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Kaysers aufforderte, und auch den folgenden morgen einge-lassen wurde, da er dann gleich die thöre besetzen, die bür-gerschafft entwaffnen, und die vornehmste kirche den Jesuiteneinräumen ließ. Es wurde auch hierauf alles nach Bayeri-schen vrdnungen eingerichtet, und hörte man nichts mehrvon dem Kaiserlichen defehl. Dieserwegen protestirlen zwardie benachbarten Stände, und suchten zum öftern vor die stadtrelilrmivnem in inregrum, welche ihnen zwar an. ! 6io. ver-sprochen , aber nachgehends nicht gewähret worden, weilBayern die aufgewandte rxecutious-urikosten sehr hoch anrech,»> - ,.ev..., »ete. Also hat sie der Hertzog von Bayern innen gehabt/ bis
gelegen .. -., . meile von dem ersten vrt sie den 27. mcrtz an. 16; 2. von dem Könige in Schweden ero-
bert worden , da sie steh wiederum als eine Schwäbische freye
SckW^uthal, oder Thonauthal, ein strich landes in Resshs-stadt gehalten, und die Angspurgische Conftßion ein-
Hegvw ^ ' von dem Ursprünge der Donau an , bis an das gefuhret, welches aber nicht lange gewahret, sintemal sie an.
darinnen Sigmarinqen, Duklinaen, Morinaen, und ^4. im aug. von den Bayern aufs neue erobert, und nach,
an anlasten. Es ist ein sehr gutes getreyde-land, hat auch gehends behalten worden. An. 1704. den 2. jul. erhielten dle
andern ledens-mitteln einen Überfluß, aber nur ke nen wein. Kayserlichen Missten, unter dem Marggrasen von Bauden
l.8uev.lid. I c und dem Hertzvge von Marlborouqh, wider die auf dem
nrsr. comm. 1. c. Schellmberge vorkheilhafftig verschantzte Franzosen und
Bayern einen völligen sieg , zündeten darauf bey Donauwerthk-a-kten die siabk. An. 170?. setzte der
war^^uev, (Joh. Christoph) von Regenspurg gebürtig,Nassa,,^ Rechten VoÄor, und vertrat bey dem Fürsten vonauch bey der stadt Nürnberg die stelle eines Raths,Reck,,« ^ an. ^ 7 ^ 9. Er gab Florini allgemeinen klugen und
ckunaen' ständigen hauswatter mit vielen gelehrten «inner-ste ^ ^gleichen Lisp. sto krustentio üweiprewnsti ÜLtutr ;per/nisclicine ÜLZis cum reis stoücftorum; ste LitimstronsPMNL heraus. Seine Xssp onL kamen zuverg ,724. in fol. zum Vorschein. bist. bibl.einem oder Thonaustauff, eine kleine stadt mit
«lernn,,. ,6'Bayern an dem Donau - ström, zwischen Re-stelegen Slraubingen , nur i. meile von dem ersten vrt
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Hegvw,
öonauwerch, eine stadt an der Donau, wo die Wermtzhinein fliestet, in dem Hertzvgthum Bayern, 6. meimr vAugspurg, an den Schwäbischen g^ntzen gelegen. rwohl gedauet, hat r. verstatte, emen stattlichen wawandere'lustige Wtzer mn sich h-rum. Am ende der statt l.egt
das berühmte klvster zum heiligen Creutz, si> »ms M ^gestiftet worden. Ferner lst allylcr em grossesMit einer kirche, und das vortrefliche FiiggeEe vfleg yau^Anfangs soll sie den Grafen von Kyburg und DiUmge»höret haben, von denen sie an Schwaben undanKaM ?nch den VI. gekommen, welcher die burger aütte .zv-
und freyheiten begäbet; diese aber haben ihre Häuser , ^
ster und schloß mit einer mauer umfasset, daß also di l .erst hernach an. 1258- zu einer rechten stadt worden. K MConradns iV. soll selbige hernach an Bayern versetzet^söhn Couradmus aber än. 1266. g
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die Vorstädte an, und besetzten die stadt. An. 170-;. setzte derKayser Josephus diese statt wieder in den freyen Reichs-stand,welchen sie aber durch den Baadischen frieden abermals ver-lohren. Or^ssi LnmrI. 8uev. annsl. Lojar.
ssissor. llb. LXXXVlII. eontin. Ke-staE-, Ük. XIII.
k-k /aK, wie es mit den am Kayserlichen Hof wider deS
vrocessen, und
LÄ. in 3NN. nv Mie puui. .... ^
Birckens ehren-spiegel, lib. V. c. 1;. ^s<r2Fe>r, bist. Tslssb.üb. V. c. 15. topoZr. Lneviee. LudOlphS fthau-bühne,üb. VII. c. r. memor. eccl. s-ec. XVII. üb. I. c. 4;,
Ertels ailas, p. 177.. feg. memor. kssc. XVII. scl sn-
num 160;. 1607. leg. *
- . ^ 1 160;. 1607. reg.
an. lE.^ar verkauft haben. "Als hier- Donawitz, ein alter verschlemmter arm der Donau,ober-
Bamrn 8 Rudolph, Pfaltzgraf bey Rhein und Hertwg in halb Belgrad in Ungarn, welcher zwischen morasim durch.ÄL Lseww?^-^^m Kayser Alberto I. vlrgrUn , gehe ^ — -^-"-Vemes verem.aet.,. Der Kayierl.
ne'u ftise,, aei^' >ahr die statt, riß das auf ei« Gen
mischen Reichet wvwuf g^^ '?"^ unterwarf sie dem Rö«
Bayern an. A^umÄL Carolus IV dein Hause
lassung des Kaysers SittsmunA ^" ^V/etzet. Doch auf zu.
als Hertzog Ludw-g mJnMadt ^ zudm Men ,
He nrich ru .E fernem vetter, Hertzog
Ludwia der ' «» das Römische Reich.
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III. Ä'"' M»^mtd-m«E-D°«°d-r Dum,un° «» ....
Münzen, sie aufs neue dem Reii-u-, straft ge- irischen Vorek und Londen. Antvninus nennet sie Danum.
cher sie auch eine lange zei^Äbl e1,en"^Ne^^ Sie wird von einem Bürgermeister und gewissen Rathsherren
der Prvtestirenden reiigion schlua sie^nregieret, und treibt einen guten Handel mrt allerhand man».
s«-n °un°-; W°-S7- ' .. m.° »
Nen"tt/ober^nv Welt nun die Protestanten darin-
b-ii,/, b oberhand halten, wurde unter andern dem Abt zum
c-Si»»!» ^^h^^vbracht, daß er hinführe, die öffentliche pro, Donchery, eine neme ,mvi...
der stadt gründ und boden einstellen möchte; Champagne an der Maas, nahe bey Sedan.
Mvmen zu umer"assei/'''E «nLn v-a E gewöhnlichen cere- » Dondorf, (Christoph) ein Rechtsgelehrtet, war zu Ei-er mit einer » ^ des XVII. sseeuü aber greng lenbnrg jn Meisten, woftlbst sein vatter Amtmann war, den
durch d^ dro^ßwu, u.tter läntung der glocken, 7 ". mertz an. -067. gebohren. Nachdem er zu Leipzig die
beschwerte und prorest rte Ä« n ^Ä'-r der Rach sich heftig berühmtesten Lehrer beydes in der Philosophie und Rechtsge.von dem Etliche» T ^ A^t brachte den 24 . oct. ichrsamkett mit nutzen gehöret, und an. E. auch dre würdealLuM? bie m ^ m-mäitto ÜN 2 eines Nugikri erlanget, besuchte er ferner die Universitäten
tnrdmw welcher d schl ersi den ^ f ^ Altorf und Jena, kam aber nach einigen jähren nach Leipzig
den vo?eüie^ zurück , da er dem, an. 169 ;. den gmäum eines voctori/an.
willens war^ dem Rati euigchä^ «ahm , und neben der maxi den studirenden zugleich mit un-
-- ---M Räch emgch^ '--^d-n-n diente, ^ An,^6-6. wurde er ^or
halb Belgrad in Ungarn, weiu-c-, ....
gehet, und die Donau mit der Deines vereiniget. DerGeneral von der cavaüerie; Graf Mercy, ließ selbigen im sruh-jahr 1717. räumen, und zur schiff-fahrt tauglich machen, daßhernach die Kayserliche schisse durch diesen arm in die Temes,von bar bey Panzova wieder in die Donau kommen, und hie«durch Belgrad umgeben konnten, gestakt denn durch dieses Mit-tel die belagerung und eroberung der vestung Belgrad sehr fa-cilitiret worden.
Doncaster oder Duncaster, eine grosse, schöne und wohl«bewohnte stadt in der westlichen gegend von Aorckshsse in En»geüand an dem fluffe Done oder Dune, und an der land-strassezwischen Borck und Londen. Antvninus nennet ste Danum.Sie wird von einem Bürgermeister und gewissen Rathsherrenregieret, und treibt einen guten Handel mit allerhand man»,sacturen. Jacobus, der letzte Hertzog von Monmouth, und ei.nrge andere, haben den Grafen-Mul davon geführet. An.l7«o. ist der Marquis von Lindsey Hertzog pon Doncaster
worden.
Donchery» eine kleine stadt in der iandschafft Rhetelois, in.nabe bey Sedan.
willens war, dem Ruth etlrgeyanvrgc^ ,v»^, ^anders thun konnte, als darwider zu protestiren, und sich beydem Kayser hierüber zu beklagen. Weil man aber solches andem Kayserlichen Hofe nicht geachtet , machte der Mt den ^.apr. anstcüt zu einer solennen proeestion. Als der Rath hrer-von Nachricht bekam, ließ er ihn warnen; allein dessen un-h^achtet gieng der Abt mit grossem gefolge, unter lautnng derglocken, ni,s lichtern und fliegenden sah-nen " " ^
zurück , daÄ denn an. royz. ven „...
nahm, und neben der xraxr den studirenden zugleich mit un-terschiedenen coüsZüs diente. An. 1696 . wurde er Lileklordes Land-Gerichts in der Nicder-Lausitz, und an. 1712 . ein Mit-glied der Juristen-Facultät zu Leipzig, worinn er auch das amteines kroosnosllmü nnd lssonwwrss zu mehrmalen bekleide-te, und endlich als Lenior derselben den 19 . nov. an. 17 , 7 .
Ml aiena c,,u. .. . mit tobe abgieng. Er hat Joh. Sam. Strykii telsÄiore»
ken, t gropem Mvig^ controveiüss Lci kimäüÄLL auf seine eigene kosten und mit
7 -w«"Ä TL »1 .L-.- «L '""E"°«° «7
?>^ffrlichel, Hofe zur klage kam, gerieth die statt D§ndus, (Jacobus) ein berühmter Neässus zu Padua,«^i/„-"^«Eivn, und der Hertzog Marimilianus von wurde öMSMwr zugenannt, weil er überaus viele recepte undAllmacht, den proceß zu untersuchen, welcher artzney-mittel zusammen gesammlet hatte. Darneben war er
vvrfabEn<m die stadt gehabt hätte, weil seine auch ein sonderbarer Nachemsticus, und erfand eine neuesacke ^dren pratension darauf gemacht. Die art von einer uhr, welche nicht allein die stunden ,stndern auch
verschlimmert, daß der Pöbel den die jährliche dewegung der sonnen, den täglichen lauf des
ren einr,m^j-lt-n^iE 7 v ^mÄris, so den I;. apr. an. 1607 . ih. Monden, die tage desseldigen, und die läyrllchcn ftst-tage anzei,
gestalt bäuffEn ^ Ä,«' idlü" ^il^at; worüber sich die klagen der- getc. Diese erfindung brachte ihm einen ^ FvNn rühm zu-und die er^nun,« I - aug. in die acht erklärt, Wege, daß er „achgehens den ^"lahmen /Aroloßw, von
aber nach^n Hertzvge von Bayern, nicht der uhr, bekam, welcher noch d's sstzo von seiner sam,l,e gefuh-
anfgetra^n wiiE/E^^sassungen dem Schwäbischen kreise ret wird, die zu Padua in grossem lebet. Desgleichen
ueshausen ^schickte den General Ber- erfand er auch ein Mittel, aus ^Wasser des brunnens
dec an looocr. mann zu fuß Und 700 . reukern den n. Aponi faltz zu machen. Er starb an. 1 ) 44 . Sein fohn, Johan»7 » vor die statt, welcher selbige im nahmen des nes Dvndus, war gleichfalls em^beruhmler kWvsoxssge, Neä!>