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welcher aber mchthrraus gekommen. L>ArLr««k,
rku-i r ^.imus, oder Theotimus, ein Stoischer klulold-vexsn 'sicher Epicuro durch geile in dessen nahmen verfertigteEvi„>* ruß zuziehen wollte. La?^rr», X.Allein Zeno derkvve klagte ihn an, und die Richter sprachen ihm denv XIII. x. 6n. 6s Isrivt. kill. kffil.
bibl. 6r. III. i;. p. 40;.
»e Nk^ephes, wollte zu den zeiten der Apostel in der gemei-a», . hoch angesehen seyn, nahm aber selbst die brüder nicht
lvvtlte, v. 9. A10.
, Diphilus, ein verständiger Baumeister, hat von der Archl-tectur geschrieben, allein seine bucher sind nicht mehr vorhan-den. Er muffe lanae reit haben, seine wercke, die er angefangen,zu vollenden, welches zu dem sprüch-wort: langsamer als Dt-VYUus, gelegenheit gegeben, im. vil.
* Diphilus, gebürtig von Sinope, soll im jähr der welt
^660. gelebt haben, und zu Smyrna gestorben styn. Er hatüber ivo. evmddien verfertiget, die Plautus zum theil nachgeah-met , davon aber nur noch einige sragmeML vorhanden M0.Ein anderer Divhilus hat noch vor Eupolide comodren geschrie-ben. Noch ein anderer ist ein tragödicn-schreiber gewesen, undhat zu Pompeji zeiten gelebt. XII. x. 822. I.
r6. n. z. s'a/errrtr li/as-rM«- , VI. r. ext. y. , brbi.
Er. II. 22.
* Diplovatatius, oder wie ihn einige nennen, plovata-vus , (Thomas) ein gelehrter Grieche »nd kamems u Con-stantmopel, war zu Corinth aus einem ansehnlichen Haufe ge-bohren, welches ehedeffen zu Nicäa in Bithynien gchcrrschel hat-te. Seine erste auferziehung genoß er bey Thoma Palaologodem Despoten von Peloponnesus, welcher, als er von Mayh-met ll. vertrieben wurde, mit ihm nach Rom fluchtete. Hierkam er in die dekanntschafft Jvhannis Lascaris, der ihn nichtallein selbst in den wiffenschafften unterwiese, sondern auch ausseine kosten nach Padua schickere, daselbst die Rechte zu erler-nen. Er lag denselben bis an den tod seines Wohlthäters, deran. 1489- erfolget, mit allem ernst ob, kehrte aber sodannwegen Mangel der benöthigten Mittel nach Rom zurück, undunterwiese die jugend in der Physic und Griechischen spräche.Von dar wurde er an das O^mnsimm zu Neapolis beruffen,hatte aber das Unglück, als Caroius vm. König von Franck-rcich, diese stadt einnahm > mit gefangen zu werden. Dochließ man ihn wieder los, als er dargethan hatte, daß er keineinheimischer, sondern ein Griech wäre. Er grenz darauf inLas lager Königs Alphonst über, welcher, nachdem er Neapo-lis wieder eingenommen, zu belvhnung seiner treue ihm einCanonicat gab, und ihn zum LiKIIorffessrio keAio ernennte.Doch die aufführung der Spanier wollte ihm nicht gefallen;daher er seine stalion verließ, und wieder nach Rom kam, wo-selbst er in dem Hause des Cardmais Nicolai 6 s Flisco an.15; 4 - sein leben beschlossen. Seine schriften sind: äs kr-e-ffkmis, DoÄorum Lc slsrWmff 1 ff>. II. Vffs InnvcemüIV. item Lng. OambsIIonX; Lom. fflsx. VsrtsZni EeÄurasiu OiZetlum, Oociissm L Xovellss Lc. Leidende;. ffääi-tioner sä verlos auekorss 6 s Vsffff>u 8 L Teffiinoniorvm ms-teria< Cöln 1566. Lxplisstionem ffsgulLrum'Xicepkori L Xo-tas 26 ÄpiffolLM Ortnoäoxam ösllsrionis ; ffnnotstione 8 in
; Oelcriprio keloponnes,; 6e .füre 6rsecorum lib.III. äs klarons L itrlümsle vift. II. X088 sä 8sntsnti28 8^-Nv62ls8; Lomvenämui Viwrum kluMrsbl 6ns. Lcikelin Ls-noivum ffpoffolorum. Kits. kstav. wm.
II. p. 4;. blbl. Loälej. bibliotii. 6r. V. 4;.
k>. 522. Xea»cier, m prXk. sä erotemsM 6 r»s. ling.
* ^>ivvel, (Johann Conrad) ein wegen seiner sonderbarenMeynungen in der religion bekannter scrlbent des XVIII. ise-culi. nennte sich in seinen schriftenChristtanum
und war auf einem ohnweit Darmstadt gelegenen schlösse, nah-mens Franckenstein, den ic>. aug. an.1672. flEdhren. Semvatter, Johann Philipp Dippel, beklerdete zu Nleder-Rannstattrm Darmstädtischen das amt eines Predigers, und schickte ihnbey zeiten in das kieäsgogium zu Darmstadt, woselbst er auchin seinen studien dermassen zunahm, daß er schon rm 16. jäh-re seines alters sich nach Giessen auf die Universität begebenkonnte. Als er nun allhier eine ziemliche erkänntnis svwvl inder Theologie, als in der Weltweisheit erlanget, und an. rSyz.die N Ziffer-würde angenommen , that er sich durch eine dr-lputativn 6s Mffln Herfür, nahm aber, weil es ihm an Mit-teln fehlte, eine längere zeit auf der Academie zu bleiben, nichtlange hernach auf einem schlösse in dem Odenwalde die stelletMes inkormLtorw an. Hieselbst legte er sich nun besondersPn die Pietistrschen streitigkeitcn , und verfertigte auch sechstenrm Isriprum ffnu-kietiffisrim, welches er hernach zu Straß-?uvg, als er nach aufgegebener mformation diese UniversitalM^en, öffentlich vertheidigen wollte. Da ihm aber solchesIM geschlagen, hielt er einige sogenannte LoUegia pffiloff).Mico-eiuromLnuLL, und fuhme hiernächst ein so lasterhafflesärgerliches leben , daß er deswegen endlich im aug. an.°9v. von dar entfliehen muste, nachdem er noch zuvor untet
Zentgrafen cks Oouverllone Xslaxloruin disputiret hatte. Hier-auf kam er wieder in sein vatterland, und bildete sich ein,nicht nur eine reiche Heurath, sondern auch daneben eine aca-demische krokelffon zu erlangen, daher er denn nunmehro seinelebens-art gantz änderte, und so gar ein eifriger anhänger dersogenannten Pietisten wurde, wider die er kurtz vorher» einensonderbaren haß verspüren lassen. Die ersten schriften, wor-innen er solches deutlich an den tag geleget , waren feine sobetitelte Orsoäoxiu Orikoäoxorum, ingleichen Lxiomu vewri»ffäumi ästsÄum L äiiculffim , davon er dieses letztere beson-ders wider Hannekenium gerichtet hatte. Als ihm aber bisdabey geführten anschlüge auch mißlungen, sieng er an , dergantzen Evangelischen kirche auf das empfindlichste und heftigstezu spotten» und gab nunmehro unter dem nahmen ChristianiDemocriti seinen kupilmuin kroteffanriuru vapuluntem her-aus , wodurch er aber seine stchecheit zu Giessen, wo er da-mals seinen aufenthalt gehabt, verlohr, besonders, da ihn sei-ne gläubiger auch täglich plagten, und keine Hoffnung, diesel-be zu befriedigen, vorhanden war. Bey diesen umständen er-griffer an. 1698. das Leuäium Aleäicum , fiel aber dabey sogleich auf die Alchymie, und soll auch würcklich nach 8. Mo-naten eine tinctur erlanget haben, womit er so viel gold ge-macht, daß er ein vor 50000. gülden erkauftes land-guth bezah-len können. Nachdem aber dieses vorgegebene chymische ge-heimnis wiederum verschwunden , und er auch besagtes land-guth nicht behaupten konnte, verfügte er sich an. 1705. nachBerlin , wo er zwar gar viele trefliche tincturen und andere chy-mische artzneyen machte, an dem stein der Weisen aber mitschlechtem und unglücklichen erfolg arbeitete, daß er darüberan. 1707. in gefängliche verhafft gezogen wurde. Als mannun hicbey seine briefschafften durchgieng, traf man unter sel-bigen auch eine abschrift von einem schreiben an, so er indas Königliche Schwedische lager abgelassen hatte, wodurchdenn seine umstände noch ein schlimmer ansehen zu gewinnenschienen. Nichts destoweniger kam er auf vorbitte eines vor-nehmen Herrn wieder los, machte sich aber bald darauf ausdem staube, da man eben im begriff war, ihn von neuem inarrest zu nehmen, und verfügte sich sodann nach Franckfurt andem Mayn, wo er um mehrerer stcherheit willen die wurde ei-nes Königlich-Dänischen Raths annahm, welche er zuvor schoneinmal abgeschlagen. Weil er aber doch noch eine grösserefreyheit wegen seiner sonderbaren meynungen verlangte, begaber sich zu ende des jahrs 1707. nach Amsterdam, setzte alldaseine alchymische und medicinische studien beständig fort, undward zu Leiden an. 1711. Nsäisinss voiffor, nachdem er vor-hero eine dispritation , 6e Vitse ffliimalis Noch» A Meäicina,die nachgehcnds auch ins Teutsche übersetzet worden, öffentlichgehalten hatte. Indem er aber auch in Holland sich nicht nurmitreden allzufrey und unbesonnen aufgeführet, sondern auchnoch eine schrift unter dem titul: fflea kell! NulelmsrmiLi,heraus gegeben, welche viel aufsebens machte, muste er auchhier entweichen, und hielt sich folgcnds eine lange zeit in Al-ton« auf, da er denn den titul eines Königl. Dänischen Cantz-ley-Raths führte, dabey aber seine sonst gewöhnliche Manierso wenig änderte, daß er vielmehr immerfort darinnen weitergieng. AIs er nun selbst endlich merckte, daß er sich dahernichts gutes zu versprechen hätte, wollte er dem ungewitteraus dem wege gehen, wurde aber an. 1719. von dem Rath zuHamburg ausgeliefert, und nach angestellter rechtlicher Unter-suchung nicht nur seiner würde, als ein bisheriger KöniglicherCantzley-Rath, verlustig erklärt, sondern auch, nachdem erzuvor die öffentliche und durch den scharfrichter bewerckstelligteVerbrennung seiner schriften mit ansehen muffen , von Alton«geschlossen nach Coppenhagen, und von bannen weiter nach derinsui Bornholm abgeführet, wo er seine zeit in ewiger gefan-genschafft zubringen sollte. Nachdem er aber sieben jähre sichdaselbst befunden, wurde er aufvorbitte der Königin von Dä-nemarck an. 1726. wiederum auf freyen fuß gestellet, undgieng darauf nach Schonen über, in der absteht, in sein vat-terland zurück zu kehren. Er setzte aber dieses vorhaben nichtins werck, sondern hielt sich erst in Christianstadt eine weilebey einem kaufmann auf, und wurde sodann nach Stockholm,um den Konig selbst an einer zugeflossenen kranckheit zu curi-ren, eingeladen. Ob nun gleich die Schwedische Geistlichkeitbey dem damaligen Reichs-tage auf alle weise zu verhindernsuchte, daß ihm, als einem öffentlichen religions-spöttcr, in dasReich zu kommen, nicht gestattet werden möchte; so kam erdoch zu ansang des jahrs 1727. zu Stockholm an, und genoßallda sowol von dem Komge, als von unterschiedenen andernHerren dieses Königreichs besondere gnade: wiewol dem Un-geachtet der geistliche stand es endlich noch so weit gebracht,daß er im dec. des bemeldten jahrs die Königliche residentz ver-lassen muste. Er wendete sich dannenhero wiederum nachTeutschland, da er denn die übrige zeit seines lebens bald zuLiebenburg im Hildesheimischen, und andern orten, bald aber,und zwar meistentheils zu Berleburg und auf den Witgenstei-nischen schlossern zugebracht. Weil man ihn um diese zeit zuunterschiedenen malen, wiewol fälschlich, vor todt ausgegeben,stellte er an. 17;;. einen bericht in form eines patents an daslicht, worinnen er meldete, daß er voran. 1808. nicht sterbenwürde. Indessen lebte er doch auch nicht lange mehr, inmastsen er den 25. apr. an. 17)4. auf dem schlösse Witgensteingantz unvermuthet frühe m semem bethe todt gefunden wor-
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