Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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etc eil

A?r-Brandenburgischcr Land-Rath, "via auch Ober-Ei«-

'„^er in der Uckermarck und Stolpe. Er hinterließ söhne,denen Adam Chur - Brandenburgischer Rath und Haupt-zu Zechlm , HansPommerifcher Ober - Hof- Marschall ,x""°e.Rath und Hauptmann zu Jasenitz, Dubislav aberHer-Ugs Ptnlippi Iuiu Ober - Hof - Marschall und Hauptmann zu"ceennunde worden, r.) Jörge, Hauptmann zu Rügenwalde,^Mte (A) Matzken, Chur - Brandenburgischen Land-Rath,< Viucentium und (c) Valentinum , beyde Pommerische^Äb-Rathe. Valentin , ein söhn Hansen des ältern, Pomme-rhcher Cantzler, und Hauptmann zu Wolgast, hat kies komer-,-heraus gegeben, und an. dem Reichs-tage zu Aug-beygewohnet. Seine beyde söhne, Johann Friedrich und^azpar, siiw Land-Räthe in Pommern worden. An. 1646. warmit den Pommerische» Land-Ständen bey den friebens - tra-eraten ^u Münster, und an.-7". war Alexander Königlich--heeußjscher Cammer - Herr. Nach ansang des XVIII. lseeuli^atsich ein Königlich-Polnischer und Chur - Sächsischer Gene-rai-Major von Eichstädt durch feine tapserkeit hervor, vermahlte>>cy mit des Commendanten der veftung Svnncnstein, Herrnvon Knochen, tochter, und kaufte das Ritter - guth Alt-Dobernm oee Lausitz an sich. Es hat sich dieses geschlecht auch in vorigenWen in Dänemarck ausgebreitet, von welchen einer, als Dä-mlicher geheimer Rath, und Amtmann zu Friedrichsburg , an.

viotzlich starb. Pommerische chronick.

-„Eick, (Hubert van) ein berühmter mahler, war zu Maseyck^ oem Stifte Lüttich an. i;66. gebohren, und starb an. 1426.^lehrte seinen bruder Johannem seine profeßion, den man«uchgehends Johannem von Brügge genennet, weil er sich anx^iem orte niedergelassen. Dieser letztere erfand die art mit öl-lnahlen, da man sich vorher nur der wasser - färbe be-M/t hatte. Dem Könige Alphonso I. von Neapolis prasen-M/s Pas erste stück, worauf er in solches ansehen kam, daßn-n bntat in der weit war, welcher nicht etwas von sei-s oeyeimu haben verlangte. Der Hertzog in Burgund,/onu^ließ ihn öfters kennzeichen seiner gnade spuren,er ihm eine stelle in seinem Rathe soll gegeben haben.6m in ^me schwester Huberts und Johanms , weigertedert/r Ä treten , um der Mahlerey desto ungehin-

Gandrarts Academie.und Rovorella.

r und pmäm ) von Antwerpen, lebte um das jähr

unti-r ^schiedene wercke, darunter sonderlich eines

tunm rn-.» v^rlorumgue Nocuum fiveii-

tv^thes aber niemals heraus gekommen.

apn^^^ElllHollander,welcher eine beschreibung vonDordrechtvoEm n-?»Ä5N" war einer, Jacobus Eickius,ein GeistlichervonAntwerpen,welcher unterschiedene fachen in versen geschrieben.Bckstadt, siehe Eichstädt.

Erdeler - schantze, siehe Dyler - schanye.

»eie5n Lpi-iom, ein fluß, so seit Caroli N.

Teunm^, zwischen Holstein und Schleßwich, oderKE 'aud und Dancmarck gemachet, entspringet nahe beyxId g^het bey Rensburg, Friedrichsstadt, allwo er die^rem einnimmt, und Tonmnqen vorbey, und ergießet sich ins«wer, nachdem er m vielen krummen 24. weilen weit gelausten.

vsn. Danckwerrhö Schleßwich und Holstein,1- ?- e8z.

/ oder Evderstädt, lat- Lrsefeökurs 8plclorenlis,r,. eine gegend in dem Hertzogthum Schleßwich, welche bey na-weilen in ihrem umkreis bat, und südwärts^urch den Elderstrom, west-und nordwärts aber durch das Teut-sche meer zu einer halb-insul gemacht wird. Landwärts grentzet',sindie SchleßwigischeAemterHusum undSchwabstädt,ln-Wchen an das gebieth von Stapelholm. Sie wird in das-Mimische, Everschoprsche, und eigentlich sogenannte Eider-iravtische gebieth eingetheilt, und ist mehrentheils durch die ingegenden gewöhnliche eindeichungen, dadurch aus wasI v wnd gemacht wird, nach und nach entstanden ; wie dannheut zu tage immer mehr land eingedeichet wird. Der bo-dem fast fruchtbar, das land überaus volckreich, in-

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dort a, aaÄ. an dem andern stehet, daß es wie ein einigesüberfcbwÄ^' Doch hat es an holtz grossen Mangel, und vordämme mWdes meeres grosse gefahr, deswegen kostbarechen c-tw.K" 5^'ten werdend Es wird von einem Fürstli-innenisi di? ic^Matlh alter regieret. Der vornehmste ort dar-w"n»-schN^

strich landes Mische«demTrie-schafften Arenbera ^I^lehischen gebiethe, worein die Graf-V.rn burg 2tzUu EL'^^cheid, Reifferscheid, Sleidalegene stadt Münst?r D, M". Die an dem siuß ErstEia,,-« hat davon ihren nahmen.

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sion, stunde stützn ^"wert in der provintz Grönin-

mnem klvster gegen ,ahr wohl vor, und hat sein

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gedächtnls sonderlich durch feine gutthätigkeit gegen den armen,in einer an. izie. von zehen monat lang anhaltendem und dasWachsthum aller früchten hemmendem regenwetter, entstände«nen grossen hungers-noth, verewiget. Das elend war damalsso groß, daß die aase von verrecktem vieh „nd alles unkraut fürniedliche speisen geachtet wurden. Man sahe die leuthe Haussen«weise betteln gehen, und vor Hunger dahin fahren. Die land-straffen , sowöl als die straffen in stadten und dörfern, die Wäl-der und einöden, in die man gienge, um unkraut zu suchen,waren mit todten-cörpern angefüllet. Bey diesem so unbeschreib-lichen elend ließ Eilardus einen ungeheur grossen kessel verferti-gen , um darinnen alltäglich sieisch für die armen zu kochen. Zuewigem angedencken dieser so rühmlichen freygebigkett wird die-ser kessel zu Groningen , in dem Hause zum heiligen Geist, auf,behalten, und ist noch heut zu tage allda zu sehen. Groß all-gemein Holländisches Lexicon.

Eilenberg , Eulenberg , war ehemals ein vestes berg-schloß und paß, nebst einer kleinen stadt in Mähren, nahe anden Schlesischen grentzen, ;. Meilen von Olmütz, gelegen. An.164z. eroberte es der General Torstensohn , und fand darinnen,nebst vielem Proviant und ammunition, eine Million gelds.pllfend. Schw. gesch. P. ekron. x. 685. Lore^r.

il'gg- still. x. 749.

Eilenburg, eine stadt nebst einem schloß und Amt in Meistsen an der Mulda, in dem Leipziger kreis, dem Churfürstenvon «Lachsen gehörig. Wenn sie erbauet worden , kan man ei-gentlich nicht sagen, doch ist sie sehr alt. Der nähme Eilenburgmag seinen Ursprung von dem alten volck der Linger oder Jün-ger haben, womit das Slavische oder Wendische volck der stin.xcmum oder stinorum eine verwandtschafft zu haben scheinet, wel,ches auch die nahe bey Eilenburg liegende orter Etlenfeld, Möth«schleina, Wöllena und Hohenleina nicht wenig bekräfftigen. Esmag aber der ort erst hernach von den Teutschen zu einer bürggemacht seyn, wie sie denn eine bürg - warte allhie wider dieWenden hatten, ohne zweifel, weil jenseit der Mulda die Wen,dische Haupt - vestung Gruna war. In einem cllplomkue Kay»fers Otlonis I. an. 961. wird schon Eilenburgs als einer stadtgedacht, die im k-igo Queszice gelegen sey. Gleichfalls erweh,net auch Ditmar um der Kayser Ocwnum zelten ihrer, als einerstadt, deren Graf Friedrich geheißen, welcher aus der Budsetzstschen familie gewesen, und diese stadt seinem Vetter Graf Die-trichen von Wettin vermachet, sich auch solche von dem KayserHenrico II. als ein lehn confirmiren lassen. Diesem Diclricosuccedirte sein söhn Graf Dedo, und erhielte über das geerbteZörbig und Eilenburg, die Marggrafschafft von Sachsen , sovorher» einer, Hodo genannt, gehabt hatte. Nach ihm bekamsein söhn Heinrich Eilenburg, und schrieb sich Marggraf zu Ei-lenburg , und als sein söhn Heinrich der jüngere, Marggraf zuMeisten und Eilenburg, an. 1127. ohne erben starb, käm nichtallein Eilenburg, sondern auch die Marggrafschafft Meisten anseines groß - vatters bruders söhn Conradum, der zugleich dieMarggrafschafft Osterland von dem Kayser Lothario erhielte,und an. 114;. von dem Kayser Conrado die provintz Rochiitzüberkam. Ehe er an. n?6. starb, theilte er kurtz vorhero dielande unter seine söhne aus, so, daß der älteste Otto die Marg-grafschafft Meisten ; Dietrich die Marggrafschafft Osterlandmit Eilenburg; Dedo die Grafschafften Rochlitz und Groitsch;Heinrich die Grafschafft Wettin, und Friedrich die GrafschafftBrene bekam. Darauf wurde er selbst ein Mönch auf dem Pe-tersberge bey Halla , welches klvster er mit seinem ältern bru-der Dedo gestiftet hatte. Nachdem Marggraf Dietrich das schloßLandsberg erbauet hatte, und an. 1184. unbeerbt gestorbenwar, gediehe die Grafschafft Eilenburg an seinen ältern bruderMarggrafOtten den reichen, der sie auch auf seine nachkom-men gebracht. Doch man findet nach dem kriege, der von denMarggrafen von Meisten Dietzmann und Friedrich mit demgebissenen backen, wider die Kayser Adolphen und Albrech-ten wegen Thüringen gefuhret worden, daß besondere Herrenüber Eilenburg gewesen, welche die stadt und das schloß vonder Cron Böhmen als Reichs - affter - lehn, die Herrschafft abervon den Marggrafen von Meisten zu lehen erkannt haben , wiedenn in den äiplomaübu8 um das jähr i;io. eines Ottonis, deraltere beygenannt; um das jähr i;44. auch eines Ottonis;desgleichen um das jähr i;;i. des Herrn Bothen von Jlen-burg , und um das jähr 1;7°. auch eines Ulrici, Grafen vonJlenburg gedacht wird. Demnach aber solches geschlecht mitOttone, wend beygenannt, um das jähr abgestorben,ist darauf stadt und schloß wieder an Böhmen Heimgefallen, daes denn Komg Wentzel, Andreä von Duba, Herrn von Birck,seinem gewesenen Hof- bedienten, hinwieder zu lehen gereichet-,der auch an. i;48.auf das schloß Eilenburg gekommen , abersolches nicht lange besessen. Denn Bischoss Heinrich von Mer-seburg, den er mit rauben und plündern beleidigte, und an des-sen statt er mochte gedencken Bsschoff zu werden, überfiel ihnin Eilenburg an. i ;86. verbrannte stadt und schloß, und jagteden von Duba hinweg. Der von Duba verkaufte es fvlgendsan. rzyo. oder an. i zy2. an Volckhardten, Herrn vou Colditz,welcher ohnedem schon grosse forderungen darinnen stehen hat-te. Volckhardts söhne, Wentzel , Albrecht, Thiemo undGeorg haben es erstlich an. 1194. wlederkauflich an Wilhelmenund Balthasarn gebruder, Landgrafen in Thüringen , undMarggrafen zu Meisten, auf 8. zahr überlassen; hernach aber

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