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fchc« -^Ininas, cim von dm AntillischM/ oder Caridi- Venedig/ und der Papu iewu gave» «/»» ...
und Nvrd-America zwischen den insuln Martinique characrer eines Ambaffadors. Allein er wußte diese hohe ehre
viernW^oupe gelegen. Sie hat den nahmen von den Spa- so wenig zu gebrauchen, daß er vielmehr seiner Principalen re-entd-K.^ empfangen, weil sie solche am tage St. Dominier putation durch allzugroffen geld-geitz aufs höchste verkleinerte,wen ... haben. Die Haupt-stadt darinnen führt gleichen nah- D.ahero, als man seine üble conduite in Europa erfahren, der
—il..- jkrv-tt, „nifpeis. Sie ist König i, " ' -— Gesandten abschickte, der solchen
dien ^^?aoen. Ale yanpc-stuv» v».»«.,.» ^
reich ."ad vat die insul 20. weilen in ihrem umkreis. Sre ist^vreh, leder, zucker, ingwer und färben.daU^inica, eine gemahlin des Kaysers Valentis, brachte esbaß c>ie Gvthen Constantinopel unangefochten liessen,ser. Arianischen stete zugethan, und beredete den Kay-ben ^chtgläubigen zu verfolgen. Ihr mann und söhn star-tcrn , elenden todes, und sie wurde mit grausamen gesich-
».^"tinicaner, einer der berühmtesten Mönchs-orden, füh-di? !> " 5 " nahmen von seinem stifter Dominico, welcher unterL„„^ugen gezehlet wird. Jnnocentius III. hat ihn auf demetii^ ' ^stcraneak an. 1215. opprobiret, welches doch von-srj^enln zweifel gezogen wird, und Honorrus III. bestätiget,^.'-.chlgen hauptsächlich der regul St. Augustini, die aberden fatzungen des Dvminici um viel sind vermehret wor-un^' oerstlbigen verbinden sie sich zu einer steten armuth,enu,/Minderheit gar nichts eigenthümliches zu besitzen. Sieüin-stch über dieses vom fleisch, müssen zu gewissen zeltenlchwcrgen, und führen fvnflen eine gar strenge lebens-art.vornehmstes werck ist dieses, daß sie sich auf das predigen-"^dadurch sonderlich die ketzer zu bekehren, wie Do,
. 0, als mau Mlrc ... ...
König in Polen einen andern Gesandten abschickte, dertitul besser zu unterhalten wußte. Im übrigen ist dieses merck-würdig, baß, als er seine credentz - briefe vorgewiesen, -eS° rurück aeaeben wo
würdig, daß, als er zemc .....
Papsts schreiben verächtlich wieder zurück gegeben worden
weil es auf schlecht papier geschrieben, und nur mit einerbleyernen bulle versehen war, da die andern güldene msiegel hat-ten , und mit allerhand güldenem laubwerck ausgezreret waren.Als man endlich seiner am Persischen Hofe müde worden, batman einen Mvscowitischen Ambassador ihn mitzunehmen, derihn aber bey dem Caspischen meere zurück gelassen, worauf er inein Portugiesisch schiff getreten, und so wieder i» Eurvpam ge-kommen. Taverniers reise-beschreibung.
Dominicus oder Dominici, (Johannes) ein Cardinal,war zu Florentz von armen und geringen eitern gebohren. Vonseiner jugend an bezeigte er eine grosse begierde, sich in den Do-minicaner-orden zu begeben, welches auch geschahe, und durchseine wissenschafft, frommigkeit und geschicklichkeit im predigenkam er dermaßen empor, daß er in seinem orden die vornehm-sten ehren-steüen erhielte. An. 1406. gieng er als Deputirtervon Florentz nach Rom, um die Cardinäle zu bereden, daß sienach absterben Jnnocentii VII. auf beylegung des verderblichensMünncis möchten bedacht seyn. Er fand aber, daß bereitsGregorius XII. erwchlt war, dem er mit grossem ernst dieser-wegen zuredete, welcher es so wohl aufnahm» daß er ihm daSErtz-Blßthum ur Ragusa gab, und ihn an. 140g. zum Car-dinal machte. Derohalden er auch bis an. 141;. auf seiner par-
dern Mtter-ordenäestiftet . darein viki-nwe,, veaaoen. v.c key blieb , da gedachter Papst auf einrathen Kaysers Sigismun-Mlt gewaffneter Hand d ^ dt ^ entAloy, freywllllg abzudancken, und deswegen diesen
und sie zum gehorsam der k r^e nvinaen wollten-da 2 e^ Cardinal Domrnrcum und Carolum äe Malatesta aufdas (/'an-kommen, daß von eckichen Ker ^ L ^ium nach Costnitz sendete. Whier wurde er mit grossen ehren
....— u'Am^ie,er ocom^rna mmnL ge- ^pfangen, und der Papst Martinus V. der an. ,417. erwehtt
- Mni-n. ttnnarn undBöh-
nennet worden. Es ist fast unglaublich, wie sehr sich dieser or-ven m kurtzer zeit nach dessen stiftung ausgebreitet, und die klo-ker, so man in Italien, Franckrerch, Aragonien und an an-dern orten aufgerichtet, sind fast nnzehlich. So sind auch ausbemselbigen viel berühmte und ansehnliche leuthe entsprossen,und unwr den Alten sonderlich bekannt: Jordanus, Thomasäe Aqumo, Albertus lVl. Raymundus äe Pennaforti, und vie-le anders Nicht weniger hat dieser orden dadurch ein grossesansehen bekommen, daß gemeiniglich das okkoium ingoilirionisden Dominicanern anvertrauet wird. Auch wird der sogenann-te Magisser 8scri kslstii oder ftbeolvsus des Papsts nur ausdiesem orden genommen. Sie haben lange und mit großerHeftigkeit wider die unbefleckte geburt -er heiligen JungfrauMaria gefochten, auch in dem streit äs guxiüis gmtiD eine lan-ge zeit ungemeinen eifcr bezeuget. So giebt es auch Nonnen-kloster dieses ordens, und sind aus den letzter» gleichfalls unter-schiedene wegen der Heiligkeit ihres lcbens berühmt, woruntersich sonderlich die bekannte Catharina 8snensts befindet. Ca/fti-in LÜron. Lomin. ^«22-,
r««. FVa»rr«ru,. , äs viris Mull. Domin.
üe oriZ. progr. öäonack. üb. VI. c. 7. siehe DoMMicUS. *
Dominicis, (Dominicus äs) Bischoff zu Brescia in Ita-lien, war von Venedig gebürtig. Pins II. Paulus 1 l. undSirius IV. brauchten ihn m verschiedenen geschafften. Er waranfangs Bischoff zu Dorcellv, und hernach zu Brescia, woselbster an. 1478. starb. Er hat verschiedene schriften verfertiget,welche aber nicht mehr vorhanden. rv-rLemE, 6e lcrixr.eccles.
*D«>Minicis, (Dominicus Paul. 6e) ein k-vlicun undl^eclicus zu Folignv in Umbria, eommentirte über etliche bücherAristvtelis, und sthrieb cle Nemoria sreilleisü, nvtLL super 6a-kenum L Xic. sslorenünum; Lonsüis Neäiea <Lu. Er starbru Aquila an. icyo. den 6. aug. im 66. jähre seines alters.Sein söhn Augustinus äe Dominms war auch ein berühmter^eclicv8 zu PüdUU. brbl. IImvricL.
Dominico äe Gantis, ein Venetianer , war gegen dieMitte des XVII. Lculi Päpstlicher, K^serlrcher, Polnischerund Venetiamscher Abgesandter an dem Persischen Hofe. Eheihm diese hohe bedienunq aufgetragen wurde, war er von fthrgeringem ansehen. Denn als ein Indianer den Chnstuchenglauben angenommen, und sich, um seine zu Gva angefange-ne üuäia zu vollenden, nach Rom begeben hatte, von demPapst aber mit der würde eines VMrü zurück geschickt wurde,begab er sich in dessen dienste, und befand sich in einem sehrelenden zustande. Als er nach Venedig wieder zurück gekom-men war, beredete er einige privat-personen, als wenn er dieAsiatische Handlung vollkommen verstünde. Mein dasjenige,was man ihm anvertrauet, verlohr er durch fchiffbruch, da-per er gezwungen wurde, wieder nach Goa zu gehen; da sichewige über ihn erbarmten, und ihm bey 8°°. reichsthalernMrten. Doch gieng er von dar wieder weg, und begab sichnach Jspahan , allwo er sich mit dem Jesuiten Rigordi bekanntMit diesem gieng er nach Polen, rühmte bey dem Kö-W/ x ßenane wissenschafft er von dem zustande Asiensund brachte es endlich dahin, daß man ihm LommWo.er an den Persischen Hof auftrug. Der Kaystr, die Republick
empfangen, uno ver Papst --...— .
worden, sendete ihn als Legaten nach Polen, Ungarn und Böh-men wider die Hußiten. Er starb aber zu Ofen den ro. jun.«».1419. im 6 z.jähre seines alters. rir.rz. c.n. Lg.
Öe k. II. Ilb. II. tzibliotss. lib. IV. Lqssr,
lwomini illukri Domin. Iriliolre äs« Laräin.
Dominicus , ein Carthäuser aus dem kloster zu Trier, hatsich durch seine gelchrsamkeit und frommigkeit berühmt ge-macht. Er verfertigte verschiedene schriften, welche von Postsevino, Petrejv und Dvrlando erzehlet werden, welche 2. letz-ter» auch berichten, daß er gift getruncken, ohne daß es ihm ge-schadet , und daß er im 7;. jähre seines alters, ungefehr an.1641. gestorben. , irr apparatu Iscr. bibl.
(Ärtkul. p. 8t- leg. , ckron. Larrlnis. lib. VII. c. L.
4. L in noti« ketreji x. 148-
Dominicus Flocus , (Andreas) Lanonicus in seiner ge-burts-stadt Florentz , und hernach Päpstlicher 8ecrswnns ,war im XV. steeulo sehr berühmt. Er war ein discipul desImmanuel Chrysoloras , und schrieb einen tractal cls sslagi-ssrstibu» ssomanis, welchen man gemeiniglich Lucio Fenestel-lä beyleget, k^o/at^r-a». lib. XXI. colnment. Ilrdan. ,
in ftetruris. rliirlox. IV. äs kose. clesaript. Ital.
, cle Ilill. I>at. üb. I. c. 19. L üb. III. c. 7.
Gt. Dominicus äe Guzman, der stifter des berühm-ten Dominicaner-ordens, war ei» Spanier von geburt, undzwar aus adelichem geschlechte. Er wurde zu Calahorra,oder nach etlicher meynung in dem flecken Calarveja, in derviosce» von Osma, in Alr-Castilien, ums lahr 1170. gebvh»ren. Man erzehlet, daß seiner mutier , da sie mit ihmschwanger gegangen, im träume vorgekommen, sie grenze mfteinem wolf, der einen grossen brand im rächen hätte, damitdie gantze Welt sollte angezündet werden. Jngleichen, alSdas kind getauft, hätten die gevattern an dessen stirne einenstern gesehen, und was dergleichen mehr. In seiner jugendlegte er sich auf die studien, und wurde CLnorücns und Lrcbi-LÜAMNU8 zu Osma; da denn der Bischoff selbigen orts, Dida-cus, ihn mit nach Rom nahm, und Jnnocentiv III. recom-mendirte, als eine person, deren er sich wider die Albigcn-scr gebrauchen könnte. Da er nun hierinnen grossen eifer be-zeugete, und auch die wenigen aufsuchte, die etwan ihre ke-tzerey zu verbergen trachteten, legte er den gründ zur Inquisi-tion. Dannenhero man gemeiniglich diesen Dominicum fürden ersten Inguiliwrem halt. Muss wenigste that er dasjeni-ge , was einem Inquisitor! zukommt, indem er die ketzer steif-sig ausforschte , und sich der weltlichen hülffe bediente, die-selbe zu bestrafen, auch die Bischöffe und Potentaten ermun-terte , allen möglichen ernst gegen sie zu gebrauchen. Nach-dem er nun ein ziemliches ansehen erlanget, und sich unter-schiedene zu ihm begaben, die gleichen eiftr bezeugten, unddurch predigen die ketzer bekehren wollten , bekam er dadurchgelegenheit, einen besondern orden zu stiften, vesien confir-mation er von Jnnvcentio III. als derselbe an. irr;, das Lon-
ciimm I/Stersnense hielt, verlangte , und auch, wie etliche
. van ,bm tbirbrs
iti. »«v ^ das Oon-
ciüum ^Ltersnense hielt, verlangte/lMd
Jnnocentius abgeD^ iß es, daß Honorius III.
diesen orden bestätiget, welchen auch Domuncus beredete,das amt eines LlsMri 8. knlsw aufzurichten, wodurch der