Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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dib dic

vikfilnden sich allda alle lebens - Nothwendigkeiten. Dia;

emschlvffe sich'seinen lands-ieuthen zu rathen,

ftnvvrschl^sich «.nutzmachen möchten, mid hoffere zuglelch

diesen ihnen leisteten wichtige» dienst seM gn

Mtcn. In dieser Zuversicht teiltet er seme ra«e naher

^ ^' ""d thut nach seiner ankunft aUda dem C ^ee» den obaemeldten verschlag z dieser sande alsbald g ,,^ vemhang, und kurtz darauf vermiete d«Commendant fam?M,um den ort und gegend in augenschem Lun^t.

D geschahe an. 1496. Nachdem »»n «Ues re M w«

M worden, steckte man den »wfa»gernwoh-§adt aus, und in kurtz« zeit zog ein guter thell ^

8 ^?A^ella in diese neue Mch-stadt, Welche «JsadeUa Xuevs genennet ward, und von deren ^Nlemals unter einem andern nahmen ^^et. D Myoiund nach der nähme St. Dommgo aufgekommen,es gantz unaewi« ist. aus welchem, anlas A

fchehen sey?Man hält gemeiniglich dafür, es habe^mz d^

l/nlge Indianische weibs-person geheurathet, welch ^

ju dleftr neuen stadt gewesen war, und M stetaufen lassen. Dia; command.rte A Alcaw m «.ovadMder neuen stadt, und als an. 1500. Dom Francesco

USt. Domingo, dahin er als Genera-Gubernao^ vo^

West-Jndren war gesandt worden, ankam , wollte Ll z ^stung diesem neuen Gubernator nicht ubergeben, blsla sich selbiger mit gemalt benmsterte. EtnM Mhre yernarvward Dia; zum Gubernator von Porto Rwo ernannt , auwer vieles ungemach auszustehen hatle, und endhch m ^gefangen nach Spanien gebracht ward. .M^hr «nward er m seinem amt bestätiget. Von dem M ^ ^wird seiner nicht mehr gedacht. Hikmre xsrücnuer

«ingue psr 1s ?. wm. I. . - _ ,,«d

*Dtbaudius, oderDibvadius, (Georg ^xactät-

rrokeCor ldeologiL zu Coppenhagen, der wegen emes r ^lems äs ssEikLLrräo^übkLw, darinnen er d^e hoheObrigkeit angegriffen, abgesetzet worden, undkorben ist, edirte sonst einige schriften äe b»ws O? ^äs AlsgicsL ZoperKitionis Vsnitsts A 8 Le 1 srs; äs i. - -

IV. krTcepto vssslogi Scs. parkte, biogr. Nteichs'--

Hsknisas. Hoübergs Dan. und Norweg. Staats-und Nercys.Historie, IV. x. ,6?. , , ^

* Dtbaudius, oder Dibvadius, (Christoph) em söhn

Georgii, ist zu Coppenhagen krokslkor Mrkemswm geweren,

und wurde zum ewigen gefangnis verdammt, weil er im,»»»reden und schreiben einer allzugroffen freyheit wider Konlg c.yr«stranum IV. bedienet. Sonst hat man von ihm:

mism; kroblemsts Alstkemsiiss; Observstionse xotMess,

Demonürstionem lineslem in 6sometr. Lueliä.; Iwmttonem numeralsm 6cc. tpde, biogr.

* Dibon, oder Debon, eine stadt, welche Moses dem stam-me Rüben gegeben hat, von dem sie hernach aus den 1men Gad kommen, und durch diesen bewohnt worden ist,

«,-r. XXXII. ;. ;4 ./". XI.VIII. 18. 22. derg eichen

uach anmerckung des Rclands mehr geschehen. Eus^sagt, daß Dibon ein grosses schloß auf dem S^burge A no^gewesen sey. Hieronymus »ä K 5 . XV. meldet, daß sie n ch iseiner zeit ohne unterscheid entweder Didon oder Dnn gnennet worden sey, weil diese buchstaben einander sey S

chen, und zwar soll der nähme von dem daselbst gar stmu,

senden wasser herkommen. Indessen ist bedenckl^ daß Emas

XV. r. von emem von dem im neunten vers gedachten »umunterschiedenen orte zu reden scheinet. » nor.

*Dtboro, eine feine wohl-bewohnte stadt m der Woywodsthafft Inowlocz in Groß-Polen.

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und ihre freyheit verlieren, . als solch wa„er

hzst. äe Lermäerb. liv. II. ««n

Dibutades, gebürtig vvn Sicyon , war«fand am ersten zu Cormth, wie man mitkguren vorstellen, und erhobene arbeit machen ivuu

Dicäarchia, eine stadt, welch/von den Gnechm od«Tyrrhenern unter der regierung des Römischen Komgguinii Luxerbi in derjenigen gegend soll stebamt word j y ^wo heutiges tages Pvzzuvlo bey Neapvlis stehet. ^tirc. D-Äc. äe l'/ka/. VI. p. I. * -N-f

Dicäarchus, ein discipul des Aristotelis, war von Mej«sina gebürtig, und lebte L. II. 4; 4- Ol/mx. LX V . L. -4664. L. e. ;so. Er war ein kkilosoKus, Mloricus UNdvlAkemLücus, und hat in allerhand wissenschaAen Milkenverfertiget, die bey den Alten sehr hoch geschatzet woroen.Insonderheit hat Cicero und Pomponius Atttcus selmge leyrhoch gehalten. Unter andern aber hat« zwey tractate wroerdie Unsterblichkeit der seelen verfertiget, ingleichen von 0«Spartanischen Republick und von den volckern und antlquvtaten dn Griechischen städte. Die Geographie war eines vonHistor. III. Theil.

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seinen vornehmsten lluäiis, und ist noch heutiges tages eingeographisch« tractat von «hm vorhanden, welchen Hdsche-lius an. rSoo. zu Augspurg drucken lassen. Hernach aberhat Jvh. Hudson denseldigen dem andern vvlrmüni seinerLcriptorum Aeogrsxhicorum , welches an. 170;. zu Oxford ge-druckt , mit einverleibet. Sonsten ist noch ein anderer Dl-cäarchus, von Sparta gebürtig, ein 6rsmmst!cu8 und dirscipul des Aristarchi, welcher bisweilen mir dem vorhergehen-den pflegt confundirt zu werden, cw-^o, ich. xill. exill.

Z 2 . sä tluicum, it. ^UXÜ. 1 ?usL. lik. I. ^ alibi.

lib. XI. XIII. Äe. DioZE/, In vitL kirrt. «L lüsls.tis. , in Ibeseo, ilZeillLv Lc. Se^rr«,

üb. IV. c. ii. äe llie natali c. 4.

, iib. I. <ie snim»

e. iz. in kibliochee». ^->Sr«, äeÜist. Lreee.

Iib. I. c. 9. ic. äe Natbem. e. 4;. <L alibi. §»>/->.

Dicäarchus, war Admiral auf der flotte des Königs Phi«lippi in Macedonien, in dessen söhne Perseus dieses Reich einende genommen , und hatte befehl, die Cycladischen tnsulnwider alles recht und billigkeit zu bekriegen. Er ließ vor sei«-ner abreise zwey altäre aufrichten, den einen der gottseligkeit,den andern der Ungerechtigkeit, durch welche opser er gmug-sam an tag legte, worauf dieser zug abgesehen sey. Wennwir den Polydium gantz hätten, könnten wir sagen, wie die-ser zug abgelausten, nun wissen wir aber nur so viel, daßDicäarchus sich zuletzt in eine cvnspiration eingelassen habe,und auf der tortur gestorben sey.

Dicaftillc», (Johannes) ein Jesuit, war an. i;8;.vonSpanischen eitern zu Neapvlis gebohren, und lehrte daselbst,die Philosophie, die Theologie aber zu Mmcia und Toledo.Nachgehends gieng er mit einer vornehmen Dame als Beicht-vater nach Teutschland, und lebte noch an. 1650. Er schriebäs ^ustitia <L ^ure; 6e Jursmeato <L äs Lenluris; äs In.carnstione, As. bibl. ^«^0«. bibl.

Dice, eine göttin der alten Heyden, präfldirte den Ge-richten , und von ihr wurden die Richter als ihre bedientenvicattB genennet. Man hält sie für eine jungftau, weil dieRichter von einer rechtschaffenen integrität seyn müssen, undfür eine locht« des Jupiters, welcher für den obersten ge-fetzgeber gehalten wurde. , üb. XXIll.

SLP. ,6. *

* Dice, eine insul in Ost-Indien, welche der Groß-Mogolder Ost-Jnd»schen Compagnie m Engeüand geschenckel, woraufdiese an. 1713. einen Ingenieur mit etlichen Offrciers und 50.soldaten dahin schickten, um zur sicherheit des Lommsrcü einkort darauf anzulegen und zu besetzen. v»,r>.

Diceneus, ein Egyptischer kbilokopkus, hatte sowolBostusca, den König der Gothen, als diese völcker selbst in derWeltwersheit unterrichtet. Er lehrte die Scythen und ihrenKönig gute und höfliche sitten, brachte es dahin, daß sie an-fiengen diegerechtigkeit zuliebe», friedlich zu leben, und diegötter zu ehren, bauete tempel, und verordnete Priester, dieda opferten, und die ceremonien der von ihm erfundenen re-ligion verrichten sollten. Damit auch seine reguln und gese-tze nicht wieder vergessen würden , ließ er stlbige mit grossemsterß in ein buch zusammen schreiben. Das volck trug einesolche ehrerbietigkeit gegen ihn, daß sie auch die wernstöckeihm zu gefallen ausgruben und verwüsteten, weil er ihnen bey-gebracht , daß der wein gelegenheit zu vielem unfug und Un-ordnung gebe. /oö. A-saZE, lib. III. L. 18. Lo»/?». rerumHun§. Iib. II. äec. I.

* Dickinson, (Edmund) ein Engelländer, war anfänglich

ein 8 ociu 8 des LollLZü Mertonens -8 zu Oxford, hernach warder voÄor lVIsäisinX, florirte an. 1670. und schrieb velpbos?bosnlci2-lnte8, Oxford 16;;. in 8. Franckfnrt 1670. in 8.vistriben äe lVvL üävcntu in Imlism äe Origins Üriuäum,ibiä. Orst. pro kbilokopki-l liberanäa. ib. Lpillolam Lb^mi-ci srgumenti sä Nsuäsnurn; kb^kcsm vetsrem versmLcc. , bibl. Loälej. , äs lcript. bill. kbilos.

III. ,2. §. 6.

Dicon, ein söhn des Calllbroti, welcher von Caulon ausdem lande der Brutrer in Italien war, hat sich bey den Grie-chischen spielen grossen rühm erworben; denn er erhielt in denspielen, so in Macedonien dem Apollini kythio zu ehren ange-stellet wurden, 5. mal den preis. Er wurdemal in denJsthmischen, so man dem Neptuno zu ehren hielt, gecrö-net, und 4. mal in Achaja auf den spielen, so man dem Hercu»li NsmM zu ehren gehalten. Von dar begab er sich aufdieOlympischen spiele, woselbst er mal überwind« wurde.Absonderlich findet man seinen nahmen, als eines siegers,OIvmp.XLIX. I. ä. e. ,84. ä. N. ;6oo. In allen diesen Versamm-lungen erwies er solche geschicklichkelt, daß ihm in der stadtOlympus so viel statuen, als er gesieget, aufgerichtet wurden.Nachdem er den nahmen seines vatterlandes, welches nichtconfiderabel war, verändert, gab man »hm dre qualitat eines-ürgers von Syracusa. l-b-

Dictamo, eine stadt in Candien in dem gebiethe von Ca«nen, welche vov <rlters DiLtamne und Dlnynne gennnnt wurde»Von ihr hat das berühmte kraut viätsmnue den nahmen,welches sonderlich zu Heilung der wundm gebraucht worden.