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Zweyter Theil. Bi - C.
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unterwegs in Bithynien an einem lieber an. zzq,. Sie«^,?on überaus böser art, und stiftete durch ihren stoltz undNanikeit viel Unheil. Ich. XIV. *

dx V^stantiK, des Königs in Sicilien Rogerii I. tochter , wur-den i ^ ftHon eine alte Printzeßin war, lind bis dahin ihr le-kjc. '^kloster zugebracht hatte, an. n86. an den KayserHen-W'P VI. der nur rr. jähr alt, vermählet, und brachte ihm dasojxMrelch Sicilien zu. «sie gebahr ihm auch an. ny;. ob sieder n über ;o. jähr alt war, zu Palermo einen lPrintz,»ickn . bem nahmen Friderici II. Kayser worden. Und damitle gp."wan in ansehung ihres alters einige Unterschiebung möch-ge«^^wohnel werden, so ward die anstatt gemacht, daß die2 und geburt auf offenem marckte der stadt unter einerin ^ Letzten, aber unten aufgehobenen zelte geschahe, und dieTjfWftr anzahl dahin geruffene vornehmste weider aus gantzM »«n deren zeugen seyn konnten. Es wurden ihr zwar ihretza^aßige anfpruche auf das Königreich Sicilien allezeit voniiqasMo visputirlich gemacht, welcher sie auch gefangen hielt,D ^ von den einwohnern zu Salerno arrcstiret worden.Papst Cölestinus III. der sie zur Kavserin gecrönet hatte,>NM^ ihr wiederum ihre freyheit zuwege. Nach ihres ge-ße^tode an. 1198. hielte sie noch immerfort bey demPap»sie und ihren söhn Fridericum mit dem KönigreicheAllein ^ 6" belehnen. Innocentius III. schiene geneigt darzu;sich." sie starb, ehe sie noch seine bulle erhalten konnte, und be-kbn-s 'bn in ansehung des ermeldeten Königreichs zu ihres4k ^.Vormunde. ^ kklrt. XVII. Otto

c. 28- 45- §5L. Ilh. III. LÜroii.

eil. ^ Längerem scl k. I. Fase/. IIK. VI. bitt. 8i-

' sansl. Le/öÄ. in Kitt. Xeg. 8iai1. öco. *

deNMantia, eine tochter Manfredi, welcher des Kaysers Fri-' natürlicher söhn war , und Petri III. Königs von Ära-th " gemahlin, lebte um das jähr 1282. und war wegen ih-^sforcht und erwiesenen großmüthigst in Sicilien,sihlvss ^ iie Regentin war, berühmt. Denn nachdem sie be-si»,, Carolum den Printz von Salerno hinrichten zu las-licß M dadurch den tod Conradini von Schwaben zu rächen,^kün >"'n an einem freytage frühe morgens das todes-urtheil>dv"."^gen. Als nun hierauf der Printz unerschrocken geant-daß ihm sein tod um so viel angenehmer seyn sollte,Mt er an ^nem solchen tage geschehe, an welchem ChristusHole,.« vatte, ließ sie sich vernehmen, daß, weil der Printz vonsie h.M des tages wegen den tod so willig zu leiden gesonnen,tage '"bps wäre, aus liebe zu demjenigen, der an demselbigen^ Mitten, ihm das leben zu schencken. Lr^ov. aeL/a>>e»--

^Ä^untia, Roberti, Königs in Franckreich gemahlin, desProvence Wilhelmi I. tochter, war sehr schön, aberweniger ehrgeitzig. Sie bewog ihren gemahl, daße^^an. 10,7. den ältesten Printzen Hugonem zum KönigPer an brachte aber diesen hernach zur revolte; und als sol-gestorben, suchte sie den jüngsten söhn Robertum"Ern Hcnrico vorzuziehen. Als sie aber nichts erlangenWaffen ^gle innerliche troublen, daß beyde Printzen die"cht gn/griffen. Es ward aber durch des Königs Roberti vor»trimmn Unheil vorgebeuget, (siehe Robertus, König in Franck-!>>ql d^ach dessen tobe, welcher an. io; l. erfolgte, setzte sie aber-Königreich in grosse Verwirrung', indem sie sich nochL°Sen .^muhete, ihren ältesten söhn Henricum, dem sie nicht ge-^ii>dx..war, der Crone zu berauben,und selbige auf den jüngsten,h gx, ww, zu bringen. Um nun desto füglicher zu diesem zweckverhetzte sie Balduinum IV. Grafen von Flandern,M,zv'Ovne,n 11. Grafen von Champagne, wider Henricum ,Akl,a ihnen die stadt Sens; allein ungeachtet alles dessen,Ng?t, a, vorhaben nicht von statten, sondern sie wurde genö-> ^tea,, V wtt ihrem söhne zu vergleichen, und starb daraufzuFra«^^ dkelun im jul. an. iv;2. (siehe Henricus I. König

»sich, vi^ntia, eine gemahlin Ludovici VII. Königs von Franck-"eß, „mcher sie an. n?4. heurathete, und zu Orleans cronenss ekbi>, ?dern er vorher seine erste gemahlin, Eleonoram, ei-Mg Guienne uüd Poitou, wegen ihrer unkenschheit ver.Ad vn, («) Constantia, welche von etlichen auch Beatrix

ftvyji vLndern Elisabeth genennet wird, war eine tochter Al.chtniä-ss- Königs von Cästilien und Leon, die er mit fcmcrK'4->ril gemahlin Berenguela, einer tochter Naunuiidi Be-KgeschZwfen zu Barcellona, gezeugct hatte. Einige Spam-v? aus, i.^iclirelber geben sie nur vor Alphonsi natürliche loch,v? via,,meynen, daß die reise, welche Ludomcus VII. we-d^esehx^e nach seinem beylager in Spanien gethan, darauf1? der" Z^wesen wäre, daß er die wahrhaffligen umständevv/v,,"rt seiner neuen gemahlin erfahren mochte; wel-lv? wirss "der von den Französischen scribenten widerspro-r>>^" ihr-v Diese letzter» melden auch, daß sie nicht wenigersie,!>I sey E chgend, als wegen ihrer schönheit von ihrem ge-K^"dovjL"tebet worden. Sie starb an. 1460. 0) nachdemD"ckrei^ ?'Achter gebohren (siehe Ludov. VII. Konig ms. z («) , in cttr. nci an. n;4- üntitt-

k>. 4,'. VII. c. 29. ap. «t« L?z-e«e , tom.

I's/er. bitt. Uich. lib. VII. c. 9.m *mron. sä an. II?4. in cürcm. Hio

r>. 5. IVr-i Lil SS. Höo.

Theil.

c 0 n 867

Eonstantina, oder wie es die Araber nennen, Cuguntina,einsstadt und ein Königreich in der Barbarey in Africa. Dieses Kö-nigreich , welches heut zu tage nur eine provintz von dem Kö,nigreiche Algier ist, hatte in vorigen zeiten seine besondere Kö-nige , und war eigentlich der Alten ihr novs Xumiäia, anjetzobegreift es ;. theile in sich : Constantina, so am Meere längsthmlieget, und sich weit in das land hinein erstrecket; Bonne, wel-ches fast gantz am ufer; und Tabesse, welches weit drinnen imlande an der grentze von Biledulgerid lieget. Die stadt Constan-tina , welche mit der alten Cirtha eins seyn soll, ist ziemlichgroß, und lieget auf einem berge, worauf man nur durch zweyivege kommen kan, indem das übrige theil voller hohen und ab-hängigen klippen ist. Dannenhero ist sie überaus veste, und hatnoch darzu nordwärts ein castell und den fluß Suffegmar, wel.cher unten am berge vorbey fliestet. Die Häuser darinnen sind re,gulier gebauet, und stehen ein wenig von einander abgesondert,so, daß keines das andere berühret. Die gasten und märckt-plätzesind wohl angerichtet. Die stadt ist reich, und bestehet ihr vor-nehmster Handel darinnen, daß sie caravanen in Biledulgerid undins land der Negren mit tuch, seide nnd ol versendet, welche vondar gold von Tidar in kleinen sandkornlein, datteln und schwar-tze sclaven mitbringen. Jugurtba brachte in dieser stadt den Ad-herbal, einen söhn des Micipsä, Königs in Numidien, um. Alsder Christliche glaube in Africa florirte, war allhier ein Bischöff-licher sitz. Es sollen auch 2. Loncilis allhier seyn gehalten wor-den, als das erste an. durch Secundum, Primaten von Nu-midien, wider diejenigen, welche währender Verfolgung die kir.chen-bücher und geräthe den Heydcn zu verbrennen gegeben. Diebefinden sich bey dem H. Augustino. Das andere hielt Sil-vanus, Primas dieser provintz, am 412. davon aber nichts übriggeblieben, als ein brief, welchen St. Augustinus, der sich dabeybefunden, im nahmen dieser zusammenknifft geschrieben. Dasland ist so fruchtbar, daß, wer einen scheffel körn aussäet, wohlzo. davon erndten kan. Ausserhalb der stadt giebt es viele anti-quitäten, als eingefallene mauren von sehr prächtigen gebauden,samt einem triumph - bogen , welcher dem Römischen bey demLspirolio gleich ist. So ist auch noch ein unterirdischer weg da-selbst, wodurch man auf stufen, so in den felsen gehauen, zumflusse hinab kommen kan, und da unten aus dem gründe eittgroß gewölbe ist, dessen mauren und Pfeiler gleichfalls aus demfelsen ausgearbeitet sind. In eben diesein felsen, ohngefehr dreysteinwürfe von der stadt, ist ein warmes bad, welches einen spring-brunnen machet, indem das Wasser auf einen felsen herabschieftsei. Daselbst giebt es^eine ziemliche menge von schnecken, wel-chen das volck pfleget futtcr mitzubringen , wenn es hingehet,sich zu baden; allermassen es glaubet, daß es böse geister seyn,welche seit dem, da die Römer sich dieser provintz bemeistert,daselbst immerdar geblieben wären. Collo und Sucaicaba anden küsten, gehören sowol unter die provintz Constantina, alsdie gebürge, welche sich bis in das meer hinein erstrecken. §«/-/tt/t. bell. lugurtli. c. 26. V. Lpill. r;r. lib. II. cont.

Lrelc. L. 26. Lc. IIK. I. cont. ksrmsn. cls.

scrixt. Llric. lib. VI. L. 2. Lc.

* Eonftantia Nra, mit dem zunahmen cls Vtts pMpere,war in Portugall gebohren, und begab sich samt Maria Fernan-de; unter den orden der Eremiten St. Augustini, in welchemConstantia Priorin gewesen seyn soll, wiewol einige daranzweifeln wollen, und vorgeben, sie habe sich nicht öffentlich zu die-sem orden bekennet. Sie sollen sich beyde an eine säule habenbinden und geißeln lassen, und nach ihrem in dem XV. Lculoüberstanden«, tod in die Haupt-kirche zu Evora begraben wor-den seyn. In den folgenden zeiten sind beyde, nemlich Con-stantia und Maria beatisiciret, und ihnen ein alljährlicher ge-dächtnis-tag anberaumet worden.

* Conftantta Gfortra, Alerandn Sfortiä gemahlin, hatte

sich von mgend auf der wlssenschafft beflissen, und nicht nurden Ciceronem , sondern auch des Hieronymi, Lactantü, Grc-aorn, und Ambrosii Opera fleißig gelesen. In der Poesie warsie so fertig, daß sie auch ex rempore ein earmen, so vollerschönen penleen war, zu schreiben tüchtig war, da sie doch nie,mals emige anweisung und unterricht darinnen bekommen.Sie bat auch eine gelehrte tochter gehabt, Baptist« genannt,welche sich keinen geringen rühm bey den Gelehrten erworben.. * iAflstantia / Königin in Engelland, war eine tochter Lu-dovrct VI. LE genennet, und Frauen Adelheit von Savoyen,und eine schwester Ludwig des jungern. Sie vermählte sich an.1140. in dem hornung mit Enstachio von Blois, tvelcher an.H52. noch bey seines vatters lebzeiten zum König in Engelland-gecrönet wurde. Da aber dieser Printz schon den 10. airgustan. n;;. das zeitliche gesegnet, so gab sie ihr bruder Ludo^vicüs junior, oder auch luvenis, und Mler genannt, Raimun«do VI. dem Grafen von Toulouse zur ehe, von welchem g-verschiedene kinder, und neben andern Raimundum VII aet-i,aet. Constantia behielte den nahmen einer Königin (i'iff-ssten gemahls des Engellandischen Königs Eustachii weaen 1 »ader die gewohnheit immerfort. An. »176. wohnte sie demcilio zu Allst bey, und starb wenig zeit hernach r« ? Ooa-Luc^vi-i VI. lilL Tolost-ns. LnZ:

* Constantia, eine tochter Philippj I.

reich, wurde mit Hugone dem Grafen von Troves vermöb-let» An» n«4» liesse sie unter dem vorwanb der allzu»Dddd» nah'e,,