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wegen Catzenelnbogen an. i;;?. beygeleget worden, das viertetheil von Dietz denen von Nassau überlassen. vWZ. Heßischethron. opus der. lib. III. c. 2;. §. 6. X. k.
I. lib. V. c. 6. H. n. 2). 24. jPmckelMcMNS beschreib.Hessen, k. II. c.
f Drey. Die linie der Grafen und Fürsten von Nassau-Dietzist von Ernesto Caflmiro, einem söhne Graf Johannis des al-tern von Nassau, aus erster ehe, welcher an. i;8z. gebohren,und in der vätterlichen landes-theilung die Grafschafft Dietz undNassau an. 1606. bekommen, aufgerichtet worden. Er wurde an.1607. Feld-Marfchall über die armee der vereinigten Niederlan-de, und nach seines ältesten bruders tobe an. 1620. Statthalterin West-Frießland, Gröningen und Ommeland , endlich aberward er vor Ruremond an.i6;r. erschossen. Mit seiner qemah-lin Sophia Hedwig , der ältesten tochter Hertzogs Henrici Juliizu Braunschweig, hat er an. 1611. gezeuget i.) Henricum Casi-mirum, welcher Statthalter in Frießland und Gröningen,auch Land-Commenthur der Teutschen Ordens-Balley worden;er wurde aber an. 1640. auf dem koir Nassau in Flandern ver-wundet , davon er am 4ten tage starb; 2.) Wilhelmum Fri-dericnm, an. 1L1;. Er fuccedirte seinem bruder in der Statt-halterschafst von Frießland, büßte aber durch einen in den mundempfangenen schuß von einem unvorsichtig-angegriffenen pistolzu Lowarden den ;. oet. an. 1664. sein leben ein. Seine gemah-lin Albertina Agnes, Henrici Friderici, Fürsten zu Oranientochter, hat ihm an. 1657. gebohren Henricum Casimirum, derihm fuccedirte, und an. 1654. Amaliam, Hertzog Johann Wil-helms zu Sachsen-Eisenach erste gemahlin, so an. 169;. gestor-ben. Henricus Casimirus, Fürst von Nassau, rc. Erb-Statt-halter in Frießland, Gröningen, Ommeland und Drenthe,auch General über die militz dieser provintzen, starb den i?.mart.an. 1696. und hinterließ von Amalia, Fürst Johannis Georgiizu Anhalt-Dessau tochter, Iohannem Wilhelmum Frisonem,Fürsten zu Nassau-Dietz und Erb-Statthaltern in Frießland, rc.so an. 1687. den 4. aug. gebohren, und sieben Printzeßinnen, da-von die letztere erst nach des vatters tode auf die weit gekommen.Iohannem Wilhelmum Frisonem setzte König Wilhelmns III.von Engelland an. 1702. zum erben des Hauses Oranien ein, da-her er den titul eines Printzen von Oranien geführet. Er warErb-Statthalter in Frießland, und General der Holländischeninfanterie, ein Herr von grosser Hoffnung, da er den 14. jul. an.i7n. als er aus Flandern nach Holland gehen wollte, und indem Sas von Stryen oder dem sogenannten Biesbos, nahe beyder stadt Moerdyk übersetzte, im Wasser umkommen muste. Sei-ne gemahlin Mariam Louisen, Landgrafs Caroli zu Hessen-Caf-sel tochter, hinterließ er schwanger, welche den i. sept. an. 1711.Wilhelmum Carolum Henricum Frisonem zur weit gebracht,vorhero aber auch schon den iz. oct. 1710. eine Printzeßin ge-bohren hatte, nemlich Anna Charlotta Louisa, welche mit Fri«derico, Erb-Printzen von Baden-Durlach an. 1727. vermählet,und den 26. mark. 17^2. wittwe wurde. Wilhelmus CarolusHenricus Friso fuccedirte seinem vatter sowol in dem Fürsten-thum als auch in der Statthalterschafft von Frießland und Grö-ningen, ward auch an. 1722. Statthalter der provintz Geldern,und vermählte sich an. 1714. mit Anna, Georgii Auausti, Kö-nigs von Groß-Britanmen, tochter. Genealogisch Handb.
Dietz, eine Freyherrliche familie am Rheine, welche vonOttone, der schon um das iahr 610. den Freyherrlichen titul ge-führt , hergeleitet wird. Sein söhn, Diether, ist ein berühmterkriegs-held gewesen. An. iz00. lebte Werner, Herr zu Arbeck,Erb-Marschall der Grafschafft Dietz, Burgmann iu Dietz,Limburg, Camberg, Molsberg und Montabour; dessen enckel,nahmens Otto, hat um das jähr 1409. die stelle eines Obersten,wie auch eines Hauptmanns der Nieder-Rheinischen Ritter-schafft vertreten. Diether diente anfangs als Oberster inFranckreich , ward aber hernach Rath bey Chur-Trier, undstarb an. 1^4. An. 1704. hat sich der einzige übrige zweigPhilipp Adam, Freyherr von Dietz, Herr zu Arbeck, und Erb-Marschall der Grafschafft Dietz, mit Maria Sophia Köchin vonWanscheid ehelich verbunden. Humbr. vom R. A. wb. izz.
Dietzmann, Marggraf in Missen und Laußnitz, wie auchHerr zu Landsberg, war an. 1270. gebohren. Sein vatter warAlbertus, beygenannt der unartige, Landgrafin Thüringen;-ie mutter aber Margarethe», Kaysers Friderici II. tochter. Erward wegen seines unartigen vatters nebst seinem bruder, Marg«arafftzriedrichen mit dem gebissenen backen, bey MarggrafDietmhen zu Meisten erzogen. In dem kriege seines vatters mitseinem bruder, gedachtem Friedrichen, und ihm, schlug er an.1291. Marggraf Hansen von Brandenburg bey Missen ausdem selbe, und erlegte ;ooo. feinde. Nicht weniger hielt er sichim kriege wider den Kayfer Adolph tapfer , dahero er vielen Nach-stellungen unterworffen war. M er einmals bey Zwickau jag-te, wurde er, muf anstiften des Merseburgischen Bifchoffs, vonHeinrichen von Harras und seinen bewaffneten überfallen, erschlug sich aber durch, und brachte den gedachten Harras gefäng-llch mit nach Leipzig. An. rz 07. überfiel er den Abt zu Pegau,verbrannte die stadt und plünderte die kirche, weil derselbe mitden Kayserl. wider ihn conspiriret. Endlich ward er noch das-selbrge jähr in der Christ-nacht in der St.Thomas-kirche zu Leip-zig, als er seine andacht verrichtete, von einem meuchel-mördervor dem altare todtlich verwundet, woran er am;. tage starb,und in der Pauliner-kirche daselbst begraben wurde. Der thä-
die dig
trr, welcher mit Wenden zangen gerissen, und endlich gerädertwurde, soll von Graf Philippen von Nassau, Kayserl. General,dazu erkauft worden seyn, wie denn Marggraf Friedrich, umden tod seines bruders zu rächen, in der schlacht bey Lucka imOsterlande, als er GrafPhilippum erblickte, auf ihn los rann,(zu seinem Adel sagende: das ist der böfewicht, durch dessenanstiften mein bruder jämmerlich hat sterben müssen, )und ihn nach einem langen gefechte erlegte. Als man an. 1; 80.zu Leipzig die mauer erweitert, ist Dietzmanns grab eröfnet, unddarinnen seine grosse Hirnschale nebst einem langen braunen haargefunden worden, so annoch von der Academie daselbst, nebstandern seinen gebeinen, verwahrlich aufbehalten wird. Imübrigen hat Marggraf Dietzmann von seiner gemahlin Jutta,Gräfin von Henneberg, keine kinder hinterlassen. ,
in oriZin. Lains, im Palmwald. 1.1x62. 11 b. II.
e.ckron. Ilenburg.
Dicu , (Ludovicus äs) war zu Vlißingen, woselbst sein vat-ter , Daniel äs Die», Prediger war, den 7. apr. 1590. geboh-ren. Er studirte unter Daniel Colonio, sonst von Ceulen ge-nannt , seiner mutter bruder, welcher Professor in dem Wallo-nischen Lollegio zu Leiden war, und wurde zum Prediger nachVlißingen beruffen, welches amt er zwey jähr verwaltete. Vondannen kam er nach Leiden, woselbst er nebst seiner mutter bru«der in dem Wallonischen Lollegio lehrte, und bey diesem dienstebis an sein ende verblieb. Er wurde zwar vorher an des Uvten-bogardi stelle zu einem Hof-Prediger nach dem Haag beruffen;er wollte aber solches, weil er noch jung war, nicht annehmen,wie er denn auch hernach die stelle eines krokessoris ibeologi»auf der Universität zu Utrecht ausschlug. Seine frau war einttochter eines Ralhsyerrn zu Vlißingen, Heinrich Begards,mit deren er i i. kinder gezeuget. Ein söhn hat zu Leiden in derMedicin practiciret, der andere ist Prediger zu Woubrngge wor-den. Der Nsäicus hat 2. söhne hinterlassen, der eine hat dieprofeßion seines vatters, der andere hat sich aufdie geleget.Er starb an.1642. und hinterließ unterschiedene Driften, nemlichLomment. in IV. LvsnZelia; änimsäverliones in Lein üxosto-lornrn; äpocsl. 8. ^obsnnis cbsraÄeie 8710 L Hebrsso, cmnverlione lUnÄ, nötig illuüraUun; Hilloiiam Lkriiii L ketri,kerücs sb Hieran. Xavier , mollig menäis contsminstsm, rmi-msäverlionibuz nowtsm; ssnälinenta I-inguse kerlices; 6 r»m-matisL Hebrse-e Lomxenä.; 6 rainm 3 tic 3 m Inngusrum Orien-tal.; Lommentsrius in Lpist. ksuli aä ssomsn. cum fpici-legio in religuas ejusäem Lpoüoli ut L Lstbolicss epistola«;Lomment. in V. 1 . , xrssk. npborssm. ssbeolog-
I.uäovici äs Dien. in äisr.
* Dieu, (Daniel äs) gebürtig von Brüssel, ein söhn Ludo-vici, der in des Kaysers Caroli V. dienften gewesen, von dem-selben vor sich und seine nachkommen geadelt worden, und dieProtestantische religion angenommen, auch diesen seinen söhndarinnen erzogen, und zum geistlichen stände gewiedmet. Der-selbe hat in seinem vatterlande 22. jähr einen Prediger abge-geben. Als der Hertzog von Parma an. diese stadt ero-bert , retirirte er sich nach Flißingen, woselbst er gleiches amkverwaltete, und von den Niederländischen kirchen an die Kö-nigin Elisabeth an. r? 88 . abgeschickt wurde. Erwartn denmorgen - und abendländischen sprachen wohl erfahren, undkonnte aufTeutsch, Italiänisch, Französisch und Englisch fer-tig predigen.
* OILI 7 , (l 8 le äs) lat. Ilssula vei, auf Teutsch die GOttes-insul, liegt auf dem Aauitanischen meer, ungefehr zwey meilenvon der küste der Französischen landschafft Poitou, von einigenwird sie I'Isls ä'oeok, oder die Eycr-insul genannt, weil die wil-den gänse daselbst in grosser menge sich einzufinden, und ihreeyer zu legen pflegen.
Dieuchides, von Megara, ein Hillorisus. Man weißnicht, wenn er gelebet, sondern nur, daß er eine Historie vonseinem lande geschrieben, welche von den Alten öfters angefüh-ret wird. Weil sie verschiedener bücher davon erwehnen, so istzu schliesset», daß selbige ziemlich weitläuftig gewesen, e/e,».lib. I. L V. ström. HrsF. in 8 otone.
As. *
Diez, (Philippus) ein Portugiesischer Franciscaner-Mönchclebte an. r? 8 ». und 90. Er war wegen seiner frömmigkeit /gelehrsamkeit und guter art zu predigen berühmt, und starb zstSalamanca. Man hat von ihm fünf oder sechs volumiiu, sei-ner predigten, welche in verschiedene sprachen übersetzt worden,bibl.
* Diganwy, Diganwey, lat. vigsnuei», war vor altcrseine stadr auf dem vorgebürge Gogarth in Caernarvonshire, d>-Don längst in die afche gelegt worden, und ist vielleicht da»vicium, welches zu der Römer zeiten hier gestanden. c'-E
Lrit. p. 666. 672. .
* Digby, ein sehr altes geschlecht in Engelland, welche-von Eberhard Digby von Tilton in Leicestershire, der unke»Eduardi IV. regierung gelebet, entsprossen. Einer von seinGnachkommen, nahmens Eberhard, sochte mit seinen sechs bru-dem in der fläche von Bosworth vor Henricum VII. wider denUfurxstorem Richardum III. dessen enckel aber, der ebenfalls dennahmen Eberhard führte, verlohr in der pulver-verschworunswider Jacobum I. seinen köpf, und ließ einen söhn, nähmestKenelmum, von dem ein eigener artickul folget. Simon, A