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Äisse camisöler oder wenigstens weisse scherbe kragen. AndereWen deswegen das Privilegium weiß, andre grün, andreWu gekleidet zu gehen rc. Es Lan noch bemercket werden, daß^ ersten Califen, insonderheit Halt / welcher nach seiner mund-U sehr beredt gewesen, sich beflissen haben, ihre reden an dasUck mit allerhand rednerischen Zierlichkeiten, und auch poeti-Mn erfindungen auszuschmücken, welches nach und nach an-gegeben, diese gattung reden mit allerhand hochtrabenden, ,Ws - arten und gebundenen und ungebundenen üolculis aus-Mullen. reist. Inäics.
. Cotbus oder Lotwitz, eine ziemliche stadt, schloß und Herr-Mist m der Nieder - Laußnitz an der Spree, deren letzter HerrMnaldus an. 147;. gestorben. Sie hat guten acker, wein undMerey, wie auch den grossen Spreher-wald, der dazu gehöret.M 1219. ist sie zum ersten mal an die Marck gekommen, undW 1444. (45.) hat sie Churfürst Friedrich II. mit gemalt zur^u>d!gung nöthigen müssen. An. 1461. ist eben dieser Churfürst'"ll dem König in Böhmen Georg Podiebrad wegen dieser undWerer städte in der Nieder-Laußnitz in streit gerathen, welcherMcre auch dazumal Cotbus, wiewol vergeblich, belagert.Mer^folgenden jähre ist die fache beygeleget, und dem ChurfürstenMblis, Peitz und Sommerfeld mit dem, was dazu gehöret,Wrlassen worden. An. 1477. ward diese stadt von Johann,Möge zu Sagan, umsonst belagert. An. 148;. hat man hierMgehöret die schwartzen Heller zu schlagen, darauf ein ochsen-Äi gestanden, und an dessen statt angefangen weisse Heller zu."untzen / worauf ein krebs, als der stadt wapen, gepräget; es Ha-is" aber solche Heller an der zahl 1440. einen reichs-thaler ausge-K.M. An. 1516. ist um einer zu Franckfurt graßirenden seuche»,'llen die Universität auf eine Zeitlang hieher verleget worden.M1468.1479. auch 1600. ist sie gantz verbrannt,und an. i6;i."n den Kayserlichen ausgeplündert worden. 8cript. Lrsnäenb.
^ Kotelerius, (Johannes Bapltsta ) ein Oocior TüeologiX,W Mitglied der Sorbonne, auch Königlicher Professor der Grie-7 'schen spräche zu Paris, wurde zu Nimes im ansang des dec.x"-1627. gebohren. Sein vatter war anfänglich ein PredigerReformirten kirche, begab sich aber nachmals zur Catholi-.M, Religion, und wandte allen möglichsten fleiß an, diesen sei-,whn in sprachen und wissenschafften zu unterrichten; weiches^ dann so wohl von statten gieng, daß er, da er 12. jähr alt, bereits eine ziemliche probe seiner fahigkeit ablegte. Dennrj? an. 1641. eine general - Versammlung der Französischen C>e-dzu Manie gehalten wurde, e^plicirte derselbe in gegenwartA gantzen Versammlung die Hebräische Bibel im Alten, und diejhMische im Neuen Testamente,und konnte alle äubischie manM m der Hebräischen spräche machte, sehr wohl beantworten,h. tagte auch einige äemonkrsriorie8 msrkemsricss hinzu, in-»Un ^ etliche äeünicione« des Euclidis erplicirre. HierdurchLangte er einen grossen rühm , welchen er durch seinen^"täglich vermehreke, bis er endlich an. 1649.800,118 8orboni-' Und an. 1676. Professor der Griechischen spräche zu ParisWorzu ihm dann Johann Baptlsta Colbert sonderlichCgWmch war, der ihn auch an. 1667. erwehlte, die GriechischenacchMs in der Königlichen bibliotheck durchzusehen, und einengraten inäicsm darüber zu verfertigen. Endlich starb er denßs Uug. an. 1686. Er hat heraus gegeben 4. homilien Johannistzg Mstomi in kfslmos, und dessen auslegung des Prophetenig^ls, welche er zuerst ins Latein übersetzet, mit gelehrten an-hq.Zungen illustriret, und an. iü6i. heraus gegeben Hai. Ferner«„ Ulan von ihm die 8cripts kstrum LpoKoiicorum , welche er-ks Wr. in 2. tomis edirt, und die an. 1700. zu Amsterdam wir-kst .Mgeleget sind; ingleichen die iVlonuments Lccleiiss Or-xcLwelche an. 1677. 1681. und 1686. gedruckt sind.tMni ^ epiü. sä Lmeric. öigotium, welche den 8cripcis ks-(f upok. in der Amsterdamischen edilion mit prämittiret ist.che ueau, eine der vornehmsten familien in Brabant, wei-het , ,7, Erb-Fähndrich - amt in dem besagten Hertzogthum besi-Ki Md an. 166;. den titul der Marquisen von Asche erhalten.Hegn §mmet von dem Französischen geschlechteDammartin her.
^ Cotereau war an. 1460. Cammer - Herr und Rath beylejfl,sspv Lono, Hertzoge in Burgund. Sein söhn Rodertusküh^ an. 146;. in der schlackn bey Montlehery Carolo demstreue dienste. An. 1670. lebete Wilhelm äe Cotereau,Set. Marquis von Asche, welcher unterschiedliche kinder gezeu-
lichen tWau, (Claudius) war zu Tours aus einem ansehn-^Geschlechte gebohren ; nachdem er in den Rechten vo-^kchi^ eben , ward er in seiner vatter - stadt Lsnomcus und, erhielte aber nach diesem ein Canomeat zu Pa-Er ^^?bb an. 1550. da er kaum das 40. jähr erreichet hat-^ ^r!vn .. unter andern äe OKcio Impersroris , und äe ZureÄs Äiiitum libros III. geschrieben , welche Stepha-
ne LKus zu Lyon 15)9. gedruckt, die aber sehr rar sind.Av. m^en deswegen zu Venedig an. r; 84. und zu Trier an.
Wieder ausgelegt. /<« c?ra/« n« Lioliorn. au
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ren, um sich an den feinden zu rächen. Sie fielen um geld ei-nem jeden in das land , und erholten sich nicht nur an demguth deren, die sie verfolgeten, sondern auch an ihren perso,nen ohne unterscheid des geschlechts und alters. Sie sollenohne religion gelebt, und den ketzern hülste geleistet haben,nur um gelegenheit zu bekommen, die kirchen, kloster und Geist-lichkeit zu berauben rc. Die Protestirenden aber sprechen sievon der ketzerey los, und sagen, ihre kriegs - thaten seyen zu ih-rem schütz gewesen, und der Verfolgung zu entgehen rc. Demsey, wie ihm wolle, so stecken unter diesen sogenannten ketzerndie änderst genannten Albtgenser, Waidenser, Turlupiner, Vul-gärer, Lollarden, Arnoldrsten, Esperonisten rc. mit welchenund hundert andern beynahmen diejenigen, so sich in diesenbarbarischen steculis dem Römischen Hofe widersetzet haben ,sind beleget worden; siehe die artrckul Albigenser, Bruys,Lstbsri Lc. Und ob man sie schon Nicht von allen gewaltthä-tigkeiten los zu sprechen gedencket, so bestünde doch ihre ketze-rey meistens in dem ungehorsam , und daß sie den Römi-schen traditionell keinen blinden glauben beymessen wollten.Diese Cotereaux wurden von den damaligen Orthodoxen unterverschiedene nahmen eingetheilet; einige hiesse man Braban-cons , andre Cathares, andre Aragonier, Navarrer, Bnfquenrc. je nachdem sie aus einem lande gewesen, insgemein aber Co-tereaux , oder auch Triaverdiner. Die Cotereaux dienten insge-mein zu fuß, die Routiers aber zu Pferde. Heinrich II. Königin Engelland, nähme diese beyde gattungen in seine dienste, wi-der seinen söhn Richard, Grafen von Poitou. Das Lateranen-sische Lonciiium , welches Alexander III. an. 1179. hat ver-sammle» lassen, thäte sie beyderseits in den kirchen - bann, undverböte ihnen dem zu folge die begräbnis nach art der kirche;er ermahnete die Catholicken über sie zu fallen , sich ihres leibsund guthS zu bemächtigen; denen, so die Waffen wider sie er.greiffen würden, gab er vollkommenen ablas, je nachdem siediese ketzer viel oder wenig verfolgen würden. Die CatholischenOrthodoxen sechsten wurden in den bann gethan, welche sichetwa» weigern würden, diese (sogenannten) gottlose ketzer zuverfolgen , und die erde von solcher mord - art zu reinigen.Die einwohner des landes Berry versammleten sich an. 118z.mit den trouppen des Königs Philippi Augusti, und erlegtenihrer bey 7000. welche in dieser provintz unsägliche gransamkei-ten, und sonderlich wider die Geistlichkeit sollen verübet ha-ben. Es muß übrigens diese stete schon lang vor Alexandri III.zeiten ihren Ursprung genommen haben, dieweil Petrus Llunis-cenlis, da er an Bernhardum den Groß - Meister des Tempel,ordens schreibet, ihn schon in einem seiner öriefen ermähnet,sich (wie er sagt) den Unordnungen dieser gottlosen räubernzu widersetzen. üb. VI. epiü. 27. 28 - 8.
ro»/«. tom. II. ric. 7. §. 17. 8««^. ÜTref. 148.
II. L. 1179. Ii8;. He , bitt. äe
l'Lglile. , Lc.
* Eotes, (Rogerus) ein berühmter Usriicmsticur, warzu Burbage in Leicestershire, woselbst sein vatter Keclor oderPfarrer war, den 10. jul. an. 1682. gebohren. Nachdem erin der St. Pauls - schule zu Londen unter v. Gale und Post,lethwayt einen guten gründ zu seinem studiren geleget, verfüg-te er sich auf die Universität Cambridge, da er ein Mitglied desLoliegii Irinicsti«, und folgends auch wegen seiner treflichenwissenschafft in den schwersten theilen der Mathematic zum er-sten Professors plumisno Mronoinire 8c küilolopüis: experi-
mentsüs bestellet wurde. Er starb aber in der besten blülhe sei-nes alters, nemlich den jun. an. 1716. nachdem er Newton»Principis i'üilolopüis- aufdessen begehren zum andern mal dru-cken lassen, und auch selbst verschiedene nützliche schriften ver-fertiget, davon stine Hsrmonis meissursrum, feu Lnsl^stzUnd 87ntüesi8 per rsvionum 6k sngulorum menkurss prvwots,nebst einigen andern OpnlcnIi8 lVlstüemsricig, von seinem nach«folger, Roberto Smith, an. 1722. in einem vierten bände andas licht gestellet worden. 8««,. , isss vk v. Zoün Loler,
mistellsn. num. 7.
* Cothardus, (Petrus) erster Präsident in dem Parle-
ment zu Paris, diente lang vor diesem Gericht, und kam end-lich zu der stelle eines General - Advvcaten. Bey Versetzung die-ses amts ward er dem Konig bekannt, und hatte sowol dasgluck demselben zu gefallen, als das vergnügen sich in Verwal-tung desselben bey dem volck beliebt zu machen; jenes zog ihmdie erste Präsidenten - stelle, und dieses einen allgemeinen sp.vlsulum zu. Er besaß diese letztere ehren - stelle von an. 149?.bis an. 1 da er starb. Ubrrgens ist sein geschlecht Nicht son-derlich bekannt. , üiü. äss prem. Lrsüä. äu ksrl. äs
Lsris.
^ertzEvchreaur, Cathares oder Corriers , oder auch Rou-Äd secte, welche von den Petrobrusiern hergekommen ,Ä dem ende des XII 5 s:ouli zu des Komas Ludovictglichen "» Languedoc und dem südlichen Frankreich emge-Nx" m. Nach der Catholischen stribenten erzehlung dien-L.N denen um den sold , welche ihrer benothrgt wa-dmor. //. Theil.
^ ^ Edd»n, erster Sultan von Khowarezm, war ein
söhn Bousthegm Gurgens, welcher aus TürckischeM stammeentsprossen , und Balcatheghjns oder Malchakeghins sclave ge-wesen , der selbsten auch aus der anzahl derjenigen vorneh-men sclaven gewestn ist , welchen die ersten bedienungen andem Hofe Melek - Schalks, des Sultans über die Vvnsttie derSelgmclden, sind anvertrauet worden. Nach seines Lerrn to-be folgte ihm Bousthegm in der Groß - Schencken 'ftelle , unddieweil die elnkunfte der provintz Khowarezm zur Unterhal-tung dieses amts gewiedmet waren , so erhielte er leicht dasGouvernement.derselben. Cothb - Eddin sein söhn folgete ihmin allen seinen amtern, und dieweil er verstand und tapferkeik
Ii ii befasse,