Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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dol dom

An Eumedes hernachmals unter dem Aenea in Italien,n "»V wie solcher Dolon sonst an sich selbst Zwar em sehrN lauster, allein dabey scheußlicher kerl von ansthen war.

c. ;i6. also, darr sogar kerne courage bey fernemveÄ^'N lehen ließ, sondernaufblossed^

^>eth, tvas er wußte, ist von tbm ehemals das spruchworrKatzen , daß ein allerdings schnöder

b feiger mensch hieß. aä Ovlä. l. c.

^Ol.0ML8, völcker ausThracren , welchem demA^svnesv gewöhnet haben. Diese wurden von den UbsymKÄ beunruhiget, und schickten deswegen ihren KomgnachDelphos, um das dasige Oracnlum rath zu fragen, und zu ver-sSmen, wie der vorgehabte krieg sich endigen wurde. Dre Py-M antwortete ihnen, sie sollten den zum General nehmen, deru^N-' so sie aus dem tempel gehen werden , iuerst begegnenW sie zu sich bitten wurde. Diese Deputtrten kamen bis nachWen, ehe sich jemand gefunden, der ihnen fern Haus aner'

boten. Dort aber truae ihnen Miltiades, Cypsclr söhn, sei-

ue Wohnung an. Sie erzehtten ihm hierauf des Oraeuls ant-wort , und baten ihn das commando anzunehmen, welches erum so viel lieber thäte, als ihm Pisistraki regrerung erleidetwar. Doch wollte er auch für seinen theil des Oraculs spruchhierüber erchrschen, und da er die erste antwort vonncuemde-krafftlget sahe , trat er sobald mit den Deputtrten der Dolon-cier dre reise an, und nahm viel freywillige knegs - knechteuvn Athen mit sich; so bald er angelanget, machten ihn dieDoloncitt zu ihrem Oberhaupt; er aber liesse sogleich den"iwnum mit einer mauer devestigen , von Candm an , msuach Pactia, um den Adsynthiern den paß zu versperren, äcacy-deine dieses fertig, kündete er den Lampsaceniern den kneg an,Welche ihm einen Hinterhalt stellten, und ihn lebendig gefangenUamen. Crösus aber, welcher diesen Miltmdem M liebte,befahl ihnen unter grossen bedrohungen, diesen gefangenenwieder auf freyen fuß zu stellen, welches die LampsaLemer auchHehvrsamlich ausrichteten. Miltiades starb ohne kmder, und"eß das Reich seines druders Cimonis söhn , Dem Sttsagv-ras; dieser starb auch ohne erben, und sein bruder Mutla-des kam an seine stelle. Die Nomadier verjagten ihn, erward aber wieder eingesetzet, da sie das land verlassen mmDrey jähr hernach vermiete er mit fünf schissen nachAthen; er wurde aber unterwegs von den Phöniciern eiligerthan , das schiss, worauf sein ältester söhn, Metiochus , war ,wurde von den feinden gefangen , mit den vier andern aber ent-wich er, und entkam nach Jmbrien Die Phönicier glaub-en Darm eine grosse gefälligkeit zu thun , daß sie ihm Metlv-chum einlieferten; Darms aber, anstatt ihn übel zu hatten,mat ihm alles gutes, gab ihm einen ansehnlichen unterhalt mMrfien, und Persiden zur gemahlin. Siehe , ub.

»1. c.

c. j 4 . Lc. .. .

VOs.0?L8, waren vor zeiteu ein Griechisches vo>a mThessalien, an der grentze Epiri. Sie wohnten bey demsprung des flusses Penei und Achelor, jetzo Aspul- - -

48«. 5traL», I. p. zo. IX. p. 6 ;y. 661 . 66 ;.

ry. VI. ;84- IV. I. üer-sstatr" , vi :

, in 1 . sf. V'-Lnuni» p. ;??. '

rx. 6 . Das land, das sie bewohnten ,hreß Dow-

big. , exc. legac. XXVI. , 1l- ' ^

XXXVI. LVll«»«,, not. orb. ant II. i;-> A.

Kaystrs Augnsti zeiten war schon nichts mehr von diesem vonÜbrig. , X. 8 -

Dcsstabat, siehe Balaguate.

* VON, ein ehren-titul, welcher m Spamen gebrauch-Kch tst, und Herr bedeutet, «ls Z. e. vom luan ä Lu»r .

VomLattbelemy äes , wird aber nur Adettwen

zuzeiten grossen Gelehrten gegeben. In Franckrelch nn

sogenannten ksuillan 8 Lc. Diß t^b^o ^ in vomnnsMschen wortvomlnus, fssi^m vem .Achthaben. Onu-adgekurtzet, und endlich Dom daraus g w g^xhen

bhrms sagt, es sey von ansang de ^ glommen,

worden, hernach auch an die BsschEe un geringer

und nach der Hand andern geMchen wurden ' w^ Möncheals diese, zugeleget, bis endüch auch dle gememe,^.damit beehret worden sind. Daher kommt a m gleise ,Dvnns , welches den Weibsbildern auf dienewie das vom den mannsbrldern gegeben wird, und > S

che weise von dem Lateinischen vomma, hernach vom , ykommet.

. * Dom Philipps. der sich ehedessen Mahmed nennte, warder älteste söhn Ahmet, des Dev zu Tunis. Da cr noch jeyjung war, diente er zur see aufden galeeren von Buene, um,UN iz. jähre ward er von seinem vatter mit der tochter ves-oa,ck>a von Tripoli vermahlet. Dieser junge Prmtz willigte m vre.se ehe ein, um seines vatters zorn, der es mit gejnatt yavenwollte, zu entgehen: Dann er liebte diese Dame nicht ,ov neschon sehr schön gewesen; etwas zeit hernach stellte er sich ,mswollte er in einer kleinen bargue tust schöpfen , und nähmefünf Christliche sclaven und etliche Mohren mit sich. So balder etwas auf die offene see gekommen, ließ er die Mohren um-bringen , und theils davon sprengte er in das meer, und nähme

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sodann seinen weg naher Sicilien , und nach zweyen tagenkam er zu Mazara an , wo der Vice - König von Sicilien ihnaufnehmen, und nach Palermo führen liesse; dort wurde erbey den Jesuiten einquartirt, und in der Christlichen religtonunterwiesen, nach der Hand von dem Ertz - Bischoffe zu Paler-mo getaufet, da dann der Viee - König und die Vice - Königindie tauf- zeugen waren, und ihn in der taufe Dom Philipp»hiessen. Von dar begab er sich nach Rom, wo er von demPapst wohl empfangen worden. Da er alles genug besichtigt,führte ihn sein absehen gar nach Madrid, wo ihm der König,nach bezeigung der seinem stände gebührende» ehre, einen jähr-lichen Aufenthalt zusagte. Valentia war der ort, wo er sichvon dem Hofe hin begab; da verliebte er sich in eine Spani-sche Fräulein, welche sehr viel verstand hatte, die lauten wohlschlüge, und sehr angenehm fange: Er gieng so weit in seinerliebe, daß er sich mit derselben heimlich verheurathele. In-dessen ward der Dey oder König von Tunis, der die flucht sei-nes svhns erfahren, sehr erzörnet über ihn, und in dieser zor-nigen raserey ließ er etwa» 20. Personen , als hätten sie sei-nes Printzen nicht genug gehütet, das leben nehmen, wor-unter sich die unglückliche erste gemahlin Dom Philipps auchbefunden, und da er sich nicht an der person seines svhnssechsten rächen konnte, so enterbte er ihn öffentlich , und er-klärte ihn aller söhnlichen rechten verfallen. Die mutterMahmebs (nun Dom Philipps) war nicht weniger um ih-ren söhn, den sie hertzlich liebte, verlegen , als der vatter:Sie bediente sich derowegen lang vergeblich aller ersinnlichenMitteln, ihn wieder zu sich zu bringen. Endlich versuchte sieihr heyl bey einem Englischen Schiff-Capitain, der ihro ver-sprach ihn zu liefern ; dieser verräther nahm , um zu fei-'nem zweck zu kommen , seinen weg nach Valentia, machtegleich bekanntschafft mit diesem Printzen, und fände, daß erMangel an geld hatte, deswegen streckte er ihm eine ziemlichesumm dar, um sich bey ihm einzuschmeicheln. Etwas zeithernach forderte er das geld wieder von ihm, und da er nichtim stände war es ihm wieder zu bezahlen , rieth er ihm annach Rom zu reisen, wo er von dem Papst geld genug bekom-men würde : zu dem ende bot er dem Printzen , unter demschein der freundschafft , sein eigen schiff an. Dom Philippoliesse sich diesen vvrschlag gefallen, und schiffte sich samt seinerfrauen und Christlichen sclaven ein; der Englische Schiff- Ca«pitain aber, dem er sich vertrauet hatte, an statt seinen wegnach Rom zu nehmen, drehete die segel, und schiffte gegen Tu-nis , unter dem schein, als hätte ihn der widrige wind zu Tu-nis anzuländen genöthiget; damit er auch seine verrätherey de-sto bester verbergen möchte, schrieb er an die Mutter des Prin-tzen : (dann der vatter seither bereits gestorben) man sollte kom-men ihn mit gemalt wegzunehmen, welches auch geschahe, alswäre es ein vefehl ohmvissend dem Capitain. Hieraus wurdeer dem Dey zugeführet, hernach seiner mutter gebracht, welcheihn mit grossem verlangen erwartete. Der Dey gab ordre, ersollte, dieweil er sich zu den Christen geflüchtet, in seinem Spa-nischen kleid durch die gantze stadt zum gespött geführet werden,und wann die mutter nicht kräfftig für ihn gebäten hätte, sowurde er wol den köpf verlohren haben. Hernach ward er wie-der auf Türckisch gekleidet, und ihm das Haupt rasirt; dochließ man ihm die freyheit , in dem Christlichen glauben fort zuleben, mit seiner frauen und seinen knechten. Zwey jähr ,her-nach schickte er seine frau nach Italien, worzu er mit gröstermühe die erlaubnis bekam. Einen söhn, den er von ihr hatte,behielte er bey sich, sie aber verfügte sich in ein kloster zu Ge-nua. Etwas zeit hernach trachtete er auch zu entfliehen, unterdem schein nach Mecca eine wallfahrt zu thun, wohin sich auchsein bruder begäbe; er konnte aber nicht zu seinem zweck gelan-gen , dieweil er zu wohl bewachet wurde, und also muste erwieder zurück nach Tunis kehren, an. 16; 9. , vo^z-

xe ciu sevLnt.

* Domalder, oder Domaldus, Wisburi söhn, KöniginSchweden, verbrannte seinen vatter mit dessen familie, undsetzte sich dadurch auf den thron. Johannes Magnus, bist.Lock. 8 uson. Vll. 2l. beschreibt ihn als einen sehr lasterhafftenFürsten, welcher seinen Hoffeuthen befohlen, heimlich diejeni-gen aus dem wege zu räumen, welche bey dem volcke in ansehenstunden; daher sich jeder durch dergleichen Mordthaten und an,dere lasier in ansehen zu bringen gesucht. Weil auch der Königalles geld im lande zusammen gescharrt hatte, und die bedientenund soldaten ihren Pferden das getreyde zu fressen gaben, ent-stand eine solche hungers-noth, die dem gantzen lande den Unter-gang drohete. Es gaben daher die Priester des götzen Othini zuUpsal den rath, den König der göttin Cereri aufzuopfern, wel-chen sie auch alsobald gefangen nach Upsal führten, und den auö-spruch vollzogen, /sä». I. L. , bist. üveciL.

I. p. 6. Nach Thormodl Torfäi, ler. üeg. van. III- 2. zett-rechnung ist er an. 60. gebvhren, an. 88- zur regierung gekom-men , hat an. 84. seinen Nachfolger Domarum gezeugt, und istan. 110. im ;c>. jähre gestorben.

Domalicz , siehe Tauß. . ^ ^

Domarus, (Gerhardus) von einigen äe Guardra oder 6eGorria zugenannt , ein Cardinal, gebürtig von Limoges inFranckreich. In feiner jugend trat er m den Domrmcancr - or-den, worinnen er nicht nur eine geraume zeit einen berühmtenLehrer in der Theologie abgab, sondern auch endlich gar an.

1 ) 40 .