs diesen ort an Benedictum XIII.wiederum ausliefern lassen, wogegen der Papst diesem bewilli-get 2. Millionen von der Geistlichkeit in seinen Oesterreichischenerblanden zu entheben. *
Tomagena, eine kleine landschafft in Asien, welche ein stückvon Syrien ist, und von den Römern zu einer provintz gemachtwurde. Die Haupt-stadt darinnen ist Samosata am Euphrat,welche daher berühmt ist , weil sie Luciani und Pauli 8smoss-reni des ketzers und Patriarchen zu Constantinopel geburts-stadtgewesen. Desgleichen hat sie auch einige besondere Fürsten ge-habt , als Antiochum, den König von Comagena, welcher vonMarco Antonio geschlagen wurde, samt noch einem andern, wel-cher Vespasiano zu hülffe kam. iib. XI. L XVI. <Ls.
* Tomagres , also werden etliche Americanische insuln indem lVlsr-äel-Xvrä gelegen, genennet. Sie liegen ohnfern de-nen , so man Lsxtivo« nennet, und gehören unter das Gouver-nement Panama. Ihre läge erstrecket sich der Terrs kerinsnach , und dieweil sie sehr tief liegen , werden sie von densee-fahrern als gefährlich ausgewichen. Die insul Pinos ist et-was gegen sud-ost davon entlegen. k.a?tr äelcrrxt. Inä. Occiä.lib. VIlI. c. n. 2V>o/n. (7o!°/r. Dick. Oeogr.
Tomana. Diestn nahmen haben hauptsächlich zwey städtegeführet, eine in Cappadocien , die andere in Ponto , und istzwar diese nach jener gebauet worden, beyde aber sind der göt-tin Bellonä geweyhet gewesen. In dem Cappadocischen Coma-na hat Orestes den dienst dieser gottin angeordnet, und in bey-den städten ist ein tempel der kriegs-göttin gewesen, in dem einHoherpriester sich aufgehalten, der lebenslang diese würde be-sessen , und der vornehmste im Reiche nach dem Könige gewe-sen. Strabo erzehlet, daß zu dem dienst der Comanischen Bel-lona in Cappadocien 6000. menschen, so Männer als weiber ae,höret haben ,oder dero leibeigene gewesen. Die stadt Comanain Ponto beschreibet er als eine volckre«che handels-stadt, da sichauch jederzeit eine grosse menge fremde ihrer gelübde halberfin-den lassen, oder, vielleicht mehr, um der Wollust mit denendem dienst, der gottm ergebenen huren zu pflegen. Nach demMithridattschen kriege haben die Römer aus diesem Priester-thum ein Furstenthum gemacht, jedoch st>, paß die oberste auf-» Aaaa» ficht