U'Uahrt nach Italien 296. iah« vor DrdomS regierung zu^«3°, oder doch wenigstens 277. jähr zuvor geschehen,N" wan der Didonis ankunft in Africam rns ;°79-Mr>^/elt setze» will. Indessen muß man gestehen, daß Vlrgl-M als ei„ Poet, die crlaubnis gehabt, Personen, so »ochWonach einander gelebt, in eine zeit zusetzen, wann dadurch»getichte einige'annehmlichkeit hat können zuwege ge-werden, wie sichs allhier in der that verhalt. Daherg alten krsmmLtici, welche hier und in andern gleichen or-den Virgilium haben tadeln wollen, nut ihrer critle sehrWlecht ankommen. Siehe Hiarbas. tun. Keg.
^r. üb. VIII. L. iz. L üb. I. comrs äp.
lib. XVIII. 8s/r». L. b-Ä. lib. X. L. 16.
lik. V. 83wrns1. c. 17- ^ sp. sä Vs-
WM. L lib. I. ^äv. ^ovin. rstion. temp. ?. I- ü°.
4- K/eers/r etiron. re^orm. V. L. 8. r
earon. *
. Didymus, ein vetter des Kaysers Honorii, welchen Con-stantrnus, ein söhn des tyrannen dieses nahmens, nebst demVermiano, gleichfalls einem anverwandten des gedachtenKaysers, wie auch ihren weibern, umbringen lassen, und sichMeister von Spanien gemacht, L in cbron.
O'chi Üb. VII. L. 40. 5-2E. üb. IX. L. II. feg.
. Didymus, zuqenannt Claudius, ein OrsnimLticus, schriebemen tractat von den fehler», so Thucydides wider die ana-«vgle der Griechischen spräche begangen ; einen auszug ausdem Heracleon; und einige andere wercke.
Didymus LIsxAnäcinus, lebte im IV. fseculo , und un-geachtet er im 5. jähre sein gesteht vrrlvhrem so brachte er esdennoch in seiner gelehrsamkeit, beydes in göttlichen und welt-lichen wissenschafften, und welches an einem blinden am imt-sten zu bewundern, besonders auch in der Ustbell, so hoch,daß man ihn für ein wunder seiner zeit hielte. Er hat vie-le schaffen verfertiget, wovon aber wenig mehr vorhandensind. St. Greaorius dlsrisursnus war sein sthüler. Er brach-te sein leben über 8z. jähr, ließ sich aber in seinem hohenalter von den irrthümmern Origenis einnehmen, in welche erauch Melaniam und Rufinum zöge, mit welchen hernach Hie-ronymus deswegen viel zu streiten gehabt hat. Seine vor-handene schritten sind : I-ibsr äs 8piritu 8. ; brsves guseäsuiLnarrstiones in üxilkolLs Lsuouisss; üiber aäverfus Nsui-LNL0S. V. , äs lsrixt. essl. e. 109. Lc. 8»c/a-
, üb. I. c. z. T'-eaala^er. üb. IV. L. 27. 8o20me«Ai, üb.VII. c. 14. l-säea» , üilk.
eccl. <Lc. <7ave, bist. litt. x. 14;. Ibg. *
Didymus, soll gleicher gestalt von Alexandria gebürtiggewesen seyn , und wurde oder , der
arbeitsame zugenannt, weil er überaus fleißig studirte, und;>oo. oder wie Seneca ex. 88. meldet, 4000. unterschiedenetractate schrieb; weswegen ihn Athenäus nen-
nete, anzuzeigen, daß er seine bücher selbst nicht einmal al-le wüßte. Macrobius üb. V. 8sturn. c. 12. nennet ihn dengelehrtesten 6rsmm-nicum. üb. XXII.
ä«r. , üb. I. c. 22. , coä. 279.
cbron. an. 661. V. t?e/?rer«r. ätc.
* Didymus, (Gabriel) war Rsgiker LKilolopKiL undder erste Lutherische Prediger zu Altenburg in dem XVI. ke-culo, dessen Mutter in dem Joachims-thale gelebt, predigte einstin Zwickau am feste Johannis von der Prädestination. Weiler nun klein und von schwacher stimme war, so verließ dasvolck seine stuhle, trat naher zur cantzel, und hörte mit solcheraufmercksamkeit zu, daß es schien, ob würden sie nicht müde,wann er gleich den gantzen tag predigte. Er mengte sich inCarlstadts bilderstürmerey, erkannte aber seinen fehler bald, undmachte sich so beliebt, daß ihn Lutherus zum ersten Predigernach Altenburg recommendirte, und an den Rath schriebe:Da sie Didymum hätten, brauchten sie Luther! hülffe nicht.Er muste aber weqen der Verfolgung ausser den stadl-maurenweichen, und ausser der stadt gegen abend bey ä)em Lazarechunter einer grossen linden predigen, welches i^och unter stm-ckem zulaufdes volcks geschahe; /a da er sich ^'ch da nichtsicher genug achtete, gieng er nach Tvrgau, wo er^das amt ei-nes kEoris lange jähre verwaltet. mir. diUM.
Die, eine stadt in Dauphins, welche ein Bißthum hat,
non - > . .
bid die
unv ertragt jährlich 12 "ä i;000. pfund. Bey den Alren yletz sie Dra, oder vss Lusulia auch Dea Vocontinrumaü, 'an dem flusse Drome zwischen einigen her
war sie das Haupt unter den 19. sogenanncrUnni-^ m Vacomiis, und wurde hernach eine Römisch«wurd/'a^ü.' ^4-eroberten sie die Longobarden. Hernackund be^^^^Wstbt von der kleinen landschafft Divisschafft ^wer Grafschafft, so an. 118Y. der land
vo?Ltk??"°L5"^^bel, und an. i4°4. von Ludovic.Könia Valentinois und Divis,-an der
vereiniaet^^!."! , und mit der provintz Dauphin-
Se denselben „Den nahmen anlangend, so halten eintDia anaebätln^ bie Sicyonier die göttir
^ ww nach Gassendi meynung Die und Vav'ltor. ///. Theil.
die 87
lence erst nach der Griechen ankunft in Franckreich erbauetworden, auch folglich nicht so alt als Marseille ist. Die zuDie befindliche 5. schöne ktrchcn wurden in den einheimischenkriegen im XVI.üeLuIo gantz zerstöret, und das citadell rasi-ret, nachdem sie die Reformirten zum andern mal eingenom-men. Unter den Bischöffen ist sonderlich berühmt der ersteMartinns, hiernächst St. Nicasius V. welcher unter allenGallischen Prälaten sich allein auf dem ersten Lonciüo zu Ni-cäa befunden, u. a. m. o/E-, äes üvsg. äs Die. <7^-Kilt. äs Dsupkine üv. XIV. 9. 0^1!. rom.
II. O« , antig. äes vill. vita keirsfcii.
* Diebach , oder Dtepach, ein flecken und residentz einesGrafen von Jsenburg-Birstein, anderthalbe stunde von Ha-nau, und fünfthalbe von Gelnhauftn.
* Diebach, oderDiepach, einschloß und thal am Rhein,unweit Baccherach gelegen, und zu Chur-Pfaltz gehörig. An.16; 1. wurde selbiges von den Schweden erobert.
Irin. 6erm. contin. I. c. ;c>. x. ;88> bist. kalLt.
c. 2. x. 40. L 6i. c. i;. x. ^09.
Diebes-Ioch, ist der nähme einer sehr grossen unterirdi-schen höle in der Thüringischen Grafschafft Stolberg, worin-nen sich ehemals eine geraume zeit rauber aufgehalten. L>iehat ihren erngang in dem Arns-walde, und hält einen kleinenanbruch von einem gold-bergwercke in sich.
Diebitzsch , eine adeliche familie in Schlesien, deren gü-ther mehrenthcils in dem Fürstenthum Glogau gelegen. Burck-hard aufNartau ist an. i?oi. Landes-Aeltester in dem besagtenFürstenthum, und in unterschiedenen landes - commißionenDcputirter gewesen. An. 1620. war Hans in dem Brcß-lamschen, und Nicolaus um das jähr i6;o. in dem Liegni-tzischen Fürstenthum Landes-Aeltester. Lucä Schlei, chron.
* Diebspera , eine Chur-Pfältzische vestung auf einem ho,Heu seifen, im sogenannten Creichow an dem Neckar, nicht weitvon Heidelberg gegen osten.
* Diecmann, (Ioh.) ein Lutherischer Ibsoiogus, war an.1647. den zc>. jun. zu Stade, wo sein vatter Priester aewe'n,gebohren. Nachdem er zu Giessen, Jena und Wiktenberg i.u«diret, auch an dem letzten orte Mgilter worden, gieng er an.1672. wieder nach Hanse, und erhielt nach z. jähren das Re-ktorat bey der stadt-schule. An. isgz. wurde er zum Gene-ral-Superintendenten über Bremen und Verben erwehlet, undnahm darauf den gmäum eines voäkoris zu Kiel an., Als an.1712. gedachte beyde Hertzogthümmer mit kxieS überzogenwurden, muste er sich bey nahe 4. jähr zu Bremen im elendaufhalten, doch setzte ihn an. 171;. die Königl. Groß-Bri-tannische regierung zu Slade in seine vorige station, welcher erbis an sein ende, so den 4. inlii an. 1720. erfolget, vorgestan-den, nachdem er i z. kmder gezeuget, von denen er 8. leben-dig hinterlassen. Seine schriften sind ausser einigen Teutschen,welche an. 1709. zu Hamburg zusammen gedruckt worden,
äs Xaturglifmo tu IN süoruin , tum maxims ,sc>LNM8 üoäini,Leipzig 1684. in 12. 8xesimsn Oloffbrü ümino - Tkeoäifci,Bremen 1721. in 4. Oillsnllones ÜLLlskX OiLLL L ÜLtin-scirca kurgritorinm; ünneas llmmaäversionum in annsles üa-ronü ; äs Vocis kapX Llatibus ; äs guatuor OperationibusIVIentis knmsnse ; äs Vvpornm coelelüuin Laraäoxo Helmon-tiano; äs 8xariione klorum; äs Uonngainia ; Vinäicias I-s-gis NonogamicD contra üxferum äs kol^garnia, Stade 1678.in 4. rc. L,s/. clafs. IV. kalk. 2. n. ic>.
* Diecto , oder Disseto, (Radulphus oder Rodolphns äs)ein berühmter Englischer Vksologus zu ansang des XIII. sss-cuü, war vecanus bey der kirche St. Pauli zu Londen , undmachte sich sowol durch seine reisen als gelehrsamkeit berühmt.Er schrieb äs Temxoriüns Nunäi; Lkronicorum Opus ; Ima-xines Üilkoriarum ; Lontinuationes ssoberti äs lssonts; äk-dreviationes Oüronicorum; 8srism Oaulis inter Henricnm üe-xem L Tkornain Lrcüiepifcopunr ; welche beyde letztere zuLonden an. 1692. gedruckt: äs xrieclaris 8criptorikus ; äs Lä-
ventu 8axonum; Oelka blormannoruin; Originss Iliksrno-rum ök 8cotorum; äs 8ynoäis ÜsclekiL; lupsr Lccleüalti-cum; in 8apientiain; üpillolas aä äivsrlos; 8ermones ; äsXegibus llnglornm ; äs Nirakiübus llngÜX; und andersmehr. König Eduard I. ließ damals, als er sein recht aufSchottland erweisen wollte, in vielen diblivthecken nachsuchen,ob er dasselbe aus einiger der erwehnten schriften deducirenkönnte. öa/eAr, äs lcriptor. Lrit. cent. III. p. 245.catal. tom. I. kikl. üoälej. Benthems Engl. kirchen-
und schulen-staat, XXIX. §.41.
* Diedach , ein in Ober-Oesterreich nicht weit von dem stuftse Traun gelegenes schloß, welches ehemals, und noch an. i^? 8.den Herren von Pirching zugehöret. Nach deren abaang habenes die Herren Secker von Messenbach, davon der letztere an.1617. verstorben, besessen, von denen es an dle Herren vonGrienthal gekommen. Hoheneck, beschr. von Ober-Oesterr.
rom. I. p. 220. ^
Dieben zum ^ürstenstein, eine gar alte und ansehnlicheadeliche familie in Hessen, aus ^7/475. die
fen. Philipp hat M m dem Schmalkaldlschen kriege unter denHessen vor Ingolstadt tapfer gehattem sowol als bey Schwan-