ens ent
, Ens, heißt i.) ein fluß , welcher in dem Saltzburgischenrnljpnngt, und sich in Oesterreich in die Donau ergresset. 2.)
fluß m dem Hertzoglhum Würtemberg, welcher bey Besig-^Etm m den Necker fallt.;.) Ein fluß in Franckreich, siehe Ains.
E»s , (Johann) ein gelehrter Niederländer , war zu^uadyck in West - Frießland den 9. may an. 1682. gebohren.W studirte zu Leiden, und ward auch daselbst unter die anzahlver Prediger aufgenommen. Man bestellte ihn anfangs zumstarrer in dem dorf Beets in Nord - Holland; nachgehendsuver zum Lehrer der Theologie zu Lingen. Endlich wurde er9. zum kirchen - dienst nach Utrecht beruffen, ihm auchvaielbst erlaubnis gegeben , die Theologie in feinem Hause zuAren; woraufin dem nächsten jähre die ausserordentliche, undan. 172;. die ordentliche Lehrer - stelle folgte. Er starb den 6.ian. an. i-?;2. da er noch nicht jähr alt war. Er hatte sich«.war verheurathet, aber keine Linder bekommen. Er war einM gelehrter mann; hatte viel gelesen, auch die GriechischeMche und die kirchen- gefchichte aus dem gründe erlernet.Aon st aber war er von groben sitten, und lebte fast auf einestitsame weist/ und für sich allein; hielte auch wenig ordnungN essen / trincken und schlafen gehen. Seine schritten sind:UibliocheLa Iscra, f. Diarribo cte Istbrorum X. T. Lanone;^snmercstinge over^elsjss csp. n. eri ir. 8atans Versntvvoor-
auiM. ist wider die Voetianer geschrieben. Desgleichen hat
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29z
M.
^wit D. Jacob Fruytier / einem Prediger zu Rotterdam / inHolländischer spräche schritten gewechselt / wie auch noch einige^lemtstHe keden drucken lassen. 'I'raieä.
^ruuid.
». * Ensaca / eine Afrikanische vrovintz / in dem KönigreichefMola; sie liegt zwischen den flüssen Coanza und Bengo / 9.
ic>. stunden von Lovando - Sän - Paula ostwärts. Diesesjanv lst so klein, daß es in einem tage gäntzlich kan durchreisetWkden. Es ist von etlich wenigen einwohnern bevölckert / wel-vn« A meistens ohnfern Bengo aufhalten.Vier oder fünf stunden, "st dem fluß findet man auf einer höhe einen wald / welchersm dornen und gebüschen / gleich einem zäun umgeben ist. Er/st" diesen Negren, die dieses land bewohnen / in kriegs-zeiten-st" eines Hinterhalts dienen / wohin sie sich in der noth flüchten^"aen / und wofern man ihnen das Wasser nicht abschnitte/ wä-ia . *"cht wohl möglich / sie daraus zu verjagen. Das wasserxst sae in diesen gegenden / zumalen es kein anderes da herum„sts- als die obgemeldten zwey flusse Coanza und Bengo / und."'che zieh - brunnen / welche aber des sommers bey der grossenM auszutrocknen Pflegen. 0- /«c?»-or-r, rslstion äs I'äsriquo,w. III. z^srrr. , Dick. Oeogr.
tzj Enschhede/ ist eine kleine stadt in der Niederländischen pro-ÄZ Over-Zssel, und zwar in der Twente/ nahe bey den Münste-"Men grentzen gelegen / welche mit guten Privilegien versehen.«.Msdorff / ein Bayerisches Venedictiner - kloster in demL'Mhum Regenspurg und dem Pfleg - geeicht Rieden / so zwi-diesem ort und Amberg an der Vils gelegen / von Ottone^ ,Grafen zu Dachau und Wittelsbach/gestiftet worden. Chur-oa^ern/ x. 14;.
^ Ensfridus / (welchen einige unrecht Melfridum nennen /)Prior in dem Venedictiner - kloster Eberbach in dem Mayn-LMn gelegen/ und schrieb einige wercke von der gottseligkeitg"" Gelehrsamkeit / die in der bibliocKeLa karrum zu finden. Erd an. 1264. He in bist. Lberbsc. L bibl. script. Liikerc.cv.Ensisheim / Ensheim / eine stadt in Ober - Elsaß / an derMeilen von Colmar/ ist mit starcken doppelten mauren /t?-sts wasser - graben / wohlbevestigten schloß und einem Jesui-o ^^'o versehen. Sie wird vor die Haupt - stadt in Ober-gehalten. An. 7z 0. soll allda ein Hertzog in Alemannien.eiivirt haben/ von welchem sie folgends an die Grafen von Egis-^M/ so Landgrafen im Elsaß waren / und nach deren absterbenW das Haus Habspurg gekommen seyn soll. Die OesterreichischeWerung über das Sund - und Brißgau hat allhier ihren sitz ge-Et. Vermöge des Münsterischen friedens kam dieser ort an.
an Franckreich, welches daselbst ein Parlement vor die un-/,'Aanen im Elsaß angerichtet / so aber bald nach Breysach/ und"«chdem dieser ort durch den Ryßwickischen frieden abgetretenerven muste, gen Colmar verlegt worden. *
Entella / siehe Lavagna.
. war vor diesem ein gewisses geld,eins? ^geistliche Personen erlegen musten/ wenn sie ein öeneü-hikss 0 > r prabende antreten wollten. Diverse entkromKiLLUi/leu die brieft/ darinn ein Bifchoff/ sonderlich in einer vorneh-k»«7 lmdt/ die nachbarn berichtete/ daß er diese würde über-
"MMen habe. I,sx. eccl. p. 246.
u, A'rthustaften/ (von demGricchischen Wort «vöi<A oder «»Sur,einen von GOtt ausserordentlich bewegten oder inspirir-lien«"Aschen bedeutet) wurden vor alters diejenige ketzer ge-be^ 'Wiche sonst in der kirchen - Historie unter dem nahmenben-« Ikarier und Euchiten bekannt sind. Die Ursache solcherbe,AW"g war , nach dem Theodoreto / daß sie bie triebe undaum ' so ist thuen von dem teufet herrührten / oder dieei»a^?ne erhitzte und verwirrte phantasey oder einbildungkonnte / vor wahrhafftige und unmittelbare eingebun--- n^Ottes hielten/ und von andern davor gehalten haben woll-t>ch„jW"Ugestages nennet man einige Wiedertäufer also, vor-"Aaberdle Quacker und alle diejenigen, welche sich göttli-Histor. ///. Theil.
cher offenbarungen rühmen / und diese gleichsam zu einer richt-schnür mache»/ wornach die heilige Schrift erkläret und ver-standen werden müsse. Siehe Messaltaner. *
Entieres/ (Maria äs) gebürtig von Tournay / war wegenihrer wiffenschasst in dem XVI. fieLvIo in grossem ansehen. SieHai verschiedene tractaten verfertiget / unter welchen sich eine epi-stel wider die Türcken / Jüden und Lutheraner, rc. befindet / diean. 1;;9. heraus gekommen. L« bibl.
dibl. LelF.
Entinopus / ein berühmter Baumeister / war aus Candiagebürtig / und lebte zu ansang des VI. üeculi in grossem ansehen.Er war der erste / welcher ein Haus an den platz bauete / wo jetzoVenedig stehet / in welchem bald hernach ein schädliches feuersoll aufgegangen seyn / welches nicht habe mögen gelöfchet wer-den / als da man dem Apostel Jacobo an den ort eine kirche zubauen angelobet / daher auch darauf dieses Haus unter St. Ja-cobi nahmen in eine kirche verwandelt »vordem ,
äeLaä. I. üb. I. /V/rL/e«, vies äes LrebiLeL *
- eine provintz itt
Portugaü / welche deswegen also genennet wird / weit sie zwi-schen den flüssen Douro und Minho lieget. Gegen süden stößtsie an den Douro / gegen norden an den Minhv/ gegen Westen andas Atlantische meer / gegen osten an Iralosmomes. Sie ist dielustigste und volckreichstc provintz von gantz Portugall; denn obsie sich gleich in die länge nur auf 18. und m die breite auf 12.weilen erstrecket, so begreift sie doch 1400. kirch - spiele, ohnge-fehr i;o. klöster, 6. see - Häfen und andere feine städte, als Vra-ga, Porto / Guimaranes / Viana / Barcelos / rc. in sich.
sntig. I.u6tan. /ie clolcript. prov. Lntre-
Louro-^-Ninko. /ie 5. ckelLript. kortug. Oe
äescript. ä'knire Douro ei Wubo. IVrsi/EeFor <Lo.
* Entre - Röche / ein merckwürdiger ort in dem CantottBern / an der Sarraz / aufdem wege nach Werden. Da manan. 1640. gnrbe/ und einen canal machen wollte/ den Genfer-und den Werdoner - see zusammen zu leiten / oder eine schiffrei-che communication in beyde zu stände zu bringen / fände manfolgende inscription unter der erden / welche bey Plantino insielLriptione Delveti-e zu finden / und also lautet :
IN?, c/68. 7 kl. k. LUO. DUDkllLXO. LV6.
I'. N. ML. k07. L08. III. k. k. LVxöklILM.
N. ?. XXXI.
Einige fremde Handels « leuthc / welche die fracht durch dieSchweitz erleichtern und kommlichere durchfuhr verschaffenwollten / hatten das project / den erstgemeldten canal betreffend,gemacht. Dieses werck wurde von der Bernerischen hohenObrigkeit gut geheißen / und an. 1640. ohnfern Entre - Nocheangefangen / wo man den canal durch lauter felsen hauen mu-ste ; von dort aber an, bis nach Averdon, war das werck et-was leichter durch die ebene fortzuführen / um so mehr als mandafür hält / daß der Zverdoner - see vormals fast bis nachEntre - Röche gegangen / indem es verlauten wollen / als hätteman während dem nachgraben noch etwelche fußstapfen vonschiff - länden, und von den eisernen ringen gefunden / womitman die schiffe anzubinden pflegte. Deswegen ist auch der canalvon dieser feite zur Vollkommenheit gebracht worden / worzudie 2. kleine flüsse der Tala und die Thiel / so man darein leite-te / dieneten / so daß man von Entre - Röche an bis in den Wer«doner - see die waaren / so von In Coste und Genf bis dahin ge-bracht worden / kan auf dem wasser weiter bringen. Um aberdas project gäntzlich auszuführen / fehlte noch, baß der canalnunmehr gar von Entre - Röche bis in den Genfer - see / das istsüdwärts fortgeführet wurde / »reichen theil des canals der flußVenoge trancken und schiffreich machen sollte. Allein man fandsolche schwerigkeiten , welche verhinderten / daß das werckbis heut zu tage noch nicht hat können zu stände gebracht wer-den. Deswegen ist zu mercken / daß alle die charten / wo die-ser canal durchgehends / als gienge er von einem see zum an-dern ohnunterbrochen fort/ abgezeichnet worden, fehlhafftzuhalten sind. DeliLss äs I» 8uills von Gottlieb Rxpseler,x. 2;?. <Lo.
Entrevaur, lat. Intervslllum, eine kleine stadt in der Pro-vence an dem flusse Var, in dem geburge, an den grentzen derGrafschafft Nizza gelegen. Heutiges tages ist sie der sitz des Bi-schoffs von Glandeve, welche sehr wüste stadt nicht weit davonliegt.
* oder MssVLMIL und M7VLM-
81K, ist der nähme gewisser ketzer des I. üeculi, welche aus derschule Simonis des zauberers entsprossen, und gelehret, eswäre ein anderer GOtt in dem Gesetz und den Propheten, einanderer aber in dem Evangelio geoffenbart; übrigens sollen sieso entsetzliche opfer verrichtet haben, daß die chrbarkeit nicht zu-lässet, die Materie oder die umstände derselbigen zu beschreiben.§. bser. 21. in 81mvli. L.
, äs ULresuncli. p. 4;.
Entzenberg, eine Freyherrliche stnnilie in Tyrol, welche an»1042. dem turnier zu Halle auch beygewohnt. Johann vonEntzenberg, beygenannt Nix, M von an. 1459- bts 1462. Bi«schosszu Speyer gewesen seyn. Eberhard lebte zu des KaysersMaximiliani I. zeiten, und ward em groß - vatter Georqii, »vel-cher, als Hauptmann in der Mylbacher Pausen , daselbst dasschloß Freyenthurn erbauet, davon ferne nachkommen den
Bb; nahmen