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Zweyter Theil. Bi - C.
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cio zu Venedig, wo er in solcher würde;. jähre gestanden,und auf befehl Dementis VIII. fieng er nachgehends an, auchdem leptimo DeeretLlium. zu arbeiten / mit er den vieleschöne glossen und noten darzu verfertiget. Er starb endlichzu Neapolis den 12. febr. an. 1602. in seinem 72. jähre,nachdem er auch äs surium Lmbiguitatibus ; 6e Lspua snti-L Lpiksopis LsxuLnis «Lc. geschrieben. , Ic-tl. lksr.

tom. VI. x. ;;8-

* Costa, (Gregorius von) Cardinal, war in der vimoes

von Lifabona von armen eitern gebohren, hub sich aber durchseine Verdienste empor, und ward Ertz-Bischoff von Lisabona.Der König Alphonsus V. machte ihn zu seinem vornehmstenMinister, und brachte ihm an. 1476. oder nach anderer be-richt, an. 147z- bey Sipto IV. die Cardinals-würde zuwege.Auf des Papsts begehren muste er an. 1480. nach Italienkommen , und ward darauf als LsMms nach Venedig gesen-det. Johannes II. König von Portugall, ward durch des Car,dinals feinde zu einigem mißtrauen gegen ihn bewegt, bekann-te aber auf dem tod-beth öffentlich, daß er ihm unrecht ge-than. Der König Emanuel berufte ihn nach Portugall zusich, der Cardinal aber entschuldigte sich mit feinem hohen al-ter , und des Papsts befehl von Rom nicht wegzugehen, undstarb an. r;o 8 . in dem 102. jähr seines alters. Es ist dieserCardinal auch Bifchoff zu Frescati, Albano und Porto gewe-sen. L'racco»,«,. La/ar« ksü. Lsr 6 . tom. II. ImI. lacr.

tom. I.

* Costa, (Thomas von) ein Portugiese, tratzuAlmeritt

in dem kloster 6s Is Serra in den Dominicaner-orden, underwarb sich einen solchen rühm durch seine vortrefliche wissen-schafft in der Theologie, und bewegliche predigten, daß ihn Kö-nig Johannes III. zu seinem Hof-Prediger annahm. Als eraber einst vor selbigem an einem Char-freytage die predigt mitdenen Worten: Gedenck, 0 König! daß du staub und afche bist,und bald wieder darein verwandelt werden wirst, anfieng, be-kam er darauf seine dimißion, da er sich dann in sein klosterzurück begab. Nicht lange darnach besuchte ihn der König,der noch allezeit eine Hochachtung vor ihn trug, in seiner zelte,und wurde in einem winckel einer gräßlichen menschen-gestalt,so ein lselewn war, mit nackenden armen und deinen, über denleib aber mit zerrissenen lumpen angethan, und mit eisernenketten creutz-weis geschlossen, ansichtig. Er fragte, wer und wases wäre? worauf dieser behertzt zur antwort gab : Es sey derum der Wahrheit willen gefesselt sitzende Johannes. Der Königmerckte zwar, worauf er zielte, nahm es aber doch nicht übel.Er starb endlich zu Lifabona, als er schon bey hohem alter sicheinst so sehr in dem predigen angriff, daß ihm eine ader darübersprang, den n. jul. an. 1; 7a. Sein gelehrtes werck unter demlitul : Troxi Inligries V. A X. leüslnsati As. liegt noch immanuscript. l/o. ^ , tttsLtr. Luttt. Iltsr. 5 o«/Ä, kill.

xrov. korcug. k. II. Ilb. VI. c. 18. bikl. Hilp.

vibl. Dom. tom. II. p. 211.

Costaguti, eine vornehme Genuesische familie. Aus der-selben erkaufte sich Vincentius ein Cammer-Clericat. Damit nunsolches wieder verkauft werden könnte, wie auch in ansehung dergrossen summen, welche von ihm und von seinem vatter der Apo-stolischen Cammer vorgeschossen worden, erhub ihn der PapstUrbanus VIII. den i;. jul. an. 164;. zu der Cardinals-würde,worinnen er durch seine großmüthigkeit und angenehme auffüh-rung sich durchgehends beliebt gemacht, und den 6. dec. an. 1660.gestorben. Einige von seinen anverwandten setzten sich in Rom,und verheuratheten sich daselbst in vornehme familien. Einervon denselben zeugte Johannem Baptistam Costaguti, welcherzu Rom den 26. apr. an. i6;6. gebohren ward. Dieser gelang-te zu einer Prälatur unter des Papsts Alexandri VII. regierung.Clemens IX. machte ihn nicht lange vor seinem tode, nebst denbeyden nachmaligen Cardinälen Negroni und Bichi, zu einemcommiffsrio der Apostolischen schätz-cammer. Mchmalsward er krgssectus Lrmonse, welcher function er ohne eigennutzund mit grosser zufriedenheit des gemeinen volcks vorgestanden.Alexander VIII. ernennete ihn den 1;. febr. an. 1690. zum Car-dinal , wovor er sich gegen denselben sehr erkenntlich bezeugte.Nach dem tode Jnnocentii XII. meynten ihrer viel, daß er denPäpstlichen thron besteigen würde, worzu auch, weil keinevon den mächtigen Cronen ihm zuwider war, und sein guterwandet, nicht weniger als andre löbliche eigenschafften, sehr vielapprobation fanden, gar viel Hoffnung sich zeigte. Er starb zuRom an einem schlag-fluß den 8 . martii an. 1704. Sein ältesterbruder, der Marchefe 6 i Costaguti, heurathete eine anverwandtindes Cardinals Maldalchini, und eine seiner muhmen verehelich-te sich mit Tiberio Cenci, einem bruder des Cardinals BalthasarCenci. Klarer-« Äe p. LZI. 0/

0/ Ko»re,p. 2 Z 2 . 6 c 1 'mi. 1704-

* Coftanzo, (Angelo 61 ) Herr von Catalupo, war an.^07. zu Neapolis aus einem vornehmen Hause gebohren. Erhat sich vornemlich durch seine Historie des Königreichs Nea-polis, welche er mit beyhülffe Jacobi Sanazarii, seines ver-trauten freundes, in seiner mutter-sprache verfertiget, aber erstan. l? 8 r. völlig zu stände gebracht, und durch seine ItaliänischePoesie berühmt gemacht. Unter diesen wurden seine Sonnetenbesonders werth gehalten, auch sonsten überhaupt von ihmge-urtheilet, daß er eme edle art des ausdrucks mit der reinigkeitseinergedancken sehr wohl zu verknüpfen gewußt, auch nicht«

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wie zu seiner zeit Mode gewesen, allein dem Pettarcha aachgeah.met,sondern aus seinem eigenen köpf geschrieben habe. Daher v.ben auch seine getichte bis auf diese zeit ihren werth unveranoer behalten, so, daß noch zu ansang des XVIII. Leutt allem -'' Bologna binnen;. jähren zwey auflagen gemacht werden mmsen. Er ist an. 1590. gestorben, krolstts 6i 2 L»

tom. V. p. 2. , tom. II- ^

vol. I. , .

, das ist die reiche rüste, eine provrntz Unördlichen America in Neu-Spanien gegen osten, gehört zuGouvernement Guatimala, und liegt zwischen dem Nord-»'stillen meere an der westlichen feite von Veragua. Die hau».,stadt darinnen ist Carthago, so zwischen 2. seen liegt, und gcwwörter hat, die auf jeglicher feite und zu jeglicher see an stau" ,Häfen dienen. Die andern städte sind Aranjuez und Ntcoyadem südlichen und stillen meer, Castro 6'Austria. Das lano«fruchtbar, sonderlich an Vieh, und hat einige silber-und g"ädern; doch nicht so viel, daß sie den titul der reichen kustedienet. Ilb. XIII. /.«i-rE. vo^Lge.

Coste , ( Hilarion 6e) ein Mönch vom orden der Miningwar in dem XVII. tteculo berühmt. Einige geben vor, daß er"der schwester des heil. Francisci 6e Paula Herstamme, welch" ^auch bewogen haben soll, sich in diesen orden zu begeben.ist das geschlechte 6e Coste in dem Dauphins bekannt, und > §,aus demselben unterschiedene berühmte leuthe entstanden,,Simon 6e Coste, ein Maltheser-Ritter, der an. 15; 2. zu ö, pgetödtet worden: Iacobus 6e Coste, Graf von Charmes ,Präsident in dem Parlement zu Grenoble, rc. Hilarion äestarb zu Paris an. 1662. und hat sich durch unterschiedeneten bekannt gemacht, als da sind: Hittoire L-nbollgue 6u

ffesle; Hittoire 6es Üsspbins; Lloges 6es Dames illustres;äu L. klccart.; 6u k. Merfemrs, <Lc.

* Coste-Blanche, (Maria) von Paris, machte stA M

gefehr an. 1560. durch ihre wissenschafft in der Phlloi^.^yMathematic und den sprachen bekannt. Sie übersetzte ^vlalogoZ Petri Meßiä eines Spaniers, welche von der natwsonne, der erde rc. handeln. Dieses werck wurde an. Ach-Paris gedruckt, L« Oora, , blbl. Lrsng- tr«

eo/ie, eloges 6es I)3MSL illustres.

OL8 v Ld^8, siehe (MLeM-MT.

* 608 ^L 6e 6min, eine Afrikanische käste in demSchwachen. Man nennet sie also , dieweil es dortenkörner giebet, welche Omines 6e kam6is, oder varadrs'v^genennet werden , und man in grosser menge daherum chksammlet. Sie fanget an von dem flusse Riosestos, und .fthksich bey drey Meilen ferners als das Capo 6i Palma, ."tUjepe,.6c>. Französische meilen von Rio Sestos, neun von KleM-^^,und zwölf von Rio einem flusse, darauf es wegen seinesgen lauf fast nicht über sich zu kommen, und welcher v

len klippen wegen sehr gefährlich ist. Vier oder fumdarüber ist das dorf Köningsdorp, und etwas weiter» HMdas kleine Sestos. Das Capo Sez ist noch sieben Fr<EM,meilen weiters. Man findet hernach die dörfer ^ tzy-Klein-Scter, Tesse und Botava, welches gegen dem p ymvune über liegt; die käste daherum ist ziemlich erhöhet,ten an dieser Höhe befindet sich ein fluß und dorf , so bE Mden nahmen Suvune führen. Das dorf Sabrebonstunden von diesem fluß, und Crouw eben so weit von xMg,bon. Jenseit Sabrebon und Crouw findet man ein v 0 M<,<,eNwelches drey spitzen hat, so von den meers-wellen Ws,werden. Von Suvune bis nach Crouw gehet die kuste v" „Binach süd-osten; das land ist tief und flach gegen osten,kan fast die hohe see von dorten nicht sehen. Sechs 00cstunden von Crouw liegt das dorfWapen , nach wel»M^x sieDrouwin findet, und hernach Groß-Stter, allwo ein Puzwischen klippen , so unter dem wasser verborgen Aickget, welcher allezeit mit frischem Wasser angefüllet pModer fünf stunden von Groß-Seter kommt man «n " K,Gojaven, und ein wenig ferner ist Garvey und Grew^^Mne viertel stunde von diesem ort ist ein runder berg, IMden steur-leuthen zu einem zeichen dienet. Es lauft Mfern davon ein kleiner bach, dessen beth von sand-oan. Mklippen gantzlich zerschnitten, und vielfältig zertheil" u , Mkommen die see-fahrer an , um frisch Wasser zu schienauch holtz zu holen. Endlich kommet man vondem Capo 6i Palma an. Oe /« , rslacion a

tom. III. T'z,. «üeil

* W8H vsferts. Man hat diesen nahmen cinernw §pe-Caffreria gegeben. Die käste liegt gegen dem L»po a« ^ B/rsnLÄ, zwischen dem Lspo 6s Inkünts und dem flulie ^ istmens, welcher es von dem lande Natal absondert- MB»wüstes und angebautes land, und daher hat es

Lotte velerts, oder die wüste käste bekommen.

Nilire. gE"

" 608 'sss Vü 5 srts, ist ein theil der MageüanWsN^osten zu, zwischen dem flusse 6 el 1 a Plata und dem r ^ pjersw. Man hat ihm diesen nahmen gegeben, drem» . Mepäer keine pflantz-stätte oder Plantagen Sorten ^oM^rck

Ob es schon von den Amerikanischen Wilden bewachund etwas hervor bringet, so ist es doch nicht va»,Europäische geitz trachtet.