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üaAA^Hen wollte, kam es »um kriege, in welchemEr» die Königliche mutter, sondern auch der Königmengen wurde. Doch die mutter kam durch vermitte-»W A'bertt, eines bruders des Marggrafen Ottonis des gü-in Brändenburg, wieder los; der König selbst land-?"e getroffene mariage mit der tochter deS gedachten- an welchen ihn die Holsteiner gegen abtretung der^///tkndsburg überliefert, seine befreyung. Hieraufver-!-^er das Reich mit verschiedenen grentz-vestunaen und Heil-tz?"» setzen/ trieb die Moscvwiter, Litthauer und andere fein," Esthen zurücke, bezwäng auch den Hertzog Waldema-^?Echer ein enckel Abels und söhn Erici war , daß er> "lchts wider ihn anfangen konnte. Allein weil er sich-'!«.aer gemahlin seines vornehmsten Generals Stigoti be-dii^Ä - ^ lpann dieser eine conjuration wider ihn an, da«tiM Mwus an. 1286. unweit Wiburg mit ;6. wunden gc-I wurde. Lo«ea»«,,
^ - VII. p. kill. van. klar.
"an. p. ;ys.
Asiens VIII. der fromme und Menued zugenannt, Eri-söhn, wurde nach dem tode seines vatters, da erio. jähr alt war, zum Reichs-nachfolger erkläret. ManAw ihm den Hertzog Waldemarum von Schleßwig zum vor-j,"wde, welcher sich dieser gelegenheit gar wohl bediente, seinMb zu bereichern; doch trug er nicht wenig bey, daß die mör-aes vorigen Königs auf dem Reichs-tage zu Nyborg ihres^ens "ad aller ihrer güther verlustig erklärt wurden. Hier-her """ kam es mit dem Könige Haquino in Norwegen,>,,'Her diese mörder in seinen schütz nahm, zur ruptur, wo-Urq» das Reich viel jähre gewaltig verunruhiget wurde,»ran steW zwar unter dieser zeit verschiedene zusammenkünf-uver einen frieden zu tractiren an; allein sie zerschlugen sichtruchtlos, bis endlich an. l»c>8- ein völliger friede geschloft" wurde, nachdem vorhero einige von den Mördern ihren«Mhten lohn empfangen. Da nun Erich solcher gestalt seinIM m ruhe gesetzt, machte er mit verschiedenen Potentzien, und suchte sonderlich, sich mit Schweden genauer zu«Mwgen , weswegen er sich auch mit des Königs Magni inSchweden tochter, Jngeburga, vermählte, und die fachen, wel-A^Mter seinem schwager Birgero daselbst in gar schlechtemMve waren, wieder zurecht brachte, über dieses dem KönigeiW.ero Margaretham, eine Dänische Printzeßin, gab. Gleich-konnte das Reich dieser ruhe nicht lange gemessen, indemd^Konig E seinem ehemaligen Vormunde , Hertzog Wal-gMo in Schleßwig, mit dem Marggrafen zu Brandenburg^ nahmens, und mit einigen Schwedischen Fürsten, iniknk^ittgkeiten verfiel. Das allermeiste aber machte ihm"rüder Christophorus zu schaffen, welcher, ohnerachtet er»n vem Könige Esthen und Halland zu seinem unterhalt hat»> ' dennoch sich in die Schwedische unruhe wider seinen bru-f-jE^rmischte. Über dieses schlug sich die Geistlichkeit zu seinenj» "?en, weil sie ihre güther der Königlichen botmäßigkeit ent,K seyn wünschte. Er war zwar so glücklich, daß er denru Lunden in Schonen, Johannen» Grandium, ge«bekam, doch dieser entflöhe wiederum nach Rom,«verachte es durch sein heftiges klagen bey dem Papste sotba»' ^ den König Mit feinem Königreich in den bann
der ^ nun die vornehmsten vom Adel sich gleichfalls wi-beschwuren, und unter dem gemeinen mann hinni^.wwer aufruhr erweckten, war der König seines lebenSr>,A- '"Ehr sicher. Gleichwol wurde endlich wiederum alles ingesetzt, und das Reich des bannes befreyet. Letztlich, nach-Rostock einaenommm, und die rebellirenden JütländevNee ium gehorsam gebracht, starb er an. i;iy. Von fei-qh.gemahlin Jngeburga hatte er zwar 14. kinder, sie waren"He noch vor ihm gestorben. Weil nun sein bruder Chri»de "s der Cron-erbe war, rieth er noch kurtz vor seinem en-»u ^ vornehmsten des Reichs, solchen nach fernem tode nichtrer EAchlen.
lib IN ' Hl>- ?- »88- logg. Kilt. vsn.
«v . , klar. van. p. 419. kegg.
gen !^"b ix. König in Dänemarck, Schweden und Norwe-gqö' Wratislai VII., Hertzogs in Pommern, zu Wol-und cN^Mariä, welche Hertzogs Henri« II. in Mecklenburg,stn, rgä, die aus Könrgl. Dänischem geblute entspros-r«r war. Die Königin Margaretha nahm ihn als th-^adu^?x^r tochter söhn an kindes statt auf, und bahnte ihmals weg zu dem Königlichen throne. Um das jähr 1)96.,dgß^garetha die Schwedische Crone erhalten, verschaffte sie,iehen .^wnge Ericus, welcher dazumal ohngefehr vier-und »nm-AF^war, zum Fürsten in Schweden erwehlt,den unvM Aden rechten Nachfolger inDänemarck, Schwe«wurde Abwegen, aus dem Rerchs-tage zu Calmar erklärtWunaen dre Konigin lebte, war er rn seinen unterneh-
wancken nach ihrem tode aber fieng das glücke an zu
Mitderir»n^?A er das Hertzogthum Schleßwig wiedersen vvn^n!a ^erermgen wollte, verfiel er darüber mit den Gra-sige vrtw, in welchem er zwar anfangs ei-Hamburae^A^"' doch aber, nachdem er gehöret, daß die">aren, aus femden brystunden, wider ihn im anzuge
solcher »ett u-relttger furcht alles eroberte fahren ließ. Vongrenz fern ubrrgrs «nterfangen mehrentheils
eri zu
fruchtlos ab, brs er endlich an. 14;;. genöthiget ward, ih-nen das Hertzogthum Schleßwrg im friede zu überlassen. Dennobschon der Kayser Sigismundus dem Könige das Hertzogthumzusprach, so waren doch die Grafen damit nicht zufrieden, son-dern beriefen sich auf den Papst, und hiengen sich an dieHansee-städte, welche ihn nach so langwierigem kriege diese»frieden, der ihnen doch ebener Massen nicht wenig geschadet,einzugehen nöthigten. Immittelst, als er bey dem Kayser des.wegen zu Ofen war, risse ihn eine unbekannte Person heim,lich ab , und schickte den abriß nach Syrien. Als nun einigezeit hierauf der König eine reise ins gelobte land that, wurdeer erkannt, gefangen genommen, und nicht ohne schwereranzion wiedrum los gelassen. Eben dadurch gab er gelegen,heil zu einer grossen aufruhr in Schweden, welches Königreicher viel jähre lang nicht besuchet, da er doch Ungarn, das gelob-te land und andere provintzen besehen, und über dieses solcheGouverneurs gesetzet hatte, welche nur das vvlck aussaugten,im übrigen aber auf des Königs nutzen wenig bedacht wa-ren. Hierauf wurde zwar abermals friede geschlossen, alleinEricus brach ihn kurtz darauf selbst wieder, jagte dadurch dieDalecarlen aufs neue in den Harnisch, daraus sie nicht eherzu bringen waren, bis sie sich unter anführung ihres erwehl-ten Gouverneurs, Carvli Canuti, von dem Dänischen Reichevöllig abgerissen. Nicht besser ergieng es ihm in Dänemarckselbst, da er von den Reichs-Ständen,. welche er durch dop-pelte flucht, mit hinwegnehmung des Königlichen schatzes, ver,lassen, gleichfalls abgesetzt worden , welchem exempel dieNorweger folgten. Inzwischen suchte er in diestr Verwirrungfeinen aufenthalt in den insuln Gothland, allwo er aus denmitgenommenen jahr-büchern eine Historie von Dänemarckverfertigte, und ,selbige vom Ursprünge dieses Reichö bis aufdas jähr 1288. führte, welche sich bey dem Gualterio wm.I.ckron. politic. befindet. Er war ein grosser freund der Ge-lehrten , und hatte sich vorgenommen, eine Academie in sei,nem Reiche aufzurichten, worzu er von dem Papste Martina V.die gewöhnlichen freyheiten erhalten; doch die darzu erforder-te Unkosten musten nachgehends zu dem kriege gebraucht wer-den , dahero dieses werck fruchtlos abgieng, gleichwie ihmauch dieses mißlungen, da er seinem vetter Bogislao auSPommern zu dem throne nach seinem tode verhelften wollte.Nachdem er sich bey 10. jähr in gedachter insul aufgehal-ten , und in Schweden verschiedene mal einige einfülle gethan,wollten ihn seine vormaligen Unterthanen auch da nicht längevleiden, weswegen er sich zu dem Hcrtzoge von Pommern, demer vorher schon die insul Rügen zuwege gebracht hatte, zu re-tiriren gezwungen ward, da er auch zu Rügewalde an. 14; 9.ohne einigen erben von seiner gemahlin Philipp«, Königs Hen-ri« IV. in Engelland tochter, zu hinterlassen, gestorben,
»»«,. /'s»?««»,, rer. Üan. bist. lib.
IX. p. 547. feg. , IM. van. üb. V. p. 104. leg.
, slor. van. p. , äs üist. bat. üb. III.
c. 5. p. 554. , in tbestr. P. 757 - PUfeNdorf»
einleitung. ,
Röntge in Schweden:
Ericus, »st der nähme, welchen 14. Könige in Schwede»gehabt haben , von welchen aber bis auf Ericum den heili-gen gar wenig kan gejagt werden. EricuS I. hat seine Un-terthanen mit guten gesehen versehen, und als sich dieselbensehr vermehret, soll er daS unnütze volck in die Dänischen»nsuln verfem, und über sie Richter verordnet haben, so demGothischen Reiche unterworffen waren. Wiewol MesseniuShiervon anderer meynung ist. Ericus II. soll durch bezwingunaverschiedener lander sein Reich erweitert haben. Ericus III.war aus vornehmem stamme in Norwegen gebohren , undhielt sich anfänglich beydem KönigeFrothone in Dänemarckauf. Er machte sich bey demselbigen durch seine beredtsam»keit, klugheit und tapferkeit so verdient, daß er ihm nachqe-hends zur Schwedischen Crone verhalf, auch ihm seine schwe-ster zur ehe gab, über dieses des Erici bruder Rollers die be«herrschung von Norwegen zuwege brachte, und ihn, als sichHernach die Unterthanen empörten, mit beystand seines bru»ders Erici, darinnen bevestigte. Gleichwie er aber seinem bru-der dadurch das Reich wiederum erhalten, also hat er vor sichmit Schweden das Gothen-Reich verknüpfet. Ihm folgte inder regiernng sein söhn Haldanus, welchen er mit Gunnaragezeuget hatte. Ericus IV. kam nach dem tode seines groß,vatters Sivardi zur regierung. Er war ein söhn FrothoniS,Konrgs in Danemarck, und Ulvildä, Königs Sivardi inSchweden tochter. Frvtho brachte seinen bruder Haraldumum, und nahm ihm das Dänische Reich ab. Mein Haral.di zwey söhne, davon -er eine mit dem vatter gleiches nah-mens war, und der andere Haldan hieß, verbrannten, dentod ihres vatters zu rächen, Frothonem, und Ulvildam wurf-fen sie mit steinen zu tode. Ja als Sivardus ohne kinder ver-starb , und ihm Ericus siiccediren sollte, suchte «hn vorgedach«ter Haldan ums leben und beyde Kontgrerche Schweden undDänemarck zu bringen. Zu diestm ende bemächtigte er sicherst Dänemarck, und gieng hierauf, nachdem er ftlbtges vvrhe-ro seinem bruder Haralds anbefohlen, m das GothemRetch,einige mannschafft daselbst wider Encum auf die deine zu brin-gen. Mit dieser griff er zwar Encum an, wurde aber ge-schlagen , und sich m Helsingland jn retiriren genöt^get.