Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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den deo

* Denigu, eine kleine stadt in der Bulgarey, in dem landeder Dobruccischen Tartarn, bey dem Ursprung der Zanavarda,an der lud - östlichen feite von Drimago, hat heutiges tags we-nig zu bedeuten. , DMon.

Denikon, ein Frauen - kloster Cistercienser - ordens, in derEydgenoßischen Lanografschafft Thurgöw gelegen/ ist an. 1257.von den Edlen von Bichelsee rc. gestiftet.

Denin, siehe Denain.

* Denis / (Johann Baptist«) ein Neäicus, wird zuwei-

len auch allein Johannes Denis genennet / und war von Parisgebürtig. Nachdem er zu Montpellier studiret / und den gra-änin eines OoNoris lVleäiLin-L angenommen / wurde er in sei-ner vatter- stadt krokeikor kiulokopbia: L Älstkematum, nachdiesem aber Königlicher Rath und Leib - Neäicu8. Er hielt seitan. 1664. conferentzien m seinem Hause, worinnen meistens zurPhysic, Mathematik und Artzney-kunst gehörige dinge abgehan-delt wurden , that auch an. 167;. auf verlangen Königs Caro-li II. eine reise nach Engelland / wo er wegen seiner euren undgeschicklichkeit in grosses ansehen kam / und starb endlich zu Pa-ris den october an. 1704. in einem ziemlich hohen alter. Erwar einer der vornehmsten Verfechter von der zu seiner zeit er-fundenen rrgn8ü,stone limguinis, und schrieb davon verschie-dene briefe/ worunter 2. dem Journal äes 8av-ms an. 1667.einverleibet worden. Ausser diesen aber hat man auch vonihm: ffecueil äes memoires conkerences kur les srts 6cles kciences prekentee8 ä A. le Dauphin I'annes 1672. undXelation curieuke ä'une kontaine äecouverte en koloxns, la-guells entre autrss propriete 8 3 celle äe luivre le mouvc-ment äs la Tuns Lc. Man muß ihn nicht, wie einige gethan/vermengen mit Nicolao Denis / von Tours gebürtig / welcherKöniglich - Französischer Gouverneur und General - Lieutenant/wie auch Herr der gesamten länder und insuln von Cap äsCampseaux bisCap äe8 Roziers gewesen/ und an. 1672. De-kcription äs 1'Hmerigue keptentrionsle zu Paris heraus gege-ben. , meinoir. tom. XXXVII. CaM«/«,, lull. cles

journaux imprims8 en Trance. T^e/»o)/, metkoäe pour etu-äier I'kist. tom. IV.

Denison / (John) ein bekannter Englischer Geistlicher,florirte unter Jacobo I., zu Oxford in Lolleg. kalliolenk, legte erden gründ zu seinen studien. Als er sich sonderlich auf das Stu-dium Tkeologicum beflissen / wurde er an. 1611.8. Theologie:voÄor, hierauf des Königs Capellan und Vicar. von Maria Kir-chen zu Readings in Berkeshire / bey welchem Posten er auchgeblieben, und gestorben im febr. an. 1628. zu Readings. Sei-ner kleinen schriften / deren einige auch in unsere spräche überse-tzet sind / ist eine ziemliche anzahl / als: Tke heavenl^ banguet.ffustisicar. okthe söt okXneeling in tüe act of reccivinZ tlis8acrement. a thrsekolä. Xekolutinn. De Lonkellioni8 äuricu-1 ari 8 Vanitats. Lsre kor tbe 8ouls kaket^. Tke bleikeänekb okpesceinalrer8: tke kinner8 acguaintancs. I^ooÄ, anrig. Oxon./an-kr, catalog. Loälei. *

Denisot, (Nikolaus') ein Mahler und Poet/ wurde zuMaus in der Haupt«stadt der provintz Mainc/ aus einer bekann-ten familie gebohren. Sein natürlicher trieb machte ihn in sei-nen Unternehmungen sehr glücklich. Von Franckreich gieng erin Engelland/ allda z. schwestern, Annam / Margarethamund Johannam von Seymour zu unterrichten. Seine schrif-ten / die er sowol in gebundener als ungebundener rede verferti-get/ als von der ersten zukunft Christi / desgleichen 100. Lateini-sche äillicira der gedachten ;. schwestern / gab er unter dem nah-men Lomts ä'/Mriois heraus. Michael von Montaigne / äuBella» / Muretus und andere gedencken seiner mit rühm. Gi-rard Denisot / ein berühmter iVIsäicus, welcher unterschiedenewercke hinterlasse» / war ebenfalls aus dieser familie entspros-sen. I« L>sra/ ck» öl ck« , bibliotk.

Tranqoike.

Dennemarck/ siehe Dänemarck.

Dennstädt / eine adeliche familie in Thüringen / von wel-cher Seyfried an. 1165. dem turnier zu Zürich beygewohnet.Dietrich diente seinem Landes-Herrn/ Landgraf Friedrichen/ alsObrister / und verlohr in der schlacht bey Eckstädt an. 1^42. seinleben. George war an. 142;. Amtmann zu Weimar. Ulrich istist um das iahr 1490. Chur-Sächsischer Marschall / und Georgean. i-;;;. Chur-Sächsischer Rath und Amtmann zu Saalfeldgewesen. Hans Christoph hat sich nach ansang des XVIII. sixculidurch seine geistliche schriften über die Offenbarung Johannis be-kannt gemacht.p-F kr-mL.reäiv.SpanttenbergsAdelssp. p.iii.

3NN. 8ax. Unschuldige Nachrichten/ rom.vm. X. <Lc.

Dennstädt / Tennstädt / Tännftedt / eine stadt / nebst ei-nem Chur - Sächsischen Ober-Amte in Thüringen / an dem flusseSchambach / zwischen Langensaltze und Weißensee gelegen,ftmc. rer. Turn. rom. I. jetztflor. Thüring. p. 122.

* Denores / (Iason) ein Edelmann aus Cypern / aus demgefthlechte der Grafen von Tripvli / hat zu Padua die Philoso-phie studiret. Als er wieder nach Hause kam / eroberten dieTürcken die gantze insul / und beraubten ihn aller seiner gü-ther. Daher er nach Venedig zurück kehrte, und nach Fran-cisci Robortelli tobe die prokeistonem kliilokopKiX Momlis zuPadua annahm, welcher er iz. jähr vorgestanden. Er ist an.1590. im hohen alter gestorben. Seine schriften sind: Intti.1UÜ0NS8 in LKiloloMsm Liceronis, welche Joachim Meyer

an. 1721. zu Leipzig in 8- mit des Ciceronis übrig öe oKcüs Lc.wieder auffegen lassen ; Lpirome krLceptorum 6e Lrts äicenä»ex Licerone; cie Loniliwtione Philosophie Livilis ; in ürtemkoeticam Uorstü; Ikagoge in 1ihro8 Xberorieorurn LtikoreÜ8ölc. Ausser diesen hat er auch eine Lpologiarn Wider BaptisiamGuarini / dessen ksilor kiclo er allzu frey censiret / und darübervon demselben heftig war angelassen worden / geschrieben. > «/>, bibl. tom. II. üb. XVIII. 19. Papa/toxa/r bist. kymnak.?Lt. wm. I. p.;;;. , VI. p. 12 kegg. ?/,/-

tom. II. p. 444. leg. Stoll. Historie der gelehrtheit,III. 1. §. ;8.

* Densus / (Sempronius > ein Römischer Hauptmannüber hundert / machte sich durch seine treue und tapferkeit/ die erin der zusammenschwörung Othonis wider Galbam und Piso-nem blicken liesse / bekannt / deren zwey letzter» partey er im jährChristi 69. nähme., Da Piso sollte umgebracht werden / stelltedieser Densus sich für denselben / und beschützte ihn mit Worten /mit seinem Hauptmanns - stab / und endlich mit dem schwerdt /bis er durch die menge der feinde übermannet / vor den küssenseines Printzen todt niederfiele / und denselben also den Handender zusammenverschwornen überlassen muste. Man rühmet da-bey , er habe dieses aus blosser treue gethan / indem er wedervon Pisone noch von Galba sich einer besondern gutthat rühmenkönnen. Siehe Hie. bist. lih. I. Plutarchus und Dio redenauch von dieser geschichte / sagen aber / er habe sich für Galbamgestellet / da er umkommen.

* Dmta / ein stecken in Ungarn / zwischen Temeswar undPanzowa am ffuß Temes / welcher an. i?>7. wegen feiner vor-theilhafften läge von den Kayserlichen bevestiget wurde.

Dentatus/ siehe Lucius und Siccius.

* Denttce / (Franc.) eines berühmten Generals / Paul!Dentice / söhn / aus dem Neapolitanischen / gebohren an. 1624.den 26. nov. Er legte sich auf die studien / sonderlich auf die Ma-thematik / Astronomie und Poesie / und war schon in seinem 18.jähre OireÄor in der Akademie äegli Incsuti. In den innerli-chen Neapolitanischen Verwirrungen übernahm er in Nola dascommando über eine compagnie junger Edelleuthe / und schriebder Jungfer Mariä zu ehren allerhand Italiänische verse unterdem titul: Ta Lorona Nariana, wie auch andere Poesien.

elog. bibl. Xap.

* Denzdorff/ oderDentzdorff, eme kleine Herrschafft in

Schwaben / in der Grafschafft Rechberg , welche Vitus IIGraf von Rechberg an. 1446. gekauft, und also zu dieser Graf-schafft gebracht hat / welche in dem XVI. ffeculo durch kauf andie Hertzoge von Wurtemberq gekommen, norir. kroc

VII. n. Junckers anlertung zur mittl. Geographie /II.'

rz. p. 612.

* Des / (Johannes' ein Spanischer Rechtsgelehrter undWeltweiser / 0->noniLU8 zu Lisabona / florirte um das jähr 1256.Er hat einen kikciculum, (Xvillscionum genannt / geschriebenwie auch TabulL8 und LcmLnrär-nims über das Oecretum Ora-tisni, und die vecrewle8 , it. cie Hkustonibub contra Lsnone8.

, biblivtk. c>L5 auteur8 clu Lroit Livil L Lanoriötc. eciirio kariüenk. an. 1692.

Deodatus/ oder Deusdedit/ gebürtig ausNieder-Teutich-land/ ein Cardinal-Priestev/ zu welcher würde ihn Greqorius VIIan. 107z. erhoben. Die partey dieses Papsts hat er beständiäund mrt grossem erfer sowol wider den Kayser Henricum IV alswider den Gegen - Papst Elementen, III. gehalten. Zu iolckemende hat er auch unterschiedenes geschrieben / als wiber die vonweltlichen Personen unternommene Vergebung geistlicher ämter.md«M-u»r-ch,mDg-b-«tzr^zugethane und 8chlkmat>co8 u. f. w. Absonderlich ist von ihm,fast aufd,e art,w,e des Gratran, vecrewm, heraus gekommen-xcclek>atlrcoium per capita Lompenclium. Zuletzt soll er als

Päpstlicher Legat in Spanien, ungefehr an. 1099. gestorbenseyn. c-EE. O/M«. ur,lvrven

* Deogilo / ( Odo äs) war bey dem König der FranckenLudovico VII. Hof - Prediger, der ihn auch in geheimen qeschäff-ten gebrauchte, und ihn aufseinen zugen beständig bey sich hät-te. Er starb an. n68. und hmterlleß TibeIIo8 Vii. rle Tuäovi-ci VII. prokeökione in Orisntem , welches werck in Chiffetii 8vl-loge , 8. Lsrnaräi 8enu8 illuiire aäkertum, DijvN 1660. in 4Itkat/rlcr,//, Tue. 8al. Tvangel.; 0. p. ; 28.

Des - Gratias, Bisthoff zu Carthago, wurde ums labe4^2. auf begehren des Kaysers Valentiniani erwehlt Dennnachdem diese stadt -z. jähr ohne Bischofs gewesen / indem dieVandalerdie Ürchen verwüstet hatten, erhielt Valentinianus bendem Genserico, daß d.estr zum Bischoff eingesetzt wurde Nacheroberung der stadt Rom durch gedachten Gensericum, kaufte er

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wiederum um einen schlechten preis los , wozu er die schäke ver

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er sie beherbergen konnte, so gebrauchte er hierzu 2. kirchen diekrancken barem zu legen, welche er selbst fleißig besuchte. DieAnaner, welche dieses nicht leiden konnten, stellten ihm zum öf-ter» nach, und wollten ihn aus dem Wege räumen. Er starb aber;. iahr hernach, als er zum Bischoff war gemacht worden. iv-S.

r/trcv' /k, Iik. I. kerk. Vsnäsl. L. L. 4;2. 4;;. L4;6.

* Des - Gumidas, ein Armenischer aber Römisch - Catho-Isscher Priester, welcher bey seinem volck seines eifers und seiner

ausrich-