Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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ded dee

war, gab er feinem bruder vollmacht, cS zu vollführen/ fetzteW auch zum erben ein, wenn er etwa mcht wieder käme.

Auf dem rückwege an. n;q- wurde er kranck , und kam E"ach häuft, sondern starb auf der ruft m demselben,ahre,"achdem er dem von ihm gestifteten kloster em stuckhMvomNtz Christi üderschickt hatte. Mit gedachter Ber ha hat erMcchtildem , Robodontis oder Rolande, Grafens M Bavemderg, gemahlin, gezeugt. el>r°». 5 -»-. »ä an. 1^24. ^

H7i. Lpuä tcripr. rer. 6erm.wm.lt. x>. ,.?v

senest. Lvmil. I,eismc. aanor. 4 t- ^ '

tom. IN. p. 867. se°. ^r«r Meisn. land-chrvn. XVII. k>. 227.XXII. P.289. ^

* Dedo, mit dem zunahmen Lrsllus, Graf zu Rochlitz, unvMarggraf in der Lausitz, ein söhn Conradt ku, MarMaftnöin Meisten, und Luitgardis, Kaystrs Conradt III. schwerer.

Cb^a-r. r>eü. OF. sä an. n84- npuä script. rsr. o!ix.

wm. II. p. ;y6. sxuä Ko/Kra«»r. lerwt. rer.

ltzulst. wm. IV. r>. lv6. ?. N. äift. cls HoLNiNio,

Ibift. p. 760. Des vorhergehenden Dedonis gemahlin, Bertha,erzog ihn, nahm ihnankindes-stattauf, und vermachte ihmimtestament an. 1144. die Grafschafft Groitzsch. 6^«»- .^r. c>s.

I. c. k. U. LrxrttE,, 1. L. In der väterlichen theilung be-kam er die Grafschafft Rochlitz. Weil aber seinem bruderLhevdvrico die Laußnitz zugeeignet wurde, und nach dessen ab-sterben Kavser Fridericus LarbLrofta dieselbe behalten wollte,demühete sich Dedo, sie an sich zn bringen, und der Kaysertrat sie ihm gegen erlegung vier lausend marck silders ab.Asa»/,r», LommsM. rsr. lackst. IV. 14. §. 1. spuäI. L. WM. 1 . p. 255. ?. 1 . 0. L7«/x. VaZrt^r«/,

IM. Lulst. z4- sxuä Ko/ma««. 1 . L. WM. I. p. 256. An.n;o. war er auf dem 8vnväo krovmciali, weichen BischoffGodevoldus zu Müssen hielt, und an. n?2. beyder emwey-hung des Marien - klosters zu Rochlitz. , srmsi.

Pickn. 1 . v. 29. baZirr«»«,, l. 0. War auch Lävowws des

^ ^ . ». 4 ,... ... 1N1k>

dee

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* Dse, (GEo von) ein meer - bEn des Jrrländifthm

, t ^rvbn ^ ein Englischer Plstdemsticus und seltzameuerwn. istaedohrenzu Londen den iz. jul. 1^7. von NolandoDee. einem ehrbaren und wohlhabenden bürger, welcher diesenZminGmATundLatemischerspräche wohl hat lassen m-

fvrmiren, und an. 1542. deswegen^nach Cambn^

hier hatbisindi

r-e/. c-ü. L. An. ....

«er ZMen, welches jetzo Wechselkurs heißt. c/n-a«. PVrss-. aän. LN. k. N. I. c. Andere setzen die einweyhung in

das jähr I184, F'alvicmi, 1. 0. r>. <?b^o«. vet. Lei?. 1. L,

sxucl ttq/MSMr. Seine gemahlin nennenMe Kunigundam, Ludvvici des Springers, Landgrafens inThurmgen tvchter, andere aber Mathildem oder Mcchtildem,eme tvchter Goswmr, welchen das und

6srm.8.wm.l. einen Grafen zu Merseburg, Ä/a.ez-e/im, IN ckron. ckc-Ltzl. N8w. einen Grafen zu Hnmelbergoder Hynsberg, das v»r. c?kö. 1. L. zu Humberg, das6kron. ?-uum vrestl. spuä I. c. tom. III. x- 145 -

zu Harnsberg , und die 6egsnäÄ St. Hedwigis zu Harnsbergnennen. Wegen seiner kinder findet man auch nicht einerleyNachricht. Einige nennen nur Cvnradnm, Maragrafen zu Lauß-nitz, Dietericum, Grafen zu Sommersburgund Agnetem,Brrtholdi, Hertzogs zu Menan, gemahlin. ttE.

8 ^. 1 . c.y. ^r. Andere geben ihm fünf söhne und eine tvchter,nennen aber nur die gedachten drey. , 1 . c. 71/-»»-

, rer. 6uk. IV. 15. H. I. e. Die meisten findet man in c^'.'0-r.

Di-t. <7eF. und zwar in folgender ordnung: Thiedericns, Probstdes hohen Stifts Magdeburg, Philippus, VrLpotzws 8ilnötsu-st«, Goswinus, Hermannus, welche beyde jung gestorben sind;Cvnradus, Marggras zu Lanßnitz, und drey tvchter, obgedachteAgnes, die gemahlin Phiiippi, Königs in Frankreich, und dieH. Hedwtg, Hertzogs Henrici in Schlesien gemahlin. Meindie beyden letztern sind vielmehr töchter der ersten, welche siemit Bertholdv gezeuget hat. 8o»F««r, VII. 2. 1 . c.

IV. l^.?.r.2. Meisn. land-chrvn. XVIII. r>. 2,5.

Als Dedo mit Kayser Hennco Vl nach Avulien reisen sollte,konnte er wegen seines starcken Indes das ungemach der reisenicht vertragen, und keß sich daher das harte fett zwischen derlhaut schneiden. Allein er starb kurtz nach der incision an.riys. den r;. aug. , Melsn. land - chron. XVII.

k-226. c?8ra». ber. aä h. aa.l. c. p. <; I. I, e.

, yris. 8sx. V. 0. 546. l. 0. V. ir. I.c.

, 1 . 0. p. 2«; 7. s. l^I. Andere setzen falsch dastahr nyr. ^,««5, Meisn. chron. 6t. XII. x. 292. Sein cor,per wurde indem von ihm gestifteten kloster begraben.

..Dee, lar. vevs oder viva, ist der nähme unterschiedenerAM m Grvß-Britannien. Einer entspringt in dem FurstenthumWales, in Merivnethshire, läuft bald anfangs durch emen klei-«en see, nahmens Lin-Tigid oder Pimble-meare, und zwar mitemem so starcken ström, daß dessen gewäffer mit dem seinigenmcht vermischet wird, gehet hernach durch Denbich-Flint undChestershm, und fasit bey der stadt Ehester in einen kleinen du,sen von dem Jrrlandischen meer. Es werden viel lachst darin-nen gefangen. Ein anderer entspringt an den grentzen derSchottischen provmtzen Athol und Marr, wendet sich geradeostwärts »durchlauft einen theil der letzt-gedachten landfchafft,^.nnterscheldet sie hernach von der GraMafft Mernis, bis er"uem lauf von 6°°oo. schritten, bey New-Aber-das meer ermesset. Noch ein anderer, welcher vielentspringt indem nördlichen theil der Schottlän-^ovwtz Galloway, aus einem see gleiches nahmens,'E gerade südwärts, und fallt endlich bey Kirkoubright in dasmeer. LeevcreF, llskc. clela 6r. örstitLus

, und an. r?42. veswrjjc-i ^ ,

V». er mit ungememem fleiß seinen ülläilz obgelegen, undbis in die 18. stunden täglich dazu angewendet. Weil er nun einesonderbare tust zu der ÄsrbeH bey sich verspürte» begab er sichan. i?4?. in Holland, um bey Gemma Frisio, Gerhards Mer-patore und andern NarkemAticis sich in dieser kunst zu perfectiy-niren, welches ihm sehr wohl gelungen. Nach seiner zurück-kunft nach Cambridge machte er viel i«oc>. observatwnen überder sternen lauf, und beobachtete nicht nur deren distantz, laufrc.sondern auch deren inlluxus in diese untere Welt, und zustandder menschen. In das von Henrico VIII. neu aufgerichteteOollegium Iriliimüs wurde er als 8ocius und äacunäa»rrns Lrnfeftor 6ingure 6rM-e aufgenommen; und ließ alldadie comödie des Aristophanis, «§»>--> genannt, künstlich durchMaschinen rcprästntiren, welches viele der mechanischen künstenunerfahrne für zauberey-werck angesehen. Obschvn er nun inEngelland wegen seiner grossen wissenschafft in Leometria undübrigen mathematischen fachen in grossem ansehen war, nahmer sich vor, um, wie er sagte, die reine Wahrheit und schätzeder himmlischen Weisheit tiefer einzusehen, Engelland z„ ver-lassen , und zog an. 1548- nach Löven, da er als ein Oraoulumin allerhand verborgenen wissenschaffte», angesehen, und auchvon Fürstlichen Personen besuchet wurde. Nachdem er alldazwey jähre zugebracht, und auch etwas in üuäio ^suris gethan,kam er nach Paris, und dockte mit ungememem zulauf aufeine neue art Lucliäis Llemema, dadurch er in die freundschafftvieler berühmten männer gekommen, und leicht eine krokeLor»hätte erlangen können, wann er nicht das freye leben vorgezo-gen hätte. Da er wieder nach Engelland kam, genösse er zwarein einkommen von dein ftectar zu Upton, wurde aber sehr unterMaria wegen der religion angefochten, auch der zauberey ange-klagt. An.i;;;. wurde er der geftmgcnschafft befreyet, in welcherer ewig verbleiben sollte,und legte sich sonderlich aufdas 8m6iunzLntlguitLtum vou Engelland, da er eine grosse menge alter instru-menten und Loäicum msnuloriptorum zusammen brachte.Nachdem die Königin Elisabeth auf den thron kam, verfertigteer, auf rath des Grafen von Lüttster, eine Lckeäsm Mroloxi-LLm, darinnen er nach den reguln der MroloZiE zuäicisriBuntersuchte, welcher tag zu der Königin inmigurativn glücklichwäre: dadurch er zwar in der Königin kundsame kam, abervon verhofftem ftipericiio nichts kriegte. Aus Verdruß quittirteer wieder Engelland» und kam in Holland, hierauf durchTeutschland in Ungarn und anderstwohin. An. 1564. gab ersein erstes werck heraus: Nong8 Hieroghpknca, UatkemÄrioe.Nsgioü, LadrilllllLe L'llnr>goßice expÜLLcs.: darinnen er vonhohen geheimnissen, welche ihm GOkt geoffenbaret hätte, umder well sie kund zu machen , viel Wesens machte. Dieses prä-sentirte er bald hernach der Königin Elisabeth zu Londen, undward von ihr wohl aufgenommen. Sie besuchte ihn auch oft-mals sechsten, und bezeugte eine grosse Hochachtung für ihn.Nach ausarbütung etlicher anderer mathematischen schriftenobstrvirte er an. 1572. neben andern Nstkemstick. dasneue gestirn, so sich in Caßivpüa sehen ließ; darüber ihmviele gelehrte Männer viel dancks wußten, wie auch an. 1577.den damals erscheinenden comet. Er sammlete eine mischn,liche bibliotheck, aus mehr als 4000. Lväicibus bestehend,samt vielen alten Instrumenten und manuscripten, wie aucheinen grossen sppMwm von mathematischen Maschinen und in,strumenten. Über die Veränderung beS calenders an. i;8;. gader seine gedancken hervor, und zeigte eine msckoMm, wie dieeilf tage nach und nach zir cximircn wären. Unterdessen aberfuhr er immer fort , der geheimen Weisheit, welches endlichder lapis kbilüloxlwrum war, nachzuforschen, und trieb sol-ches insonderheit, nachdem um diese zeit ein gewisser EduardKellaus, in chymifchcn opcrationen wohl geübt, sich zu ihmMelkt. Diese strebeten nach verbotenen künsten, nnd vermeyn-teu gememschafft niit den engeln zu haben: da gierigen dieE den geistern an , welche Der fleißig in einem- von »hm genannt das buch der geheimnissen, aufge«

/ und nach seinem tvde gefunden worden. Sie hatteneinen tisch, welchen Dee «Adle vkÖovenLnt, den bundes-tischgenannt, von gewisser figur und grösse, wie es die güster be-fohtm, tu dessen Mittel-punct seltsame cKsrsAeres gezeichnetwaren , von ihm GVttes siegel geheißen. Aus demselbenlag eme krystallene kugel, der schaustein genannt, darinnsich allerhand figuren und bildnissen sehen, und stimmen hö-ren liessen: zu diesem kam ein grosser sppsrr>ws von lünwand,lenchter, küssen rc. Ohngeachtet nun diese güster dem Dee nichtnur lächerliche, sondern auch gottlose fachen befahlen, undchn dadurch in grosses elend stürtzeten - ohngeachtet sie ihnvftmal heßlich betrogen, uud dre verheissene schätze im-mer aufzogen, auch diesen Gelehrten m erbärmlichem Latein,mit sehr dunckeln Worten anredeten , lreß er sichs nicht an-fechten , sondern verharret« zn glauben , es seyen dieses

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