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naire aux kemmes , VVN Joh. Friend ; Uralte äes AlalaäiesLIZUSS äss enkans , von Walt!). Harris ; Trsite äs la ^3-ture L äs la Lurstioii äu Nal venerien, von Will). Cvkburn;Traite äes Ualaäies, c>ui arrivent aux Parties Zenitales ässäeuxLxes, von Jac. Vercelloni ; und noch verschiedene ande-re. Hke»rar>er äe//,rerar«re, tom. VIII. p- nj- ^rccro», ins-moires tom. XII. <L XX.
" Deubelius, (Johan.) war an. 1576. m dem Culmba-chischen gebohren, zog an. r;yo. nach Mors, horte daselbstEdonem Sigelium, und Volcartum fleißig; promovirle an.1599. unter Philippo Scherdio m ÄIsMrum, erhielte ineben diesem jahrein dem Nurnbergischen eine Pfarre, zu Ne-ringerstorf, kam an. 160; - als Diaconus nach Altorf, woselbster endlich an. 1610. krokellor Ttieologise Dlaüicus wurde.Nachdem er diesem amte mit fleiß fünf jähr vorgestanden ,hat er dasselbe verlassen, und wie man sagt , zu Neumarcktin der Pfaltz einen Prediger abgegeben. Von seinem übrigenschicksal und ende, wie auch von seinen schriften hat man kei-ne zuverläßige Nachricht, vitW Tkeol. iUtorli.
Deucalion, König in Creta, folgte seinem vatter Minos ll.und begleitete den Iason auf dem zuge nach dem goldenen »lies-se. Bey seiner zurückkunft kündigte er Theses den krieg an,weil er ihm den Dädalum nicht wieder heraus geben wollte,der sich zu ihm geflüchtet hatte. Nachdem er aber in die Heu-rath seiner schwcster Phädrä mit dem Theseo eingewilliget undfriede gemacht hatte, regierte er in guter ruhe, und nach seinemtode kam Jdomeneus sein söhn zur regierung. Olsä. lib. IV.lib. III. bibl.
Deucalion , war König in Thessalien, Promethei söhn.Es ereignete sich zu seiner zeit eine grosse wasserfluth in Thessa-lien , daß die Poeten daher gelegenyeit nehmen, vorzugeben ,daß alle menschen darinnen umgekommen wären, und so dannDeucalion nebst seiner frau Pyrrha, um die weit wiederummit volcke zu besetzen, nach der göttin Themidis rath, steinehätten hinter sich werffen müssen, welche in männer und wei-der wären verwandelt worden. Weil von dieser wasserflutheine gewisse berühmte zeit-rechnung in der Historie angehet, soist nöthig zu wissen, wann selbige geschehen. Ein alter scri«beut, den Clemens Klexanärinus anführet, setzet sie insjähr vor eroberung Trojä; welches, so es wahr, fiele diesesünbfluth ins ;roo. jähr des Iulianischen kerioäi L. N. 2540-im 1514. jähr vor Christi qeburt, im 884. jähre nach Noä, und248. jähre nach Ogvgis wasserfluth, 4. jähr vor dem ausgangder kinder Israel aus Egypten, im 77. iahre Mosis und 44.der regierungCecropis. Salianus, Svvndanus und andere setzensie in das 25;°. jähr der welk, 1^24. jähr vor Christi geburt, 67.Mosis, und?4. Cecropis. St. Hieronymus, St. Cnrillus undSt. Auqustinus setzen sie in Cecropis zeit; jedoch scheinetAugu-stinusdes Varronis meynung beyzufaüen, welcher vorgtebt, daßsie sich unter Cranai (so Cecropis Nachfolger gewesen) regierungzugetragen habe. GeorgiusSvncellus, Cedrenus und andere kön-nen mit einander wegen dieser zeit gar nicht einig werden. Ub-bo Emmius giebt vor, daß sie im z49. jähre nach eroberungder stadt Trojä und i;;?. jähr vorChristi geburt geschehen sey.Des Grafen von Arundel marmorsteine, welche Seldenns her-aus gegeben, und darüber commentiret hat, setzen diese Dpo-clurm noch 16. jähr weiter hinaus. >rpaFsäoE,lib. I. OisäsE,lib. IV. Ärai-o, IX. lib. I. spuä kbotium coä.
186. nar. 27. äs civ. Dei lib. XVIII. c.
10. lib. I. contra Julian. lib. I. vet. Orsec.
F'e/aD. part. II. üb. II. c. 9. ration. temp. <L in cbron. lkrceroir,cbronol. lib. rekorm. tom. I. lib. III. n. 6. *
Deucius, (Bertranb) siehe ä'Eup.
*Deudorix, oder Theudorix, ein Sicambrifcher Fürst,und söhn Baetoridis, der des Sicambrischen Fürsten Melo-nis bruder war, befand sich mit unter denen Teutschen Für-sten , welche im jähr Christi 17. unter Tiber» regierung , vonGermanico im triumph nach Rom geführet wurden. Daher»wahrscheinlich, daß, ungeachtet Augustus viel tausend Sicam-bricr über den Rhein und in Gallien versetzet, dennoch einziemlicher theil dieses volcks in Teutschland zurück geblieben ,welche vielleicht von diesem Deudorir regieret worden. Äraö»,VII. P. 448- , ltug. 21. Tiber. 9. Zeig.
I. 18. §. I- k 20. §. 2. Log. VonBünaus Teutsche Reichs-historie, tom. I. lib. III. §. 44. ?2. p. 729. 74t-*Develto, oder Zagora, Zagoria, eine Türckische stadtin Romania an der grentze von Bulgarien am fluß Paniza;sie liegt ungefehr 6 . meilen von Anchialo am Schwachen meergegen Westen, und am see 1 a Stagnara genannt, acht bisneun meilen von Sisopoli. Sie ist schon bey den Alten be-kannt gewesen. Kayser Vespasianus hat eine colonie hieher ge-führet, /Vr»r«r, kill. nat. IV. II. deswegen sie auch aufmüntzen beym Patino, p. ;or. ;4t- ;^8. LolorriaDlsvia ka-csoks heisset. Beym Ptolemao wird Develtus gelesen, undPlinius Kill. nat. IV. II. hat angemercket, daß bey Develtoeine lache sey, aber Deultum gehelssen habe. c'eSar-E, not.vrb. ant. II. I-. §. 85. Ehedem war auch allhier ein Ertz-Bischöfflicher sitz.
Dkventer, lat. Deventris, die Haupt-stadt in der Niederlän-dischen provintz Ober-Assel, welche vor zelten einen unter U-trecht gehörigen Bischöfflichen sitz hatte. Sie ist groß, schön undwohl bewohnet, hat eine starcke mauer und thürme, nebst einemliefen graben, welcher allezeit voll wasser ist. An. i;78. ero-
den
berten sie die General-Staaten, und r;87> kam sie durch ver-rätherey wiederum an die Spanier, denen es aber GrafMoritzvon Nassau an. 1591. abermals mit gewalt wegnahm.öelg. top.Lurg. ! 4 ^erär-rz>«§e»,äe Kebukp. Üanf. 0.4.1)28-
Deverra, ein götze, welcher von den Heyden deswegen ver-ehret wurde, damit ihnen vergönnet seyn möchte, ihre Häuserfrey auszukehren, wie dann dessen nähme von äevsrro, ich keh-re aus, herkommt, wie Varro und St. Augustinus berichten.So war er auch eine von den ;. gottheiten, welche von den Altenvor die beschutzere der weider nach der geburt gehalten und an-gebätet wurden, die ihnen wider Sylvanum, den gott der Wäl-der, des nachts schütz leisteten. Diesegottheiten waren Inter-cidonus, welcher von der schärfe einer art also hieß: Pilum-nus, so den nahmen von den stempfeln oder mörser-reilen herhatte, und Deverra, so also nach dem desem und vom auskeh-ren benennet wurde. Jntercidonus hatte die aufsieht und ober-herrschafft über die zerhauung der bäume; und Pilumnus re-gierte den stempfel in zermalmung des getreydes und Zubereitungdes mehls. Der ihnen erwiesene gottesdienst geschahe solchergestalt, daßmänner in der nacht um das Haus herum giengen,mit einer axt auf die thür-schwelle hieben, hernach mit einemstempfel darauf schmissen, und letztlich sie mit einem desem ab-kehrten, damit Sylvanus also vertrieben würde. äs
civ. Dsi, lib. VI, c. 9. , images äes Dieux.
fxm. antig. Kam. s>. 157.
Devises, eine inarck- stadt in Engelland , recht mitten inWiltshire, welche deswegen also genennet wird, weil sie vor Zei-ten zwischen dem Könige nnd dem Bischoffe von Salisbury ge-theilet war. Sie ist nebst Salisbury die gröste und beste hän-dels-stadt in Wiltshire, hat auch sitz und stimme im Parlement.
Deule, ein kleiner fluß in den Niederlanden, welcher an dengrentzen von Artois entspringt, und, nachdem er bey Beancamp,Haubourdin, der Abtey Loos, der stadt Ryssel, der Abtey Mar-quette, Vambrechies, und dem dorfQuesnoy vorbey gegangen,sich endlich bey Deulemont, unweit Warneton in Flandern,müderLis vereinigt.
Devon, Devonshire, lat. Lomirstus Devomenlis, einegrosse und am meer gelegene Grafschafft in Engelland, welchenordwärts an die Irländische see, südwärts an den canal, ost-wärts an Dorset und Sommersetshire, und westwärts an Corn-wall stöffet. Sie erstreckt sich auf; 0. meilen, und wird in 4;;.bewohnte örter eingetheilet, worunter;9> marckt-städte und;94.kirchspiele sind. Zur zeit der Römer wurde sie, wie Cornwall,von den Daumomis bewohnet. Zur zeit der Heptarchie war sieeine provintz von dem Königreiche der West-Sachsen; anjetzobestehet aus ihr und Cornwall die Diosces Ercester. Die tust istallhier sehr scharf, aber gesund. Der erdboden ist an einigen or-ten, als z. e. in South-Hams, so fruchtbar, paß er keiner kunstzu seiner Verbesserung nöthig hat; in Dartmore aber ist er soschlimm nnd unfruchtbar, daß er sich schwerlich durch einigekunst verbessern lasset. Jedoch ist der bauers-leuthe mühe undarbeit an keinem orte gantz vergeblich: wie sie dann keine Un-kosten noch mühe sparen, um den boden wenigstens in einermittelmäßigen fruchtbarkeit zu erhalten , welches sie durch diedünge-erde, kalck, leimen, meer-sanb, seif-asche und andere mit-tet zuwege zu bringen suchen. Es giebt auch zinn-und bley-gru-ben in dieser Grafschafft, und unter des Königs Eduardi I. re-gierung wurde sehr viel silber aus den bergwercken hervor ge-bracht, welche aber nach der zeit gantz eingegangen. Man hatauch in dem felsen Dartmore magnet-steine gefunden. Ausser derTamer, welche Devonshire von Cornwall absondert, sind nochandere flösse in dieser gegend, als die Er, Taw, Towridge undder Dart, nebst einigen andern geringern. Unter den mannfactu-ren dieser Grafschafft ist das tuchmachen das vornehmste. DieHaupt-stadt ist Ercester. Die vornehmsten see-häfen sindPlimouthund Dartmouth gegen süden und Combmerton und Ilfordcomban der nord-seitc des canals. Was Barnstable und Bediford be-tritt, so liegen diese örter etliche meilen besser hinein in der Graf-schafft. Der erste ist ein bekannter Hafen an dem flusse Taw, undverändere an Towridge. Diese landschafft ist des tituls einerGrafschafft in verschiedenen vornehmen Häusern gewürdiqet wor-den, unter welchen die Rivers und Courtneys sie lange zeit innegehabt, gleichwie sich anjetzo die Cavendishes davon schreiben.Der erste Graf aus diesem Hause war Wilhelm Lord Cavendtshvon Harwich, welcher von dem Könige Jacobo I. an. 1618. zumGrafen von Devonshire gemacht wurde. Von seinen Nachfol-gern wurde Wilhelm Cavendish, Hertzog und Graf von Devons-hire, so an. 1640. gebohren, Königlicher geheimer Rath, Rit-ter vom Hosenband, und Ober - Hofmeister der Königin Anna.Er starb den 29. aug. 1707. und hinterließ von Maria Butler,des Hertzogs Jacobi von Ormvnb tochter, so im aug. an. 1710.dieses zeitliche gesegnet, Wilhelmum zu seinem Nachfolger in al-len seinen tituln und ehren-stellen. *
* Deurhofs, (Wilh.) ein Holländer, war zu Amsterdam an-i6;c>. gebohren. Ob er gleich niemals zum stndiren angehaltenworden, auch keine Academie besucht, oder andere sprachen ge-lernet, ließ er sich doch fein eigenes gutes naturell antreiben, an-drer schriften vor: theologischen und philosophischen Wahrheiten'genau zu untersuchen, und endlich gar seine gedancken davon ineinigen schriften abzufassen, welche er erst an. 1684. in 6. oclav-und an. 1715. zu Amsterdam vor seinem tode in 2. quart-bän-den unter dem titnl: Over I§3Mur-Xunäi§e en
Xamenlkellinge van äs D. Ooägeleercke^t, akgele^ä 117t borLeimelvke 6oäs, u^t äs vss Aenälxlcs xnaäsnZilts, en uir u?
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