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b?? 2 "? der Christenheit, nebst seinem alter und siechen lei-qier,, ""^achten, daß er zu Nicomedia von der Kayserüchen re-addanckte; Maximianus that dergleichen zu MaylandDa,w Hierauf begab sich Diocletianus nach Salona u,gnMien, allwo ihm das land-leben so angenehm und ver-ruß A'^ar, daß, als er von einigen ersucht wurde, die regte-
Gou ^?der auf sich zu nehmen, er zur antwort gab : wolltege«/'daß ihr meinen kohl sehen möchtet, den ich zu SalonaWantzt hade, ihr würdet mich nicht mrt dergleichen anlragi-,' ^uhiaen. Jedoch melden andere scribenten, daß er solchesb. ".Aussen, und daß er sich unter der Hand mit gantzer gemalta^?her habe, wiederum auf den thron zu gelangen. Endlichdiesem einsamen orte, und kranckte sich sonderlichd,/ das zunehmen der kirche Christi. Übrigens ist zu mercken,Ä./dnach bestätigung des Kayserl.chen throns die alte ahr-rechiiung verändert, und dargegen verordnet, daß man die jähreWcht mehr nach den Bürgermeistern, sondern von ferner regre-^"Ng an rechnen sollte . welches Lrs. oder üpocka viocletranLstonenner wird, nach welcher die kirchen-scrtbenten durch vieler»Luiz bjs anf des Kaysers Justimani regierung ihre zett-rech-nung eingerichtet haben. üb. VIII. Ich. VI VII.in Lsro L Larino. eaF-sclo^. m sattis. LvaZr'.üb. III. ls^.üb. VII.
ütz, xi. äsäoÄr. temp. c. 29. ;o.La^o»r»i, L. L.^84. ;v7, se^. in mb. kric. x. 494. el> 7 r/i»-a«. äs con.
^ ttuäolpb. x. ;9. L 49. äs sem
Hwcl. , äs Lkritt. Üb. I. s. 1. Loäea», Kitt. esst. Ilb.
l- A IV. Kitt. üom. lib. XX.
. Dtocrus, (Raymundus) Prediger und Lsnonicus, wiewan sagt, der kirche unsrer lieben Frauen zu Paris, starb an.*084. mit dem rühme eines heiligen lebens. Man erzehlet, daßals er sollte begraben werden, und in dem chore dieser kirche ge-raden , er den köpf aus dem sarge gehoben, und gesagt habe:gulto Del Zuäisio ascuLrus lmn, worauf die umstehenden davongegangen, und die seel-messe aufgehoben, des andern tages aberwiederum angefangen, da er sich ebenfalls aufgerichtet, tagende:IEc> Lei Zuäicio juälsarus sum, und am dritten tage bey ebendiesen umständen habe er geruffen: lutto Lei ^uäicio eonäemng-rus sum. Dieses soll Brunoni qelegenheit gegeben haben, dieWelt zu verlassen, und den Carthäuser - vrden zu stiften, wel-ches aber von einigen anders erzehlet, von andern gar wider-leget Wird. äs vora csuia sscellüs 8 . Lrunorüs,
äissert. äs Lsrekuttsnorum init. Lc. Siehe BrUNS.
Diodati, (Johannes) ein Prediger zu Genf, welcher dieBibel m die Italiänische spräche übersetzte, und sie an. 1607.mit einigen anmerckungen heraus gab. Desgleichen übersetzteer die Bibel ins Französische, und verfertigte auch die ersteFranzösische Übersetzung der Historie von dem TridentinischenLanolin, so von kr. Paulo geschrieben worden. ÄMS«, kill.«rit. äu V. 1 .
Diodorus Lkromis, ein söhn Amenii, war ein Vkilolopkusund schüler Apollonii OKroni. Er war ein grosser Lialsclicus,und glaubet man, daß er derjenige sey, der eine gewisse art zuurgumentiren erfunden, welche sehr verwirrt ist. Als er an demHofe des Königs Ptolemäi 8ocsris war, proponirte ihm Stilpoetliche fragen aus der Logic, auf welche er aber nicht so fort ant-worten konnte. Daher» der König, welcher dabey zugegen war,seiner spottete, und ihn Lkrcmum, das ist, einen dummen kerluennete, oder, wie andere wollen, mit wegwerffung der 2. erstenbuchstaben feines nahmens, «E, einen esel; welches ihn so be-stürtzt machte, daß, als er von dem Könige weggieng, er vondem, was man ihn gefraget, einen tractat schrieb, und hernachbor Verdruß starb. ÖrsZ. Lasier. lib. II. sVr». lib. VII. c. *
Diodorus, zugenannt Verlegers«, weil er eine beschreibungder erdeund etliche andere tractate verfertiget. in
Tksmittocle, 1'bsleo öc Limone.
Diodorus von Antiochien, Priester bey dieser kirche, undhernach Bischofs zu Tarsus, der Haupt-stadt m Ctlicien, lebtetn dem IV. seculo, und wurde nach semem tobe angeklaget, daß«r einer von den lrhrmeistern des ketzers Nestonl gewesen. Cv-rMus nennet ihn in seinen briefen an Joh. Lnnockenuni undAcasinm Neiiremun einen feind der ehre Ehtisti; hingegen ver-theidigen ihn einige von seinen discipuln, als Athanasius , Ba-sülus und Chrysostomus. Dieses ist gewiß, daß man in seinenMisten nach seinem tvde verschiedene irrthümmer angemercket.Er hat aber folgende verfertiget: i-s vtzvc -rsr LveL-r,«?---?,üve aävsrlus LpoUinsnÜLS; Interpretationes in wtum VetusTett-imeMum; äs Lilcrimiue LoMempLLoms L ssllegoriN;Lkronicon in Lvongelm IV. in Lötn Lpolkoloium, in Lpissolam8 . soLnnis; guoä unns Leus lit in ssrinimrs; contra Älelck!-leäesitas; conrra ^uässos; äs sselurreÄions Kortuorum; äsMma; contra äiverlsz dg ünima LsLas; aä Lratianum La-PNa; varia äs 8xiritu 8. Arguments; contra Lüronomos,EroloZos L ssatum. Hebed-Jesu mercket an , daß auch einigevon ihm in Syrischer spräche noch vorhanden, als: Über koli-
«icorum; Lider Lsstructionis llikrologorum; aävcrms Luno-Mianos; aävsrlus Lontentiosum;Iuä-eos; Issanicksos; äpol-Unarium; Lxxosstio in partem Narrbrei. 2"vkväo»-. bitt. üb. IV.^ 8ocrar-',, üb. VI. c. 8o2ome»«r, üb. VIII. c. 2. öa-
L. L. Z70. ZY2.4rz. 4;;. L'l,orr«r, bibl. c. 18. 8;. t0L. 22;.
dr 0 105
, catal. libr. Lbalä. c. 26. L?ar-e, bist. litterrr.
Dtodorus 8icu1ns, war in Sicilien zu Agyrium, anjetzo,wie Cluverins dafür hält, 8an Mippo ä'^Zirone genannt, ge«bohren. Er lebte zu Julii Cajaris und Augusti zeiten L. N.Z976. L. e. 8. v. L. 746. Ol^mp. LXLLI. und brachte zu Rommit Verfertigung seiner Zibliotbecee Littorics: in 46. büchern,wovon nur noch r;. übrig sind, ;o. jähr zu. Er hat sie vonden ältesten zeiten angefangen, und bis aufä. m. ^924. L. L.60. L. L. 694. OI71NP. LLXXX. r. fortgeführet. Damit er bewfehler» vieler andern scribenten entgehen mochte, die sie oft da-mit begangen, daß sie viele dinge nur auf anderer glauben ge-schrieben , reisete er in verschiedene Europäische und Asiatischeprovintzen. Plinius meldet, er sey der erste unter den Griechengewesen, welcher sich von beschreibung unnützer dinge enthalten.Doch ist auch nicht zu läugnen, daß er in den ältesten ge-schichtet, dem fabelhafften Ctesia allzu viel gefolget. Motivslobet seinen lk^lum, baß er sehr deutlich, und recht historisch;wiewol man schier sagen kan, daß er etwas zu niedrig nnd ab,geschmückt sey. Poggius kloremiims hat ihn auf beseht desPapsts Nicolai V. ins Lateinische übersetzet. coä. 70.
äs List. 6r°ec. üb. II. c. 2. Le jugein.
äs« List- Lrecs. *
* Diodorus, ein söhn Echeanasti, brachte den Tyrannenzu Ephesus, Hegesiam, mit hülffe seiner zwey brüder, Anara-gorä und Codri, um. Sie wurden deshalden sogleich durchPhiloxenum, einen General Alexandri N. nach Sardis in ver«hasst gebracht, fanden aber durch Vorschub ihrer freunde einMittel zu entgehen, nachdem sie die bände mit einer feile aufgelö-set , und aus ihren kleidern stricke gemacht, daran sie sich herun-ter gelassen. Die zwey ersten kamen glücklich davon; Diobo-rus aber brach ein dein ; daher er von den Lydiern aufgeho-ben, und zu Alexanbro gebracht wurde, um die strafe seinesan Hegesia begangenen mords auszustehen.. Unterdessen aberstarb Alexander zu Babylon, und seine brüder erhielten vonPerdicca, daß Diodorus aus freyen fuß gestellet wurde. ?o-
VI. 49.
* Diodorus, einer von den Generalen Demetrii l. Königs
in Macedonien, hielte sich bey eroberung der stadt Sicvonetapfer, und bekam deswegen das Gouvernement zu Ephesus.Als er aber nach der zeit seinem Herrn unireu worden , unddiese stadt vor z o. talente an Lysimachum verrathen wollte, kamihm Demctrius mit list zuvor, und zog ihn deshalben zur ge-bührenden strafe; indem er des Diodori schiff, nebst allen, diedarauf waren, ins meer vcrsencken ließ. iv. 7.
* Diodorus, aus Adramytium in Troas gebürtig, war einVüilolopbus von der secte der ücaäemicorum, Advocat lindRedner, lebte zu den zeiten Mithridatis, dem zu gefallen er auchan seiner vatter-stadt untreu wurde, und mit gedachtem Königein Pontum gieng. NraL», XIII. p. 91z. LaöLtt«,, bibl. 6rcec.II. l 9 - p. 64z. III. ;i. §. 6. x. 77;.
* Diodorus, von Sarden gebürtig, ein berühmter Rednerseiner zeit, der aber mit dem Diodoro Zona nicht zu vermen-gen ist. Er lebte zu Strabonis zeiten, dessen guter freund erwar, und schrieb Liüorics, öden und andere Poesien.
XIII. P. 9 ?l.
* Diodorus Trypücm, war ein Vresbyter und freund desManetis, welchen er erst als ein gast unbekannter weise auf-genommen hat. äs menluris sc panäeribu« 2s..
äs borest LXVI. n. Ein brief des Archelai an denselben siebtbey dem aä 8ocrstem p. 200. und Es ist
vielleicht derjenige, der 2;. bücher wider den Manetem geschrie-ben. FHoe. coä. 8;- Nrörrc. bibl. 6reec. lll. ;i. §. 6. v. 77g.V. l- p- 272.
* Diodorus, Bischofs von Tyrus, von St. Athanasio dahingesetzer; es ist aber ungewiß, in welchem jähre dieser Alexandri«Nische Patriarch ihn zum Bischofs gemacht hat, wovon nachzu-schlagen bitt. sccles. üb. II. c. 21. Der brief des H.Athanasii, welcher in der collectiv» dergleichen briefen an Dio-dorum den Bischofs zu Tarsus befindlich ist , soll an diese«Diodorum, Bischofs zu Tyro, geschrieben worden seyn. Fa.cundus äs Hermiana hat sich darinnen zum ersten betrogen, undandere sonst gelehrte männer haben ihm, ohne es weiter zu un-tersuchen, nachgefolqet; doch ist der irrthum sichtbar, dieweilder BischoffDiodorus von Tarsus erst fünf jähr nach St. Atha.nasii tode, das ist im jähr Christi z?8. zum Bischofs erwehletworden. In diesem briefe giebt Athanasius diesem Diodorossvrsnii grosses lob, und wünschet ihm glück zu der ehre, dieChristliche religion zu Tyro so rein beybehalten zu haben, ruh.met seine standhafftigkeir, und versichert ihn, daß er ihm des-wegen viele ruhe verschaffet habe. Tillemont in feinen Nemmrcsäs 1'bisioire eccleliMque Lc. tom. VIII. P»8- 8°;- hat diese«Diodorum recht bekannt gemacht.
* Diodotus, (Petronius) ein Msäisus, welcher äs Lei-
bis und ) oder wie Harduiuus aus Nlctis liefet,
geschrieben. , pr^f.
b-eres. I. Kitt. nst. ^x. 8-.^öLcM bikl. VI.9. Z. 4. x. 142. L- e/erc-, k- L- äs link. äs Iz Mäsc. LI. il.
421.
Diogss