Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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2 ckrik, ans licht stellet«!. Er muste aber von vielen Hol-^beolvWs und kkilolopkis, als van B'chenburg, Bu-chw/ van Til, Andala, van den Honert, und andern darüber ei-« sÄ ^^erspruch erleiden, welchen er in besondern schuf en,?,!s^°o^!s!^ksir en onvortokilligkeir van Ooästetr ^' OvüvruAti^sit cler Onäen 1708. U»d andern antwvr-Er starb im oclob. an. 1717. nachdem er ausser diesem el-^ Lonunemariurn über die andere Epistel Petrl verferllget.

hat auch von ihm heraus gegeben: Do ckeokKssIäiLe,^-tzeer, verworr inX^illem Dsurkok SegrnselLn vnn^ssr-

em Gel. Zeitungen 1718-9-i°7- keg-

. Deuring, eine Freyherrliche samilie, welche von Martino«der um das,ahr 15 8°. zu Bregentz gelebet, hergeleitet wird. Des-sen söhn, Gallus, bekleidete bey dem Kayser Ferdtnando D- diestelle emes Raths, und hinterließ folgende söhne: 1.) Petrurn,Kayserl., wie auch Cbur-Bayrischen Rath nndCantzler zuLands-Hui, dessen söhn, Joh. Jgnatius , ebenfalls Chur-BayrttcherRath, Antvnium Jgnatium gezeuget. 2.) Mcvlaum, Kayserl.Rath und Bürgermeister zu Ravenspnrg, dessen söhn GallusDielhelm, Käyserl.Truchseß, Regierungs-Rath zu ^nspruck undVlce-Statthalter der Grafschafft Neüenburg, an. 1664 ^erdl-nandum Antvnium erzielet. ;.) J°h- Georgium, Ertz-HertzogsFerdlnandi Caroli Rath,dessen sohnAdrianus um das ,ahr 1670.Kayserl. Oder-Regierungs-Rath zuJnspruck gewesen. An.1704.war Adam Kayserl. Rath. Kemm. 6 erm. t*. 11.

* Deusborrouah, ein ort in West-Yorckshire, auf einem

hohen Hügel am flusse Calder, ist einer von den ersten orten,Welche von Paulino im VII. sseculo zum Christlichen glaubenbekehrt worden. Lric. p. 709. , . ^

Deus-Dedit, ein Römer und ein söhn des SubchÄcam Ste-Vham, suceedirte BonifaciolV. den 1;. nov. 614. aufdemPaptt.lichen stuhle. Er war ein sehr frommer, liebreicher wann, undsagt man, daß er ein aussätzig geschwär blos dadurch, daß erfeinen mund daran gehalten, geheilet habe. Er regierte;. iayr,und starb an. 617. den 8. nov., worauf der H. stuhl euren mo-stat und , 6. oder mehr tage leer gestanden. Es ist noch bis ietzo? 5 ^f von ihm vorhanden, den er an Gordianum , den Br-schoff von Sevilien, geschrieben, in vir. ksp- Narr^-

rol. K.om. ää ä. 8. nov. irr Deor. zo. ean. i. ^eive-

vik Lä no8. öüT'o«. 0. 614. 615. 6i^.

* Drusen, eine Africanische stadt in der provintz Zeb, in derwüste Numidren: sie ist ihres grossen alterthums wegen merck-wurdrg, und ward von den Römern auf den grentzen des König»reichs Bugia erbauet. Die Saracenen verwüsteten sie, da sie inAfticam eingebrochen, nachdem sie sie mit stürm erobert, und dieRömer dieselbe ein gantzes jähr lang wider sie beschützet, und eineder stärcksten delagerungen ausgehalten hatten, deswegen wurdevon diesen Barbarn alles was männlich war umgebracht, dieWerber und kinder aber gefangen genommen. Sie verstörten alleHäuser, die mauren liessen sie stehen, dieweil sie ihrer starckehalben denselben nichts abzugewinnen wußten, oder es ihnen zuwele mühe würde gegeben haben sie zu schleifen. Man findet«och da herum, auf den umliegenden feldern hin und wieder,goldene und silberne Röm. müntzen, und darunter eine gattung,darauf ein köpf ist; auf der andern seilen eine Lateinische uber-Khnft, nebst einem sieges - zeichen, welche man auch in kupferdndet. Die Araber von Mnslin, welche ihre Wohnung meistensw der wüste Mazila aufgeschlagen haben, streifen zu zelten umdiese stadt Drusen herum,um etwas deute zumachen.

«elLripr. gfr. iom. III- c. zr. H»,. L?a^»eILk.

_ .Deusing, (Antonius) war zu Meurs in dem HertzogthnmAul ich an. 1612. gebohren. Er befliß sich anfangs zu Leiden aufb>e Mathematic, ingleichen auf die Persische nndTurckrsche sprä-che, darinnen er es auch so weit brachte, daß er den kenrawu-«kum kerllLUm, ex interprotsrioNL äaeobissarvus, den die Ju-den mit Hebräischen buchstaden zu Constantinopel drucken las-sen. mit Persischen characteren darstellen konnte. Nachgchends-legte er sich auf die Medicin, und fieng auch an, ein Dsxioon^le^ieum ärskico- perlioo-ssurciLO -Latinum zu verfertigen.Bald darauf ward er Professor Markeseos m dem O7MNS60 zuMeurs. An. I6;8. erhielt er eben diese stelle zu Harderwyck, und

" 42 . die kroksMonem Msäiein-e, die MSN M dem Ofmnako

des letztgedachten vrts zuerst einführte. An. "46. war n kroksl-5 or prmmr zu Gröningen und Leib-Neäieus bey dem Stattha-ter tnFrleßland. Er starb an. 1666. und hrnterlteß folgende schuf-ten : üe vsrus Syüemst. lik. Lxercitat. ssnarom. LolmoZrapk.Lschol. L Mrva.; 8vnoplin Meäieinre Dnivers.; Lompenä.NerspüvliLD, kkvf^X, sscktLL Lc. Or-tüones L Disput. vsr,ss.

hat er /^vieennse äs NeäiemL UNh 8LleÜL

MeäioL Zoti. ^s8nei vAM3lLeni aus der Arabischen m dle La-teintsche spräche übersetzet. fNrre, äiar. biogr. BenthemsHvll. kirchen-und schulen-staat.

. * Deusing, (Hermannus) ein Reformirter Jurist, war An.wn Deusings söhn, gebohren ,u Groningen den -4- mertz an.

und hatte Christoph Wittichium, den nachmaligen kro-renor.MeologiT zu Leiden, zu seinem Privat-krsecsptore. An.feinem lz. jahre^begav er sich auf die Academie,, stu.

. ......

und wurde darauf von den Staaten von Gromn-Vn zum kroksssvlL Zuris und der Griechische« spräche ernennet,

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weil er aber dennoch gedachtes amt nicht erlangen konnte, thater eine reise nach Holland und Teutschland. Jedoch da er al-lezeit eine grosse Neigung zu der Theologie getragen, so las erCocceji schriflen fleißig, legte sich auf die allegorischen erklä-rungen, und schrieb drey Dissertstions8 äe MMerio ssrinita-tis, welches er vor eine quelle und ursach einer dreyfachen al-legorie in erklärung der heiligen geschichten ansähe, womit eraber sich in solchen verdacht der lehre halber setzte, daß manihn von der kirchen-gememschafft ausschlösse, bis er alles wi-dern« ffen würde. Er lebte hierauf eine lange zeit in dem landeDrente gleichsam nn elend, kam aber dennoch endlich nachGroningen zurück, lebte vor sich, und ward von der dasigenFranzösischen kirche in ihre gemeinschafft wieder aufgenommen.Er starb unverheurathet den ;. jan. an. 1722. Seine schrif-ten sind : Demorissratio LUeZorixe Historien V. L U. ss. juriÄsrevelations Al^üerii W. IViaäns; VerciecÜNNAe s/ner ssegt-rinnigüeiil; Lonunsm-irius N^ssicus in Decalogum L Lxpli-cacio Nyltioa turn parabolse cis Lpulone äivite, L Dararomenäico, tum Dissorise cle mutiere lnemorrkoissa L 6Iia ^ar-ri; /Dlegoria Dissorisrum LvanZelicsrum kropketica; MosesLvangelirans f. Lxplicscio Lllegorieo-Propketrea DissoriarumMokliearum; er ließ auch verschiedene oblervstiones von die-ser art in die LiissiorlieLam sskeologicam kremsnsem drucken ,und verließ viele andere im manuscript. örL/rorbecaclass. V. p. 92;. , mein. tom. XXII. Vitse Professor.

Oroningenf. Dinclenius rsnovstus.

Deuteria, war Theodeberki l. des Königs von Metz gemah-lin. Einige sagen, sie habe ihren ersten gemahl verlassen, umTheodederruin zu bekommen, welcher, als er an.Langue«doc krieg geführet, sie in den« schloß zu Cabrieres oder Cherrre-res, nahe bey Beziers, gesehen, und sich in sie verliebet. Anderehingegen geben vor, sie sey eine wittwe gewesen. Allein Theode-bertuö verließ sie, und heurathete, seinem vatter zu gefallen, Wi-figarden; nachdem aber derselbige an. ;;4- gestorben , ver-stieß er diese andere gemahlin wiederum, und nahm DeureriaMvon neuem zu sich. Weil aber diese, wegen der unvergleichlichenschönhett ihrer tochter, die sie von ihrem ersten manne bekom-men, befürchtete, daß sich Theodeberlus in sie verheben möchte,ließ sie dieselbige ersäuffen, welches veranlassete, daß sich Theode-berlus abermal von ihr scheidet«:, und Wisigarden wieder nähme.

7 «^«. 1 it>. III. e. 2). L 26. ^ür»ror«. lib. II.tom. I. äs Asü. krano.

* Deuterius, cin Arianischer Bischoff, welcher im ansangdes VI. üLLull gelebet, ungefehr um das jähr Christi ;o;. Er hatsich unterstanden etwas an der Tauf-formul zu ändern. Nicepho-rus sagt, daß da er einen gewissen Bardas getauft, habe eres auf folgende «veise gethan: Laptiro es in nomms fatris, perLilium, in 8piritu 8anÄo, Aus «reichen Worten erhellet , daß erden Vatter allein erkennet, und durch den Sohn in des Vattersnahmen allein diese Taufe gethan, welchen Sohn er als einenGesandten GOttes angesehen, der dir Taufe eingeführt, und end-lich gcgiaubel hat, daß er diese Taufe in dein H. Geist verrichte,das «st, daß er Deuterius aus macht des H. Geistes, oder einerhimmlischen und heiligen krafft, die er von dein Vatter empfan-gen,^welcher seinen getst oder seele und «Villen gehelliget, diesenVardam getaufet habe. Allein Nicephorus fahret fort, und er-zehlet, daß diese Taufe von GOlt nicht gesegnet worden, dannwährend derselben seye das geweyhte «vasser, damit er den Bar-bam taufen wolle««, verschwunden, siehe ihn 1 ss>. XVI. c.der.gleichen wunderwercke zu derselben zeit noch zuweilen sollen ge-schehen seyn, da fast die gantze weit Arianisch war.

* Deutsch, (Frid.) ein Lutherischer ssbeoloZus, gebohren den2. apr. an. 1657. Nachdem er in seiner vatters-stadt Königs,berg, dann zu Jena, Leipzig, Altorf, Amsterdam, Leiden, Parisund Oxford studiret hatte, wurde er nach seiner zurückkunft indie philosophische Facultät zu Königsberg aufgenommen; fer-ner Professor sslieologiL xrimarius und 8erüor seiner Facultät,Königlicher Preußischer Ober-Hof-Prediger, und Assessor desSamländischen LcmMorü, lebte auch wegen seiner geiehrfam-keit und rühmlichen Wandels in grossem ansehen. Er verheura-thete sich zweymal, und starb den 29. apr. an. 1709. und hin-terließ viel Difpurationes, krogrammsta Lc.

Deutschbrod, Teutschbrod, Böhin. öroäa Xismccrl-7, ei-ne kleine stadt in dem Czaßlauer-kreise in Böhmen, an dem flußSatzau, 1;. meilen von Prag, gelegen. An. 1422. wurde sie vonden Hußiten in brand gesteckt, und alles darinnen nieder gemacht,worauf sie 7. jähr wüste gelegen. An. 1662. ward sie durch einefeuers-brunst m die asche gelegt. La/ö,«. msso. Lok. 7'^,«-.

*Deutsche Gesellschafft; siehe Gesellschafft. (DeutW)

Deutschgeflnnte genossenschafft , war eine von PhilippZesen in dem XVII. LLuIo gestiftete gesellschafft von gelehrtenleuthen, und zwar meistens Poeten. Sie wurde in die rosen«Men-und nägelein-zunft abgetheilet, davon die erste aus8«, die andere aus 49. und die dritte aus 2?. mnglrcdern bestund.Ihr absehen war eigentlich, die Teutsche Poesie und sprächezu verbessern, wiewol sie diesen zweck nicht erlangte, indem Ze-sen an statt der reinesten Teutschen Wörter fremde ertichtetc,und sich einer andern orthographie und zusammensetzung be-flisse. Es kam endlich diese gesellAafft m solche Verachtung,daß man sie die deutsche geschossenschafft neimete, und en.diäte sich mit dem tobe des gedachten Zesen, welcher an. l68->.

G 4 oder,