1607. besonders, und um die helfte vermehrt heraus ge-»wen worden. Es eignen ihm auch einige das leben Adelber-Blschoffs zu Prag / zu/ welches in Canisii lectionibus ami-^ stehet. Or/ckA.
, OrnLtoreg, waren zu Athen,Mche aufdie cpkebos oder jungen pirsche acht hatten, damit^in modest hielten, und sich in der kleidung ehrbar unde>.nllch aufführten. Zu Rom waren es gewisse knechte sowol alsAagde,welche ihre Herren und Frauen anputzen musten.^rssttic. leer. 2. cle lervis p. ;yo.
i * L 08 N 06 ^kkH^, die weit - beschreibung , wird!"»gemein die beschreibung der gantzen erde nach ihren verschie-den ländern und wassern genennet, in welchem verstände einLehrers hiervon unter dem Worte Leograptiia nachzusuchen.Mnachmals wird auch die beschreibung des gantzen welt-ge-?audes, oder die Mronomm kb^licü darunter verstanden. Inletztern verstände bedienet man sich lieber des Worts 8cien-
. * Cosmopolitanus, der Urheber eines treflichen und belieb-N werckes über die natur-kündigung und Chymie, dessen titul"0 lautet: Lolmopolirani NOVUN1 Lumen Lbymicum, LUtko-"> Drvr Man siehet wohl, daß er seinen nah-
ten verschweigen wollen. Einige haben gemeynet, der wahre"ahme sey Michael Sendivogius, dieweil man in diesem nah-Mn das snsgrLmina Owr ama, und in diesem
-M obigen nahmen findet. Durch genus äivi Letcbi wird dieMnische nation verstanden, deren erster König Leschus geheis-W. Andere aber haben seither versichert, der smkor sey ein^agestander, und Sendivogius habe nur die manuscripte desMehrten Cosmopolitani gehabt, und unter dem unsgrsmmstswnes eigenen nahmens heraus gegeben. LEt-«-, ant. OaU."Sric. öca.
. Cosinus und Damianus, sind brüder und Märtyrer, de-gedächtnis man in der Griechischen und Lateinischen kircheMret, doch sind ihre geschichte sehr ungewiß. Die GriechenAle,, d^y paar dieser brüder, die Lateiner aber nehmen nur ei-vnx -davon an, und sollen dieselben aus Arabien gewesen seyn,^d in Cilicien unter Diocletiano den Martyrer-tod gelitten ha-vies clss 8aint8 menL lept.
g,Cosinus I. Patriarch zu Constantinopel, war von JerusalemNrtjg, succedirte Johanni Tiphilino an. rogo. und regierte"'sse kirche bis an. ivgä.
0 Cosinus II. succedirte Michaeli in dem Patriarchat zu Con-xMmvpel an. H47. und starb r. monat hernach. c»^sr>nMr.
Groß-Hertzoge von Florentz:
^.Cosinus I. Groß-Hertzog von Florentz, war Iohannis II.» und wurde nach Alexandri 6e Medicis cntkeibung an.zum Hertzoge gemacht, als er noch nicht gar 18. jähr altMsil- .Er bekam auch in selbigem jähre seinen und der gantzen»v-Ucaischen familie ertz-feind Philippum Strozzi gefangen,«Wer sich, um der besorgten todes-straf zu entgehen, selbst imh/ 5 "gnis umbrachte. Auch sielen ihm noch einige andere, soj'"er die neue regierung noch etwas hatten unternehmen wol-«uedie Hände, die er meist mit dem beil hinrichten ließ. Hier-wurde er in den Italiänischen krieg zwischen den FranzosenKayserlichen mit verwickelt. Denn ob er sich schon bemü-Kans neutral zu seyn , muste er sich doch an. i^z. vor densis^rerklären, da er dann, nach geschlagenem Französischenselb, k, sich der ftadt Siena an. 1554- bemeisterte, und über^ ">ge von dem Kayser Carolo V. die oberherrschasst erlangte,kf- N'ar auch glücklich , die Puccianische conspiration zu entde-stw/ und zog die Urheber derselben an. 1554. zu gebührenderHer'p Worbey man dann sonderlich anmercket, daß dieser*>er na" fähigen seinen jungen jähren seine spionen mit ungemei-aller orten zu gewinnen und zu unterhalten gewußt hat.Machst bemühete er sich sehr, den titul eines Königs zu er--Gj" / und da solches nicht seyn wollte, brachte er es endlichtzvasV daß der Papst klus V. ihm den titul eines Groß-Her-Toscanien beylegte, ihn auch an. 1569. mit emer»> vcuen Kä «uv->-ll>kten ilch rwar anfänglich
riUordA dem zorn so übereilen, daß er etliche per,onen ielv,rAllste ^.Sonsten war er ein grosser liebhaber der freyen- dann ^-^elehrten, welchen er viele wohlthaten erwies; wieildha,,^." Akademie zu Pisa aufrichtete, auch die mahler,e» und andere künstler sehr fovirte. Er hat gleichfallse>n end/'? 5 den St. Stephani eingesetzt. Zehen jähr vor sci-ssco, ndergab er die regierung seinem ältesten söhne Fran-l»d w , daß er den titul und die Hoheit ihm vorbehielt,jvra, ^darauf an. 1574. Seine erste gemahlin war Eleo--'tt-KonN """ Toledo, Marggrafen zu Villa-Franca undUtec,, "' 2 °zu Neapolis, tochter, mit welcher er nebst einigenHariarn W»e gezeuget: Franciscnm, der nur eine tochtererlassen. K"nigs Henrici IV. in Franckreich gemahlin, hin-'«Nnem rum, der ohne männliche erben gestorben; Io-l eenen Cardinal, den sein brüder Garsias an. aufmitor. //. Theil.
der jagd ermordet, weswegen Garsias, auf beseht des vatters,oder nach andern, durch des vatters eigene Hand wiederum ge-lobtet worden, wiewol man hernach vorgeben wollen, sie wa-ren beyde an der pest gestorben; und endlich Ferdinandum I.der anfangs Cardinal war, aber nach seines bruders Franciscitobe die regierung bekommen, und das geschlcchte fortgepflan-tzet hat. Mit seiner andern gemahlin, Camilla Martellia,zeugte Cosinus nur eine tochter Virginiam, die an Cäsaremvon Este, Hertzog von Modena, verheurathet worden. Jo-hannes cle Medices, ein natürlicher söhn des Cosmi, hat sichin Ungarn wohl gehalten, und ist von dem Kayser zum Reichs-Fürsten gemacht worden. IE. sie luo remp. üb. xix.
XX. XXI. 6c in orat. simebri Lolmi IVIeclicis. ilioris cli
Virenrs. orat. kuri. Lolmi silell. 7'^»«». lib.
XXXVI. LVII. L kun. *
Cosinus II. ein söhn Ferdinandi I. von Christina, CaroliHertzogs zu Lothringen tochter , wurde an. 1^90. den 2. oderwie andere wollen, den i y. may gebohren. Als stm vatter an.1609. gestorben , trat er die regierung an , die er in die 12.jähr geruhig und friedlich geführet, dabey aber stets mit kranck-heit beladen gewesen, wesfalls er auch an. 161Ü. selbst einewallfahrt nach Loretto that. An. 161;. leistete er dem Hcr-tzoge Ferdinando zu Mantua hülste wider den Hertzog von Sa-voyen, und an. 1620. schickte er auf leine eigene Unkosten demKayser Ferdinando II. etliche suß-völcker samt coo. pfcrden inTeutschland wider die Böhmen. Seine schiffe hatten auch un-terschiedene rencontren mit den Türcken, und war sonderlich derBeauregard an. 1611. mit 4. galeeren glücklich wider sie. Beyseinen Unterthanen war er so beliebt, daß man ihm zu Florentzeine ehren-säule aufrichtete, darauf er kswr egenorum, ein vat-ter der aryien genennet wurde. An. 1619. gerieth er mit demKönige Ludovicö XIII. in ein Mißverständnis , weil der Floren-tinische Agent einige Personen, die vor dem in des Marschallsä'Ancre diensten gewesen, bey sich hatte, und sich in die Händelmit der Königlichen Mutter Maria äe Medicis gemischet. Auchhatten die Franzosen 2. kleine Florentinische schiffe weggenom-men, weswegen der Groß-Hertzog wiederum 2. Französische zuLivorno anhalten ließ. Doch wurde die fache gar bald in dergüte beygeleget. Er starb an. 1621. im febr. fernes alters z i.jähr. Seine gemahlin war Maria Magdalena, Ertz-HertzogSCaroli von Oesterreich tochter, welche er noch bey lebzeiten feinesvatters an. läoz, geheurathet. Mir derselben hat er nebst 2.töchtern 5. lohne gezeuget: als Ferdinandum, der ihm in der re-gierung succedirte; Iohannem Carolum, einen Maltheser-Rit-ter, der hernach Cardinal worden; Matthiam, der unter denKaysern Ferdinando II. und III. in Teutschland General-Feld-Zeugmeister gewesen ; Franciscum, der an. 16^4. in der bela-gerung der stadt Regenspurg gestorben; und Leopoldum, einenCardinal. Sonst hat Cosinus auch bey antritt seiner regierungeine Gesandtschafft an den Kayser Rndolphum II. und etlicheTeutsche Höfe geschickt, wobey sich Daniel Eremita befunden,welcher einen xanegyricum auf dieses Cosmi Vermählung ge-fchrieben.
nandi II. und Victoriä, der tochter Friderici Ubaldi von Ro-vers, war an. 1642. gebohren, und folgte seinem vatter an.1670. in der regierung. Bey allen denen Unruhen, welchesich während derselben in Italien äusserten, fand er doch einMittel, den krieg von seinen landen abzuhalten. Als an. 1718.durch die quadruple - alliantz die crbfolge in den Florentini-fchen Staaten, nach abgang des männlichen Mediceischenstammes, Carolo, dem ältesten Printzen, den der König Phi-lippus V. in Spanien mit der Parmesanischen Printzeßin Elisa-beth« gezeugt, bestimmt worden, widersetzte er sich zwar dieserVerordnung auf alle weise, aber vergeblich. Er starb an. 172;.den ;i. oct. nachdem er wenig tage vor seinem tobe die regie-rung dem Erb-Printzen, Johanni Gastoni, übergeben. Er waran. iü6l. mit Maria Lonisa, einer tochter Gastonis, Hertzogsvon Orleans, vermählt worden; die aber, weil sie ihn widerihren willen genommen, eine sehr mißvergüügte ehe mit ihmgeführet, und nachdem sie lange zeit von ihm abgesondert ge-lebt, an. 1721. zu Paris verstorben. Dieser Herr war von sei-nen Unterthanen, die er mit harten auflagen beschwert, nichtsehr geliebt, besaß aber im übrigen viel gute eigcnschafften, hattewohl gcreiset, redete.annehmlich, war großmüthig, im Umganggnädig, und hielt eifrig aufdie Verwaltung der gerechtigkeit,von seinen lindern siehe den gcschlechts-artickul cle Medicis.Nemoir. , toin. IV. V. äs LLoA, tom. I.
kr/1. cl'/ea/. toin. I.
Cosinus, ein berühmter General, welcher sich unter desKaysers Iustiniani regierung in den Africanischen kriegen tapfererwies , und auch darinnen samt seinem söhne umkam. Seintod erfreuetc das gantze volck gar sonderlich, als welches seit derzeit, da Aftica unter dem Kayser Iustiniano durch Belisariuinerobert worden, in grossen schrecken gestanden hatte, weil nacheiner gewissen Stbyllimschen prophezeyung bald nach solchereroberuna die Welt untergehen, und ihre endschafft erreichen soll-te. D« sie nun die zettung von Cosmi tode erhalten, wurde ih-nen ihre furcht bald benommen, nachdem sie von einem gewis-sen ausleger verstanden, daß eben durch solchen tod, weildie welk heisse, die gedachte prophezeyung wäre erfüllet worden.
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Cosnac,