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04. in des Pfaltzqrafen dienste» erschlagen worden. Vonnnk ^ " >vor Melchior Chur-Trierischer Rath, Marschalllln^^^ster in Franckreich, der an. isiz. unverheurathet ge-und Caspar florirte als Chur-Mayntzischer Rath, Vitz-Hof-Richter und Groß-Hofmeister, von dessen söhnen-^hann Heinrich, der sich zuerst Edler Herr zu Eltz ge-' und Chur-Mayntzischer Oberst-Lieutenant, Rath undA^u^nnn zu Steinheim gewesen, seinen äst beschlossen. ;.)^oAunis, der an. 1486. zu Aachen zum Ritter geschlagend-sss n. Von seinen söhnen war George des Teutschen or-Ober-Marschall in Preussen , Comtur zu Mayntz undEMourtur im Elsaß; Jacob, Dom-Dechant zu Mayntz;
. über und Friedrich sind besonders zu mercken. Jenerem vatter Johann Reichards , Chur-Trierischen Rathsrin ^^eschalls, dessen nachkommen mit seinem enckel Lotha-"^odo abgegangen; Jacobi Ertz-Bischoffs und Churfür-^ )u Mayntz; und Georgens, Amtmanns zu Münster Mein-' der folgende söhne hinterlassen, 1.) Antonium, Edlenst/« ^ ^ Eitz, Erb-Marschalln des Ertz-Stifts Trier, Ober-A Könige in Spanien und Franckreich, Chur-TrierischenDvt-Marschall, und Chur-Cölnischen Rath und Feld-Marschall,m,'einen stamm mit einem söhne, Johanne Jacobo, Erb-2 ^schalln und Erb-Truchses des Ertz-Stifts Trier, fortgesetzet.v'„>Mannem, des Teutschen ordens Comtur zu Trier undden Komtur der Balley Thüringen und z.l Johann Richar-Nlk ^ vatter worden Johann Antons , Edlen Herrn zuW' Ehur-Trierischen Erb-Marschalls und Obristen, welcherIn^ 5 "bern söhnen, Johann Jacoben, Kayserlichen Oberst-Atzcht,neister und Chur-Trierischen Rath, gezeuget, der Carln, Edlen Herrn zu Eltz, hinterlassen, welcher noch amda^,' ^ Chur-Mayntzischer Cammer-Herr floriret hat. Vorge-jch, ^I"edrich, ein druder Johannis, dessen nachkommengeschrieben worden, wurde ein groß-vatter a) Johann Wolf-Amtmanns zu Kayserslautern, von dessen söhnen ist Jo-ss.'^bcrhard Chur-Pfältzischer und Chur-Mayntzischer gehei-Ober-Amtmann Und Land-Richter im Eichsfeldechan,^' Johann Ulrich hat Adolph Friedrichen, Dom-De-Wvrms, und Philipp Moritzen gezeuget, welcherund als Fürstlicher Wormsischer Rath, Marschall
ler ^^"i'cher Statthalter gelebet: und Philipp Sanson, Ed,dess^Aä" Eitz, ward ein vatter i.) Johann Adolphs, vonscb?« 'Anen Friedrich Adam die charge eines Chur-Mayntzi-Dragoner-Oberstens erhalten; Carl Philipp aber nochChur-Mayntzischer geheimer Rath, und Hof-scyIfHkästdent gelebet: 2.) Friedrich Casimirs Fürstl. Braun-wg^'.V'lchen geheimen und Cammer-Raths, Ober-Verg-Haupt-Grud-, bem Hartze, und Land-Drostens des Fürstenthums, der an. 1632. verstorben, 2. söhne hinterlassend:fchni'U.Adam, Dom-Herrn zu Magdeburg, Chur-Braun-Men geheimen und geheimen Kriegs-Rath; und Jö-rnen n^'^oph auf Walbeck , Chur-Braunschweigischen gehet-^gatwns-Rath; und b) Johann Friedrichs, der an.gem,ä»>Nassauischer Amtmann verstorben, und ein vatterdem Friedrichs, Dom-Dechanten zu Trier, der
Mai,Ü^'bchte die bestätigung des alten tituls der Edlen Herrenbald ak"J und Johann Philipps, dessen nachkommenschafft^stvgegangen.
seii Ztt,!,."^ ssut dem weissen löwen psiantzte obgedachter mas-^urt, von dessen nachkommen war Wilhelm an.^'Trierischer Land-Hofmeister, und an. 170;. warendrjch A.'Alhelm Dom-Dechant zu Trier, Frantz und Frie-Abein aber Dom-Herren daselbst. Humbr. von dem"lern. Adel. not. kroo. Imx.
feste dieses ansehnliche geschlecht ist an. 17;;. an demGraten a ^>1 dem Kayser Carolo VI. in des H. Röm. ReichsCitz ,Iand erhoben worden. Johann Jacob, Freyherr vonuar an. i6;6. gebohren, und hinterließ 4. söhne: i.)und an ^ Carolum, welcher an. 166;. den 26. oct. gebohren,ket den y. jun. zum Churfürsten von Mayntz erweh-
^aven. 2.) Carl Anton Erharden, von dem hernach,rium an Heinrichen, Dom-Herrn zu Trier, und ViLä-rche,, ^ , der an. 1678. gebohren. 4.) Philipp Adol-
Baü/n ... Teutschen ordens Ritter und Commenkhur in derJetzt-a-^Lodlentz, welcher an. iSZi. auf die weit gekommen,bon^ik Carl Anton Erhard, desH. Röm. Reichs GrafKaystritch-!. den 2;. mertzgebohren, waran. 1717.
Noth "V-Mayntzischer und Chur-Trierischer geheimer
bebst umei-U.'-M^. H^ena Catharina, Freyin von Wambold,Huqo2V°n töchtern, folgende söhne gezeuget:Und Trier ^i-NJstum Carolum, Dom-Herrn zu MayntzUein^a,„k,.^ ^?ach Statlhalter im Eichsfeld. 2.) Johan-
Üt an ""v >eyur-L.rleri,chen Cammer-Herrn. L>er ersteder dritt-^' aau ^9> uov. der andere an. 170;. den i. apr. und^ a». 170-. den 27. jun. gebohren worden. L»
Eltze, ehedessen stuliLa genannt, ein stecken in Mieder-bey dem zusammen-fluß der Leyne in dem Btßthnm
Hildesh>da"-
CarW' rwlschen der stadt dieses nahmens und Hammeln;
die Sachsen überwunden, hielte er sich mÄMOY. /t/. Thell.
diesem ort auf, und stiftete daselbst ein Vißthum, welches nachder Hand zu Hildesheim geschlagen worden.
Ntzheimer, (Adam ) einer der berühmtesten mahler vonFranckfurt. Er ward an. 1544. an das licht dieser weit ge-bohren, und legte seine lehr-jahr bey Philipp Uffendach hin, be-gäbe sich darauf nach Rom, allwo er sich in der kunst vollkom-men gemacht, als die er sonderlich in kleinen bildern und land-schafften , auch in Verfertigung einiger nachtstücken blicken lies-se. Sein bestes stück soll gewesen seyn, die abbildung derVergnügung. Er war so tiefsinnig und von so starcker einbil-dungs-krafft, daß er dasjenige, was er angesehen und betrachtethat, hernach zu Hause gantz natürlich abzeichnen und abmahlenkonnte; weil er aber ohngeachtet der schönen anzahl seinerkinder auf der sparsamkeit allzu wenig gehalten, gerieth erin einen ziemlichen schulden-last , und endlich in den leydigenschuld-thurn, welches ihm so bitter vorkam, daß er sich da-durch eine schwermüthige kranckheit, und allzufrühzeitigen todzugezogen hat. Gandrarrs Academ. ?. II. Ilb. III. p. 294.
Elvck oder Elba, lat. Ilva, oder Ltlislia, ist eine aufdemTvscanischen meer, der vestung Piombino fast gegen über, lie-gende , und ungefehr 4. Teutsche meilen von dem vesten landeentfernteinsul, deren länge 4. bis 5. die breite aber nirgendsviel über eine einzige Teutsche meile auskragen wird. Sie hatziemlich viel vorgebürge, von welchen das eine il Lapo äsllacslamick, oder das unglücks-vorgedürge, genennet wird. Dasvornehmste, so diese insul hervor bringt, ist eisen, welches mandaselbst in grosser menge ausgeübt. Man sagt, daß man eskeineswegs allda schmeltzen könne, sondern allemal zu solchemende anderswohin bringen müsse. Auch wird vorgegeben, daßder abgang des ausgegrabenen eisens alle zwanzig iahr durchneuen zuwachs in der erde ersetzt werde. Ehemals hat dieseinsul dem geschlecht der Apianer gehört, von welchem sie decKayser Carolus V. zum theil aufdie Medicaische familie trans-feriret. Cosinus I. cle Medicis, erster Groß-Hertzog von Flo-rentz, hat an der nord-westlichen küste eine feine stadt aufge-bauet , die er Cosmvpoli genennet, und zu dem see-Lvmmerciosonderlich geschickt zu machen gesucht; unter andern hat er ei-nen pallast daselbst aufführen lassen, auch den Hauptsitz desvon ihm gestifteten Ritter-ordens St. Stephani dahin verlegt.Der Hafen bey Cosmvpoli heißt Porto Ferraio, lat. korws ksr-rarms. Nicht weit davon, an der nord-ostlichen küste, liegt dieder Cron Spanien gehörige stattliche vestung Portvlongone,wovon ein eigner artickul zu sehen ist. Die Fürsten von Pivm-bino besitzen einen ziemlichen theil dieser insul als ein Spani-sches lehn.
Elvas, EIvn, lat. Nelva«, auf Castilianisch Velves, einestadt in der provintz Alentejo in Portugaü, nebst einem vestenschlösse und einem Bißthum, so unter das Ertz-Bißthum vonEvora gehöret. Sie ist veste, liegt auf einem Hügel, aus wel-chem unten der fluß Cajola kommt, und ist nicht weit von Ba,dajotz entfernet. Die Mohren fortificirten sie, und bauetendarinnen eine schöne moschee, woraus hernach die jetzige Dom-kirche gemacht worden. An. 1659. und 1711. belagerten siedie Spanier vergeblich. Kill. LIv.
Elvtr , der 27. Calife oder lucLsllor des Mahomets, warein söhn des Pisasiri, welcher verletzte Calife von Svrien odervon Babylon gewesen. Er flöhe in Egypten, und wurde da-selbst für einen Hohenpriester angenommen; ja , die Egyptierzogen alle ihre macht zusammen, und waren willens, den regie-renden Fürsten vom throne herab zu stürtzen, als welchen siefür einen unrechtmäßigen besitzet desselbigen hielten, diesen stürmnun von sich abzuwenden, so ließ derselbige dem Elvir anbieten,daß er ihn in allen religions-sachen für daS Oberhaupt erkennen,und von seinen Händen den sehe! und die stiefel, als zeichen derobersten gewalt in weltlichen dingen , empfangen wollte. Nach.dem nun also diese vorschlüge angenommen worden, blieb El-vir der oberste Calife in Egypten. äe Akrica.
Eivire, lat. Llibsris und Hüben«, war vor zeiten eine be-rühmte stadt in Spanien, ist aber nunmehr nichts mehr alsein stein-hauffen in dem Königreiche Granada. Der Bischöffli-che sitz ist von dar nach Granada versetzet worden, welche stadtaus derselben ruin entstanden. So ist auch noch vor des Cv-priani zeiten ein Lonciüum allhier gehalten worden. Ackan'E,siilkor. eie
in üex. Zeogrspb. geogr. ecclell
* Dul, das ist, Heui-Mund, Winsel-Mund, ist der näh-me des sechsten monats bey den Hebräern, so sich mit unsermaugstmonat, theils auch mit unserm herdstmonat vergleichet,an welchem Nehemias die stadt-manren zu Jerusalem vollen-dete. Die Juden richteten in diesem monat eine öffentlicheschrift auf, von der Maccabäer gutthaten, und Simonisdes Hohenpriesters bestätigung. VI. i-
XIV. 27.
^ , oder LTII8MI, ein altes Aquitanisches
volck, so sich in viele Cantonen austheilte: die Vasater wohntengegen norden, die ünscii und XitiobnAss gegen morgen, die Be-nearnier gegen mittag, und die D-mi, Isrbeüu Lc. gegen abend.Elnsa wär die hanpk-stadt dieser aller,und lhr land begreiffet nunden grösten theil des heutigen sogenannten^ eigentlichen Gasco-nien, und den westlichen theil der Grafschafft Armagnac. ^
Z - Elvo-