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* Eomitibus, (Sigism. äs) war zu Foligno in Italien aus
einem Gräflichen geschlecht gebohren, hatte sich in der Historie,Oratorie und Poesie wohl umgesehen, und vertrat bey verschie-denen Päpsten die stelle eines Lecretsrü , bis er an. I?I2. deniz. febr. in Rom mit tobe abgieng. Er hat Hiüorism litttemxoris ab an. 147;. usgus all rrn. 2512. Lormina, Lxiüo-Ia§, u. a. m. geschrieben. bibl. vmbr.
LONHIVN, war der platz nebst einem gebäude aufdemmarckt zu Rom nicht weit von dem Laxiroüo und Rathhau-se , wo die Lomitia gehalten wurden. Man hielt Mich daselbstzu gewissen zeiten schau-spiele, da es denn mit allerhand kost-oarkeiten ausgezieret ward. Es wurden auch daselbst streitendeparteyen aus einander gesetzt, und die Verbrecher abgestraft.
, Lom. SQt. LsAe/«/, koi. Lom. Lielss«,.
(somitolus, (Paulus) gebürtig von Perugia in Italien ,tratan. 1559. in die Societät JEsu , und starb in seiner geburts-siadt an. 1626. in dem 81. jähre seines alters. Er war der La-teinischen und Griechischen spräche vollkommen mächtig, wieer denn Lateoam illullrium sueiorum in ,sobum aus dem Grie-chischen übersetzet, und hiernächst L01M. Moralin; voÄrin. äsLoürrseiu univ. wie auch einige streit-schriften Wider dieltisolo-gos zu Venedig heraus gegeben. biül. 8. s.
* Comitolus , (Neapolius) ein söhn Hieronymi, lehrte infeiner geburts-stadt Perugia die Rechtsgelehrsamkeit, woraufrr Abt und Luäitore äi Luors, und an. 2592. Vischoff zu Pe-rugia worden. Er ist an. 1624. den 20. aug. in dem 7z. jähreseines alters gestorben, und hat veLiüone8 Lotse Lomsri-e;Oiüoia pioxria 88. kstronorum LsclsÜN keruünse <Lo. nach-gelassen. OÄar«. in btüen. Lom. ./acodlK, bibl. Ilrnbr. ön-
, in memor. kk. L^rn^bit. ItzdeL»,, Icsl. sscr. tom. I.
* Comius, der Herr zu Arras, zu der zeit, da Julius Cä-
sar Gouverneur in Gallien gewesen; da er sich an das Römischejoch nicht gewöhnen konnte, ergriffe er die Waffen mit Cor-reo, und allweilen dieser einige trouppen in Gallien sammlete,gieng jener in Germanien, und erhielte da eine ansehnlichehülste; aber mit allem dem, griffe Cäsar sie in der geschwindean, ehe sie sich des Hinterhalts versahen, und schlüge sie alsoauseinander. Comius entflöhe, und obschon Cäsar das volckzu gnaden aufgenommen hatte, wollte er es doch nicht wagen,sich demselben zu übergeben, und kehrte wieder zu den Germa-nien zurück, bey ihnen einen neuen aufstand zu erwecken. La-bienus, des Cäsaris Statthalter, schickte Volnsium Quadratuman Comium ab, und schlug ihm einen dritten ort zur Unter-handlung vor, aber in der that war es Comium umzubrin-gen. Es schlug aber Labieno fehl, dann Comius entwischteihm, wiewol bereits verwundet, und nahm sich hernach so wohlvor den Römern in acht, daß sie seiner nimmer habhasttwerden konnten. /«/. , äs beüo Lallico lidr. VIII.
Commandinus, (Fridericus) gebürtig von Urbino in Ita-lien , aus einer adelichen familie. Er war nicht allein in derMathematik, sondern auch in der Griechischen spräche wohlersahren, und dahero geschickt, die Griechischen lVIstüemLti-co8 ins Lateinische zu übersetzen; wie denn auch von ihm vie-le dergleichen Übersetzungen vorhanden, als da sind : brsüi-msäis Lirsuü Oirnsolio; äs läneib 8pir2Üdu8 ; l)uaäraturs ks-rsboleb; äs Lonc>iäibu8 <L 8pÜTroiäiku8 ; äs Lrense Numero ;äs Ü8, guse velnmtur in sgu». äpolionü ksrgsei Lonioorumüb. IV. uns cum küppi Llexanärini lemmstibun L commen-tiirÜ8 Lutocii Lsoglonitss, Lc. ktolsmLi klsnilpiiLrium; Lle-ment» Luoliäi8; Lristsrcüu8 äe lVlsgnituäinibu8 sc Oistgmiis80Ü8 L Lunse; Nero äs 8xirir-äibu8, u. a. M. Er hat auchvor sich geschrieben äs Lsntro Lrsvitati« 8olläorum; Horologio-rum vesoriptionem, Lc. Franciftus Maria, Hertzog vonUrbino, hielt sehr viel auf ihn, und unter seinen schillern wa-ren die berühmten Bernhardinus Baldus und Guido Ubaldus.Er starb an. 257;. im 66. jähre seines alters. üb.
ÜXI. Ulff/er, aääit. Lüronol. Nstbem. , äs
PIsrbem. x>. 290.
Commelmus, (Hieronymus) von Douay, ein berühm-ter duchdrucker, um das jähr 1 z 60. Er war sehr gelehrt, undhat man von ihm anmerckunqen über verschiedene GriechischeLutkore8, als über den Heliodorum, Apollydorum, rc. Jo-seph Scaliger sagt, daß durch seinen tod die Griechische sprä-che einen grossen stoß erlitten. Sein bruder, Josephus, wargleichfalls gelehrt, begab sich nach Embden, und edirte einigegetichte an. i?68. .7»/^. in not. sä 8en. L
in Spill. ^«^2. bibl. öelg. Lc.
* Commendo, Commano, auch Guaffo, ein König-reich in Aftica in Nigritien, welches gegen Westen an Ante undTabu, gegen norden an Ambrabu, gegen osten an Fetu, undgegen süden an das meer stosset. Es stund ehedessen mit Fetuund Tabu unter einem Regenten, hat aber nun seinen eige-nen Herrn. Die Haupt-stadt darinnen führt eben diesen nah-men. Dappers Aftica.
Commendonus, (Johannes Franciftus) ein berühmterCardinal, war gebürtig von Venedig, ein söhn Antonii, wel-cher ein kbilolopbu8 und IVleäiLU8 war. Er war den 27.mertz 2524. gebohren, und machte bereits im 20. jähre seinesalters Lateinische verse. Er lernte auch die Griechische spräche,und im 24. jähre seines alters legte er sich auf die Philosophie
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und Rechtsgelchrsamkeit zu Padua. An. 2550.sc nach Rom, woselbst er von dem Venetianischen vm'^'Me
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dem Papste Julio III. präsentirct wurde, der ihn unterCämmerlinge aufnahm. Dieser Papst ließ damals e>.Haus ausserhalb der stadt Rom bauen, und verlangte,verse machen sollte, die auf eine fontaine sollten Mr«den; da dann Commendonus auch einige verfertigie, ^itdem Papst so wohl gefielen, daß er sie nicht allein allen ^vorzog, sondern auch Commendoni guter qualstatmwahr wurde, und ihn zu wichtigern geschähen tuchus ^ > hier-Bald hernach schickte ihn dieser Papst nach Urbrno,auf nach Flandern, da er den Päpstlichen Legaten, ^mum Dandini , begleitete, und von dar nachKaum war er wieder nach Rom gekommen, so umi»Portugall gehen, und brachte seine zeit in solchen ver^ ^jchtgen zu, bis Julius III. an. 2^5. starb. Er wurde avr^reweniger von Marcello II. und Paulo IV. ästimiret. M>-nahm ihn in seinen pallast, und unter seine gehelstwKro8, gab ihm das Bißthum Zante, und ferner em ^ Et-liches Lenekcium in der Veronesischen Vioece8. EtW^schickt/auf wurde er als NuneE an den Kayser Carolum v-vl>>-konnte aber wegen entstandener streitigkeit seine rew „110lenden, worauf ihn der Papst Paulus IV. nach ^einan andere Italiänische Fürsten sendete, dieselbtgeubündnisse mit ihm zu bringen , womit er lange Mget war. Unterdessen starb dieser Papst an. i; ^er sich zuletzt gegen den Commendonum etwas u«» ^ver-wiesen, wozu er durch seine Nepoten, die Caraffen,,leitet worden. Sein Nachfolger Pius IV. aber V
derum eine grosse Hochachtung gegen denselben;ihn an. 2561. als Nuncium an den Kayftr Fftb>schickte, wegen beruffung des Tridentinischen LoncäU' MS-nen er zu den Protestirenden Ständen in TeutsaM'^ MNachdem er solches verrichtet, kam er wieder zur^jM''Venedig, muste aber bald aus ansuchen des Trlver^ beiuLoncilü eine reise zu dem Kayser antreten , demseloc''^j„e rnzustande dieses Lonciiü Nachricht zu ertheilen. Er Ese in kurtzer zeit und nach wünsch des Loncilü ab, u ^ Ealsobald von dem Papste als Nunciu8LpoKoücus ^zu dem König Sigismundo Augusto geschickt, woft'^ „Mder Geistlichkeit annahm, und mit allen krafften der ^Reiche hervor blühenden religion widersetzte.nun hier aufhielte, wurde er den 22. mertz 2 ;6?. vo» f Msie in den Cardinals-staud erhoben; 6. monat bar«w ^nach Teutschland, und wollte aus den Reichs-tag 'spurg mitgehen. Da er aber in Präge angelangt- chMer die zeitung von dem tobe dieses Papsts. Drift" ^ gick»Pius V. ließ noch vorher, ehe er aus dem CAÄaeN '-lill-
ein Lrevs an den Cardinal Commendonum verirr"» .
innen er ihm befahl, dem gedachten Reichs-tage -wohnen. Im übrigen ließ er sich das interesse dH^es ^>0kirche in Teutschland sehr angelegen seyn, und HEdaß das Tridentin. Concilium daselbst pubm>re^ pv»den Lutherischen die fteyheit zu predigen in Oesterw^ <iuw ^ ^Kayser Maximiliauo II. genommen wurde. ErTeutschen und Polen zu einem Türcken-krrege ami ^ Her?und befand sich in dem letztem Reiche bey der way> ^ zu - Mvon Anjou zu einem Könige in Polen; wie er denn,' yjeier - §wähl kein geringes beytrug. Dannenhero ihm gernenia sehr affectionirt war, und unter andern w ^tte-, ^r>Päpstlichen dignität nach dem tode Pii V. gehE^cr MA,wurde ihm aber Gregorius XIII. vorgezogen - 'gen ihm sehr feindselig erwies, und sich ftEA pro^nnahm, da der Cardinal Farneflus wider ihn " Myft^stellte ; worzu noch kam, daß er sich an dem hey der ^Hofe sehr schlecht recommendiret hatte, l"de„ hgltenniglichen wähl in Polen die Französische vornehmsten ^ ei-Dennoch hielten es unterschiedliche von den vo^snälen mit ihm, welche sich auch schon, da GrE erft'»^v>ne gefährliche kranckheit fiel, verbunden hatte» ^e-
todes-falle ihn zum Papste zu erwehlen ; de" SE
wieder auf, und Commendonus starb U AUsan. 2; 84. im 6osten jähre seines alters. Antvm^jscherL vvdtianus hat das leben dieses Cardinals d 3 ^
geschrieben, so hernach an. 2672. von dem da^x,nachmaligen Bischoffe von Nimes, Espr»zösische übersetzt worden. ^
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Denn MaW^vennt, welcher. ^
Er ^egw AMd-un- andern Rittern<1 krrchen oder den rnrch/ern zeiten ein lehn /
zu a?Ln weittichen Lftnen gegebfLi-'Gen Papsts Leon?/2^"^ es meiden einige^ da^, Nekir-
^n"öE^ anfsolch^!!.^- aufgekommen, daß n,m-^der beyde orden andern zum /chn ausgegedem^^Mftbe unter am,Ä'd wieder viel dergleichen^rtter-orden in 3>!^.dalleyen begriffen st«d-M purck
-e»^ Hat 22. Balteyen,
von ^ Diese werd,» / ' "der Land-Comthuren ,
von -em Großmeister s RatHs-gebittkgern ttw,^e
'»er aber confirmiret, und Haven