Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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AAke, aber doch nicht gar zur Verzweiflung brächte, auf wel-^Alall ^ Pelopidas zu allererst mit dem leben hätte bezahlen'Wien. Sonst ist von diesem mann noch merckwürdig, daß,"/r rn Peloponneso den krieg führete, und nach verflossenerM/mes Generalats, oder (wie Cornelius Nepos, wiewol mit§ ,w grosser Wahrscheinlichkeit, meldet) aus Mißgunst sti-^ee feinde andere Generalen der armee vorzustehen abgeschicket'Moen, Epaminondas in erwegung ihrer allzugeringen capa-ihnen das commando nicht überantworten, und also dasUeeeeland einer so grossen gefahr blos stellen wollte, obschon er., iahe, daß er deswegen bey seiner Wiederkunft nach Thebenlobe verdammt werden muste; es war auch würcklich anAm, daß es geschehen sollte ; allein da Epaminondas diesesU'Mjam als die letzte gnade begehrte, man möchte in fein todcs-""W setzen: Es wäre darum wider ihn gefället worden, weilv-bie Thebaner wider ihren willen gezwungen hätte, die Lace«Monier zu überwinden, und ihnen die herrschafft über Grie.Ä-Md aus den Händen zu reisten; so wurden durch diese reden-b dichter zum lachen bewegt, und die so nachdrückliche erin-!AUug seiner Verdienste würckte so viel, daß kein einiger eine'warft meynung wider ihn sprechen dorfte. Zu einer andernm-v ^ - die Thebaner in Thessalien krieg hatten, ward ihm ei-^ ittner mit - bürger im commando vorgezogen, er aber ließ"ch darum nicht abhalten, nur als gemeiner soldat mit zu ziehen;das kriegs- Heer wegen schlechter anführuna ziemlichengelitten, letztlich auch gar zurück ziehen müssen, folgte" der feind, so eben den vorbemeldten Alexandrum küerseumW Haupt hatte, auf den fersen nach , und trieb solches (darrheit auch Mangel an Proviant war) dergestalt in die»ge, daß fast E Hoffnung zu entrinnen dahin fiele; hker zwang"- nun die noth , ihre äugen wieder auf Epaminondam zuzu seiner hülste zu kriechen, welcher auch mehrsei-,-^PWt gegen dem vatterlande, als der zuvor empfangenen«7^ck> eingedenck alsobald die Feldherrn - stelle wieder ange-, durch seine gute anstatt den feind in geschwinde zurückniU - , und die armee in ficherheit gebracht hat; wie er dannl?k-«^"Yder in folgenden zeiteen auch mit gröster gefahr seines'hchtö unterließ, was zur Wohlfahrt seines vatterlandesbe» »k Das letzte treffen, welchem er beygewohnt, war

^/^angezogener stadt Mantinea, da er von Gryüo, des be-Tenophontis söhn, ober nach andern, von einem, nah-ielba ^charton, (den einige für einen Arcadier aus Mantineaum o?^Eig , andere aber für einen Lacedämonier ausgeben)eist ""em wurf-pfeil durchschossen wurde, und das eisen nichtdeder wunde ziehen wollte, als bis er gehört, daß die fein-<>„-^wunden wären. Worauf er, nachdem er das eisen her-2 „Auommen, L. N. ;62i. L. L. ;6z. II. L. ;yi. OI^mp. LIV.

sonderbarer Vergnügung unverheurathet gestorben. Maneine n /d" an dem orte, da er gestorben, und setzte ihm daselbsteine a-d M welcher der Kayser Adrianus, ihm zu ehren, nochre Um mit wenig Worten dem leser gantz sonderba-

"^^von diesem mann zu geben, dienet nur dieses zustets in ädG sein vatterland Thebe beydes vor, und nach ihmfen ae?n-e *^er achtung, und meistentheils andern unterworf-gefukrt hingegen aber, so lang er darinnen das stenr-rudergröa, - oder den kriegs-Heeren vorgestanden, ohnstrcitig dieland .Aocht gehabt, und gleichsam für die Fürstin in Griechen-ra^gchalten worden. üb. VI. Vulcul. 1 .2.

Äov s/", , iop- in apopüch. IVepar, in ivllU8 vita. Dra-in XV. bitt. 6r. üb. VI. L VII.

^rcacücis. vsnT bitt. /«F«. üb. VI. *

NeM^us, ein Griechischer geschieht - schreiber, welcher ei-von dem,Ephefinischen tempel schrieb , und darinnen

nacb^Ä. erster grundung und allen übrigen merckwürdigkeiten«chrrcht gab. , äs «ist. 6r-ec. üb. III.

tvM^^us , soll des Jupiters und der Nymphen Io

erner

phHHi"^,»v»esolen!

Würckli^-^^ auch j„ denr Griechischen das Wort EpaphuSfach ja!(,.^en so viel als bey den Egypticrn Apis bedeute ; die>tt mit bn 7 «^^E gläublicher, weil nach der fabel Io, alskuh soll .schwanger gieng, von der gottin Juno in einebis endlirn ^ und so lang herum getrieben worden seyn,wahiil, ^ in Egypten kommen, Jupiter seine ge-

ben. ,-ä wiederum ihre vorige gestatt zu vergön-vlornü. ük s u b-utsrp. A Vbni. in cüron. Vvrä. meta-- v. 748. *

5sten^KülM-ei^^tt?"^ oder Epone, soll eine stadt in dem^nMi,wx,A.Burgundien gewesen seyn, und ist wegen des

„ Und können?» , üpnnLnie, Lpaonenss, komsn-

q^nciiii im Könia^'Ä u>ird, berühmt. Daß der ort diesesflenne gelegen ^urgundien, und zwar im district von««.eine stadt"aewese^^^iveifeln; was es aber eigentlichZ«lche lestn üLilL ^n kan man nichts gewisses saaen.A edoc; andere verstek/n ^erstehen die stadt Pamiez in Lan-

. k wird; andere bnken KMmantoäurum Livitss genen-

L wurde von dem Kön^ Dieses Lonciünm

Ln ^7- beruffe» . denn nnK?^undo in Burgundien umS

^ abgeschworen, wadlee?Ä?V derselbige die Arianische ketze-^ er alle sorge an, den schaden /den er

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in seinem Reiche verursachet, wiederum zu ersetzen.Alcimus Avistus, Ertz-Bischoff zu Vienne, präfidirte aufdemselbigen, und eswurden 40. L-MONS8 gemacht, die kirchen-disciplin zu befördern.Lara», st. L. ;oy. coüeck. Loncil. rom. VIII. X. Lr«r«,,wm. II.Loncil. acl Ünnoä. üb. I. epist. i;. LsöLa , äistert, äs

Loncil. üpsun.^rFerE, äist. äs loco Loneil.üpgnens, L'oÄMLr,äs epist. Valent. , bist, äs «LUPÜine. Lc.

LkLI, gewisse völcker an der westlichen küste von Pelopon-neso , welche ihren nahmen von Epeo, Endymionis söhne, ih-ren fitz aber in dem nachmaligen Elide hatten. Einige wollen,daß sie mit der zeit Llei von Eleo, Endymionis enckel, genen-net worden, welches aber andere widerlegen. üb. IV. c.

Araiw, Üb. IX.

Eperies oder Epperies, lat. üperielünum, Lperielüum,ist die vierte Königliche freystadt in Ober - Ungarn an dem flusi>se Torissa oder Taroza in dem Saroser Comitat, 6. meilen vonCaschau gelegen , hat ihren nahmen von den vielen erobcrungen,so auf Ungarisch Eper heissen. Sie ist eine schöne, saubere undziemlich oevestigte stadt, so an. i;y4. mit mauren umgebenworden. Sie treibet starcke Handlung, sonderlich nach Teutsch-land und Polen, und ist wegen ihrer faltz-gruben berühmt,darinnen man nebst andern edelgesteinen opalen findet. Dersauer - brunnen, welchen man allda hat, ist sehr angenehm undgesund zu trincken. An. 1604. eroberte sie Botskay, dem sieaber der Kayserliche General George Basta bald wiederum ab-nahm. Nachgehends ist sie in der Bethlenischen, Ragocztschenund sonderlich in der Töckelischen unruhe öfters eingenommenworden. bist. kolon. üb. XXI. , in collsistsn.

k. I. c. 5. p. 2;2. leg. <L in nova äescript. «ungsr. p. 99. feg.Rreckwitz, bcschreibung von Ungarn, x. 1157.

Epernay, siehe Espernay.

Eveus, soll vor alters ein über alle Massen verzagter menschgeheissen haben, von dem das sprüchwort entstanden: Lpeo ti-miäior, furchtsamer als Epeus. Dem comödien-schreiber Cra-tino hat man diesen nahmen gegeben, vielleicht, weil er zu derzeit, da er zu Athen das Haupt von der sogenannten Oeneidi-schen zunft gewesen, einen Mangel an hertzhafftigkeit spüren las-sen. in sbil.

Epeus, welcher, wie schon berichtet, von Endymione her-stammen soll, war der erste erfinder der kriegs - Maschine, sostries genennet, und bey belagerungen gebrauchet wurde , diemauren einer vesten stadt damit niederzustoßen; desgleichen soller auch das Trojanische pferd erbauet, und die stadt Metapontgegründet haben. Es ist hierbey doch zu mercken, daß, wasdas Trojanische Pferd betrift, solches nicht ohne guten gründvon einigen Alten, eben von dem obbemeldten bock oder ürie8,erkläret werde, womit nemlich Epeus die Trojanische maurenniedergestoßen, und also den weg zu ervberung der stadt sollgebahnet haben; Es kan auch gar wohl seyn, daß obiges kriegs-geräthe im ansang der erfindung eben sowol ein pferd, als nach-gehends ein bock ist genennet worden, da dann in der ferne,und bey unwissenden leuthen, die fabel von dem Trojanischenpferde gar leichtlich hat entstehen können. /«/?,«. üb. XX. c. 2.IVr». üb. VII. c. ?6. *

Epha, war bey den Hebräern ein maas, womit man gestreyde zu messen pflegte, von eben der quantität, als Bathus,womit man nasse waaren, als wein, öl, rc. abzumessen imbrauch hatte. Es hielte 10. Homer oderism. , äs

mens. «ekr. N. , äs menstir. *

LkkZLLI, hiessen in Athen und Griechenland die jungenpursche von 16. jähren, welche man unter die andern Lpbebnseinschrieb-, und ihnen dabey die haare abschor, davon ein theilden göttern geheiliget, und in ihre tempel gebracht werdenmuste. Der tag, da solches geschahe, hieß Lpüsbig ; an dem-selbigen lebten sie vergnügt, stellten einen lorbeer - zweig vor ihrhaus, welcher sich in zwey ästlein theilte, gössen dem Herculrzu ehren etwas wein aus, und das übrige truncken sie mit ein-ander. Sie durften innert einem jähre nicht wegreisen, (dennso lange währete die benennung eines Lpbebi) sondern müßensich an dem orte, welcher Lpüsbeum genennet wurde, sowol ingemüths - als leibes - exercmis fleißig üben. Diese Lpüebi mu-sten in ihren öffentlichen schau - spielen auch beysammen sitzen,und ihr besonderer platz hieß LpüeKiLum. 6iTL. ler.

, sts ksst. Lr-ec. , grt. Ovmn. IÄr-

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, war ein fest der Dianä zu Ephesus, welchessonderlich die manner begierigen, wobey sie sich rechtschaffenvollsoffen,und die gantze nacht auf dem marckte herum schwärm-ten. Den verheuratheten weibern war es nicht erlaubet, sichbey diesem sauff-fest und tumult einzufinden, wohl aber denledigen jungfrauen, die doch eben sowol ursach hatten , davonzu bleiben, wo sich je die Herren Ephesier bey einem so unehrba-ren fest der ehrbarkeit hätten befleißen wollen ; die Vorsteher desgottesdiensts bey diesem fest hiessen Lüenes. oa/ieL«»«,, üsfett. 6r-ec. , 6rTL. ler. *

, waren gewisse feste zu Theben, welche zumandencken des Tiresiä gehalten wurden, wobey man seinem bil-de zuerst weibs - hernach manns - klerder anlegte, damit auf diefabel zielend, da vorgegeben wrrd , daß gedachter Tiresias bey-derley geschlechts gewesen. Man lasset diesen artickul mit fleißpaßiren, wie er im Frrtschlschen üexwo, und vorher schon beyBb 4 , Hoffmann,