elL
Sonst war ^ anfangs bey den Höfen beliebt, welches aber zu^ Wöchentlichen leben anlas gab. Er begab sich endlichCistercienser-orden, und starb an. 122z. Sein leben hatJohannes ä'Aßigni in Französischer spräche beschrieben k. II.5 komm. illullr. äs Litesux. /si/e/, msmoir. äs öesnv-lisLeLov. in Ipec. bist. Os l^r/c/', bibl. Lillerc.ckron. suxxl. üb. XII. N-n/exr bibl. , äs
^ H- L- 54- 6s1I. tom. IV. *
Elimclech, von Bethlehem-Juda, war ein ehemann derund des Malon und Chiljon, mit welchen er inA°^and der Moabiter kam, und dastlbst blieb, auch allda starb.
.Eliot, (Thomas) soll aus Suffolk gebürtig seyn. Zu Ox-m öuls L. VirZinis, hat er mit Th. Moro in vertraulicherMnndschafft gelebet, und sich in allerhand lluäüs, sonderlichver Griechischen spräche, wohl grübet, zu dem ende er auch infremde gereiset. Henrico VIII. war er hernach so ange-Mn, daß er ihn zum Ritter gemacht, und verschiedene Ge-tanbtschafften anvertrauet, als , an Carolum V., zu eben derAr, da sei« fteund Morus enthauptet worden, u. a. m. WieDlH immer in lluäüs litsrsrum, ohngeachlet feiner andern ge-schafften, delectirt, zeigen seine schriften, als da sind: Lsllruni^Mtatis öngl.; Libliotkecs, leu Oieiionsrium, welches her«von Th. Cooper mit einem mercklichen zufatz vermehretworden; vefens konsr. ölnlierum ön§l. klares äspientiT, Lc.«even etlichen Übersetzungen in das Englische, als: Lhprisni äswvrrslitate ; kiel ölirsnä. steguls: Vitse Lkrill.; starb im mertznn. 1546. und liegt bey Cambridge begraben. L»La/^<, V
it. killor. ÄNtig. Oxon. *
Elipandus, Ertz-Bischoff von Toledo, war ein sonderba-freund des Felicis, Bischoffs zu Urgel, mit dem er einerleyweynung hegte, daß nemlich Christus nach der menschlichen na-lnr nnrkilius vei katris oäoxtivus könnte genennet werden,wel-jhf weynnng von den Alten so angesehen wurde, daß sie demMhuni des Nestorii sehr nahe käme. Es werden zwar dem>sllpando und Felici noch andere irrthümmer beygemessen;"och dieses war ausser zweifel der vornehmste punct, worüberj^Meklagt und verdammt wurden. Den ansang darzu mach-en , des Königs von Gallicien Silonis Wittwe, die in
^ llem klofter in Spanien lebte. Denn da Elipandus, wie man>Wlcbt, selbige auch auf diese meynung bringen wollte, wi-^sttzte sie sich nicht allein, sondern that es auch dem BischoffZc" Ostna Aethcrio, und einem gewissen Priester, nahmensMtus, kund. Diese nun bemüheten sich, Elipandum vontzAww irrthum zu befreyen, und da selbiger seine meynung..^yeidigte, schrieben sie 2. bücher wider ihn, die noch heutiges»ges m dem archiv der kirchen zu Toledo sollen gefunden wer-a,is ^a "u" nichts destoweniger sie beyderseits ihre meynungauszubreiten suchten, wurde selbige in unterschiedenen Lynoäistz, v"wmt: als erstlich auf dem 8zmc>äo zu Friaul an. 791.,den, 0" k>er Patriarche von Aauileja hielte; ferner an. 79». aufI bi ^lioäo zu Regenspurg, worauf auch der Papst Habrianusmeynung verdammte. Hiernächst wurde sie auf demler k .0 iu Franckfurt, welchen Carolus öl. an. 794. versamm-u. hmte, verdammt; welchem der Römische ^noäus, unterein., und endlich derL^noäus zu Aachen, an. 799. folg-Ia.,2 Carolus öl. selbst widerlegte diese meynung in einer weit-tz "Wen epistel, die er an die Bifchöffe in Spanien schrieb. /o.
, 11h. I. »äverllis Llsnäiuin Tsurinenlem.Sn -,0 Ouroli öl. sä an. 79;. La^a»rr„, aä
(ol- L 7yi. Lc. Oe in ölsr. llissan. ö/aea/« J/s-
cnii ^ eccl. X. 1. llec. VIII. c. 2. srt. z. Osz/c/'s«,, inbt. gst Loncil. krsncok. Lc.
rj«Elis, eine landschafft in Pcloponneso, welche heutiges tagsrnm. vori Belvedere in Morea ausmachet, grentzet gegennai-k, "" Messenien, gegen morgen an Arcadien, gegen witter-st, Ichaja, und gegen abend an das meer. Die flüsse, soj-kn Wasserten, waren Alpheus, Selleis und Penneus, welcheinss Carbon, Gerons und Langon heissen. Die Haupt-stadt bar-en war Elis, oder das heutige Belvedere.hvjss"!Z' ein Prophet, war ein söhn Saphan, von Abel Me-ein?« ^?er Prophet Elias traf ihn bey dem pflüge an, und warfg„ A^"tel auf ihn, nachdem ihm GOtt befohlen hatte, ihnNacv^^att zu salben. Er folgte Eliä eiferig nach, undge,,^m dreser L. öl. ^87. ö. 0. 897. lebendig in den HimmelNak^s^" wurde, hinterließ er ihm feinen geist zwiefältig. Ern mantel, welcher Eliä entfallen war, und schlug da-^ ^n Zordan, daß sich das wasser zu beyden feiten theilte,am er nach Jericho, allda ihn die bürger baten, an
Hilden Jordan, daß sich das wasser zu beyden feiten theilte,sta,. M kam er nach Jericho, allda ihn die burger baten, anaus, » dosen gutes wasser zu verschaffen, worinnen er ihnenteiL, ?"Hdem sie ihm vorhero eine neue schale mit saltz ge-hatten, willfahrte. Von dar machte er sich nach Bethel,
^ kleine knaben aus dieser stadt wegen seines kah'da verlachten, fluchte er ihnen im nahmen des HErrn,ierriss.« ^ey baren aus dem walde kamen, und ihrer 42.flie»a degab er sich zwar auf den berg Carmel,
da doch wieder nach Samaria zurück, und weil alt-derKoiugvon Israel, und Josaphat, der Kö-"ig, p^"da, xr,eg ^wer Mesa, der Moabiter Kö-stn 2 stae! nach dem tobe Ahas abgefallen, beschlos->»! anr»^"ch wurckllch wider ihn durch die wüsten EdomU ^aren , hatte" sie daselbst nach sieben tagen gros-vmvr. /!/. Theil»
r l i 257
sm Mangel an wasser, welchem aber der Prophet nicht alleinabhalf, sondern auch dabey einen herrlichen sieg wider dieMoabiter versprach. - Nach dieser zeit schrie ihn eine armeWittwe um hülste an, weil der schuld - Herr ihre kinder zuknechten machen wollte, da er ihr dann st, gleich befahl, so vielgefasst , als nur zu bekommen waren, von ihren Nachbarn zuborgen, und das öl, welches sie noch übrig hatte, in solchezu giessen, davon sie dann nicht allein ihre schulden bezah--len, sondern sich auch ernähren konnte. Hierauf erweckte ereiner reichen frau zu Summ ihren söhn, welchen er ihr vor-her^ von dem HErrn erbäten hatte. Zu Gilgal machte er ei-ne todtliche speise mit wenig mehl wiederum gesund , ver-mehrte auch wenig gersten-brodt, daß sich das volck nicht al-,lein davon sättigte, sondern auch noch übrig liesse. Inzwi-schen begab sichs, daß Naeman, des Königs in Syrien Feld-Hauptmann, mit aussah geplaget ward. Weil nun durch ei-ne gefangene sclavin dessen frau von den wunderwercken deSElisä berichtet wurde, reisete Naeman zu demselben, und wur-de , nachdem er sich auf dessen befehl im Jordan siebenmalgewaschen hatte, von seinem aussah curirt, welchen aber nach-gehends des Propheten diener Gehasi, zu bestrafung seines gei-.tzes, an sich haben musst. Hierauf musst nach seinem befehldas eisen schwimmen, welches die Propheten - kinder entleh-net , und ins wasser hatten fallen lassen. Weil er der Syreranschlüge wider den König Israel entdecket, verfolgten sieihn, und belagerten ihn zu Dothan, er schlug sie aber mitblindheit, und führte sie mitten in Samariam, ließ ihnendoch rein leid widerfahren, sondern vielmehr eine Mahlzeit zu-richten. In folgender zeit wurde Samaria von Benhadad,dem König in Syrien, durch hungers-noth sehr geängstiget,so, daß die mutier ihre kinder zu essen anfiengen. Doch ver-hieß ihnen der Prophet, daß es in knrtzer zeit sehr wolfeil wer-den wurde, welches auch erfolgte, nachdem die Syrer,durch einen schrecken von dem HErrn, die belagerung aufhü-ben und entflohen. Zu gleicher zeit wurde ein Ritter, welcherdes Propheten Worten nicht hatte glauben wollen, unter demthore zertreten. Die Snnamitin vermahnte er, wegen derfolgenden theurung, sich in der Philister land zu begeben, undzu Damaste kündigte er dem Hasael schon vorhero an, mitwas vor grausamkeit er wider die kinder Israel künftig ver-fahren würde. Endlich starb er L.N. ;i?4- ö. 0.8;°. imio. jähre der reqierung des Königs Joas, nachdem er vorhe-ro gedachtem König, gegen morgen zu Wessen, und miteinem vfeil die erde zu schlagen, befohlen hatte. Indemdieses aber so viele glückliche schlachten wider die Syrer be-deuten sollte, so vielmals der Konig aufdie erde schlagen wür-de , wurde der Prophet nicht wenig entrüstet, da es Joas nurdreymal that. Gleichwie er aber in seinem leben, also verrich-tete er nach seinem tobe wunderwercke, indem ein todter leich-nam, der in sein grab gemorsten wurde, wieder lebendig ward.i./stF. XIX. r.K^.II. IV. V. VI. VII. XIII. Lc-c/e/^LXkVIII./s/ex/', antigu. lib. VIII. <st IX. <Lc.
Elisabeth, oder Eliseba, Aarons des Hohenpriestersweid, eine tochter Aminadad, und Nahassons schwester. Siegebahr ihm Nadab, Abihu, Eleasar und Jthamar. VI.2;. ö. öl. 2545.
Elisabeth, die frau Zacharia, und Mutter Johannis desTäufers, war aus dem geschiechte Aarons. Ob sie gleich langezeit unfruchtbar gewesen, so geschahe es doch, daß, als Zacha-rias nach gewohnheit des Priesterthums in dem tempel des am-tes pflegte, ihm der Engel des HErrn erschien, der ihm sagte,daß sein gebät erhört sey, und sein weil» Elisabeth ihm einensöhn gebühren würde, den er Johannes heissen sollte. Von wel-cher zeit an Zacharias stumm wurde, bis Johannes gebohrenwar. Und als Elisabeth schwanger ward im sechsten monden,kam die jungfrau Maria, ihre baase, zu ihr, und besuchte sie, dabey der Elisabeth das kind vor freuden im leibe hüpfte. I.
Tkor-rrellru, ö. N. 40)7. 405!.
St. Elisabeth, Landgräfin in Thüringen, eine tochter An-dreä II. Königs von Ungarn, und der Gertrudis, einer tochterBartholdi, Hertzogs von Meranien, Jstrien und Voigtland,wurde an. 1207. gebohren, und an. 1221. an Ludovicum,Landgrafen von Thüringen, vermählt. Sie ertrug nach dessentode die schmähungen ihrer anverwandten mit grosser gedult,nahm den orden St. Francisti an, und starb den 19. nov. an.n;!. Gregorius IX. hat sie an. 1255. den 27. may canonisi-ret, und da man das jähr darauf den i. may ihre reliquientransferirte, sollen sich über 200000. Personen und darunter auchder Kayser Fridericus II. dabey befunden haben. JohannesMvntanus und Theodoricus von Thüringen haben ihr lebenbeschrieben, davon das letztere am besten und weitlauftigsten.Das erstere hat Canisius heraus gegeben wm. V. smigusrumieäil'onuM, und Surius aä äism ly. nov.
St. Elisabeth, von Portugal!, eine tochter Pettsi III. Königs von Aragonien, wurde an. 1281. an Dwnysmm,Komg vonPortugall, vermählet, mit welchem sie Alphonsum IV. zeugte.Nach dem tode ihres gemahls, begab sie sich m den Francistarner-orden, ließ das kloster zu Coimbra bauen, und starb zu Estre-mos den 4. jul. an. izzs. im 65. mhre ihres alters. UrbanusVIII. hat sie an. 1525. den 2;. may canomsiret. c?a»5s in ihremleben. in vita klilimethse. x» , in vits kli-
s»bstk«. Lrovinr,Inaoutin. LLionii.Win.XIV. sä sn. !;;6.
Ar St. Eli-