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Wreken, wiedmete er sich bemeldtem Augustiner-orden, undUte in der Niederländischen stadt Middelburg seine prokossion.V der Hand legle er sich mit allen kräfften auf die theolo-Me stndien, und sonderlich auf das Predig-amt, wozu er dieWvnsten gaaben hatte, und deswegen bald bekannt wurde.Aa aber der innerlichen kriege wegen die Mönche sich mustenMtig machen , verfügte sich Cools in Spanien, und kamMt wieder , bis die Unruhen gestillet waren. Die Prote-Wten hatten indessen die meisten klöster verwüstet und niederge-Wen, weswegen nach seiner zuruckkunft Cools sich sonderlich"Wiegen seyn ließ, die Häuser seines ordens wieder aufbauenlasse»; es waren auch seine bemuhungen nicht vergebens,M er machte sich unter seinen brüdern so beliebet, daß erM ihnen zu den höchsten ordens-würden gezogen wurde. ErMähe das Predig-amt 4«. jähr lang, und gab an. 1612. denM auf, seines alters 64. jähr. Seine wercke sind aber nicht^druckt worden. , eloZ. Lc.
! * Eooper, ein vornehmes geschlecht in Engelland, welchesPaulet in der Grafschafft Sommerset lange zeit seinen sitzRyabt. Richardus Cooper , Esquire , lebte daselbst nochU ^67. sein enckel aber, Johannes Cooper, Ritter, liesseN M Rockborn in der Grafschafft Wilts nieder, und zeugteM Anna, des Ritters und Baronets Antonii Ashley von Win-, °urn St. Giles in der Grafschafft Dorset, einziger tochter"«d erbin, Antonium Ashley Cooper, welcher, wie aus sei-gM art. zu ersehen, an. 1661. den 20. apr. von Carole ll. zum^aro» Ashley von Winbourn St. Giles, und an. 1672. denZ- apr. zum Baron Cooper von Paulet in der Grafschafft8°Mmerset, wie auch zum Grafen Schaftsbury in der Graf-Mfft Dorset, erhoben wurde. Er starb an. 168;. den 21. jan., "".hinterließ von seiner ersten gemahlin,Margaretha, einer toch-Thvmä, Lords Coventry, ehemaligen Groß-Siegel-Bewah-M ingleichen von der dritten, Margaretha, deren vatter Wil-Mluus Lord Spencer war, keine Ander; die andere aber, Fran-Wa, eine tochter Davidis, Grafen von Exeter, hatte ihm Anto-2>Um gebohren, welcher dievätterlichen würden erbte, und mitMothea, einer tochter Iohannis, Grafen von Rutland, 4.tuWer und ;. söhne, Antonium, Johannem und Mauri-v^ln, zeugte. Der älteste, Antonios, Graf von Schaftsbu-Np' war ein gelehrter Herr, verehelichte sich mit Johanna, ei-/Wtvchter Thomä Ewer von Bushy-Hall in der Grafschafft-Mfvrd, und gieng an. 171;. zu Neapolis mit tode ab. Seinbeiger söhn, Antonius Ashley Cooper, Grafvon Schafts-' Baron Ashley von Winbourn St. Giles, Baron Coo-k, °sn Paulet und Baronet, vermählte sich an. 1721. den ,2.
mit Susanna, einer fchwester Baptistä Nocl, GrafenjeN,Minsborough, und gesegnete an. 17; 2. im februario das"We. 7^ tom. I. x. 216.
r-.??e>per , (Antonius Ashly) Graf von Schaftsbury, einDahinter Englischer Staats-Minister,gebohren im jul.an.1619.j», W vatter war der Ritter Johann Cooper von RockbourntpWr Grafschafft Wilts, seine Mutter aber Anna , die einzigetzWer und erbin des Ritters und Baronets, Antonii Ashly voniWWvurn St. Giles in der Grafschafft Dorset. Schon in sei->n°^"whejt ließ er gantz ausserordentliche zeichen eines unge-Verstandes sehen, und weil sein vatter, dessen jährlicheihWwfte sich auf 8000. pfund sterlings erstreckten, nichts anLvii wftte, so nahm er anfangs in den UmnLmoribus in demIrimmris zu Oxfords und hernach in der Rechtsgelehr-M Londen in Gray's Jnn dergestalt zu, daß er wenigih>, „gleichen hatte. Am meisten aber legte er sich auf das, wastz>, ^schickt machen konnte,dem Staat nützliche dienste zu leisten,hire war er als Deputirer von Tewresbury in Glocesters-che ,/w Mitglied des Parlements. Als bald darauf die innerli-ihk-Wfuhe zwischen dem Könige Carolo I. und dem Parlement»>e». Mang nahm, richtete er zum dienst des erstem ein regi-" ward auch von demselben zum Gouverneur von Wey-b-rM gemacht, und als lligK-^Lrik der Grafschafft Dorsetschaff,? auf Königlichen beseht die darinn befindliche mann-5 >bria^chWwen. Weil aber dessen ungeachtet Carolus I. dendgqWen Wilhelm Ashburnham als Gouverneur in die ge-dvch ^Wasschafft schickte, so trat er auf des Parlements fette;
Mihx,."chte cr sich keinesweges der gewaltsamen Procedurenv>?fvlck wrilhafftig. An. 164^. ward er zum Sherif von'?hir. und das folgende jähr zum Sherif von Wiltshire er-ayk^^W M,. den 20. jan. gab ihm das Parlement nebst
ande^"' vrn 20. zan. gav WIN ...V,.
.Dessen „^mmißion , unterschiedenen mißbrauchen in rechts-^schien" ,?^uhelffcn. An. iüzz. wie auch das folgende,ahr,als Deputirter von der provintz Wiltshire in demda er denn nebst andern sich mit solchem Nachdruck^sselh gbMlgen anschlügen des Cromwels, (ungeachtet ihn^setzte. MnW tu einem mitgliede seines Raths gemacht) wi-^ .acht/ selbiger vor rathsam fand, nicht nur beyde letzt,sWches . tiariemente zu dissolviren, sondern auch von dem ,Ku I,,,'165 s. sich auf seinen befehl von neuem versammlete,Mewvl "wmum Ashly Cooper ausdrücklich auszuschliessen.Wwe endlich es dahin brachte, daß man ihm sitz undjUa dvvW?unen muste, so richtete er doch mit seinen aberma-r^r dix^uungen wider Cromweln mehr nicht aus, als daß der-ÄMchen , l^ung, gleichwie vorhin, aus einander gehen hieß."tiebe„e , Verhielt er eine geheime correspondentz mit dem' tauige Carolo II. und ob er gleich darüber in groß'tvr. //. Theil.
st gefahr gerieth, so lehnte er doch den dißfalls entstandenenverdacht mit solchem glück von sich ab, daß dasjenige Parle-ment , welchem der nähme rbs rump beygeleget worden, nichtnur ihn zu einem von dessen Staats-Rathen ernennete, son-dern auch die Verwahrung des Towers zu Londen, und nebst 6.andern, das commandv der armer, ihm anvertraueten. Hier-bey nun wußte er, nebst dem General Monck und andern, diegut Königlich waren , so kluge anstalten zu machen, daß end-lich mit allgemeiner bewiüigung Carolus II. wieder in seinendrey Reichen als König erkannt ward; worauf er als einer vonden Deputieren des Unter-Haufes mit nach Holland übergieng,um denfelben von dannen abzuholen. Gleich nach dessen an-kunft in Londen ward er unter die zahl feiner geheimen Rätheaufgenommen, und den 20. april an. 1661. zum Baron vonWimdourn <st. Giles gemacht. Bey der grossen Commißion, sowider die Königs-mörder angestellt ward, bekam er, nebst an-dern Lords, die stelle eines Oommistkrü. Nachgehends erhub ihnder König zu der würde eines Cantzlers, wie auch eines Unter-Schatzmeisters von dem Epchequer, eines Lords-Lieutenants derGrafschafftDorset und eines LommMni von der schatz-cammer.An. 1672. den r;. april beehrte er ihn mit dem titul eines Ba-rons Cooper von Paulet, und eines Grafen von Schaftsbury.In eben demselben jähr den 17. nov. ward er zum Lord-Cantz-ler von Engelland erklärt. Allein weil er bey diefer function sichdie Catholifche und zugleich des Königs bruder, den Hertzog vonPorck, nachmals Jacobum II. zu feinden machte, so kam esdahin, daß an. 167z. den y. nov. der König die siege! wieder vonihm abforderte, und dieselbe dem Ritter und Baronet, HeneageFinch, zustellte. Auf anstiften seiner feinde wurden hernach sei-ne Handlungen untersucht; allein man konnte ihm nichts anha-ben. An. 167;. verderbte er es mit dem Hofe, indem er in demParlement sich einem gewissen ungewöhnlichen eyde, welchenman einzuführen suchte, widersetzte. Das nächstfolgende jähr,da er zu behaupten suchte, daß das damals verfammlete Parle-ment wegen der vorhergegangenen langen prorogation vor distsolvirt zu halten sey, fiel er in noch grössere Ungnade, indem er,nebst drey andern Lords , den iü. febr. in den Tower geschickt,und erst zu ausgange des febr. an. 1677. nach vorhergegangenerretractatton, wieder auf freyen fuß gestellet ward. In den fol-genden zelten war er einer von denen, welche sich am eifrigstendem Wachsthum der Catholischen religion entgegen setzten, undum dieser Ursache willen den Hertzog von Zorck von der succeßionin der regierung auszuschliessen suchten. Den 20. april an.1679. erklärte ihn der König zum Präsidenten seines geheimenRaths ; er muste aber noch in eben demselben jähr zu ansang-es octobers diese stelle wieder fahren lassen , weil des Hertzogsvon Jorck partey bey dem Könige die oberhand behielt. Wienun er seines orts diesem ungeachtet seine vorige Maximen be-hielt , und insonderheit die conspiration , so man damals denCatholischen schuld gab , sehr ernstlich untersuchen half; alsounterdessen andern theils seine Widersacher nichts, was zu sei-nem Nachtheil gereichen konnte. Unter andern wird vorgegeben,daß man ihm durch einen, nahmens Dangerfield, wie auchdurch andere, nach dem leben gestellet. Soviel ist gewiß, daßer den 2. jul. an. r68i. gesanglich nach dem Tower gebracht,und nachgehends öffentlich beschuldigt ward , daß er gefährlicheanschlägt wider des Königs leben und wider die bisherige regie-rungs-form gemacht, daß er zu solchem ende den König als ei--nen Catholischen und als einen liebhaber einer gantz unum-schränckten gewalt ausgeschrien, daß er geld und volck zusam-men zu bringen gesucht, um einen aufstand zu erregen, und wasdergleichen dinge mehr waren. Den i;. febr. an. 1682. nach-dem man ihn gerichtlich los gesprochen, erhielt er wieder seinefreyheit, da er dann gegen seine ankläger zu verfahren bat. Daman ihm aber darinnen nicht nach feinem verlangen willfahrte,gieng er im nov. des letztgedachten jahrs nach Holland über, undbeschloß, eine zeitlang zu Amsterdam sich aufzuhalten. Alleindas podagra und andere beschwerungen setzten ihm dermaßen zu,daß er daselbst den 21. jan. an. 168;. mit tode abgieng , woraufsein cörper zurück nach Engelland gebracht, und zu WimburnSt. Giles beerdigt ward. Von seinen aemahlinnen und einzighinterlassenen söhn ist oben im geschlechts - artickul gemeldet.
0/ vol. III.
* Eop, (Bernhardus) war zu Stromberg an. 1525. geboh-ren , und wurde anfangs zu Marpurg Professor der Griechi-schen spräche, nachmals aber erhielt er die krossllrorism Inttim-riomim, und starb an. 1581. den 12. decembr. Er hat suäi-cium äs Oontraveriuz pogicsrum grcium wllenäi8 , und eineorativN cie Ltuäio furis re^ls inüituenllo geschrieben.
Copa, eine stadt in Asia, nahe bey dem Möotischen see, oderNsre rielle Labaccke, an einem stusse gleiches nahmens, wel-cher in Circaßien unweit Tzercas entspringet.
* Copats, ein see, der in Böotien gelegen, und von denAlten also genennet wurde, nun aber L-vadm heißen soll Mau.sanias nennet ihn Cephysus; er liegt auf einer grossen ebene,welche auch Llvadra genennet wird , an der feite aeaen nor-den ; es erstreckt sich aber dieses flache land durch den Einen
lieget. Nach Strabonisbericht hatte dieser see 271» llsttiA im umkreise, welches beyfunden ausmachet. Doch will behaupt dZfern umfang mcht mehr so groß sey. Heutiges tages ist er
Lfff läng-