Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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tirmlrch -en »St, Ely, und wird in des Königs büchern auf2i;4. Pfund geschähet. Die zehenden der Clerisey belauffen sich«Us ;84. Pfund. Ely liegt 56. meilen von Londen.

, äs rsp. Lnglor. p. 46.

Ely, Bißthum. Wie von ansang die Abtey in der infulEly sey gestiftet, und von König Henricv I. in einen Bischoffs-ptz verwandelt worden , findet sich wm. I. Nonatt. LnZlic.^ugäLl. Der erste von Bangor hieher versetzte Bischofs wariioy. Herväus, gestorben an. n;i. solgeten Nigellus,Godfried Nidel, William Longchamp rc. und von Königs Hen-tl« VIII. zelten bis jetzt folgende:

An. 2525. Nicolas West, 8. 1 . ?.

An. 15,4. Thomas Goodrich, 8. 1. k.

An. 1554. Thomas Thirlby, Bischoff zu Norwich: ward. vom Parlement entsetzt, und starb an. 2570.

An. 1559. Richard Cox, 8. 1 . k. starb an. 258,. woraufdieses Bißthum 18. jähr vacirte. Hernach folgteAn. 1599. Martin Heton, 8. 1 . k.

An. 1609. Lancejot Andrews, Bischofs zu Chichester, wardan. 1618. nach Winchester versetzt.

An. 1618. Nicolas Felton, Bischofs zu Bristol.

An. 1628. John Buckcridge, Bischofs von Rochester.

An. i6z i. Francis White, Bischofs von Norwich.

An. iü;8. Mathew Wren, Bischoff von Norwich.

An. 1667. Bemamin Lancy, Bischoffzu Lincoln.

An. 1674. Peter Gunning, Bischoff von Chichester, starbden 6. jul. an. 1684. seines alters 71- jähr.

An. 1684. Francis Turker, Bischoff von Rochester, wardan. 1690. weil er nicht schwören wollte, entsetzt.An. 1691. Simon Patrick, Bischoff zu Chichester, starb^ den ;i. may an. 2707.

An. 1707. John Moore, Bischoffzu Norwich, starb den22. jul. an. 1714.

An. 1714. William Fleetwood, Bischoff von St. Asaph,starb an. 172z.

An. 172;. Thomas Green, 8. T. ?. starb im apr. an. 1729.

/ircr-a. 6oä"wr«.

A a»«ok«r.

Elzivirs, ist der zunähme gewisser buchdrucker in Holland,Mche durch die vielen bücher, die sie gedruckt Haben, sonder-«H aber wegen der annehmlichkeit des druckes, sauberkeit desPapiers, nnd Aeiß der correction sich einen grossen nahmen er-morden. Der letzte unter ihnen war Daniel Elzivir, welcherau. 1680. zu Amsterdam starb. imroä. Lä rein lit. *

g * Emalchuel, ein Arabischer Printz. Nachdem der KönigAlexander Bales gestorben, so nahm er sich der auferziehungoes,ungen Printzen Antiochi an, welcher der Erb-Printz ge-meftn, und da Demetrius blicaror von den Parthern gefan-gn genommen worden, übergab er denselben dem Tryphon.!-XI. ,9.

.. Emanuel I. Comnenus, Johannis Comneni, des Constan,«nopolimnischen Kaysers söhn, wurde vor seinem ältesten bru-Ao ^saac an. 214;. auf den Kayserlichen thron erhoben, weilM» diesen wegen seines grausamen gemüths für untüchtigMu erkannte. Er vermählte sich mit Irene, einer schwesterWtrudis, so des Teutschen Kaysers Conradi gemahlin war.ds-b Kayser Conradus, um ihn von der nachbarschafft^ ungläubigen zu befreyen, nebst Ludovico dem jünger«,^oulge in Franckreich, einen zug in die Morgenländische ge-that, suchte Emanuel alle mitte! hervor, diese seine bey-inn. '/Eunde zu ruiniren, wie er denn das mehl, womit er dief. Wen versähe, mit kalck und gyps vermischte, und sie durch1a Wegweiser an. 1147. in die Hände der Türcken lieferte,baß kaum der zehende theil davon kam, welchen er nochbiß alles bey ihrer zurückkunft hinterlistiger weise aufpas-laö - ^ Rogerius, König in Sicilien, hatte an dieser treu-a, 'Feit einen abscheu, und kündigte ihm den krieg an, warM so glücklich, daß er ihn bis nach Constantinopel trieb,.bie Venetianer, an deren Gesandten er das völcker-recht^orochen, zwungen ihn um friede zu bitten. Er führte auchw! Ä Scythen, Persianern, Ungarn und Türcken krieg, aberden !Zlechtem glücke ; doch schien ihm dieses in den kriegen mit^Saracenen günstiger zu seyn, indem ihm der Calife in

en, und der Sultan von Cogm vber J Astrologie,»nü Msten. Im übrigen war er em llevha ^ ^ nM,^^begad sich endlich m "N klvster, darnulm^^

Nachdem erjähr regiert hatte, gestorben,iw. 11. Lkron. Otto

^ Emanuel II. folgte seinem vatter Johann, ^-Paläologoi;84. Bald darauf wurde Cvnstantmopel von ^Tur^

belagert, nnd weil Pera, so gleichsam dir " von)?ar, den Genuesern gehörte , kam lhw der M schFranckreich, Jean le Maingre, genannt Boucrcau , zu yu>iL' und versprach ihm succnrs, da er ,mmtttelst selvjt a, nEuropäische Höft herum reisete, und um be^ndanlnelte.Er blieb 2. jähr zu Paris, bis er horte, daß Bamzet von Ta,Merlan geschlagen worden, worauf er wieder nach Anstaut,"^rl gichg. Als er hernach nicht glücklicher war, »bergab erdas jähr 1419. die regierung seinem fthne, Johanm ha.Mkvgv, wurde ein Mönch unter dem nahmen Matchaus, »nv

'^rv an. 142;. Sonst war er ,n der Theolog,-und PhstosoMe

erfahren, davon sowol die ro. äialogl von der rettgwn, alsHiffor. Lemco» III. Theil.

auch die 106. prsecepts an seinen söhn JohüiMtir zeugen»Lrovr«,, ä. 0 . 1472. n. ;6. lib. XI. O«

blkl. kräng. x. 820. <8:s.

Emanuel, König in Portugall, war Ferdinandi des Her-tzogs von Vifto jüngster söhn, und erlangte vom Könige Johan-ne II. seines um anfruhr willen Hingerichteten bruders Jacöbigüther, doch mit dem bedinge, daß er seinen titul ändern undsich einen Hertzog von Baeza nennen muste. Jetzt-ermeldter Jo-hannes ernennte ihn, als er ohne leibes-erben starb, zu seinemCron-folger, wie er denn ohnedem der verwandtschafft nach dernächste dazu war, und so trat er das regiment an. 149;. im26. jähre ftinsS alters an. Seine regierung war absonderlichdarinnen merckwürdig , weil in derselben die unter dem vori-gen Könige angefangene schiff-fahrten nach Ost-Indien mit er-wünschtem erfolg fortgesetzt wurden. Denn Vasco Gama giengbis nach Calecut, eroberte auch die inful Quiloa, Mozambi-que, Mombaza und Melinde. Hernach ward am Persiant-scheu meer-busen die vestung Ormus erbauet, und da der Kö-nig von Calecut vollends überwunden, auch Malacca und dieMoluckischen insuln erobert wurden, Goa zur Haupt-stadt derOst-Jndischen eroberungen gemacht. So hatte sich auch vorherPedro Alvarez Cabral der Brasilianischen fte-tüsten bemächti-get, welches alles dem Königreiche Portugall einen überausgrossen reichthum zuwege brachte, so, daß sie des KönigsEmanuels regierung nur die goldene zeit zu nennen pflegten.Der König selbst that einsmals einen zug in Africa, als dieMohren die stadt Arzilla hart belagerten; er erhielt die Nach-richt davon, als er eben dem Gottesdienste beywohnen wollte,worauf er ohne sonderbare aemuths-bewegung denselben zu ver-bieten, und anstatt zu machen befahl, daß er gleich nach dermesse die speisen auf der tafel und ein gesattelt pftrd im schloß-hofe fände; worauf er mit einem einigen Page weggeritten, undinnerhalb ?. tagen genügsame völcker und schiffe zusammen ge-bracht , mit welchen er übergesegelt und die feinde von der be-lagerung abgetrieben. Die Jüden kamen bey ihm sehr ins ge-dränge; inmaffen er sich dem Könige in Spanien zu gefallen,und auf antrieb seiner gemahlin Jsabellä, des Ferdinandi Ls-tkolici tochter, entschloß, sie sowol als die Mohren aus sei-nem Reiche zu vertreiben, worzu an. 1497. ein gewisser tagangesetzt war, da denn die erstere, als man sie auf allerhandweise an der reise hinderte, um den angesetzten termin verstrei-chen zu lassen, auch ihnen die Ander unter 14. jähren,mit ge-malt zurückhalten wollte, mehr aus desperation als Überzeu-gung sich grossen theils taufen liessen , aber darum noch beyweitem keine Christen waren, sondern vielmehr ihre alte Jü-dische religion, zusamt dem haß wider die Christliche neben deräusserlichen Verstellung ihren Andern bis auf den heutigen tageinpflantzeten. Den Mohren giengs noch besser, als welchemeistens ohne Hindernis in Africam zogen. Es erhielt dieserKönig auch vom Papste vor die drey Ritter-orden, Christi, St.Jacob und Avis die freyheit in den ehestand zu treten, vor dieKönige aber die Grvßmeisterschafft und willkührliche bestellungder meisten ämter in diesen orden. Er war vor sich ein sonder-barer liebhaber der gelehrsamkeit, und soll selbst eine Historievon Indien verfertigt haben. So ließ er auch einige in der wa-pen-kunst erfahrne leuthe aus Engelland kommen, und durchdieselbe alle Nachrichten von den Portugiesischen edlen familie«nebst den zeichnungen ihrer wapen in ein buch zusammen tra-gen , welches noch in der Königlichen biblivtheck befindlich seynsoll. Er starb zu grossem leidwefen seiner Unterthanen an. r; 2 r.dendec. im 52. jähre seines alters. Er war;. mal vermähltgewesen. DaS erste mal mit Jsabella, Königs Ferdinandi Ls-tkolicl tochter und des letzt verstorbenen Cron-Printzen Alphonsswittwe, die aber in dem ersten And-bethe an. 1498. starb, nach-dem sie einen Printz, nahmens Michael, zur weit gebracht,der aber an. auch wieder verschied, worauf Emanuel,der gleichwol die Hoffnung zu der reichen Spanischen erbschasstnicht auf einmal wollte fahren lassen, weil etwan Ferdinandeandre Printzeßin, Johanna, die an Philippnm von Oesterreichvermählt war, auch ohne erben hätte verfallen können, sichauf vorhergegangene dispensation, mit seiner verstorbenen ge-mahlin jüngsten schwester Maria an. r;oo. vermählte, die ihm7. söhne, Johannen,, Ludovicum, Ferdinand»»,, Alphonsum,Henricum, Ednarbum, Antonium, und 2. töchter, Jsabellamund Beatricem, gebohren. Von jenen ist ihm Johannes alsobaldin der regierung gefolgt, und Henricus, der eine Zeitlang Car-dinal gewesen, auch noch auf den thron gekommen. Von dentöchtern ward Jsabella au Kayser Carl V. Beatrix aber an Ca,rolum III. Hertzog von Savvyen, vermählt. Nachdem seineandere gemahlin an. ,5,7. verstorben war, heurathete er an»i; ,9. noch die dritte, nemlich Eteonoram, Kayser Caroli V.schwester, von der er einen Printz, Carl, der zeitig verschieden,und eine tochter Maria gezeuget, welche an. 25,78. ««vermähltgestorben. Hterouymus Osorius hat dieses Komgs leben be-schrieben, davon Vasconcellos einen kurtzen auszug gemacht,/-/i in bitt. kormgall. Ilemma Imsitani«

cnm p. 25. *

* Emanuel I. Titular-Printz von Portugall, war ein natür-licher söhn Antonii, Titular-Kömgs von Portugall, den der-selbe mit Anna Barbvsa gezeuget hatte. Anfänglich wurdeer in ein Capuciner-kloster gethan, verließ aber dasselbe, ehe erdas probe-jahr ausgehalten, und bekam von seinem vatter den

Z; titul