Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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sondern auch , mit demselben an. 1691;. nach Pommern, Preus-

ttn und rn die Marck Brandenburg eine reise gethan. Nachmner Wiederkunft hörte er in "IKeoloFlLis Fechtium, Sam-nammm und Habichorstium, unter welchem letzter» er auchan. 169;. cie 8srpeme ignito <L volante dispUtirt, und nahman. 1696. den graäum eines Nsgiiiri an. Hieraufmachte er zwar an. 1697. den ansang wider Gassendum zu di-^mtren, verfügte sich aber an. 1698. nach Leipzig, woselbst ergleichfalls etliche vilpumtiones hielt, und sich zu gleicher zeit"Er Feisii, Starckii und Bloßii privat-anführung im Rabdi-mlchen und in den Morgenländischen sprachen übte. Als erdar an. 1700. wieder nach Rostock gekehret, that er sichvurch fleißiges lesen und disputiren so hervor , daß ihm an.7/^4. das amt eines krokessoiis liisoi. extrsoräinarii aufge-ssaqen, und bald darauf die würde eines LoLkoris Ibsol. er-teilet wurde. Ob er nun gleich der Academie sich gewiedmet§Ee, so mnste er doch an. 171z. auf Hertzogs Frid. Wil-helm» beseht die stelle eines Superintendenten und kaüoris anvrr Georgen-kirche in Parchim übernehmen , die er auch soWmlich bekleidet, daß an. 172». noch c. Präpostturen, wel-che sonst zur vicecss des Mecklenburgischen Superintendentenm Rostock gehöret, seiner aufsicht untergeben wurden. Er starbi;. jan. an.»7 ;4. in dem; 9. jähr seines alters. Ausservielen Dissertationen, welche er besonders an das licht gestellet,hat er Schomeri LoUegium s) novilftmarum Lontro-^erstsrum ; b) grick-8ociiuanum; c) änti-Lalvinisnum; undLnü-konEcium mit einigen seiner eigenen Dissertationen^mehret aus dem manuscript heraus gegeben, und an. 1717.sstvst Krakewitzio und Schapero den Mecklenburgischen Cate-trlmum verfertigen helffen. Sonsten hat er auch an einemmertlauftigen werck , worinn die LoncroverÜL Lellarmini ihrer"tdnung »ach widerleget werden, verschiedene jähre gearbeitet,rs er aber, weil sein tod dazu gekommen, nicht zu stände ge-bracht. /»». In LÄis lüüoriLo-cLLl. k. III.

f>^Engelgrave, (Henricus) war an. 1610. zu Antwerpen ge,"vhren, und begab sich an. 162z. in die Societät JEsu, da erven»>, wegen seiner gelehrsamkeit, oKcina tciemisrum genennet'vorden. Er starb an. 1670. nachdem er an unterschiedenen orten"«e üumLniorL gelehnt, und zu Chastelet, Audenarde, Brüg-wie auch zu Antwerpen keöwr gewesen. Seine schriftenWb Lux Lvsng.; Loslöste ksntkeon; Lcelvm LmMreum ürVeim Le. bibl. 8c>e. ^elu.

.Engelhard, (Conrad) von Zürich, war ein tapfererZauptmann über 500. seiner lands-leuthe, welcher in denAaylandifchen kriegen und actionen zu Galeran, Marignan,

, "a sonderlich zu Novara ^darinnen er Commendant gewesen,^wahrender delagerung die thore niemals zuschlicssen las-'A) sich rühmlich und tapfer gehalten. Als er zu Marignank-n ^osse Niederlage erlitten, haben die seinige wider ihn re-l- und ihn so gar in das gefängnis befördert; weil er»wer unschuldig erfunden worden, wurde er so bald los gelas-' «"d ihm , zu vergeltung seiner erwiesenen treue und«vferkeit, die Landvogtey Kyburg auf lebenslang zn ver-alten übergeben. 5^«^/ helden-buch. *

a.,* Engelhard, oder Engilhardus, Bischoff zu Naumburq,Langte nach Bertholdi resianatron an. 1206. zn dieser wür-wurde von Alberto, Ertz-Bischoff zu Magdeburg, dazuW,Mt. An. 1217. reifere er mit andern Reichs - Standenrn-« gelobten lande, welches die Christen wieder einneh-dopp Mitten. An. i2Z7. schenckte er dem kloster Capellen-§,,, den zehenden in den Weinbergen auf dem berge Iantzig.

reformirte er vieles in seinem Stift. In seinemcenki ' ^ter reisete er nach Rom, und bat den Papst Inno-^ daß er sein Stift resianiren dürfte, welches er auchck.. Räch seiner zurückkunft starb er an. »242. La»emr,

"'Won. Xumbur§.

«-„.Engelholm, eine kleine stadt in Schweden, in der pro-Schonen, am Categat, welche an. 1709. von den Dänenaber hernach wieder verlassen worden. Sie liegt der

w Helsinborg gegen norden.

«„Engelland, ist ein schönes Königreich in Groß-Britannien,zwar der gröste und beste theil von der gantzeninsul, wel-Haupt-theile eingetheilet wird, nemlich tn Engelland,UWttand und Wales. Engelland ist dasjenige, welches inNr 'Mchen gegend lieget, hat Schottland gegen morgen, undab-nx , seinem mittlern theile an zu rechnen, gegenlank ' Die flüffe Twede und Solwan scheiden es von Schott«ww die fee von einem kleinen theile der provintz Wales,das^! .M der ausländischen gegenden flösset es ostwärts ansvn^Eche meer, wodurch es von den Niederlanden abqe-reim . ?d; gleichwie es der canal südwärts von Franck-westwärts die Irländische see oder der canal St.Jrrland scheidet. Solcher gestalt begreift es in derEwed?k!s""^n»gbgen , nemlich von Verwick an derin dev Portsmouth m Hampshire rzo. meilen, und

der da es am breitesten ist, als von Do-

hat dvn osten gegen westen 2,0. meilen. Es

Dänrsck"k»ÄEn von dm änglis bekonunen, welche ein altten ZL^ck aus Iutland waren , und nebst den benachbar-es Mein 7°Ldtten ; und mit diesem nahmen ist

blonder edrct Egbert,, des ersten Monarchen von'Vlstor. ///. Theil.

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Engelland, nach der Heptarchie beleget worden. Unter der re,gierung des Sächsischen Königs Alfred,, im IX. Lou!«, wur-de Engelland in gewisse Shires oder Grafschafften eingetheilet,deren anjetzv 40. sind, nemlich »8. an dem meer gelegene und22. inländische, worunter die meisten nach ihren Haupt - stütz-ten genennet werden. Die am meer gelegene Grafschafftensind Cornwal, Devonshire, Sommersetshire, Dorsetshire,Hampshire, Sussex, Kent, Esser, Suffolk, Norfolk, LincolnS-hire, Aortshire, Durham, Nvrthumberland, Cumberland,Nestmorland, Lancashire und Cheshire. Die inländischeGrafschafften sind: Nottingham, Derby, Stafford , Shrops«hire, Worcester, Hereforb, Momnouth, Glocester, Wilts,Berks, Blickingham, Surrey, Middlesex, Hartford, Cambrid-ge , Huntingdvn, Brtfort, Oxford, Warwick, Northamp-lon, Rutland und Leicester. Unter allen diesen Grafschafftenist Zorkshire die gröste, und Rutland die kleinste. Heut zutage werden die meisten Grafschafften in Hunderte, und diesewiederum in zehende, eingetheilet. Ein hundert hat 10. zehen-de, und ein zehend hat ro. familien in sich. Die folgendeGrafschafften haben eine andere erntheilung, als Durham wirdeingetheilet in wakes oder wachten; Nottingham in wapen-takes oder cantons; Cumberland, Westmorlaud und Northum-berland in wards oder quartiere; Wrkshire in ridings;Kent in ;. lathes; ausser in 6. rapes, und Lmcolnshire indiesetheile, welche mit nahmen heiffen Lindsey, Kestevenund Holland oder Hoiland.

In anschnng der öffentlichen Verwaltung der gerechtigkeit,so durch hin und her reisen der Richter geschieht, wird Enges,land in 6. kreise eingetheilet, deren jeglicher eine gewisse an-zahl Grafschafften in sich begreift, worinnen die von dem Kö-nige bestellte Richter alle jähr zweymal umher reisen müssen.Die so genannte ffuttices c>f Mre , oder von dem Könige znentscheidung der crimmal-sachen abgeordnete Richter, habenEngelland nur in r. kreise unter sich getheilet, welche sind dernvrd-und südliche. Jener begreift alle Grafschafften auf dermitternächtlichen, und dieser alle auf der mittägigen feite desffusses Trent in sich. Nach dem kirchen-regiment wird En-gelland ausser Wales M2;.vioeLels8 oder Bißthümmer ringe«theilet, worunter die 2. Ertz-Bißthümmer mit begriffen sind,und jegliche viosc-es hat ihre gewisse anzahl von kirch-spielen.Die 2. Ertz-Bißthümmer sind Canterbury und Aorck; jenes be-greift ein theil von Kent, und in allem 257. kirch-spiele in sich,dieses aber den besten theil von Dorkshire und Notlinghamshire,zusammen ; 87 > kirch-spiele. Die andern Bißthümmer sind :Londen, Dnrham, Winchester, Ely, Lincoln, Hereford, Worce-ster, Bath und Wells, Chichester, Coventry und Lichfield, Exe-ter, Salisbury, Carlisle, Rochester, Oxford, Ehester, Gloce-ster, Peterborough, Bristol, Man. Von allen diesen Bißthüm.mern gehören nur 5. unter das Ertz-BMHum Porck; die übri-gen alle unter Canterbury. Solcher gestalt wird heut zu tageEngelland eingetheilet. Als eS aber die Römer besassen, theil,ten sie es in 2. theile, welche waren Lriramus prima, so diesüdliche gegend von Engelland begriff, und msxima L^k-men.iiz, welche die nördliche gegend Wales in sich hielte, und vonihnen llrltannis lecunäa genennet wurde. Die besondere ein-theilungen geschahen nicht nach den landschafften, sondern nachden einwohnern, als z. e. die Ltrebaüi wohnten in Barkshire;die llelg« in Sommcrset, Hampshire und Wiltshire; die 8ri-xantes hatten den grösten theil von Nord-Engelland innen; dieLsncü wohnten in Kent; die Lsrieucchlsni in Bnckingham,Bedford und Hartfordöhire; die Lorimni in Lincoln, Leicester,Rutland, Nottingham, Northampton und Derby, die Lornavilin Ehester, Shropshire, Worcester, Stafford und Warwickshire:die vsmmonü in Cornwal und Devonshire; die vokuni inGlocester und OrfordShire; die vurotriges in Dorsetshire; dieLoeni in Suffolk, Norfolk, Huntingdon und Cambridge; dieOttaäini in Northlnnberland; die Xegrü in Sussex und Sur.

; die Irinobantes in Esser und Middlesex. Zur zeit der An-gel-Sachsen wurde Engelland in 7. Königreiche eingetheilet,daher der nähme Heprarcliia entstanden. Das land ist insge-mein platt und eben, nicht mit wilden unwegsamen Wäldern be-wachsen, noch mit allzu hohen bergen besetzet. Kein land istfreyer von schädlichen und räuberischen thicren, giftigen schlan-gen und schädlichen fliegen und gewürme, als Engelland. Dieflüsse darinnen sind die Lames, Medway, Severn, Ouse, Trent,Humber, Tees, Line und Twede. Die gröste ungelegenheit,die sich allhier ereignet, kömmt von der beschaffenheit der tust,als welche mehrentheils grob und feuchte ist, und etwas von dersaltzigkett der see bey sich hat. Das weiter ist sehr veränderlichund unbeständig, jedoch mehrentheils gewölckrg und regnrcht,sonderlich im Winter. Die Nahrung anlangend, so wird schwer-lich ein land besser mtt körn und weyde, sonderlich vor schaafe,versehen seyn. So mangelt es auch daselbst nicht an guten eß»Waaren, unterschiedenen arten von wildpret, und allerhandsrüchten, welches alles so beständig in Engelland, daß es in vie-len lLLulis keine hungers-noth empfunden hat. Nächst demverstehet es die see mit allerley gattungen von fischen. Zwaraus Mangel der sonnen-hitze hat es wenrg oder gar kernen wein-wachs; nichtsdestoweniger sind einigelahre her durch sonder-baren fleiß eben so gute tranben, als m den meisten gegendenvon Franckreichs, zuwege gebracht worden. Zum täglichentrunck haben sie das beste brer, oder den besten apfel-tranck, ci-der genannt. Was die zur klerdung gehörige hinge hetrist, so

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