Dismedes, König von Aetolien, war ein söhn des Tydei,er bey den Poeten Tydides heißt. Man sagt, daß erWA'lles und Ajax der tapferste unter den Griechen bey dernA rung Troja ll. N. 279°. ll. L. 1194-gewesen, woselbst erMutem Vortheil wider den Aeneam und Hectorem gefochten.uÄ^das k-üisämm hinweg, und wurde hernach., wie er-Lb/abulrren, von der Venus nebst seinen geführten rn welsseN,'^e schwanen verwandelt. l-b. XIII. L XIV. mscam.
Eneicl. orak. )4. coci. 18».
».Diomedes, König in Thracien, fütterte seine pferde'Mt^ chen-fleisch. Hercules brachte ihn um , und war dieses dieN"e von seinen siegreichen thaten. üb. V.
^^XIX. Ov^.lib.IX.metam.
Aiomedes, ein alter Lateinischer Ommmatlcm, der noch
vor Priftrano gelebet, schrieb äe Orakwm8 karttbu8 L v^rm
rUletomm ZSNM libr.III. Venedig izn. und,522. Hanau"o?. und äs lVletrl8 Hor-ltmmb, Basel 1580. bwl.
Uväiei. bibl. D-rt. bibl. OrLc. V. 7. x. 42.
s.Dion , ein Capitain von Smacusa, Hipparini söhn , des-sen schwester den altern Dionysium 8vracusannm geheurathelUte; wie er Dion dagegen eine von den aus dieser ehe gebohrnentochtern die Areten zum weibe nahm. Nach dieses altern Dio-tode, gälte er anfänglich auch sehr viel bey dessen Mn «ndttachfolgerDionysio ll. war demselben auch m der that sehr getreu,und im stände, die beste dienste zu leisten. Allein die schmeichletdes Dionysii, die dem Dioni mißgünstig waren, die freyheitdes Dionis in tadlunq der fehler desselben, und endlich d«e un-Utchheit ihrer beyder silten, verursachten bald haß und femd-§>afft zwischen ihnen. Auch hatte Dio in der that vorgehabt.Wo sich Dionysius nicht in güte zu einer mildern reglerungwollte bereden lassen, die Syracusaner von seinem »och zu ve-myen. und letztlich kain ein brief zum vorschem, worrnnenDlv den Carthaginensern versprach, ihnen bey Dwnysio gutefnedens - bedingnissen zu verschaffen. Auf dieses ließ ihn derwrann in Italien übersetzen, und verbot! ihm Sichren, dochso - daß er ihm seine reichthümmer, auch viele seiner freundenuachfolgen liesse: weswegen Dio in diesem exillc, gar ansehn-lich lebte, und sonderlich von den Griechischen städten Athenund Lacedämon viel ehre empfieng. Indessen wüchse .dieVerbitterung zwischen beyden, welche zu besänftigen Plato sichvergeblich bemühet hatte, und gienge Dionysius so weit, daßer seiner schwester, des Dionis weid, wider deren willen einenandern mann gäbe, mit nahmen Timvcratem. Dion erklärtesich darauf völlig für einen feind gegen Dionysium, und warmerckwurdig, daß alle die I'lnlolopbi, so er immer um sichharte, ihm zum kriege riechen, und halfen, nur den einigenPlato ausgenommen, der wegen der vorigen freundschafft mitDionysio neutral bleiben wollte. Den sammel-platz hielteDion in der insul Zanke, von bannen er nur mit 800. mannin fünf nicht gar grossen schiffen auf Sicilien losgienge, dieübergroße macht des tyrannen zu stächen. Es waren aberdiese 800. lauter tapfere versuchte leuthe, deren jeder im fallder noth eine gute anzahl anderer tüchtig war anzuführen.Und Dio hielte sich versichert, daß wegen grossem haß widerden tyrannen alles sich auf feine feite schlagen würde. Zuseinem glücke fand er auch bey seiner anländung den Dionysiumabwesend, als welcher eben mit 80. schiffen in Italien gefah-ren , und der zu ihm gesandte böte verlohr durch einen seltsa-men zufatt seine briefe, indem ihm ein wolf seine reis-tasche,darinn neben andermein stück fleisch war, alldieweil er in einemWald schliefe, wegtrüge : dahero sich Dionysius lang nicht ein-bilden wollte, daß die fache so gefährlich wäre; allein er mustebald erfahren , daß fast jcderinan sich für Dionem erkläret,und dieser sonderlich zu Syracus mit alles volcks frolocken ein-gezogen , auch die stadt völlig für frey erkennet hätte. Dennochwarf er sich zuerst in das schloß daselbst, und thäte daraus einenversuch auf die stadt, wurde aber von Dion tapfer zurück geschla-gen; so daß er an seinen fachen verzweifelnd letztlich sich zu schiffdavon machte, seinen söhn Apollocratem em schloß zu Syracushinterlassende. Ader ehe dieser feind gantz gedampft, entstündeschon mißtrauen zwischen den Syracusanern und dem Dion»Jene "rügen immer sorge, Dio möchte Uder allzunahen verwandtschafft mcht wollen gar AM"id richten
helffen; hiengen sich derowegen mehr an emen gewissen Heracli-
dem, der ebenfalls für sich selbst einige macht wider Dionysiumgesammlet hatte, aber erst nachdem Dion alles verrichtet, an-gelanget war. Nichts destoweniger setzten sie ihn gleich derschiff- flotte vor. Und er, wiewol er öffentlich dem Dioni re-spect bewiese, sparete doch heimlich keine mühe noch list, dasvolck wider ihn zu verhetzen; wodurch es geschahe, daß Dionsich nirgendwo mehr sicher sehend mit seinen wenigen geworbe-uen soldaten freywillig davon zöge, da er das mit bewertherHand ihm feindseliger weise nacheilende volck aufs inständigstevate, dem feinde auf dem schloß durch diese zweyung nicht luftru machen, und als dieses nichts halft, sie dennoch durch dielenuge nicht wollte beschädigen lassen, als er sie durch deren dlos-A anmarschiren in die flucht gebracht hatte. Dion ward her-uach von den Leontinern gutwillig aufgenommen; die Syra-culaner aber führten darauf ihre fachen so übel, daß ihnen dienmde un schloß in kurtzem überlegen wurden, und kein mitte!wehr zu ihrer retlung übrig war, als den zuvor ausgestossenen-«nvnem eben mir seinen fremden Pelopvnnesischen soldaten
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zurück zu ruffen. Dieser vergaffe großmüthig alles empfangeneunrecht, auch sogar die bosheit derer, so am steuer - rüder fas-sen , welche ihm noch in selbigem anzug die thore zu versperrensuchten. Allein ein neuer ausfall aus dem schloß, durch wel-chen so gar die stadt von dem feind in brand geftecket wurde, Wid-der die Syracusaner anfallen feiten mit schrecken erfüllte, brachteendlich alle dahin, daß sie den Dion aufs flehentlichste um hülsterüsten, welcher vorher wegen der grossen Verbitterung seines ge-gentheils nicht getrauet hatte, der stadt zu nahen. So bald erin die stadt kam, griff er den ausgefallenen feind von allenfeiten an, und jagte ihn mit grosser tapftrkeit wieder in dasschloß; schaffte also den bürgern gelegenheit das feuer zu lö-schen , welches sonst in wenig stunden der stadt den gantzlichmUntergang gebracht hätte. Da erklärte sich nun alles für denrDion; die Redner, welche zuvor das volck wider ihn verhetzethatten, zogen freywillig ins elend; Heraclides und Theodotusergaben sich in seine gemalt, und baten um gnade. Er seinerseits erzeigte auch gegen allen eine sonderbare großmüthigkeit undMüdigkeit. Zwang darauf das schloß zur Übergabe, liestApollocratem des Dionysii söhn mit accord abziehen; gelangtewieder zu seiner schwester, weib und Andern, die so lange darinnverschlossen gewesen; verziehe auch seiner stauen der Arete, wel-che sich gezwungen zu einer andern ehe hatte verleiten lassen..Damals war sein glück in höchstem flor, und wandte in undausser Sicilien jederman die äugen auf ihn. Aber der un-danckbare Heraclides unterließe nichts, ihn wieder in des volcksUngunst zu dringen, streute allerhand argwohn aus, als daß erdas schloß nicht zerstöret hätte, da doch Dio solches dem volckzu verwahren übergeben; auch daß er Rathgeber von Corin-tho kommen lassen, gleich als ob man das Regiment nichtbesser durch bürger bestellen könnte rc. Dion hatte auch irrder that vor, die regierungs - art in etwas zu verändern, undsonderlich die allzugroffe gemalt des gemeinen volcks, worausso viele Verwirrungen entstanden, einzuschräncken; erweckte sichauch dadurch vieler haß, baß er die einsamkeit gar zu sehr liebte/und wenig mit dem volck umqieng; wovon er durch Platonenreiferig, aber vergeblich abgemahnet worden. Auch der toddes Heraclidis, den einige nicht ohne heimliches vorwissen desDionis ermordet, vermehrte das übel. Endlich wollte sich Cal--lippus von Athen, einer seiner Obristen, dieser gelegenheit be-dienen , ihn aus dem wege zu räumen, in Hoffnung sodann diehöchste gemalt zu Syracus zu erlangen; fieng an die Pelo-ponnesischen soldaten wider ihn zu verhetzen, und damit er destosicherer in seinem anschlag fortfahren möchte, beredete er denDionem, diese leuthe wären von sechsten zur meuterey geneigt,so daß es nöthig, daß jemand seiner vertrauten sich anstellte,ob wollte er sich ihnen zum anführen dargeben, damit man dieübelgesinnten eher kennen lernete. Dio traute und trüge demboshafften menschen diese commißion selbst auf; wollte auchaus der Ursache kein mißtrauen schöpfen, ob er schon von allenorten her gewarnet wurde. Seine stau und schwester waren et-was vorsichtiger, allein der verräther wußte auch diese durchgreuliche eyd-schwüre emzuschläfen. Und da er sich nun genugverstarcket, brach er endlich los, nmstellete am hellen tage desDionis Haus mit bewaffneten leuthen, und schickte einige fre-che jünqlinge von Zante hinein, die ihn nicht ohne mühe umsleben brachten, in beyseyn unterschiedlicher seiner freunde,deren sich aber keiner aus furcht für dem zusammenschwueregen dorfte. Diß geschahe um ll.iVl.z6zc). ll. L. ;;4. D. L. 4°».oixmp. LVI. ;. Callippns genösse nicht lang der flüchten sei-ner treulosigkeil, und ward, nachdem er seine fachen sehr übelgeführet, und Syracusa selbst verlohren, ebenfalls von zweyseiner vermeynten freunde, und zwar, wie etliche Alte berich-ten , mit eben dem dolchen, durch welchen Dion war umge-bracht worden, erstochen. Die schwester und eheftau des Dio-nis , zusamt einem erst nach seinem tode gebohrnen töchterlein,wurden von den undanckbaren Syracusanern über etwas zeitauch ums leben gebracht. In vim Dionis. c?o>».ej. vim. Lisch Äs. lib. XVI. *
Diane, ist der nähme einer Nymphe, welche des Ooeanrund der Thetys lochter gewesen, oder wie andere wollen derNereidä, einer tochter des Nerei und der Doris. Die Poetensagen, daß Jupiter in Dioue verliebt gewesen, und sie ru einerMutter der Venus gemacht. vr-r-K«,, läffor. lib. v.
* Dionigi, (Barthol. ) hat llMunm E Niüoria äi 0.larcLMorm, overo karte V. ibicl, 1598. M4. und 16,7. in4. rngleichen Oiaräino äl tMte Hifforie äel iVIonäo, welchebis aufs jähr 1606. gehet, in zwey theilen zu Venedig i6°s.jn 4. geschrieben, kh-ck, bibl. Loälsj.
* Dionis, (Petrus) ein berühmter Französischer Wund-Artzt, gebürtig von Paris, stund anfangs bey der KöniginMaria Theresia, als dero ordentlicher ebirurgus in diensten,und that sich in dieser stelle so rühmlich hervor, daß er nachdiesem auch von den beyden Dauphinen, Maria Anna Victo,ria von Bayern, und Maria Adelheid von Savoyen, inglei-chen von den Königlichen Printzen mit dem titul eines Rathszu ihrem obersten Lbirurgo angenommen wurde. Hiernächstwar er auch der allererste unter Ludovtcr xi v. regierung, demdie charge eines Demonttrgwris der analomtjchen und chirur-gischen operationen in dem Königlichen garten ertheilet worden,wobey er denn ebenfalls grosse ehre einlegte. Er starb den ll,.der. an. 1718. und hinterließ nachfolgende schriften: LE
ä'Oxö«,