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Orgien. Sie ist die Haupt-stadt von der Krndschafft Baca-s.i/u, welche der Alten ihr Iberien war. Cori liegt auf derdes ftes Exechia ostwärts.
^.x^rj, oder Rorin, lat. Lorinum, ein flecken in Dalmatien,"or alters eine ansehnliche stadt gewesen, wie Plinius^Ptolemäus anmercken. Anjetzo gehöret es den Türcken ,>1, - auf einem berge 5. ober 6. ineilen von Novigrod,cio berichtet, welcher von dieser landschafft eine sehrMündliche beschreibung gegeben hat.
, lat. Lauria, Laurium, Lsurlta, eine kleine stadt anQ-,/ flnß Alagon, zwischen den bergen Torras Vaccas, in demsN'lschen Estremadura, nebst einem Bißthum, unter den Ertz-"woff von Composteüa gehörig.
bala ein Spanischer flecken in Andalusien, an dem Gua-tx, Mvir, ungefehr drey stunden überSeviüa, und eine vier-.ad über Luebla äs Coria, welche ohne zweifel ein darzuvoriges dorf ist, gelegen. , OlÄiounsirs.
Eoributh,, (geschlecht) siehe wisniowizky.
Üt^^lcius , (Johannes) gebürtig von Trier, lebte unter denqAei, Julio II. Leone X. Adrians VI. und Elemente VII. in^.Min ansehen und einem vergnügten zustande zu Rom, undj- "Me sich sonderlich dadurch bekannt, daß er eine ungemeineb den Gelehrten trüge, welche sich zum öftern in seinem>v harten bey der säule Trajani zu versammle» pflegten. Er^«Mnete auch gar diesen garten darzu , daß die Poeten alleam tage St. Annä einen wett-streit darinnen anstellen soll-und sindet man daher viele epigramm-na von den PoetenCk! ^aljgen zeit, welche den titul: pro Lra Loricisna führen.e>,„Mieden ihm auch von alle» Poeten trefliche lob - getichte zuaufgesetzt. Als aber die Teutschen an. 15-7. die stadt Romzahmen, ward er gefangen, seiner gnther beraubet, und nichto/M als aegkn erlegung einer schweren ranzion wieder los- Jedoch hatte er vorher einen grossen theil seines schatzesdie Hof-schwelle vergraben, davon niemand wußte als derli„n r, welcher den estrich darüber gegossen hatte. Als dieserIx'" gefangen worden , und 2;. ducaten zu seinem löse-geld er-tx " sollte, bat er Coricium, daß er es ihm vorstrecken möch-y«»?^ches er ihm aber abschlüge, weil er nicht so viel hatte,ikinen vergrabenen schätz eröfnen sollte, deswegen der mäu-sch Elches einem Spanischen Officirer offenbarte, der denalsobald ausgraben und hinweg nehmen ließ. Worüberdas,', ^ur Coricius bey der Generalität beschwerte, aber nur«^ ausgelacht wurde. Als er nun hierdurch in die äusserstedon W gerathen, gieng er von Rom nach Verona, woselbst erOein Bischöfflichen Loachuwre Calysto Amadeo einige zeitlerlm x^ten wurde ; als er sich aber von bannen in sein vat-Se» I-> "ach Trier begeben wollte, verfiel er aus kummer we-d-^"ner zu bezahlenden schulden in eine schwere kranckheit,
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ive» ^ ""ier stetswährenden weheklagen , daß er I^^ichthum verlassen müssen^ seinen geist aufgab.
daß er Rom und' 4." - - (aufgab. Xrei-rr«,
äs ilileÜs. literat. ?. II. 6«.^.
^ütou5^E>eres , ein berg mit einem flecken dieses nahmens in«ngefehr zwey stunden von Epheso ostwärts gelegen;des Estet es für das alte Corossus, welches auch als ein ho--rvnitches geburge beschrieben wird.
/"rigiiano, siehe Carigliano.
Schsi^kini, (Antonius) ein berühmter Italiänischer Jurist,von Pontremoli, lehrte ums jähr -620. die Rechtete„tz von wannen er nach Siena , und endlich nach Flo-"Aussen ward. Der Groß - Hertzog Ferdinandus II.rhn zum Ritter St. Stephani, und gab ihm nebst^rkm,richtigen bedienungen die stelle eines Oder-aufsehersdrrijeß""lannschafft. Er stunde derselben löblich vor , undü>azseinem tode ein ansehnliches vermögen. Er hat et-E "lges in lurs geschrieben. pinacoch. III. 21"
dttstADa , eine Griechische weibs - Person, die wegen ihrer^rfo» , vuil ist. Sie soll ihre Poesie von einer andern weibs-"tt hgsvvh'nens Myrtis, so auch darinnen berühmt war, erler-nn, Von ihrer geburts-stadt sind verschiedene meynun-vchvien? es seyn, daß mehr als eine weibs-person diesesülifs w-i, gekannt gewesen , wie denn nach einiger meynung^Nex al^siue zwey zu mercken sind, davon die eine zu Thespia,l in Böotien, die andere zu Theben, oder wie anderevadm. n^rssstagea, auch einer stadt in Böotien, sollen gelebet^vrde,'. und die letztere ist eben diejenige, deren zuvor gedachtAr hi- ..Davon auch noch einige melden, daß sie Pindarumsvigx" jUnf rnal mit ihren getichten überwunden, welches aber^; wn^., '^er schönheit als geschicklichkeit zuschreiben wol,A DoriÄ "vch dieses mag gekommen seyn, daß sich PindarnsAe, mund-art bedienet, welche nicht so vernehmlich
Eorinnä ihre. Sie lebte ohngefehr in der XXXVI.siadk^' d. i. ums jähr der weit ;;o8. 278. nacherbauungäwm, 476. vor Christi geburt. Sonst ist auch in denOvidii eine Corinna bekannt genug, welches abernähme ist, und wollen einige, daß unterdersel»' sses Augusti tochter, angezeiget werde.
lib. II. sieg.
* (p oldl. 6rTs. Lc.
^kchjch^nus, ein jünger Palamedis , schrieb in versen dieHi<r oev belagerung Troja, und bediente sich in seinemvr. Theil.
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manuscript der Dorischen duchstaben, die dieser berühmte Heldsoll erfunden haben ; man sagt überdiß, er habe auch den kriegdes Trojanischen Königs Dardani wider Paphlagonien beschrie-ben , und daß sich Homerus seiner poetischen erfindungen nütz-lich zu bedienen gewußt. Doch ist dieses alles nicht für ge-wiß anzubringen, denn es nur aus Suidas, einem neuen au-thorn, und welchem in so uralten zelten eben nicht aller glaubezuzustellen, genommen ist, um so mehr, als er der einzige blei-bet, der hiervon Meldung thut. Siehe VoFl«M, ttillorls. drsec.volumine.
(sorinthus, nach der jetzigen benennung Lorants, ist eineGriechische stadt in der halb-insul Morea, welche nahe an demlikdmo lieget, wodurch Morea und Griechenland mit einanderverknüpfet werden, zwischen den beyden meer-busen von Lepan-to und Engia. Sie ist vor zeiten sehr mächtig gewesen , undsoll zuerst von Sisypho, Aeoli söhne, lt. A. 2;iz. ss. e. 1411.auferbauet, und Ephyra genennet, nachmals aber zerstöret, undso denn von einem gewissen manne, nahmens Corinthus, aufsneue erbauet, mit einwohnern besetzet, und nach dessen nah-men genennet worden seyn. Sonst hieß dieser ort auch Helio-polis, oder die Svnnen-stadt, und war sonderlich berühmt we-gen ihrer citadelle, Acro-Corinthus genannt, so auf einem sehrhohen berge stund, und für eine vestung des gantzen Griechen-landes paßirte; desgleichen wegen der reichen einwohner, dervielen vortreflichen künstler, sonderlich der mahler, bildhaner undbaumeister; und ferner, weil die sogenannten Imäi Mmüsi da-selbst gehalten wurden. Die Cortnthier richteten unterschiede-ne colonien auf, und baueten Corcyram, so hernach Corsu ge-nennet worden, in der insul gleiches nahmens. Vor diesem wa-ren Sisyphus und dessen Nachkömmlinge in die ,09. jähr langKönige zu Corintho, bis auf die zeit, da die Herscliä«, wel-che von dem Hercule herstammeten, unter Temeni, Cresphontisund Aristodemi anführung ohngefehr im 80. jähre nach erobe-rung der stadt Troja, sich der halb-insul Peloponnesi bemeister-ten, auch Aletes Doridam und Hyanthidam heraus schlug, undihre stelle einnahm, welches L. M, 2882. M L. 1102. geschahe;worauf er zz. jähr regierte. Nach ihm regierten binnen 109.jähren vier Könige. Nach diesem kam die familie der öss-Mia-äarum, welche von Bacchide dem söhn des Prumnis ihren Ur-sprung hatten, ä. N. zv27. L. e. 957. zu derregierung, welcheauch fünf Könige gehabt, und war Telestes der söhn des Aristo-demi davon der letzte. Als nun dieser von Areo und Perianthegetödtet, erwehlten sie einen jährlichen Magistrat an dessen stel-le, welche krMnss genennet wurden ; allein ohngefehr ä. N.;;2ö. L. L. 6;8- Ol^mp. XXX.). ll. X. 96. siengen Cypselus undsein söhn Periander eine neue Monarchie und tyranney über dieCorinther an, welche der eine zo. und der andere von Olvmp.XXXVIII. I. II. L. 126. m ;;;6. ä. L. 628. 44. jähr bisOl^mp. XXVIII. 4. II. L. 169. L. Ä. ))99- H. L. ;8z. führte.Nachgehends war sie in den meisten Griechischen kriegen garsonderlich mit verwickelt. Leocrates , der Athenienser General,schlug die Corinther Olvmp. XXXX. 2. M X. 29;. L. M. );2s.X. L. 459. M X. )i;. Olymp. XXXXV. 2. L. Ist. )54;. st. 0 .4)9. war der Corinthische krieg gleichsam das Vorspiel des inder Griechischen Historie so berühmten Peloponnesischen krieges,indem, wie die Athenienser denen zu Corcyra gegen die Corin-ther, also fast alle andere Griechen, und insonderheit die Spar-taner den Corinthern wider die von Corcyra hülste leisteten,st. X. ?II. Olymp. LXXXIV. 2. st. Ist. ;74I. st. 0.24;. über-rumpelte Aratus, der stslueorum krsetor, die citadelle, und triebdie garnison heraus,, welche der König in Macedonien, Anti-gonus Gonatas, darinnen gelassen hatte. Diese stadt hatte auchihr theil zuvor an den Griechischen Unruhen unter des KönlgSin Macedonien Philippi, seines sohns Alexandri und seiner Nach-folger regierung. Endlich wurde sie von den Römern unteranführung Lucii Mummii gäntzlich zerstöret, welcher in demdritten jähre der OXVIII. Olymp. st. ist. ;8)8- st. 0 . 146. undst. X. 6°8- gantz Achajam unter sich brachte, und dahero sichstsbsicum nennen ließ. Es ist fast unglaublich, was für einreichthum'bey sothaner eroberung der stadt Corintho verlvhren,und durch das feuer vernichtet worden, dergestalt, baß von demzusammen geschmoltzenen unterschiedenen metall eine sonder-re art soll entstanden seyn, welche unter dem nahmen des Co-rinthischen ertztes sehr berühmt ist. Siehe jedoch den artickulAsiummius stcIiiNLU8. Julius Cäsar bauete nachgehends die-se stadt wiederum auf, und besetzte sie mit neuen einwohnern.In dieser neuen stadt hat der Apostel Paulus anderthalb jährlang gelehret und gelebet. Er hat auch, als er sich zu Philip-pen aufgehalten, wie man will, zwey epifteln an die Corinthiergeschrieben. Nachgehends blieb die stadt unter der Römischen,und folgends der Griechischen Kayser botmäßigkeit, bis- sie un-ter der Venetianer herrschafft kam, denen sie an. 14^.dem Türckischen Kayser Mahomet II. entrissen wurde. Alleinan. iS87- nach dem siege bey Lepanto, ward sie von dem Ge-neral Morosini zu Wasser, und General Konigsmarck zu landeangegriffen, und nachdem die Turcken sie in brand aestecket,und die flucht genommen, erobert. Es ist auch an. ,6°» indem CarlvwUschen frieden nicht allein diese stadt, sondern auchdie gantze halb-mstil Morea den Venetlanern verblieben, welchebald hreraufbeschlossen, das abgenommene Ertz-Bißthnm zu Co-rintho wieder aufzurichten, und darzu ansehnliche gelb-sum-men verordnet. West aber die stadt Corimhus fast gantz ruiniret,so hak der Ertz-Bischvff semen sitz zu Napoli -ü Romania in
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