Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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ettheilte, ihn aus dem Wege M räumen. Allein dirwußteFerdinandum dergestalt von neuem einzunehmen,erlaubnis bekam, den Großmeister wegen einiger aufgc«vuroetenbeschuldigungen gefangen setzen zulassen. Sie gabdem Alcaide, der ihn verwahrte, heimlichen befehl, ihn zuA welches aber diestr nicht that, sondern vielmehr, da^Erteilt an. i;8;. der König gestorben war, ihn wieder auf!.vdbn fuß stellete. Hierauf gieng der Großmeister gerade in^"Königlichen pallast, und erstach mit seinen eigenen Händenvcn Grafen von Ourem, und zwar fast vor der Königin äugen.AM weil das volck eben so wenig mit ihr selbst, als mit er-ihrem favoriten, zufrieden war, retirirte sich nach Älen,Daselbst ließ der Großmeister, welchen die PortugiesenrA'vrem Gouverneur, und endlich gar zu ihrem Könige mach-tu-,» ihr zu einem gemahl anbieten. Allein sie stellete ihm^,"uehr nach dem leben, und begab sich nach Santaren,sie den beystand des Königs von Castilien, Johannis I.,t^»te, welcher auch, weil er mit obgedachter ihrer einzigen»ocyler, Beatrix, vermählt war, sich gar bald mit einer star-g?" "emee einfand , um seiner gemahlin recht auf die CrvneAAchMl zu behaupten. Sie zerfiel aber in kurtzer zeit mit die-?veem schwieger-sohne, so gar, daß sie dessen Vetter Petrumna Me, ihn hinzurichten, und sie zu heurathen. Da die-^ Konig von Castilien erfahren, schickte er sie nach Tor-- Wie lange sie eigentlich nach diesem gelebt, ist unbe-

.So viel aber wei^ man, daß sie zu Valladolid in demnuestrs 8ennora äe Nerceä begraben worden. SieMem gemahl zwey söhne, welche alsbald wieder gestor.

.

ven , und die oberwehnte Beatrix gebohren- Dieft letzter^warebenso schön als ihre mutter, aber dabey sehr wgenvyMNachdem sie an. 1,90. ihren gemahl, . Aen CMUamichennigIohannemI. verlohren,schlug dabeyzu

unterschiedener Printzen vermahlrmg aus,md pfleg .

lagen, daß ehrlicheweibersich mcht zweymal vecheur wensten. 5°«/«. ep.r äe las Mt r°riu

Lues. ?. 111. c. y. iv. ii. bist- äs blxanna uo.

XVII. c.i6. lib.XVIII. c. 7- Ub.XIX. L- i9-

* Eleonora von Portugall, Kayserin, dle erstgebohrn tm^ter den tdchtern Eduards, Königs m Portugall, und

rä von Araaonien. Sie wurde an. i4zo. vermahlet W? S .ro IV. dem söhn Enete und Zimburgä von Mazov a, so hmr cy^malsKavserworden. AeneasSilvius, welcherunterdemn Ywen Pii II. als Papst bekannt ist, tractirte m dieser che alsderici 8screrarius. Der Papst Nicolaus V. eronte Eleonor ,welche eine mutter Kayser Maximiliani 1 . wm, und zu oieunavrin Oesterreich an. 1467. in dem,;, jähr ihres alters gestorve 7Ihr leichnam wurde m der Abtey der Heü. DreMMgmbeygesetzet und balsamiret, welche Abtey sie bey lebzetten ge>M

* Eleonora von Portugall, Königin in Portugall, die älte-ste töchter Ferdinandi von Portugall, Hertzogs von Vtseo rc.und Beatncis von Portugall, wurde gegen an. 147°-nni^v-hanne ll. Könige in Portugall, vermählet. Zuvor hatte §er-dinandus, auch König in Portugall, ein söhn Pekn, sich Eleo-nvram Tellez, die tochter Martini Alphonsi Teller , und Johan-nis Laurentii ä'Acunha ehewetb , m erner unrechtmäßigen eye

getrauet. Von welcher oben m,t mehrerm gehandelt wor,den. -

"Eleonora, Königin in Sicilien, war eine tochter Ea-roli 1 l. Königs von Neapolis und Snülen , unv Marra v°Ungarn. Sw ist Philippo von Toußl zur ehe versprochen worden, weicht Herr zu Laterza in der provmtz Otranto, undNeavolitanifcher Admiral gewesen. Der Papst Bonssmm

wegen der iugend der Printzeßm. Sw wurde an. rzor. nuFriderico 111?von Aragvnien vermahlet, welcher ^i^den

wvutlle, gebohren den apr. an. i M-D" u sinken von

"07. mit Philippo Wilhelms von Nassau, scklosse Muret,Oranren rc. und starb ohne krnder m demWden ro. jenner an. 1619. und ward zu Valery o Y )Herrn vatter beygesetzet; ihr gemahl starb das rahr zuvor»öl«, den ro. hornung. . ^

"Eleonora st-Roye, Printzeßin von Conde, dw amnetochter und erbm Carvli, Erbherrn von Roucy und inret, und Magdalenä von Mailly, Frauen von Conl,, warogebohren den 25. hornung an. 15,,. und den rr. mn. an. rz zr.nut Ludovico I. von Bourbon, Printzen von Conde, mr.wählet, aus welcher ehe sie verschiedene kinder zeugte. Vwstarb im schloß Conde en Brie den r,. jnlir an. 1564. unvward bey ihren vor-eltern zu Muret in der Picardre beygejetzn.

" Eleonora Magdalena Theresia, Römische Kayserin,Aar eme tochter Pfaltzgraf Philippi Wiihelmi am Rhem,vachmakgen Churfürstens , und Wilhelmina Amaltä, emergebohrnen Landgräfin zu Hessen. Sie war an. rs; gebohren.

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Ihr vatter, der sie sehr liebte, hatte selbst eine einrtchtung ge-macht, wie sie täglich ihre stunden zubringen sollte; und sie be-zeigte gleich in ihrer ersten jugend eine sonderbare Mildthätig-keit und andacht, brachte auch den grösten theil ihrer erstenjähre im kloster zu. Sie hatte auch einmal schon würcklichanstatt gemacht, nebst einer ihrer dienerinnen zu solchem endeden väterlichen Hof zu verlassen; ward aber davon abgehal-ten. Gleichwol blieb sie bey diesem Vorsatz auch nach der zeit,und ließ sich, da verschiedene Printzen um sie warben, ausdrück-lich verlauten, daß, wo man sie vermählen würde, sie beydem altare noch nein sagen würde. Doch endlich, als KayserLeopoldus um sie anhielte, dem sein Leib-Artzt von Becker ver-sicherte, daß er an ihro die gewissesten zeichen der fruchtbarkeitwahrgenommen hätte, entschloß sie sich mit ihm zu verbinden,welches auch an. 1675. geschahe. An. 1681. ward sie zur Kö-nigin in Ungarn, und an. 1690. zur Römischen Kayserin ge-cronet. An. 1705. verlohr sie ihren gemahl, und an. 1711.ihren söhn Iosephum, nach dessen tobe sie die regierung der Oe-sterreichischen erbländer, bis zu Kaysers Caroli ankunft, über-nahm. Sie starb an einem schlag-siuß den 19. jan. an. 1720.Rincks leben Leopoldi.

* Eleonora , Königin von Navarra, war eine tochter Jo-hannts II. Königs von Navarra und Aragonien, welche der-selbe mit seiner gemahlin Blanca, erbin von Navarra, gezeu«get hatte. Sie vermählte sich an. 14,4. mit Gastone IV. Prin-tzen von Bearn und Grafen von Foix, und wurde an. 147».in den wittwen-stand gesetzet, worauf ste ihrem vatter, der an.1479. den 19. jan. starb, in dem Königreich Navarra succe-dirte, und den folgenden 12. sehr. nachdem sie 24. tage Kö-nigin gewesen, zu Tudela mit tobe abgieng.

IM. Zeneal. bist. ste koix, Leam L Xavarrs.

/e/E, bist. gen. tom. I. x. 289.

* Eleonte , eine alte stadt in dem Chersoneso Thraciä. Plu°tarchus thut derselben in dem leben Lysandri Meldung. Ste-phanies ste urkibus sagt, es sey eine stadt im Hellespont ge-wesen , welche auf der Thraeischen käste gelegen, so in denbesagten Hellespont gehet. Sie lag auf der meist - mittägli-chen seile des Chersonesi. sv /,«/>,», rabula xsoZrspk.

< 7 o> ne/L-, OiÄion. OeoZrapkique.

Elephanten - orden, in Dänemarck, ist von dem Kö-nige Canuto VI., als er an. 1190. wider die Heyden zu selbezog, gestiftet, und von Friderico I. oder Christians I. vollendszu stände gebracht worden, als dessen Printz Johannes an.1458. mit des Churfürsten zu Sachsen Ernesti tochter, Christi-na, zu Lunden in Schonen vermählt wurde. Das Halsbanddes ordens bestund vor diesem aus wechsels-weise in einandergeflochtenen elephanten und ancker-förmigen creutzen, an wel-chem das bildnis der Mutter GOttes hieng, die mit sonnen-strahlen gecrönet war, und das JEsus - Kind auf den armenhielt. Heutiges tages tragen diese Ritter an statt des ehema-ligen Marien-bildes bey grossen solennitäten nebst ihrem be-sondern ordens-habit eine güldene kette, daran ein thurm undein elephant wechsels-weise an einander gefügt. Ausser solchensolennitäten tragen sie an einem blauen bände von der linckenachsel gegen die rechte feite einen weißen amulirtm elephanten,so auf einem grünen rasen stehet, auf dem rücken ein silbernthürnlein hat, und mit 5. breiten diamanten, in form einescreutzcs, versetzet ist. Über dieses haben die Ritter einen acht-eckigten silbern stern auf der lincken brüst, in dessen mitteein silbern creutz im rothen selbe zu sehen. Dieser orden pflegtnur Durchläuchtigen Personen gegeben zu werden, und kandenselben heutiges tages niemand erlangen, als der schon ei-ne zeitlana Ritter von Dannebrog gewesen. liistor.

ösnia. Lbron. Oan. Lo«?«««,, clwrozr.

van. , ste orig. Orä. van. tbeatrs

ä'konneur <L äe Lkeval. Ritter-orden. Phi-

losoph. feyrabend, p. 612. Tenzels monatl. unterred. menssXovLinbr. an. 1695. xa§. 90;. legg. breviar.

Lgnestre.

Elephantina, eine grosse insul, welche der Nilus inOber-Egypten macht. Die bäume sind allda stets grün, unddie Weinberge allezeit mit blättern bedeckt. Hier endigen die Egy-ptier ihre schiff-fahrl auf dem Nil, und treiben mit den Äe,thlopern Handlung. Es ist diese insul von einer andern, wel-che Philes genennet wird, unterschieden. , annal.

lib. II. c. 6. lib. V. c. 9. lih. XVII. c. 2l-

in klialeZ. lib. IV. c. 26.

Elephantis , eine Griechische weibs-persott, welche »erstgemacht. Man weiß nicht, zu welcher zeit sie gelebt, sondernnur, daß sie ein getichte, genannt, verfertiget,

worinnen sich eine grosse unkeuschheit blicken läßt, indem sievon allerhand arten des beyschlafs gehandelt. Marttalts er-wehnt desselben. Auch findet man bey dem Plmw von der-selbiqen Nachricht; ingleichen gedencket Suetomus m dem lebendes Tiber« dieser Elephantis bucher. lib. XXVIII. c. 7.

vlt. libsrü c. 4,. , Kclv. e,sntu.

äe koet. VrLcis.

* , also wurden die alten Äthio-

pische völcker genennet , welche mit den elephanten sollen ge-stritten haben, sie hielten sich ferne von den Hylogonen gegen

Westen