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im X!V ,
Weveiin^ELuIö der Bischoss zu Münster, Florentinus vondvhrn^ ^ , der Bischofs von Osnabrück, Melchior, ge-Teckix»,, vertzvg von Braunschwelg, und Otto, Graf vonbert und Wochen lang belagert, aber endlich ero-
geschleift haben. cbron. Olniibrug- spurt
— ' ^or. Oerm. lcript. rom. II. p. 2,4. opp.
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L-.I- bmchi», dM n°ch »<u»g-s t»»-s »»
'wwß zu sehen.
NZi-ldlochus, von Svracus, oder wie andere sage» , vMigent, lebte um die I.XXII. Olymp. A- k-262.A A
492. Er war ein ComödienMreiber, und verftrMwelche ihn in ansehen brachten. EcmgeversiÄ)
^ ein söhn Evicharmi gewesen; andere aber Halten chf ^
Mben djscjpul, und noch andere für fernen wrdersach ,Acllanuswilllib. VI. äs animsl. c. ;i. 5 «räa^.
„ Aindymus, ein berq in Phrygien ' von welchem ^
n 'che göttin Cybele den nahmen Drndymene »nd Dmdymebekommen. lib. I. csrm. , MNtk. wycn.
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. Dingelfincren, eine feine stadt in Unter-Bayern im Regen-
spurger-Bißthssm halb anderJftr, und halb auf einer hohe m
dem Renr-amte Landsbnt. Hertzog Otto IV. m Bayern, 0«an. irr;, gestorben, hat dieser stadt, so durch alter m abneh-
wen gerathen, in den letzten jähren seinerreglerungwnderun
anfgehvlffen. Nach dem tobe Hertzogs Udlioms ^nBaympwelcher in das jähr 76;. gesetzet wrrd, sind die Bischoffe, Aevieund Landes-Herren rn Nieder-Bayern allhrer rusaminen gekom-wen, haben ihr Land-Recht verbessert, und ihrem neuen H rtzvge Taßilo vorgehalten, welches an. 772- rüsam-
lst allhier unter dem Hertzoqe Arnulpho eine Bischoffliche r lmenkunst angestellet worden. Zu den zelten des Basech^Loncilil belagerte Hertzog Heinrich von Landshut diesewelche Hertzoa Ludwigen von Jngolstadt gehörte» und erovsie auch. snnsl. Lojor. p. 46». leg. LEe-'. ann-
Lvjcir. äs Lpich. Aisbftsä. x. 424. 2«/e,r rop. bsvse.
Ertels Bayr. atlas.
Ringle, eine stadt in Jrrland in der Grafschafft Kerry inMomonia. Sie liegt an dem mecr mit einem guten Hafen.hat auch hiervon der meer-buftn von Dingte seinen nahmen.
* ^inglev, (Robert) gebürtig von Surrey in Engelland,hielte es anfänglich mit der.Bischöfflichen, hernach aber mitder Presbyterianischcn partey. Er wurde nicht allein znm Pre-diger » sondern auch zum Gouverneur von der insul Wtght ge-macht, und starb an. 1660. nachdem« visputsüonsm äs rw-
xslis; 8 p 1 enäorem AIslliL; Opässm viviusm; Obtervstw-Qss Vbilosopbico - Historico - Ibeologisss äs 1 onitru As. hin-terlassen. , Lch.sn. Oxon.
Dmgthuna, ein kleiner ort in der Schwedischen provintzWestermannland , allwo der Bischoss von Arosen, welche stadtnur eine weile davon liegt, zu wohnen pflegt.
Dinheim, siehe Dienheim.
* Dmi, (BmedicÄs) ein Edelmann von Meßina, der sichrn üuMÄMvribus und der Poesie hekvbr gethan, siuch ein Mitglieo
der/tssäsmis ctellskuslns in seiner vatter - stadt gewesen. v.r
soll einen prophetischen geist gehabt haben, so daß er verfttne-dene dinge, auch seinen sterbe - tag, der an. 1680. erfolgt, vorher gesagt. Seine schriften sind dem andern theil äslle nroisäeli'^ccläemm einverleibt. nur.
Nesssns: ?. II. p- §09. bibl. 8!cu!s.
* Dint, (Petrus) war aus einem sehr berühmten geschlech-te mRlorentz, von dessen alterthum und ansehen Varinus äsMusts urb Ilorsnt. II. weitläuftig handelt, und ern enckel desCardinals Bandini, dem er auch an lugenden glücklich nachge-artet Er hatte in der Griechischen und Lateinischen spräche
keil und demuth im Umgänge wenigen r« vergietwen. Seme
herrlichen Verdienste «warben tM zwar an. da er den
thumFermo, er besaß aber solches nurblsa . .
'4- auq. m der besten blüthe fernes alters den weg aues steifesgehen muste. vZz-e//«,, Irsl. Iscr. rom. II.
Dmtas, war ein alter mahl« in Griechenland, welcherder erste gewesen, der angefangen hat die concrefail mrt farden zu mahlen. ücscl. kick. ?- II. Ub. I- ?- O-
Dinnerus, (Andreas) dieser fürtrefliche Jurist wurdean. ,579. zu Würtzburg in Fransten gebohren. Sem van«hiesse Conrad, ein sehr gelehrt« mann und BnttioffiicherHof - Rath, dessen üpirberu ör^ss bekannt sind. Er machteseine Xuäimeins in der schul zu Würtzburg, und gierig daraufnach Altorff aus die Universität, allwo er durch seinen emsi-gen fleiß in kurtz« zeit weit gekommen, und insonderheit hat ersich die Griechische spräche, nach dem erempel seines vatters,also bekannt gemacht, daß er selbige fertig hat reden können.Die Rechtsgelehrsamkeit aber, als sein Haupt - Iluäium, hat erunter anführung des gelehrten Rittershusii angefangen. Vonnur grenz er nach Jngolstadt, woselbst damals Andreas Fa-
bin loz
chlnäus und Hubertns Giphanius blüheken, M denett er sichgehalten hat. Von dannen wendete er sich weiters auf ver-schiedene andere Teutsche Universitäten Und nachdem er inder Jurisprudentz sich veste gemacht, nahm « eine reift inFranckreich, Engelland, Italien und Leutschland vor, wor-auf« an. 160;. zu Tübingen voclor worden und folglich znSperr« beyin Cammer-Gericht die krsxin erlernet. An. 1606»wurde er zu Nürnberg Stadt - 8ynäicr>ü und darauf krokessdr^luris zu Altorff, in welch« station er sehr berühmt worden»Endlich starb er an. iSzz. an der schwindsucht. Seine hinter-lassene schriften sind folgende: i.)TrsAst. äs IVlonetX Mursrioasguosä 8olutionem. 2.) 6e ssusto Herum kreüo. Oe Lon«Lr3Äjb. L Lonventionib. obteuns- 4.)
OilputZtiones lL OrLtiones vsrire. Kvcer. ae vit.
Icript. ^Ltor. tom. II. p. 14?- *
Dinocrates, oder Dinochares, ein berühmter Baumesster aus Macedonien, welcher, als er gerne mit Alexandre Mbekannt seyn wollte, sich, wie Hercules, in eine töwen-hailkeinkleidete, und also vor Alerandro erschien, der ihn sodankgleich fragte: wer «wäre? Hierauf gab er zur antwort, daßer der Baumeister Dmocrates sey, und sich deswegen zu ihmverfügt habe, damit er ihm.anzeigen möchte, daß er willenswäre , den berg Alhos also zuzurichten, daß er wie ein menschaussehe, welcher in der linsten Hand eine grosse stadt, lind inder rechten einen becher hielte, um das wasser all« fiüsse, st»aus dem berge liefen , darein zu fassen, und es in die fte zngießen. Allein Alexander wollte ihm solches nicht gestatten,sondern nahm ihn L. lU. ;6;r. ü. L. v. L. 422. Olymp.LXIl. 1. mit sich in EgYPten, und ließ daselbst durch ihn die stadtAlexandria erbauen. Plintus meldet, daß er den tempel derDianä zu Epheso, welcher von Herostrato verbrannt worden,vollends ausgebauet habe, und hernach von dem Könige Mole-mäo kkilsäelpko in Egypten beordert worden sey, seiner gc-mahlin Arsinoe zu ehren einen tempel aufzurichten, beyde aberder König und er seyen gestorben, ehe das werck fertig war»üb. XXXIV. lib. II- iu preef.
Dinon, ein vatter des Clitarchi, war ein berühmter scrk-beut, welcher zu den zelten Alexandri AI. lebte, und eine Hi-storie von Persten geschrieben. Die Alten citiren ihn zum öfter,,»DiaZ. /.K?,cr«5. in piasmio A promgoks. lib. II.
in Alex. AI. »L-ia». üb. XVII. bist. Snim. c. ro. <Lbist. var. lib. VII. c. 1. IVr». lib. X. s. 49.
Dmoftratus, lebte nach dem Pythagora, und «fände die
voluM äsiumbutL. cbron. Alalk. cls Alstk.
Dtnoth, ( Richard) war von Coutances aus der Normatt-die, und hat in dem XVI. keculo äs Lello Livili Oallico lib. VI.geschrieben. Er ist ein Hngenot gewesen, und hat vielleicht akSein vertriebener zu Mümpelgard gelebet; doch ist seine Historienoch ziemlich unpaßionirt. öa^/e.
Dinslacken, Dinxslacken, eine stadt nebst einem schloßund Amte, in dem Hertzogthum Eleve, zwischen Wesel undDuisburg gelegen. Vor diesem war es eine freye Reichs-Herr-schafft, gelangte aber nachdem an. ,220. erfolgten abgangderHerren dieses nahmens, durch Heurath an das Haus Eleve, daes denn öfters den appanagirteu Printzen zur residentz eingege-hen worden. Hopp. beschr. des Hertzogth. Eleve.
Dinterus, (Edmundus) war geheimer Rath bey 4. H«->tzoaen in Brabant, nemlich Antonio I., seinen beyden söhnenJohanne IV. und Philippo I. und endlich bey Philipps Lono»Als ihm das Hof-leben zu mißfallen ansieng, wurde er Dom-Herr zn Löven. Er hat eine Historie von den Hertzogen in Bra-bant , desgleichen eine kurtze genealogie von den Hertzogen znBurgund und Brabant verfcrtiget. Er starb an. ,448. zu Brüs-sel , allwo er auch begraben liegt. <L äs Hiftor.
lbst. lib. III. c. 9. x. bibl. LsIZ.
* Dinteville, ein berühmtes geschlecht in Burgund, hatteseinen Ursprung von Pelro äs Jeancourt, Herrn zu Dinte-ville rc. welcher um an. 1254. gelebet hat, und Petrum II undErhardum äs Jeanconrt hinterlassen. Petrus II. zeugte Er-hardum, Johannen,, (welcher die linie von Polisi änfienq )und Simonem, Lsnonicum. Erhardus, so an N6l»schon gestorben, zeugte Erhardum II. und PetrumvoQo»rem EsZum, und Cantzl« in Burgund, welch« an. N74. sollBischoss in Revers gewesen sey». Erhartus II. der um an»,4,6. gestorben, zeugete Legerum, Johannem, (der dielmre der Herren Svoy angefangen) Wtlhelmum, Johan-nam,rc. Legerus, Cammer-Herr bey dem König, zeugetePetrum. Petrus hatte verschiedene ämter unter Carolo VII.und Ludovico Xl. bis an. 1479. zeugete nichts als töcht«,also horte sein stamm mit ihm auf. Die Herren von Svoyund Fougerolle waren, Johannes «stgedacht, welcher um an»,440. gelebt, und Erhardum III. Antoinette und Gurot vonDinteville gezenget, welcher von drey gemahlinne» keinen sohuhinterlassen, von der zweyten aber eine einzige kocht« hatte«Erhard III. lebte um a». i eoo. und zeugete aus sein« ersten eheLudwig, so ohne erben gestorben; Antonrum, welch« nach-kommt , und etliche locht«. Antonius, Herr zu Dinteville,Spoy, Fougerolle, Baron von Meurvllle rc. starb zu May-land an den wunden, die er in der schlecht dey Marignan an»
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