Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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unrechtem verstand der Worte 2. Chron. XXl. 12. auf die ge-gerathen, daß Elias einen brief aus dem Himmel anven ^oram geschrieben» und was dergleichen dinge mehr sind.I. ^.XVII. XVIII. XIX. 2. Ke§. I. L II. XI.VIII.

äs civ. Del lib. XX. c. 19.

.. Ellas, Patriarch zu Antiochien, war von Riez aus Proven-^gevurtig. Er folgte den Christen in dem kriege wider dieSaracenen, und war der erste, der um das jähr 1247. unterFranzosen zu dieser würde gelangte. Die zeit, wenn er ge-!,bwen, ist unbekannt. Es war auch noch ein anderer diesesnaymcns Patriarch zu Antiochien, ein Dominicaner-Mönch,VIgenannt Cbristianus. csiron. äs Lnils.

^ 207.

^ Ellas in. mit dem zunahmen Ebn Chadit, kstsr 8sneius,^Kolicu8, Patriarch zu Antiochia, ein Syrer, lebte um dasMr Christi 1180. zu derzeit,-« die Europäischen Christen in-vaiastma krieg führeten. Von demselben finden fich in manu-lchlpt Homilien auf die fest-tage, in Arabischer spräche verfer-Uget: siehe Lstsl. Libliotii. üugä. Lst. imer R8st. fsc. 60IÜ.Der ü^lus davon ist hoch und sehr verblümt nach Orientalischerwohlredenheit eingerichtet, obschon er Golio nicht durchausrem Arabisch zu ftyn beduncket. Die erste Homilien davon,M das fest -er Weyhnacht, hat gemeidter Golius Arabisch undvatelnljch in druck ausgegeben, und der 6rsinmst>LX Lrsb. Lr-k^nan. i6§6.beygefüget. .Zu ende bittet Elias von GOttW ftgen, vermittelst der fürbitte der Heiligen und Märtyrer.«» scheinet diß eben nachfolgender Elias von Maru zu styn, undbade der suckor von Ebed-Iesu seinen titul Mar, welches inMuscher spräche Herrn bedeutet, für den nahmen eines ortstaischhch genommen. Der gelehrte A. äs 1?. Crose hält diesen""lern Eliam für einen Nestvrianer, aus dem fundament, weilrr Christum in obangeführter rede zweymal nennet RlejäomasiLko, welches so viel als , ist der ge-

tttul, mit welchem die Nestvrianer des HErrn Christiulenschilche natur ausdrucken. (Siehe dessen Hiüoire äu Lbrif-tUImIme äs8 Inäe8. *

Elias ^Patriarch von Babylonien, soll an. 1616. einen 87-^Eimzu Amad, einer stadt in Mesopotamien , gehalten ha-Paulo V. dahin geschickte glaubens-be-von allm dabey befindlichen Prälaten angenommenichickten auch die scis ihres 8711061 an den ge-welcher hierauf die von ihnen vorgelegte zweifels-" Antworten suchte. Petrus Strozza hat die Historieva-» Legatwn, nebst einem tractat von dem glauben der Chal-daer, heraus gegeben. an. i6iü. n. 8.

„-Elias I. Patriarch zu Jerusalem, war ein Araber, und suc-i^lc an. 492. dem Salüstio, allein der Kayser Anastasius ver-an. ;i;. und setzte einen andern von seinen anhän-ein. Er begab fich unterdessen in eine wüsten,alle iahr von dem Abt Sabas besuchet wurde. Ei-andern Aebten bey ihm gewesen,uni!^// Patriarch , daß der Kayser Anastasius gestorben sey,iiv ln zehen tagen folgen würde, welches auch an.

Her ^JchklM. Das NsrtzMloUuin üomsrwm gedencket sei-Xz,^ X öen ^4. jul. üb. II. ^ 2. üb.

- c.; 4 . vit. 8 . 8 sbL SMä»ä ä. 5

äss. , ü. L. 492. zr

cc elvZ. cle8 Lvegues.

;iz. ;i8- (fsäsa«, kill. ecsl.

Mas II. Patriarch von Jerusalem, m M E 'wüste viel von den Saracenen erleiden, und schickte einen r^g«

ten mr das andere Nicanische den e enden zustand

seiner Arche vorzustellen, und ihn zu entschuldigen, daß er sichnicht dabey befinden könnte. s«--». sn. 787.

ösizrr und das hohe Lred Salvmoms, aney

Zia°^L M« 7 «s-n»K

Ertz-Bischvff von Svba, schrieb Lnmrlss, vme reven, e ^Grammatic und 4. bücher, welche 6 ec>sions 8 von g ! M ^chen in sich halten; über dieses auch eme grosse anz hsen m Syrischer und Arabischer spräche. Ll-e^-/e/r-,wripr. Lsislck. . ^

Elias Levita, mit dem zunahmen Uchchari odernv 8 , war aus dem bekannten und m Italien berühmten aschlecht der Aschcnazim oder Teutschen, und hieß fern vatter Mvsts Aschenazi. Er war in Italien gebohren, und begab sichbach Padua, hatte aber das Unglück, daß er, da dieser vrt an.

erobert wurde, alle seine güther einbussete. HieraufPeng er nach Rom, und unterrichtete unterschiedene Christen,ta selbst den Cardinal Aegidium Virerbienkem in der Hevral-ichen spräche, verfertigte auch zugleich unterschiedene schritten,die er seinen zuhvrern erklärte. Doch, als an. i c r7-,dic rrngs>siawme auch diesen ort betraf, kam er um all das temige / daßrr nicht einmal ein kleid übrig behielt. Er wendete sich ,c»tvwieder nach Venedig, woselbst er mit Verfertigung unterschiede-st schuften fortfuhr, bis er an. i< " '

Histsr. Lesere«» Theil»

l;4«. nach Teutschland be«

ruffen wurde, da er fich.zu Jsny bey Paulo Fagio, der fich sei-ner unterrichtung und hulffe, in anrichtung einer Hebräischenbuchdruckerey, bediente, eine Zeitlang aufhielte. Weil er aberdaselbst die kalte luft nicht vertragen konnte, kehrte er wiedernach Venedig, woselbst er an. 1542. starb, da er schon über 8->.jähr alt war. Einige geben vor, er habe fich zu der Christlichenreltgion bekehret, allein ohne gründ. Doch ist gewiß, daß ervon seinen glaubens-aenossen sehr verfolget wurde, weil er dieChristen in der Hebräischen spräche informirte, und also mit ih-nen grosse bekanntschafft hatte. Unter seinen schriften, die sehrästimiret werden, find sonderlich bekannt: 8cko!a in 6r»m-m-ML-rrn Xabbi Rolls Ximcbi; 8epker Uabbsobur, ÜbereleÄus s. .suvenis; darinnen eine vollkommene Grammatikenthalten; Recurgkamsn, oder üexicon Lbaläsiomn, Isr-gumlLUm, Islmuilicum >L Xabbinicum; RsIIorsd Usmmsll.loretli, traclicio Iraäitionl8 , darinnen er V 0 N der Rssora UNdandern crilischen dingen, die bey dem Hebräischen tept vor-kommen , handelt; 8exber 1l8bi oder über 1be8bitis, undandere. , bibüotb. üabbi. msgn. tom. I. p. izc-

legg. bibl. ü-tbb. Kma«, bist. eritlgu. äu V. T.

x. 177. it. ;;9.

Elias Mizrachi, Elias Orienmüs, ein Rabbi, war an.1490. OireÄor der schule zu Constantinopel, und wird noch heutzu tage von den Jüden wegen seiner gelehrsamkeit gerühmt.Man hat von ihm kiruleb Ll klrulek XsLIri »I ÜLttorL, odereinen Lommentsrlum über des Rabbi Salomo Jarchi Lom-meMÄrillm, den er über die f. bücher Mofis verfertiget; fernerReleckst Hsmmilpsr, oder eine rechen-kunst, davon Schre-ckenfusius einen auszug ans licht gestellet; Relecsier 6iisms-tri-r» oder die feld-meß-kunst; 2ura IlLLrsx , von der figur dererde, so gedachter Schreckenfusms mit seiner Lateinischen Über-setzung, und Sebastiani Münstern anmerckungen, an. l?46. zuBasel heraus gehen lassen. K. c?a«L, in Lsmack llavick.Larca/sr««,, bibl. Ksbb. p. 178. Isg.

Elias, genannt cle Barjols, ein Poet in dem XII. Ileculo,war ein Edelmann, gebürtig von Barjols in Provence. Erschrieb ein getichte von dem kriege der Grafen Naymundi Be-ringen II. und III. mit Stephans von Baux und seinen kindern,verfertigte auch zum lob der Garcene, einer tochter WilhelmiVI., Grafen von Forcalquier, welche Reinerus ClaustrahPrintzvon Marseille, heurathete, viele kleine schriften. äss

kose. krovenc.

Mas, genannt von Coxkda, weil er von einem nahe beyFürnes in Flandern gelegenen flecken dieses nahmens gebürtigwar. Er wurde Abt des Eistercienser-ordens zu Dunes, undüberredete den Kayser Henricum VI., den König Richardum I.von Engelland, welchen Leopoldus, Hertzog von Oesterreich, ge-fangen genommen, wieder auf freyen fuß zu stellen; welchesauch an. 1194. geschahe. Man hat von ihm r. homilien , dieer auf den General-Capituln seines ordens gehalten, welche Ca-rolus äs Visch an. 1649. Heraus gegeben. Er starb den 16. aug.an. 120z. eloA. ListerLisns. bibl. Liüere.

Orrll. bibl. Lelg.

* Elias (XetenIlL, ein Metropolit in Creta, war um dasjähr 78.7. mit auf dem andern 8711060 zu Nicäa, und schrieb äsRoribus Ltknicorum Lxpoütioiiem Lpikolre 6regor. XnriLH-xeni sä LIeclcmimn; desgleichen 8cboIis in Orarioneb eju8ä.welche Jac. Billius auf Latein übersetzt, und zu Paris an.i?8;.heraus gegeben, woselbst sie auch an. 1609. wieder aufgelegtworden. Ein schönes mit gemählden geziertes manuscript desGriechischen texts, welcher niemal heraus gegeben worden, be-findet sich in deni öffentlichen dücher-vorrath der Universität zuBasel. Er schrieb ferner üechonls sä Oionvlü RonsLki inter-rogses, welche Griechisch und Latein, in ^urs OiLeco Komsnoheraus gegeben sind. c?ave, bitt. lice.

Eliasib, Hoherpriester der Jüden, zu den Zeiten Nehemiä,R R. ;;29. L. L. 4;;. OIvmp. ÜXXXl. 2. Ll. L. 299. welchervon dem König Artaxerxe ConZimsno erlaubnis erhielt, die Mau-ren zu Jerusalem wieder aufbauen zu helffen. Der Hoheprie-ster bauete nebst seinen brüdern, den Priestern, das fchaas-thor.

III. 1.

Elichius 8s6ixu8, ein Capuciner Mönch, führte von sei-ner geburts-stadt 1s Bassee, welche in Flandern an den grentzenvon Artvls liegt, den zunahmen, und gab an. 16)7. eine 8mn-msm TbeologikL Rorsli8, nach Ordnung des alphabets, her-aus, unter dem titul: klores cotius HieolosiX viscc. MIN 8s-crsmeiitsl. Nim RorsÜ8.

Elichius, (Ludovicus Philippus) war von Marpurgi hiel-te eine drsputation äe Rs§,s viLboücs» und wollte noch eingrosser werck von dieser Materie drucken lassen. Allein, weil vielungereimtes zeug darinnen war, kam die Academie darhmter,stellte Inquisition wider ihn an, und muste er mit einem eyd ange-loben, daß er diese liederliche üuäis aufgeben wolle. Dem ohn,geachtet ließ er sein buch unter dem titul: äs vLmonmnsZis,äs OiLmonis Ossureis ^ I.smisruin snergis, zu FranckfUrt an»1607. drucken, und zog darinnen aufTob. Tandlerum, krofsk-lorein RsäisinX in Wittenberg, der äs IsiLino L InLsntstionsdisputiret hatte, und in der vorrede auf die Universität Marpurgtapfer los. Als man ihn deshalben zur rede setzen wollte, bekann-te er sich zur Catholischen reltgion. An. 1609. hat er Innocsn-tium slVL äs Mleri» lib. HI. zu Franckfutt drucken lassen.

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