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auch Frantz Augustin von an. 1698. bis 170g. verwaltet. An.1729. war ein Herr von Diesbach Obrist in Französischen dien«sten, und ein anderer Kayserlicher General, von dem er auch inden Grafen-stand,und seithero,nachdem er sich mit einer Sicilia-nischen Fürstin verehlichet, in den Fürstlichen stand erhobenzu werden verdienet hat. ffenunswl. e^o».vet.Helv.
Dieskau, ein altes und vornehmes adeliches geschlecht inSachsen , sonderlich im Hertzogthum Magdeburg, allwo ihrstammchaus gleiches nahmens an der straffe zwischen Leipzigund Halle, eine stunde von dem letztem orte, gelegen. Vonihrem ersten Ursprünge findet man keine Nachricht, sondernnur, daß Friedrich von Dieskau an. 969. dem turnier zuMerseburg, und Wolf an. 1119. dem turnier zu Höttingenbeygewohnet , wo nur des Rixners turnier - buch allezeit zutrauen. Otto, ein kriegs-mann, lebte an. ,265. Nach ihmwar Dietrich, ferner Geißler, der an. i;?;. lebte, desselbensöhn , Rudolph, war ein vatter Dietrichs, welcher an. 1406.lebete. Sein söhn Geißler war an. 14;». Ertz - Bischöfli-cher Magdeburgischer Rath und Amts - Hauptmann zu Jü-terbock, dessen söhn Otto an. 1470. Erk-Bischöfflich-Magdebur-gischer Rath, Küchenmeister und Hauptmann zu Gibichen-stein , auch der erste Hauptmann auf der Moritzburg war.Sein söhn Hans, starb an. i?i4. und ist Ertz-BtschöfflicherMagdeburgischer Rath, Hofmeister, Präsident der Ertz - undStifter Magdeburg und Halberstadt, auch Hauptmann zurMoritzburg , Gibichenstein und Querfurth gewesen. Er hin-terließ Ottonem und Hieronymum, welche beyderseits ihrgeschlecht fortgepflantzet. Otto von Dieskau, Ritter aufFinsterwalde, war an. i;oo. gebohren, und wurde KaysersCaroli V. und Ferdinandi I. Königs in Ungarn, auch ChurfürstMauritii zu Sachsen , Statthalter und Kriegs - Oberster. Erhat die ihm anvertraute Ungarische vestung Pest wider dieTürcken tapfer beschützet, und ist deswegen zum Ritter ge-schlagen worden. Paulus Jovtus und Nicolaus Jsthuanfiusgedencken seiner, welche ihn Ottonem Fotiscum nennen. Erzeugte Ottonem, Chur-Sächstschen, wie auch in administra-tiv» bestellten Cammer-und Berg-Rath, auch Hauptmann zuSenfftenberg, so an. 1597. starb, und Ottonem hinterließ,welcher an. r?89. gebohren, dessen söhn Carolus, Fürstlich-Sächsischer Hof-Marschall zu Merseburg, starb an. 168«.und hinterließ i.) Ottonem Erdmannum , MerseburgischenHof-Rath und Hofmeister, 2.) Wernerum, Sächsisch - Go-thischen Cammer-Iuncker, Obrist-Lieutenant zu fuß, undCommendanten auf der Leuchtenburg, ;.) Augustum, Sach.fischen Cammer-Iuncker zu Saalfeld. Hieronymus von Dies-kau , auf Dieskau, dessen obgedacht, ward Ertz - Bischöfflich-Magdeburgischer Rath und Hauptmann zu Gibichenstein,und auf der Moritzburg, so an. ,;86. gestorben, und dreysöhne hinterlassen, Hieronymum, Carolum und Ottonem,welche allerseits ihr gesthlecht fortgeführet. Hieronymus wardreyer Marggrafen und Churfürsten zu Brandenburg, alsJoachimi Friderici , Johannis Sigismundi und Georg»Wilhelmi, geheimer Rath, und wegen vieler abgelegten Ge-sandtlchafften berühmt. Sein söhn Hieronymus war Ritterdes Johanniter-ordenS und Commandeur zu Supplinburg,starb an. 1641. und hinterließ Hieronymum Dietericum undGustavum Carolum. Carolus von Dieskau, auf Groß-Afcho-cher, starb an. 160;., sein söhn , Hieronymus Benno an. 1620.dessen söhn gleiches nahmens starb an. i6°8. und hinterließebenfalls einen söhn, der diesen nahmen führte. Otto vonDieskau, auf Knauthayn, hatte 4. söhne, Johannen,, Ot-tonem , Hieronymum und Carolum. Johannes war Däni-scher und Chur - Sächsischer Oberster zu fuß, starb an. 1649.und hinterließ Ottonem Fridericum. Otto war ein vatterAdolph». Derselbe starb an. 1662., und hinterließ Ottonem ,Sächsisch-Cobnrgischen Cammer-Iuncker und Hauptmann zufuß, welcher an. 1702. verstorben , und Ottonem Adolphumnach sich gelassen. Hieronymus war ein vatter Johannisund Hiervnymi. Carolus starb an. 1667. und hinterließ 1.)Johannem, Chur-Sächstschen Cammer-Iuncker und Inlpeüorder land-schule zu Grimma, so an. 1676. verschieden. 2.) Ot-tonem , Chur-Sächsischen Cammer-Herrn und Vice-Ober-Hof-Richter zu Leipzig, so an. 168;. diß zeitliche gesegnet. ;.)Henricum, der an. 1689. gestorben. 4.) Carolum, Preußi-schen geheimen Rath, desgleichen im Hertzogthum Magde-burg Regierungs - und Land-Rath , auch Ober-Steuer-vireÄor , welcher das geschlecht fortgepflantzet. ;.) Geißlern,Chur-Sächsischen Amts-Hauptmann zu Düben.
Ferner sind aus diesem geschlechte bekannt: Conrad, Haupt-mann zu Gibichenstein, an. 1,76. Otto, Ritter, wurde an.1,76. von dem Ertz-Bischoff Dietrichen auf bevorstehenden sei-nen todes - fall zum Verweser des Ertz-Bißlhums Magdeburgbey währender vacantz mit verordnet. Er starb an.i;?8. Ot-to war an. 144;. Ertz-Bischoff Friedrichs in Magdeburg Hof-Marschall und Hauptmann zu Egeln. Conrad Waran. 1456.Hauptmann zu Jüterbock. Dietrich, war voNor. Hiob waran. 1552. Hertzogs, hernach Churfürst Augusti, zu SachsenHofmeister. Hans , Kayserlicher Königlich - Ungarischer undChur - Sächsischer Feld - und Haus-Zeugmeister, auch Ober-ster zu fuß ; er starb an. rzär. Geißler, Ertz-Bischöff-lich - Magdeburgischer Hof - Rath , hat zehen jähr nach-einander Messet, und in währender solcher reit auch an.
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r;8r. das heilige grab zu Jerusalem besuchet; er starb au.'1609. Rudolph war erstlich Sächsisch-Weimarischer ge-heimer und Cammer - Rath , auch Ober - Cammer - Jun-cker, hernach Chur-Sächsischer Rath, und Amts-Hauptmannzu Weissenfels, letztlich Chur - Printzlicher Sächsischer Rathund Hofmeister. Hans, Amts - Hauptmann zu Gibichen-stein , und hernach DireLkor der landschafft im Saal-kreistdes Hertzogthums Magdeburg, starb an. 1680. , lib.
XXXIX. L Xlll. kill. ttung. lib. XIV. L XV.
Kitt. lib. LXXXVIII. , snnsl. A Kitt. Lelx.
sä an. 1607. , rsr. Lelg. lib.V. äe inäuc.
Kolli kelg. lib. I. Kilt. Lelg. sä an. 1607.
polit. Imper. 196. , sÄa publ. lib. III. c. 20.
in den Reichs-Handlungen an. 1546. bis 1^8. 8a-
xon. illustr. lib. II. tkeatr. 8sx. k. III. x. 98.
feg. Istptia , p. 46z. 489-t i z. 5l6. ckron.
kips p. 428. Nerckel, in dem bericht von der stadt Magde-burg belagerung. Magdeburgische stadt-chronick.
Heidenreich, Leipzig, chron. p. 118. 122.140. feg. o/ear-jHalograpk. wecken beschreibungDreßden, k. III. tit. k. IV.tir. 2. Möller , beschreibung der stadt Freyberg ?. II. x>. 24s.
ücaä. XVittenberx. aä an. i;8l. Müllers annals».Anauthens xioär. Nitn.
* Dtessem, ein kleiner fluß in Wcstphalcn, in der Grastschafft Dassel, welcher auf dem Ballinger - walde zu Grim-mefelde entspringt, bey den dörfern Lawrnberg, Welders-hausen und Holtzhausen vorbey gehet, unterschiedene bächezu sich nimmt, und endlich in die Jlme ausfliestet. Erhat ein gesundes doch hartes wasser, welches gute fische,insonderheit forellen bey sich führet. Dassel, chron.
VIII. 6. p. 14;. leg.
Dressen, lat. vamaka , ein ziemlich grosser Bayerischermarckt-flecken im Mönchischen Pfleg-amte Landsberg , dabeyauch ein kloster dieses nahmens lieget, und zum Bißthum Aug-sburg gehöret. Der flecken ist sonderlich wegen der guten weistsen topfernen waaren, so daselbst verfertiget werden, bekannt,und hatte vor diesem seine eigene Grafen aus dem haustAndechs. Bey der letzten Haupt-stiftung des klosters wurde eSmit zu den kloster-güthern geschlagen, kam aber endlich an.i;2ä. durch einen tausch an daS Haus Bayern. Das klo-ster , so seinen Ursprung im XII. tleculo aus der residentz derGrafen genommen, und nach und nach mit vielen güthern be-schenckt worden, ist Augustiner- ordens, und jetzo mit alle»gemächlichkeiten aufs beste versehen. 77 «»^. Bayer, stammb.x. 24. L25. Chur-Sayern, p.
Diessdnhofen, ist eine Eydgenoffische mittelmäßige stadt,im Thurgöw, zwischen Stein und Schaffhausen am Rhci»gelegen, darüber eine gedeckte brücke gehet. Sie hat den nah-men von zwey bauren-höfen, welche vormals da gestände»sind, und noch heut zu tage der untere und obere Hof genennetwerden. Bey diesen haben sich die Häuser allgemach vermeh-ret , also, daß sie zu einem flecken angewachsen, unter der be-herrschung der Grafen von Kyburg, als Landgrafen im Thur-göw , bis endlich Graf Hartmann an. 1179. solchen mit Mau-ren umfangen, und zu einer stadt gemachet hat, wie sie dannannoch das wapen von Kyburg führet. Aus einem dieser Hö-fen soll das schloß gebauet worden seyn , darinnen der Ky->burgischen Grafen Truchsässen, zugenannt von Diessenho-fen, gewöhnet, und etwas wild-bahnes und Herrlichkeit vorder stadt gehabt haben. Sie führten einen schwargen kestsel im wetssen felde. An. 141;. hat gelebet Johann, zuge-nannt Molle , war ein diener und Rath Hertzog Friedrichsvon Oesterreich mit der leeren lasche, dieser, die gnade undaunst - gewogenheit seines Herrn mißbrauchende, hat der stadtsehr viel verdrießlich - und feindseligkeit erwiesen. Dann nachabgang des Kyburgischen stammes, kam diese stadt mit derGrafschafft Kyburg und dem Thurgöw an das Haus Oester-reich , aber an. 1415. ergab sie sich an den Kayser Sigmund,der nahm gelb , und gab ihro brief und siegel , daß sieewiglich beym Reich bleiben solle. Nach der Hand, an. 1460-im Thurgöwischen kriege, ergab sie sich an die Eydaen offen,mit vorbehält ihrer freyheiten. Sie schwöret dem Eydgenos-stschen Landvogt im Thurgöw alle 2. jähr; wiewol die stadtSchaffhausen auch etwas gerechtigkeit da hat. Im übrigenhat diese stadt von altem her schöne freyheiten und privilogis -auch das recht, gold und silber zu müntzcn. Sie wird re-gieret durch Schultheiß und Rath, dem hohe und niederegeeichte, nicht nur in der stadt, sondern auch ausser derring-mauer über die nachstgelegenen dörfer, Bascndingen,Schlat , Schlatingen und einige Höfe zusiehet. Er bez»/bet auch den zoll , umgeld und abzug. Unterhalb D>estsenhofen am Rhein liegt ein Frauen - kloster , Prediger - ^dens, St. Cathrinen - Thal genannt, darinnen die Evd"genossen, als sie an. 1460. Dieffenhofen belagert, quartier ge-macht haben. lib. V. p. 7;. 77^^, cbr-
IVIlLr. k. I. sä an. 1173. L k. II. sä an. 141;. L 1460.
Helv. p. ;86. *
Dieft, eine kleine stadt in Brabant, welche den titul einerHerrschafft führet, und wegen ihrer vielerley manufacture»von wollene»» und leinen zeugen berühmt ist. Sie hat zweyCollegial-kirchen, und liegt am flussc Denier, 1. weile von DAlen, und z. von Tittemvnt. Im XVI. üeeulo soff dieser ort