Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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143
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c.^'^eelel'. Ksmonkr. Benchems kirche» - staat, H.I.I9?. L sey. Nor«E , tvjü. eecles. p. 5 ; ^ ^

^unc loo. <7/rxo/r, in mem. eL^I. IXL. XVII. 1w. II.4 ' ^ sstki. Arnold, in der ketzer-hist. ?. II. lid..XVI. c. 4-in !nlt. vit. 8imon. Lpikcop. p. l 2 o. ,t>

ein Dominicaner-

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14z

nicht weniger eine sogleich darauf erfolgte windstille, waren ur,fach, daß diß alles zuletzt den Türcken mehr schaden, als nu-tzen brachte. Er starb an. 1606. und hinterließ söhne: 1.)Andream, so die Fürstliche linie zu Meist fortgepflantzl. 2.)Jnnocentium Dvriam , so an. >642. als Cardinal verstorben,) Carolum , von welchem hernach. Andreä kindcr warens) Fabricius Doria , Hertzog zn Avrgliano, l>) Constantina,des Fürsten Ioh. Andrea zu Avella gernahlin , e) Johann An-

^, Kid!. kMeoilk ^ ^ Meist, hielt bey dem Spanischen succeßions-krleae die Franzosi-

. s- >r»ae. didl. jjelF. sche partey, und wurde deswegen an. t7lQ. zu Mayland durch

thum Bayerisches Land-und Pgeg-Gericht im Biß- ein öffentliches manifest vor einen rebellen und Majestät-schän«

2 ftr zwischen Au und Erdmgen gelegen. erklärt, auch aller feiner güther im Mayländischen berau-* ' bet. Seine söhne find : (a) Andreas, Marggraf zu Tvrriglia,

tzoattmm , eine kleine stadt in dem Moscowitischen Her- gebohren an. 1674. welcher in dem Spanischen fucceßions-krie-den vnn ^"blsch, an dem Dnieper gelegen , ungefehr i z. sinn- ge die partey des Hauses Oesterreich angenommen, da hinge-

Lakno» ^wolensko. Sie wird auf Latein DorgsKuL und vro- gen sich sein vatter auf die Französische feite gewendet; (K) Ca->

vm genennet. millus, gebohren an. 1 sgo. Obgedachten Johannis Andrea dril-

ln L , ein wohl verwahrtes schloß ohnweit Gelnhaustn ter söhn, Carolus, wurde Fürst zu Aveüo, und Hertzog zu Tursis,n!,„/Wttterau, den Reichs-freyen von Holtzhausen zugehörig, und verstarb an. 1649.. Sein ur-enckel, Johannes Andreas,i,""? chedeffen den Meisten von Fauerbach zu. Ais aber Eber- Hertzog zu Tursis, hat m dem Spanischen succeßions-krjege be-

-»co Meis; von Fauerbach, der letzte seines aeschlechts, an. ständig die Französische partey gehalten, weswegen Carolus III.

d,,A ^ *°de adgieng, wurde es von Kayser Ferdinands I. seine güther im Neapolitanischen und Mayländischen eingezogen.

den Raum von Hoitzhansen zuerkannt, weil sie eine Er coinmandirte etliche Neapolitanisch« galeeren im Mittellän-. > dlschen meer, und hatte an. l?io. einen anschlag auf die insul

cna.imm bvtmastiakeit zu bringen, mu-

Fauerbachjsche mutter hatten. Alletn d" ^°L,.,Arr vvn

von Holtzhausen ohne linder abgleng, gab Leopold AMyStrahlendorff, Neichs-Vice-Cantzter das lehn als verledigl an^

«nd bekam solches von dem Kayser Rudolpho U-g >fanden sich aber noch andere Raum von HKhaMM, wdes letzter» nahe erden waren, und dieser halben am « mLose wider den von Strahlendorff klage fuhrten , d

bürg dem Grafen Philipp» von Hanaü m/Lgueltniln gm Lsrlo v. .

wurde. Hierauf ist die fache dahin verglichen norden ,0 v _ 4. bürgern,

Raum von Holtzhausen die bürg von denen von s^xjhen ernenr

dlschen meer, uns yauc ..

Sardinien, selbige unter Philipp« botmaßigkeit zn bringen, mu-ste sich aber mit grossem Verlust wieder nach Genua zurück ziehen.Es hak auch diß geschlecht noch viel andere grosse Generals undeinige Hertzoge von Genua hervor gebracht. Ankonrus war einberühmter General unter Carolo V. und gab an. 1571. eine Hi-storie heraus, unter dem titul : Lompenäio civile cole cli susnoüria §: memoiia occorse si mouäo nel cempo äel LImpera-ltoie Lsriv V. Jacobus, welcher an. 1270. lebte, war einer von, welche eine Historie von der Republick Genua z»

lebten alerch»

1664. denen von Holtzhausen darüber ertheilten lehn-briefs beymLumg, R. A. vsrr. lpec.vont. Mh. 7. ghs. sorts. i.n.ü?.wieder aufgegeben. Winckelmanns besch. von Hessen, p. 162.Doria, siehe Dorre.

Doria , ein altes edles geschlecht zu Genua, welches heu-vges taqes den rtiil der Hertzoge von Tursis und Fürsten vonMelfi führet. Andreas Doria, welcher an. nü6. lebte, heu-rathete die tochtrr Barrisonis, Königs von Sardinien , den an-dere einen Konig und Richter von Arborea nennen. Hilariusvermählte sich an. r zy?. mit einer tochter Jmmanmlis des Grie-chischen Kaysecs. In dem XVI. Loulo vermehrete AndreasDoria gar sehr den rühm seines Hauses, von welchem hernach.Phltippus, oder Philippinus schlug an. 1528- die schiffs - flotteder Spanier vor Neapvlis. Jeannetmus wurde in seiner rü-gend schlecht erzogen, indem er in seinen ersten jähren seidenezeuge würcken muste, weil aber Andreas, seines vatters ThomäVetter, keine kinder hatte, so entschloß er sich, diesen Jeannetin,als den nächste!« «»verwandten, zum erben nicht aller» seiner gu-thcr, sondern auch seines grossen ansehens zn machen, gab ihmderohalden das eommando über 20. galeeren. Jeannetin warso glücklich, daß er den berühmten see-räuber Dragut mit i z. ga-leeren gelangen bekam. Er wurde aber an. 1547. als die Fieschrzu Genua ihre cvnjuratron ausübten, umgebracht, denn als ernach entstandenem lermm in dem port sich eingebildet, es wäreblos ein tumnlt und gezänck unter den boots.leuthm , und nurMit 2. bedienten, deren einer eine sacket trüge, an das thor kam,so nach dem port gierige, war diese schon von den Fieschischenbesetzt, welche ihm aus Vernehmung seines nahmens, den er in

der mevnuna, es wäre die ordinari-wacht, mit lauter stimme zu^ ^

polis. Der cruc u»m c„, ^ .. ,

Poet; er stund sehr wohl bey der Königin Beatrix, wur!

ckesiä zu Avignon und ArleS, und starb zu Neapvlis an. 1276.§igo«ir«-, virs Luclrscv Dorise. §5 snnsies

Oenu. biitor. vit. kost. krovincial. 8a-

scritt. clells Ligur. HübN. genrai. tüd. con-

Ziurs clel Lonte 6io. LuiZi Lielkkr.

Doria, (Andreas) einer von den berühmtesten See-Capitar-nen im XVI. iTculo, welcher von dem Könige in FranckreichFrancisco I. um das jähr 1524. zum General über die Franzö-sische galeeren gemacht wurde, und währender zeit bald diePäpstlichen, bald die Französischen flotten gegen den Kayser com-mandirte. Allein an. 1523. setzte er von der Cron Franckreichab, weil , als kurtz vorher fern vetter Philippinus Doria dieSpanische flotte geschlagen, und unter andern vornehmen Her-ren den Marchese clel Guasto und Octavium Columnam ge-fangen, beyden aber versprochen hatte, sie nicht in der Franzo-sen Hände zu liefern, sondern nach empfangener gewissen ran-zion ios zu lassen, solches Franciscus keineswegs gestatten woll-te, und diese gefangene mit grosser Heftigkeit abforderte; denPrintzen von Oranren aber ihm gar weggenommen und freygelassen, ohne daß Doria einige ranzion für denselben empfan-gen. Der sold für ihn und seine galeeren war ihm auch seiteiniger zeit schlecht bezahlet worden. Aber am meisten schmertz»

- - ^lLm'dicftr Königs Gouvernement überte den Dona, dcch 'bm ler^ ^selben zugleich Savonadie stadt Gen«« m'Wlragen ^ Hoffnung gemacht hat.

abrutteten weigerte , wozu man Übergängen, rurnirte

te. S» bald er den» r^m^ ^eapolis, und trüge das meisteer dw Französische flaleerm F^ncis« armee so schadli-

H' tzsx ochmaruwacht, Mit lauter stimme zu dazu bey, vay vrr ' ^ unfruchtbar muste aufgehoben Wer-der meynung, es wäre thurlern geofnet, aber che belagerung ome «i ^ Savona weg. Und, welches

erkennen gab, zwar sog , W ^ hindurch war, ihn mit vre, den. Bald hernach ah ^ gereichen soll , als er sich ohne

len schüffen und stichen gelodtetha Vetters An- sonderbare muhe, wenigst Greiz -.A ' - „aeniheil die

Andreas, wurde uttter der aufstch ^ dadurch er souverän, machen konnte, ^ M Mennig

drea auserzvgen, welcher chn zum ecvm rm y ' ^ Me freyhert zuwege, und richtete die W

denn Fürst zu Melfi wurde. bey verschiedenen soein, daß auch d'-Edellaüh- zu dem hvch^

Svamsche armee vor Tnvvü, diente hernacy ^ gelangen konnten, vwvvn sie vvryero ausger«) ^

degebenherten, und unter andern an. ^ ^^.' ^ü a^.ffs.armade, ren. Weil er aber zugleich d»e gemeinen oder bürgsica. An. cvmmandlrte er d,e Spanische G st - schlechter ziemlich niederdrückte, erneuerte AAs de ? Wften

welche der insul Cypern zum succnrsWider dir Tm st ^ beyden factionen, und gab denen, welcheunr h l

wurde. Weil er aber sich mit willen lange aufgeh wollten, eine erwünschte gelegensten an die Hand. I v ^ h^ren

sachte die ausbleibung dieses succurfts, daß, diese mM verwy wom xMagna, war sehr begierig ' ^

ren gieng. Das folgende jähr begieng er einen gEn ^hler Mg die bekannte zusammensckM0",>w

bey der schlacht vor Lepanto, indem er, wie er hernach voran , zu evw ^ach dem Hause Dorra den Untergangs

rn erschung, daß en, theil der Turcklschen ihm entMen Gesetz che m ^ ^„^er selbst, eben da au^ ^

ten schiffen zwischen ,hm und dem lande vorbey Welchen woll hatte, ^hen schiene, Lurch emen unversey

t-n. um svwol seinem flügel, als der übrigen flotte m den ru- für hn zu ger^ r-en artickul 2 's chn

«en zu kommen, auch zurück wiche, oder sich wenigstens also um. leben kommen wäre unsern Dorm' °Y»e vay es M

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schlacht-ordnung ab, machte bey vielen das ansehen, als grenz walt wurde ^T.^zegcnheiten st>ne sonderbme tapftrkeit se^

er schon auf die flucht los, und gab eben den Turcken gelegen- er noch bey vielen g » ^ er Admiral der Spanischen flotte

heit, well nun die schlacht-ordnung nicht mehr recht geschlossen hen; son^rlich ha getrieben, Coron m Mvrea eroder ,war, sie desto heftiger anzufallen und einzudringen. Jedoch war, den Bar N y«« Gvulrtta, Tums und bey andle tapferkeit der übrigen Christlichen fte - leuthe , und auch sich bey dem t » geie-