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schasst Hvya, welckes ein Graf von Hoya an. iz 8 l. widerden B-sthvff WtEud von Minden gcbauet hat. Allem der
AM, nachdem er den Bischoff Gerhard von H»wesheiM
L Zraf Ottonem von Schaumburg an M Wgen ' yarWoß „Ach ^ner 15. tägigen belagerung erobert und vtt-
drennet. L^a«». ckron. OLabruF. ^«ös»r. wm.
H ^ 6. p. *
^Diepenbeck, (Abraham von) ein kunstreicher mahler zuAvlorff, aebürtia »an ^>eryvaenbuich» Er war anfänglichchr glas - mahler, der alle andere stiner ^^überstiegen hat,d rnach mahlte er mit öl-farben. Das grosse werck der 5°.kupfern , so unter dem titul des cabmets äs Favereau an." 6 ;. zu Paris ausgegangen , ist nach seiner zerchuungbvrnelis Blomart und Mattham gestochen. 8»«äErr üsa
««N. k. II. llb. m. p. ;i y. *
Diepeuheim, oderDipenheim,einekleinestabt n'Over-Hssel m der sogenannten Twente, zwey meüen von Deigen ge.gen suden, M schöne freyheiten haben. mner. Kerm.
«omin. I. c. lo. p. 275. .
* Diephold, (Rudvlph) warzuHelmstädtkroksssm. und
mag ungefehr an. 1620. oder ,62,. gestorben seyn. Mom hat
VVN ihm: kensslogism Impecawrum, H-gum' vucum, «
mnum umvsrk orbi-!, welches werck erst nach fernem tobe zuHalle an. i 6 az. m 4. im druck erschienen. Hudners bmi.xenssl. II. x. 16.
Diepholr, oder Diefholtz, ein schloß, üädtleMund Graf-schafft in Wekphalen , Wischen dem Brßthum Münster undven 2. sumpfigen höltzern, der Dann und HuudsAuchgenannt, an einem ström, die Lohn genannt , welcher ionstd«e Hunte Heister, und nur von feinem ausstußausderDummer-see bis nach Diepholt den nahmen der Lohne fuyrel.Dieses ehedem wohl gebaute und bevestigte schloß ist an. 1017-von den Schweden gantz verwüstet, an. 16; i. aber wteon metwas erbauet worden. Ohne das stabilem oder flecken Dte-pholt, so gleich an dem schloß gelegen, gehören noch zu vielerGrafschafft Leuvorden oder Lewenvorde» so ehedem auch dentitul einer Grafschafft geführet, Barnsdorff, ein stadtlem amHunte-fluß; Cvrnau ein dorf ohnweit Diepholt, und Burm-ge ein Nonnen - kloster. Eine halbe stunde von Drepholt HegtSanthülpe, oder Hülfe, ein dorf nebst einer caprlle , dieCarvlus N. wegen einem an. 78;. wider die Sachsen gehaltenentreffen, auf dem berge Osmeg erbauen lassen. Die capelle und«blaß ist längst eingegangen, die' messe aber geblieben, undLas dorf nach Grossen - oder Marien - Drebber gevfarnworden, an welchem orte ein Kollegium ksnomsoram, undder Grafen von Diepholt eebbegräbnis gewesen. Unter denGrafen von Diepholt wird Wilhelmi schon an. yzz. gedacht.Gottschalck ist als Bischoffzu Minden an.my. gestorben. Con-rad, ebenfalls Bischoffzu Minden, starb an. irz 6 . ^m xiv.Leculo haben die Grafen zum oftern der ftadt Bremen Wider ih-re Bischvffe beyqestanden. Rudolphus ward an. 142;. zumBischoff zu Utrecht erwehlet, konnte aber wegen Uneinigkeitnicht eher znm besitz kommen als an. ,412. hat auch mcht ohneinnerliche unruhe bis an. - 4 ? t> regieret. Johannes, Conravi
söhn, ward von an. 1424. bis 14;?. Bischoff zu Osnabrück.Conradus , des vorgebuchten Rudolphi bruders söhn, wardMchfals an. 14^0. Bischoffzu Osnabrück, JrmgardisliiGräfin von Diepholt, war die 5;. Aebtlßm des gesurstctenStifts zu Essen. Graf Otto hatte um das jähr 1427. zur ge-mahlin Hedwig, eine Gräfin zu Bronchorst, daher die pra-tension der Grafen von Diepholt auf diese Grafschafft kam.Graf Rudvlph stund gegen das ende des XV. Lcmtt der stadtHildesheim wider ihren Bischoff bey. Fridericus, vorgedach-ten Ottvnis svhn , hatte anfechtung von Bischoff Frantz MMinden, gebohrnen Hertzog zu Braunschwerg , Mlcher chm
sen, weil vorgedachte Hedwig seme gro«/"^ war.erhieltaber nichts; doch behielt er sich sein recht ^rch den tituller Herr von Bronchorst, vor, welchen auch stm söhn srievrimgeführet, mttdeman.^85. den 2,. M, dieses geschlecht aus-gestorben. WoraufHertzog Wilhelm der mngere zu Luneburg,als Lehenö-Herr, von der Grafschafft besitz genommen, und istdieselbe nach der zeit beständig bey diesem Fürstlichen Hauftge-Weben. 2er//e^. roxo§r. Lrunsuic. x. z 7' uraUev Gra-
fen-saal, x. 914. leg.
, Dieppe, eine bevestigte stadt in der Normandie, in demlande Caup, wo der fluß Are in das Britannische meer fallt,nebst einem guten Hafen und vesten schlösse, so die stadt com-mandiret. In währenden kriegen zwischen den Engellandernund Franzosen, wie auch in den einheimischen, ist sie öfters er-obert worden. Der fluß Are unterscheidet dir stadt von derVorstadt, allwo er einen langen jedoch engen Hafen formiert ,worinnen eine grosse menge schiffe beherberget werden kan, wel-che° den ort sehr ansehnlich, und zu einer guten handels-stadlmacht. In den einheimischen religions-kriegen hatten sich dieätejvrmirle davon meister gemacht, aber den ort nach der erode-Äistdr. Lemeo» ///. Theil.
die 89
rung von Rotten an. r;6r. wiederum verlohren. Sonderlichist diese stadt auch wegen der treue berühmt, die sie an demKönige in Franckreich Henrico IV. erwiesen, und durch diewichtige kriegs - Verrichtungen, welche sich dabey zugetragen.Dann als der Commandeur äs CHLtes, der selbige bisher fürdie lägue inngehabt, solche dem König überliefert, auch sol-cher durch die bürger mit gröster freude war empfangen wor-den , geschahe es bald hernach, daß Henrieus von dem Hertzogvon Mayenne allda in die enge getrieben, und durch eine vielstärckere armee, als er selbst hatte, eingeschlossen ward. Diegefahr schiene so groß, daß der gröste theil der Königlichen Rä-the den König zu beredm suchten, er möchte wenigstens seinePerson in sicherheit setzen, und entweder in Engelland odergen Rochelle schiffen , ehe der feind auch den ausgang zur seeversperrete. Allein der tapfere rath des Marschalls von Bironzog Henricum von solchem nachtheiligen vorhaben ab, und derbald darauf erfolgte angriff bey Arques, in welchem ansang-der König in gröster gefahr war alles zu verlieren, lief zu-letzt für den Hertzog von Mayenne so übel aus,daß er nach wenigtagen die gegend verliesse, und sich mit seiner armee in die Pi-cardie zöge. An. 1694. den -r. und 2;. jun. wurde dieser ortvon den Engelländern bombardiret. Kilt. llb. XXXIll.
feg. D« , reck. äs« villöL äs Lrancs liv. VII. c.Lc. *
Dieppurg, Diepurg, eine stadt nebst einem schloß undOberamte an dem fluß Gernsprentz , in dem Ertz-Stifte Mayntzzwischen Offenburg und Darmstadt gelegen. Von diesem ortenennen sich zwey adeliche familien an dem Rheine, nemlichdie Freyherren Großschlage von Diepurg, und die Ulner oderEulner von Diepurg. acc. Geogr. Humbr. v. R. Ä.
tLb. 160. 161.
Dieppurg , (Ulner von) ein alt adelich geschlecht amRhein , dessen stamm - vatter gewesen Ulner an. irzy. Vondessen nachkommen ist Ruprecht, als Stadt-Hanptmann , zuFranckfurt an. i;?2. gestorben. Philipp starb an. 1^95. alsChur - Mayntzischer Groß - Hofmeister. Sein urenckel FrantzJoseph Germund, als er an. ,677. gestorben, hat 4. söhnehinterlassen, als nemlich i.) Frantz, welcher im Odenwal-de an. 1691. von einer Franzöiischen partey erschossen wor-den. 2.) Johann Philipp , der an. 1704. als Kayftrl. obri-ster Wachtmeister vor Verua geblieben. ;.) Frantz Bleick-hard, war Chur - Pfaltzischer Cammer-Herr, Regierungs-Rath und Hof - Gerichts - Präsident. 4.) Frantz Friedrich,Kayferlicher Hauptmann. Humbr. vom Rhein. Adel, r. 161.
Dieppurg, (Großschlaa von) eine nunmehro Freyherrlichefamilie im Rheinland - deren erster stamm - vatter Großlogenennet, und in das jähr ,254. gefetzet wird. Oßwald, deran. i;8o. gestorben, hat der erste den zunahmen von Diep-purg geführet. Oßwald ist an. 1518. als Chur - MayntzischerMarschall und Vitzthum zu Aschaffenburg gestorben. JohannPhilipp Ernst erlangte die Freyherrliche würde, und war an.171°. Amtmann zu Gremsheim. Humbr. vom Rhein. Adel,
t. 160. *
Diesbach, ist ein Bernerisch dorf, kirchspiel und schonschloß, 2. stunden unter Thun auf der feiten gelegen. Diesesschloß und Herrschafft haben vor diesem nacheinander besessendie Edlen von Bechburg, die von Blauwenstein und die vonKilchcn. Von diesen letztem hat Niclaus von Diesbach an.1427. die Halde Herrschafft erkauft, und den andern halbentheil haben Niclaus und Wilhelm von Diesbach an. 1469.gleichfalls käuflich an sich gebracht. Hernach hat Beat Lud-wig von Diesbach diese Herrschafft seiner ehefranen Catharinavon Bonnstetten , mit hohen und niedern geeichten, wie auchdie niedere Herrlichkeit zu Kisen, mit allen gercchtigkeiten undzugehörden um zoooo. fl. verkauft. Nach der Hand ist solchean den Obrist Albrecht von Wattenweil gekommen, der an.1671. gestorben und allda begraben worden. Er ist der er-bauer des heutigen sehr schönen schlosses. Ihn hat geerbt sei-nes bruders söhn Niclaus, der die Herrschafft auf seine de«scendenten gebracht. An. ,468. ist die kirche zu Diesbach auseiner Filial-zu einer Pfarr-kirche gemacht worden. Es ist nochein anders Diesbach nicht weit von dem städtlein Buren, all-wo die stadt Bern den kirchen-satz in dem an. ,66;. zu Wynin-gen mit der stadt Solothurn gemachten vertrag, an sich ge-bracht hat. *
Diesbach, ein uralt adeliches und rittermäßiges geschlechtin den Cantonen Bern und Freyburg. Sie waren voraltem der Grafen von Kyburg zu Thun diener und seßhafft zuThun. Rudvlph lebte an. n;6. zur zeit des grossen Imerregm.Sein söhn Peter bekam von seiner stauen recht an Riggssperg,und dessen söhn Rudvlvh setzte sich in der stadt Bern , nahmdes damaligen Schultheissessvon Schwartzenburg tochter zurehe, und ward ein stamm - vatter beyder geschttcyter diesesnahmens »welche bisher in beyden obgenannten Standen geblu»het haben, und noch blühen. (Die ursach, warum von denPersonen des erstem Canwns allhier nichts weiter gemeldetwird, ist schon in der vorrede angezeigt.) Der Frcyburgischeäst stammet her von Johann Rochus, Herrn zu Grandcourt,Prengin, Grenolier und Bellerrve , welcher sich in dieser stadtgesetzt, und nachkommende hinterlassen hat. Aus diesen warNiclaus Schultheiß daselbst an. 16,4. welche? wichtige amt
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