Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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bibllochsss volsnts k-H- Xotiris äsä ^aäsmirennaz, x. 1, „ ..5, Isnttori kiorenum x

Fellers monum. iirsä. trimellr. XI. n. 1. ^

< Äonfon, (Godofredus äs ) der eilfte Grvß'Meister e -tz Si. Johannis von Jerusalem, dessm Conve.ü da,^

^ivlemais oder St. Jean ä'Acre war. Er war ein -r X .

U"d wurde an. i 7 yr. erwehlet, regierte aber nur 2 ,ahr. REdennode Guidonis von Lusignan, Komgs von CvVMi, wurver nebst dem Groh-Mrister der Tempel-Herren ernennet ,oieWenigen örter, so die Christen noch von dem Königreich L ru -lemnne Hatten, zudeschützen, Erstarb an 1194.

clo I'vräre äs 8. Isan äs ZsruiÄeln. XaLernk xrrväeg. a

toräre.

Donketon, siehe Dunckton.

Donne. ein Englischer HieoloE unter der re-

giewng Jacodi? von Lonven gebürtig , war auftr;ogen u O -fordin-IMLsrvinÄ, darein er «ls LommenLU« indemlahre seines alters ist aufgenommen worden, an. ^84. Lrey >ayr

hernach vg er auf die Universität Cambridge; da er anchfnr et-was zeit den studien obgelegen, bis er sich m Lineol^-Jnnbege.den, und allda dem ftuäio Zu^Eun^'.p^ lbg wartet, dowso, daß er auch das ttwämm 8. Theologie fleißig trac rte.er hierauf eine reise in die fremde vorgenommen, und nach etwasM wieder zu Haus ankam, wurde er von dem Groß - k-antz,

Egertvn zu einem 8scrLtsno angenommen. Weil er ein maWar von sehr lustigem Humor und sinnreicher tnvencwn , war ex

'n compagnien sehr angenehm: daher er auch die conwdien gmsig besuchte, viel ingeniöse verse machte, und dem franttMartig wußte aufzuwarten, doch alles m schrancken der eykett. Da aber König Jacobus von dessen treflichen gmiulyogaaben viel gehöret, brachte er ihn dahin, daß er sich gmMichdem geistlichen stände wicdmete, die oräine« annahm, Romg-licher Caplan, und H. Schriftploksftor zu Eambridge, unvendlich vesanus der kirche ok St. Paul zu Landen wurde,da er auch nicht nur für einen sehr artigen und gelehrten mann,sondern einen der fürnehmsten Predigern seiner zeit gehaltenwurde. Er starb den letzten mart. an. r6? i. und ward m seinerkirche ok St. Paul begraben. Hat ausgegeben neben allerhandpredigten: kleuäo-Nsrryr, oder , daß man die Papisten zu demeyd der treue anhalten könne. Ok 8e1fsmuräer:, da er behaup-tet, der selbst-mord sey in gewissen fällen keine fünde: vsvo-tion8 upon emergent oLsastolis, snä leveral 8tex>8 in ms ustr-nits. LnsrsÄsrikm. kaksiculus LpigrLmm. IgnMms ms

Lonslavs ist eine satyre wider Lvjvlam und die Jesuiten, su-veniliL or certsin paraäoxes, xwkleme8 6rs.

* Donnersberg, Dorsberg, ein berühmter hoher dergin der Umer-Pfaltz, drey Meilen von Worms gegen welken,Wischen Oppenheim, Mayntz und Kayftrslautern. Mittenauf selbigem liegt ein dorf, Donnersfeld genannt, allwo vorreiten ein schloß gewesen; oben auf dem berge siehet man n°Mdie ruäsrü von einem klvster. ElNlge halten diesen vor den beyden Alten sehr bekannten berg Taunum , »nd scheinet der näh-me gar wohl damit überein zu kommen, Massen Dom Daun ,Tun, Taurn bey den Alten einerley, und alles erneu berg bedemtet, wie ZoUmann äs vsra Ikuring. orig. angemerket. 4VU.thenbeckers armsl. läaik. solleÄ. II. xrTk. x. 12. leg.

Donnezan, ist ein ländlein neben der Grafschafft Foir inO^r-Languedoc gelegen. Es war vor altem eine sonderbareHerrschafft, welche König Peter II. von Aragvmen dem GrafenM i?ow Navmnndo Roqerio geschencket, aber Komg HeinrichIVM^anckreÄundZavarra der Cron einverleibet hat. Es

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bis an das Mr äslle LLdaske , und den AwäE MX ,die Crimmisch-Tartarey und an Assvph erstreck . ^yre vanm-stadt herffet Zerkasi , allwo sie auf freyem mara e hre ^mammkungen halten, da sie alle civil-und militar-sachen av yi n ^sind aber diese Donischen Cosacken zwar gebohrne RMsen averdoch zusammen geloffen qesindel von soldaten und vauren,bürgern und knechten, wie auch getaufte Turcken und Tartarn.Ihren Commandeur nennen sie Woyskowol Ataman oderKriegs-Hauptmann, welchem der Woyskowol Iaestaom overKriegs-Adjutant, und diesem der Woyskowol Mssar, oderKriegs-Schreiber, Kriegs-Rath folget. Vor diesem lebten sieMeistens vom fisch-fang und streifereyen unter den Turckenbud Tartarn, so ihnen aber nun verboten. So dorfen sie auchWeht mehr den Ataman nach gefallen erwehlen und absetzen,Waffen sie solche freyheit seit der redeüion im jähr i7°6. ver-whren, und dependiren sie ietzo vielmehr von dem Woromtzi-schen Gouvernement. Sie können sonst 50000. mann ms selbstellen. Sie dienen dem Rußischen Kayser vor sold, welcher dar-Mn bestehet, daß sie in den kriegen wider die Türcken undTartarn die beute und krieas-aesanaene. die üe selbst nehmen,

behalten mögen, aber sonst keine bezchlung bekommen; gehensie aber in andere länder zu fclde, so bekommt ein jeder deSjahrs 20. rubel, dazu den raub und was sie sonst erbeutenkönnen, von Gtrahlenbergs norbl. und ostl. theil von Eu-ropa und Asia, i;. x. j4?.

* Donnola, (Thaddäus ) wird von einigen Dondulus,

oder Domnola genermet, ein gelehrter Italiänischer Jurist undMitglied der äcsäemisi tZuisü zu Spello rn Umbrien, lebte zuansang des XVII. LsuK , und machte sich durch seine Lammen-rZ.riv8 6e ; äs I^oco MArt^ru

1iSl8, Lniscopi HifpeUimni , und äs katria kropertii be-kannt. Diese letztere.hat Henricus Leonhard Schurtzfleischmit seinen anmerckungen, und dem leben des Donnola zuWrttenberg an. 171;. wieder auflegen lassen. ^acsMr bml.

k/mbr.

* Donop, ein altes vornehmes adeliches geschlecht in West-phalen, sonderlich in der Grafschafft Lippe, dessen stamm-vat-ter Lambert in der mitte des XIII. steculi sich durch seine ta-pferkeit den Adel erworben , und den nahmen Donop daher be-kommen haben soll, weil er bey ersteigung einer gewissen ve-stung den soldaten nach der Nieder-Sächsischen mund - artstets äo eksnov, d. i. da hinauf! zugeruffcn, auch deswegeneinen steig-hacken in sein wapen soll bekommen haben. Deradeliche sitz, und das nahe dabey gelegene dorf führen von ihmden nahmen Donop, und nicht weit davon heisset von ihm eingehöltze, Lamperts-Busch. Sein söhn Lüdcr hat zu ansangdes XIV. üeculi Lüders-Hof erbauet. Lucia von Donop giengwider ihrer eltern willen an. 1546. in das Fordelsheimischeklvster. Ünnü!. Lorkej. sä h. s. spuä k.e,^»,rL. scrivt. rsr.Lrunkuis. com. 11 .^ p. 514. Sie war vielleicht eine enckelin desnur gedachten Lüders, und tochter Hecmanni, welcher an.i;;r. gelebet, und fein enckel, groß-und ur-enckel, alle dreyJohannes genannt, haben an. i; 84 - 1426. und 1458. nacheinander von dem Bischofs von Münster die lehn empfangen.

Des letzten Johannis enckel, Bruno, Groß - Voigt des Für-stenthums Calenberg, hat vier söhne gelassen, davon inson,derheit Christoph und Antonius merckwnrdlg. Christoph zuge-nannt der ältere , so bey Graf Bernhard von der Lippe ge-,heimer Räch, Land - Drost, und ein sehr verständiger manngewesen , hat die relrgions-änderung in der Grafschafft Lippesehr befördern helffen. oxp. 200. 820.822.141s.

Von seinen söhnen ist Jodst zur zeit der blut-hochzeit in Partsgewesen, hat sich aber an einem heimlichen vrt verborgen,und sein leben gerettet. Er ist nebst noch vier andern brudernohne erben gestorben, gleichwie auch des fünften bruders Chri-stophori des mittlern, Lipptschen geheimen Raths, /7a,,»v.

1 . s. p. 258- und ersten Hof-Richters bey dem neu-gestiftetenHof-Gerichte, seine vier söhne keine erben gelassen. Aber derobbemeldte Antonius hat das geschlecht fortgepflantzet. K«-

1 . c. p. 822. Von seinem enckel Levmo, Heßjschmund Lippischen geheimen Rath, stammet die jetzt-blühende, undin die Häuser Wöbelde, alten Donop, Lüders-Hof, Stcdefrund,Schöttiner, Blombergk rc. vertheilte Donvpische familie her.

Es ist unter seinen söhnen sonderlich Simon Moritz berühmt,welcher von jugend auf unter den Heßjschen, Holländischen,und Kayserlichen völckern sich bey allen gelegenheiten ungemeitttapfer bezeigte, nach schliessung des Westphälischen friedensKayserl. Kriegs-Rath, und da er die vom König in Schwe-den , Carolo Gustavs, und Churfürsten von Brandenburg an-gebotene dedienung nicht annehmen wollen, Lippischer gehei-mer Rath und Land-Drost worden, auch sich in solcher de-dienung zu mancherley Gesandtschafften an verschiedenen Hö-fen , sonderlich nach Regenspurg gebrauchen lassen, und end-lich an. 1676. im 64. jähre seines alters Morden ist. Vonseinen söhnen ist Lernn Moritz, Erb-Herr auf Wöbelde undBorckhausen , an. 1695. als Lippischer geheimer Ratb undLand-Drost, und Dietrich Ernst als Land-Rath an. 17,0 ge-storben. Jenes sein söhn, Carl Heinrich Casimir Moritz, istKayserl. Reichs-Hof-Rath. Dietrich, Ernstens ältester fobn .ist Heßischer Oberst-Lieutenant. Die nachkommen von des ob-gemeldten Simon Moritz drey brüdern haben sich durch ihregesch>ckl»chke»t m cml- und kriegs - bedienungen bekannt qe-macht. An. 171;. ist Johann Moritz zu alten Donop, Lip-mscher Hof-Richter und Drost zu Schwalenberg und Alden-borch, mrt tode abgegangen. Vom Hause Stedefrund war ei-ws wjftuW Dom- Probst zu Straßburg, und Lsnonicus zuHllbeshetm, restgmrte aber, und ward Osnabrückischer Oder,Marschall , und gehermer Rath. Dessen söhn ist Dom-Herrzu.Hlideshenn , und einer von seines bruders söhnen hat inDänischen kriegs-drensten gestanden, der andere aber ist Col-nischer Major. Vom Hause Mache ist in Dänemarck einOberster Donop bekannt. ckronicon der Grafschafft

Lippe. Spangenbergs Adels-spiegel, x>. r. 6- 2. visrium

LuropTum.

* Donusa, oder Donvsa, hieß vor zeiten eine kleine insuldes Aegeischen Meeres zwischen Jcaria und Giarns.bist. nst. IV. 12. II. 7. snm IV. ;o.

Ln.III. 12;. der sie die grüne nennet / w,e Servius ^ j.saget, entweder wegen des daselbst befindlichen grünen Mar-mors , oder weil viele waldung darauf war. , not.