Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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125
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M^^Sonderlich ik dcrHrrtzoglichc Hut, den alten Phry.u Lo" ^NN8 gleich, merckwürdig , und wird von seiner formweis ^ ,as Horn genannt; wird auch von einigen als ein he-uern h^kunft des Venedischen landvvlcks von den Troja-tertb.iaw gleichsam als ein Überbleibsel von selbigem hohen ak-Dva,"? ^geführt. Die Republick Genua hat gleichfalls einenderM- Ober-Haupt, ohne dessen bewilligung nichts inkan abgehandelt, vielweniger einige resolution undduxE^rcret ohne sein wissen ausgefertiget werden. Er istsvae^» Staats-gesetze verbunden, in dem residentz-hause odergiebt d ksls^ro zu wohnen, und wenn er sich heraus be-ben a. ^erfüllt von stunde an seine würde aufden Rath. Er giebtnie,, uwen, Gesandten audicntz, beruft alle LoüeZia zusam-tragt darinnen vor. Er führt den titul Jhro Durch-jh«svMElt, wird mit einer Königlichen crone gecrönel, unddie tcepter in die Hände gegeben, aus ursach, weil

Ne„vAnbl,ck Genua das Königreich Corsica in besitz hat.. Sei-

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gemacht: Nachdem Ihro Durchiauchllgrr»

hatten, so würden Ihro ErceUentz sich be-MoA Men, in dero eigene Wohnung zurück zu gehen,vsr,^ - rr nach seiner erlaffung die würde eines krocursrorissvlm-ä ^ ^herkommt, da hingegen die kroourÄtore» temporsrii"chk nur zwey jähr bekleiden. In währender seiner re-kommt er ordentlich nicht weit aus Genua , jedoch hatFr<," A .Iempel gehabt, daß an. lüg;, nachdem der König inbw,,„"rem) die Genueser an. 1684. durch eine scharfe bomdar-K5 ""3 gezüchtigt hatte, der Doge sich in hoher person nebst vierd?m>-f^en nach Paris begeben, und den König durch eineb/""Me abbitte versöhnen müssen. Dannenhcro auch derfel-ihn zu Paris gefragt, was er daselbst am meistenunsere ? zur antwort gegeben: das bewundere er am mei-Doge der Republick Genua sich zu PariskeW Sie§NeZ^^^"tigen Historie, wm. 11.x. 84;.

a„>^^6iioni, (Joh. Nicol.) ein »istoricus von Belluno,ein ^ lastete darauf der Republick Venedig, als

starb^um^^ Gesundheits - Raths , vortrefliche dienste, und

ItaliärüsckÄ«^-' "5,Kotzen aller. Deine fchriften sind in^anamlcher spräche: tt,kon^ Vsnem, welche bis aufs jähr

ropLe' ^ibiä'lüor^'in^v^ 2. vol. Lmphirbestium Lu-r-e^- 4 . Veneuse rriumpbaritez L Lmxer iibe-

L ünno Venew; ingleichen VMrt. äeOngins

,588 Ä man^in Ä''?' 3 .leichfavS Italiänisch, Verona'7v ^p^lsnl ^Utiquitatum L tlikor. IkÄÜre.

6?mnZ'?4r wm"Ih ' ^Ulerlassen. tust.

alten reiten eine sehr mächtige und herrli-unf^n T der Cron Bohmen an der Möglitz gegen PirnaElbe gelegen; wurde aber an. 140;. von Marggraftu l ru Meissm erobert und zerstöret, so daß heut

lein "lehr davon übrig, als das daran gelegene städt-

von nahmens , nebst einem mittelmäßigen Hospital. Da-

sprung haben Burggrafen dieses nahmens ihren ur-

, (Burggrafen und Grafen von) führen ihr ge-Aloysio äs Urpach her, welchen Carolus N. ausdp»' A^ibhlnat mit nach Teutschland gebracht, und an. 806.cn Retchs-arenken an der Elbe gegen die Wenden vorgesetzet

,, warb. Dieser Eonradus soll die brücke zu Dreßden erbauet,"nv deswegen seine zoll-gerechtigkeit darüber gehabt haben , dieMilch Churfürst Augustus an sich gebracht. Nachdem nun inMenderr zeiten diese familie sich sehr vermehret, zudem auchM Burggräfllcher sitz von Marggraf Wilhelms zu Meisten zer,wrt worden, hat sie sich in die nahe gelegene lander rrtiriret,M findet man schon von an. 1;-". daß ein Burggraf vonÄvhna, von Hertzog Conrado zu Steinau und Rauben Glo-gamscher linie mit dem städtlem Köben in Schlesien ist beschen-ket worden. An. 1484. lebte Henricus, Burggraf von Doh-na, Herr in Craschen , Humern, Heminsdorff und Petro-Dieser hinterließ zwey söhne, Christophorum und Sta-»iSlaum, davon jener die Schlesifche, dieser aber, nachdemPreussen sich gewendet, die preußische linie angcfan-Chrlstvphorus, Burggraf von Dohna, in Craschen,»rügte ernen söhn Casparum, der wiederum verschiedene söhneP«te, unter denen Abrahamus, Valentinus, Henricus undssn^nes zu mercken , welche alle ihr geschiecht fortgepstantzet;

sie ausser Abraham» in ihren nachkommen wiederumBnE"'- Dieser Abrahamus aber zeugte mit Mariana vonU,Nwltz e„^n söhn gleiches nahmens , welcher Kaystrsan . .vht II. Rath und Landvvgl in Ober-Laußnitz, wie auch' o.n Ak^,^ndter m Moscau war, an. iün. Kaysers

söhn Carl Hannibak, Burggraf von Dohna, KayserlicherSchlesischer Cammer-Prastdent, eommandirte bey gedachtemeinzuge die trouppen zu roß, und ließ sich nachgcheuds von demKayser Ferdinands II. in verschiedenen friedens - und kriegs-Handlungen rühmlich gebrauchen. Daher» auch der Kayserihm nicht allein die Herzogliche wurde anzunehmen erlaubet,sondern auch über dieses die beyden Hertzvgthümmer Oppel«und Ratibvr aufgetragen haben soll; welches aber wiederumhintertrieben, und ein gewisses stück geld dafür versprochenworden. An. lüzz. gieng er in Polen, frische völcker anzu-werben , büssete aber »m herausführen derseibigeu sein lebe« ein,Otkonem Abrahamum hinterlassend. Dieser machte sich in sei-ner jugend durch gelehrsamkeit und gute qualitäten an demKayferlichen Hofe sehr beliebt. Dannenhcro ertheilte ihm derKayser Ferdinandus !l. die Ober-Amts-Raths-chavge in Schle-sien , und brauchte ihn bey den damaligen kriegs-trvublen mvielen Verrichtungen. Er wohnte an. 1646. der Königliche»crönung Ferdinand» IV. zu Präge bey; als er aber von darnach Breßlau wieder zurück kam, starb er wenig tage hernach.

Mit seiner gemahlrn Renata Elisabeths, Freyin von Brenne-rin, so nach ihm an ^ohannem Wvlfgangum, Freyherr» voaFranckenberg, vermählt worden, hat er eine tochler AmiamTheresia», , so an den Grafen von Jarvtschin , BreßlauischenLandes-Hauptmann , vermahlet worden, und einen söhn, Ca-rolum Hannibal, Burggrafen und Grafen von Dohna, Frey-herr,» in Wartenberg, Herrn M Prälin und Solnitz , gezeuget.Dieser wurde Kayserlicher Cammer-Herr, und vermählte sichmit Anna Elisabeths , Freyin von Schrottendach, die aberan. 1684. den ; r. mertz starb , ohne kinder zu hinterlassen. Erselbst beschloß diese Schlesifche linie, als er den 9. april an. 1711.zu Breßlau dieses zeitliche gesegnete. Worauf sich sehr vielePrätendenten zu der Herrschafft Wartenberg angegeben, welcheaber endlich an. 1720. in dem Schlesifche» Ober-und Fürsten-Recht der Burggrafen und Grafen von Dohna von der Preußi-schen linie, und unter denen insonderheit dem Grafen Alepan-dro, Königl. Preußischen geheimen Rath und General-Feld-Marschall , gegen erlegung eines gu-mü von mehr als rooooo.gülden vor die allodial-crberi zuerkennet worden.

Stanislaus, Burggraf von Dohna, welcher die Preußischelinie aufgerichtet, hinterließ von seiner gemahlin, Ursula vonGeyflng, Pctrum, Burggrafen von Dohna, und Ober,Hauptmann über Braunsberg und Morunck. Dieser zeugtemit seiner ersten gemahlin Elisabeth« von Eulcnburg zwey töch-ter und einen söhn Anshelmum, welcher noch in seinen junge»jähren verstorben; mit der andern aber, Catharina Zema, ei-nes Wvywoden von Marienburg tvchter, verschiedene söhne,darunter Achatius und Fabianus zu mercken sind. AchattusBurggraf von Dohna, lebte in Preussen, und bediente bey sel-bigem Hertzoge eine geheime Raths - stelle. Seine gemahlin,Barbara von Wernsdorff, hatte ihm viele söhne gebühren,darunter Fabianus, Abrahamus, Fridericus und Christopho-rus das «(schlecht fortgeführet. Dieser letztere Ehristophorussk»,»,ips,.s 5 ük,mlstber Obcr-Cammer-

Burggraf von Dohna, Königlich-Böhmischer Ober-Cammer«>err und geheimer Rath, auch Gouverneur des Fürstenthums' " . erreuate Mit Ursula , Gräfin von

Oranien in Franckreich, erzeugte mit Ursula , Gräfin vo»Solms, i.) Christianum Albert»,m, von welchem ein beson-derer artickel. 2.) Christophorum Delphicum, welcher de»Schwedischen zweig angefangen. Er diente dem Könige r»Schweden in dem kriege, und starb an. 1658. an einem schlag-finß, nachdem er von seiner gemahlin Anna, Gräfin vo»Oxenstirn, Fridericum Christophorum Grafen von Dohna,wie auch Carolam Eleonoram, Gustavi Mauritii Grafen vonLöwen Haupt dritte gemahlin, und Amaliam Ludovicam Hinsterlassen. ;.) Fridericum, Burggrafen von Dohna. Dieserfolgte seinem vatter Christovhoro «n dem Gouvernement vonOranien, wurde aber von dar von den Franzosen verjagt, undretirirte sich auf sein bey Genf gelegenes land - guth Cvpet. Erstarb im april an. 1688. nachdem ihm seine gemahlin Speran-tia äu Puy-Monlbrun, Jvhannis Herrn von Ferasieres tvch-ter , verschiedene kinder beyderley geschlcchts gebohren, darun-ter zu mercken Amalia Catharina, so Henrici IV. Freyherr»von Friesen, und Henne« Ursula, welche Ferdinandi Chri-stiani, Grafen von der Lippe, gemahlinnen worden , desglei-chen Johannes Fridericus, welcher vom groß-vatter mütter-licher feite den titul als Marquis äs Ferrasieres bekommen;Chnstvphorrrs, Königlicher Preußischer geheimer Räch, undGeneral-Major, und Alexander Graf von Dohna. Dieserwurde General-Lieutenant, Königlicher Preußischer geheimerRath , Gouverneur der vestung Pillau, und oberster Hofmei-ster des Crvn-Prmtzen daselbst. Er vermählte sich mit einer ge-bohrnen Gräfin von Dohna, mit welcher er eine tvchter ge-zeuget, die an den Grafen Ottonem Magnum von Dönhoffan. 1701. vermahlt worden , den sie aber durch sein absterbe»an. 1717. wieder verlvhren hat. 7 '^,». lid. 1.XXXVH. Kitt.<L Üb. Ll. äsiie. orä. egueür. Zenegl.

in Vita kübisni Lurggr. äs Oobns. ssucä Schief, thron.

p.iüiü. feg. ?.IV. tbestr. Xobil. Lurop. nvrit.

krocer. Imxer. V.4Y5. in Lilelicisr. ren^üiA v,r.p.iy7.

ck: c. 7. p. 175. 0.8. p. 451, s.12. P.H96. Harcktt. Preusien.

Dohna, (Achatius,Burggraf zu) ein söhn Achat» des ältern,war an. 1581. den 22. vct. gebohren. m seiner mgend wurde ernebst seinem brnder Christophorv anf dre Universität zu Heidel-berg geschickt. Nachdem er sich hier einige zeit aufgehalten,

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