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Nicht besser ergienq es ihm in dem andern treffen, welches er,«achverstärckungseiner trouppen, mitEricohielte, >aermustesich sicherheit halben auf die höchsten gebürge verstecken. Damitihn aber Ericus wieder davon herunter locken mochte, grmg ermit einer flotte wider dessen bruder Haraldum nach Däne-niarck über, gewann demselbigen 4. schlachten ab, und kamals überwinder wieder nach Schweden zurücke. Haldanus aber,der sich inzwischen nach Dänemarck begeben/ jammlete allda eingrosses Heer, setzte dasselbe auf schiffe, und greng damit gegenSchweden. Ericus, welcher sich unter der zeit gleichfalls in ge-genverfassuna gestellet, stieß ihm mit seiner flotte unterwegesauf, und weil Haldanus nur zwey schiffe sehen ließ, die übrigenaber hinter einem vorgeburge verstecket hatte, jagte ihnen Ericusnach, verfiel aber dadurch in Haldani Hinterhalt, und büßte,weil er kein quartier annehmen wollte, sein leben ein, das Reichseinem feinde, dem mehrgedachten Haldano, hinterlassend. Eri-cus V. war ein söhn deS Konrgs Agnii, und zanckte sich mitseinem bruder Alrico wegen der Schwedischen Crone erstlich-u Hause, hernach, aber ritte er mit ihm aufs selb, allwo esvon Worten zu schlagen kam, wobey sie, weil es ihnen an andermgewehr gemangelt, den Pferden die zäume abgezogen, und ein-ander damit zu tode geschlagen. Ericus VI. waderhat zuge-nannt, kam nach dem tobe seines vatters Ingonis II. zur regie-rung. Seine Unterthanen machten sich anfangs sehr grosseHoffnung von ihm, weil sie unter andern glaubten, daß er ei-nen Hut hätte, vermittelst dessen ihm die winde, wann er nurdenselben gegen sie wendete, gehorsam ftyn mästen. Allein erlegte sich aufdiesee-räuberey, zauberey und götzen-dienst, undließ damit die Reichs - sorgen fahren. Ihm folgte sein söhnEricus VII. mit dem zunahmen Seghersell, weil er jederzeitgrosses glück im kriege gehabt. Dann er überwand nicht alleinAgnerum, Regneri söhn, welcher aus Engelland ankam, undwegen seiner mutter auf Schweden anspruch machte, sondernbekam auch Esthen, Finnland, Liefland und Curland, wienicht weniger Preussen. Er brachte sich dadurch grossen rühmzuwege, daß verschiedene Potentaten sich um seine freundschafftbewarben. Absonderlich ließ sich Hertzog Otto in Sachsen,welcher nachgehends Kayser worden, mit ihm in alliantz ein,und fiel dem Könige Haraldo in Dänemarck instand, welcherwider Schweden, um daselbst Biörnonis IV. söhn, Stor-biörnum,' zum Könige einzusetzen , mit einer armee gerucket,wodurch dieser genöthiget ward, von seinem unternehmen ab-zustehen. Als hierauf sich Storbiörnus ihm unterwarf, ver-ziehe er ihm, und gab ihm eine provintz zu seinem unterhaltein. Endlich machte er sich an den König Suen von Däne-marck, nahm ihm Haüand und Schonen wieder ab, und nö-thigte ihn, erstlich nach Norwegen , von dar aber nach Engel-und Schottland sich zu retiriren, wie denn auch derselbe mchteher als nach 7. jähren , da Ericus gestorben, zurück gekom-men. Ericus VIII. mit dem zunahmen Stenchill oder dermilde, wurde nach dem tode seines vatters Erici VII. aufden thron erhoben. Zu seiner zeit soll ein Heydnischer Priesterin dem götzen-tempel fein gesichte verrohren haben; darauf ihmim gesicht befohlen wurde, mit Versprechung der wieder-erlan-gung feines aesichts, Christum zu predigen. Er kam solchembeseht nach, und erhielt sein gesichte wiederum, bekehrte auch ei-ne grosse menge Heyden, worunter der König Ericus selbst ge-wesen. Dieser nahm die Christliche religion mit grossem eiferan, und berufte zur mehrern aufnähme derselben zwey Priester,Adelwart und Steffan, zu sich aus Hamburg; ja er ließ auchden götzen-tempel zu Upfal zerstören, erregte aber dadurch beyden ünbekehrten einen aufruhr, darinnen er nebst den zweyPriestern erschlagen und verbrannt wurde. 8»»^»
, Kilt. leptemr. Ist,. , in 6otkor. 8ueo-
rmmgus kiltor. Lnc«, Otk«,, Mit. 8uec. Locve»,«,, Kilt. 8usc.x. i. iy. 20. 24. ;y. 49. 51. 8aanäm illultr.
wm. 1. pufendorfs einleitung.
Ericus IX. der heilige zugenannt, ein söhn Jeswards,brachte sich durch seine kluge aufführung und Vermählung mitChristina, Königs Ingonis des guten tochter, einer wittweHertzogs Jaroslai zu Ulademir in Rußland, bey den Schwedensolche Hochachtung zuwege, daß sie ihn nach dem tode Suerche-ri 1>- an. 11 zc>. zu ihrem Könige erwehlten, ohngeachtet die Ost-Gothen Carolum, Suercheri söhn, auf den thron zu hebenbemühet waren. Weil aber diese völcker sahen, wie nöthig dieVerknüpfung beyder Reiche wäre, verglichen sie sich mit ein-ander dahin, daß erstlich Ericus, nach ihm Carolus, und wanndieser gestorben, von beyderseits nachkommen einer um denandern regieren sollte. Gleich im anfange seiner Legierungmachte er sich bey dem gemeinen volcke sehr beliebt, daß er eswider die unbilllgketten der Grösser» vertheidigte, alle arten derbereicherung/ deren sich ftme vorfahren mochten bedienet ha-ben, fahrenließ, ja von seinen ordentlichen einkünften, dahineinige den dritten theil der straf-gefallen ziehen, keineswegesalles annehmen wollte. Über diefts schaffte er alle geselle ab,die nach den Heydnischen greueln schmeckten, und that hinge-gen andere dazu: welche, weil sie m ein buch verfasset wurden,daher den nahmen St. Erichs Lag bekommen. Die Finnenbeunruhigten zu derfelbigen zeit durch ihre stetige streifereyendas Schwedische Reich. Weil sie nun noch ihrem Heydnischenaberglauben anhiengen, ließ er ihnen friede anbieten, und ver-mahnte sie zu annehmnug der Christlichen religion; da sie
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aber keines zu thun gedachten, brachte er eine armee wider siezusammen, und schlug sie darmit auf das Haupt. Darauf be-kehrte er durch den BischoffHenricum die übrigen zumChristlichenglauben, worbey es, indem die fache gar zu eifrig getrieben wur-de , ohne grossen tumult nicht abgieng , so daß gedachter Bi-schofs selbst das leben einbüssete. Doch wurde dieser wiedergestillet, und die götzen-tempel niedergerissen, hingegen an fort-führung des kirchen-baues, welcher der ehre des wahren GOt-tes gewiedmet war, alles ernstes fortgefahren. Gleichwol konn-te er die endigung desselben nicht erleben, indem er von einigenaufrührern, nachdem er wider dieselbigen mit grosser hertzhaff-tigkeit gefochten, in einem treffen um das jähr 1160. überwur^den und enthauptet wurde. Diese suchten Magnum, HeinrichSattelers aus Dänemarck söhn, den er mit Ragwals, Königsin Schweden tochter, gezeugek, auf den thron zu setzen. Sierüsten auch, nachdem sie, wie gedacht, das seid wider Ericumerhalten, Magnum zum Könige aus; allein die Schwedenstressen zu den Gothen, und griffen unter anführung Caron,Suercheri sohns, die feinde mit grossem muthe an, und schlu-gen sie, daß kaum einer davon kam. Unter den erschlagenen be-fand sich Magnus selbst, und Henricus, dessen vatter; vonder beute aber ward ohnweit Upsal eine kirche gebauet, die vonder Dänen grossen Niederlage den nahmen Dänemarck bekom-men. 8«o7,-o Killor. Kegn. lepcemr. Jot'.
L»«,, in Ootkor. 8ueomungue killor. , kill.
8usc. Loece-r-«,, kill. 8ueo. lib. III. p. 7;. r
8cgnclis illulirat. rom. II. pufendorfs einleitung.
Ericus X. war, wie einige berichten, ein söhn Canutiund enckei Erici des heiligen, von welchem kurtz vorher er-wehnung geschehen. Zwar machte er gleich nach dem todeseines vatters Canuti dem Suerchero III. , so ihm füccedirte,die Crone streitig ; weil er aber sahe, daß mit gewalt nichts aus-zurichten , verglich er sich mit ihm so weit, daß Suercheruszwar in besitzung des Reichs verbleiben, nach dessen tode aberer darzu gelangen sollte. Allein das versprochene wurde nichtgehalten, sondern Suercherus ließ einsmals Königs Canuttsöhne unversehens überfallen und ermorden. Doch entflöheEricus nach Norwegen, von bannen er nach einigen jähren vonden empörten in Upland zurück beruffen wurde. Ericus fandsich an. 1207. mit den hülfs-völckern, welche ihm der König Jn-go in Norwegen mitgegeben hatte, bey ihnen ein, und zu glei-cher zeit erklärten sie ihn vor ihren König. Hierauf kam es m«tdem Könige Suerchero zu einem treffen, in welchem dieser un-ten lag,und sich darauf nach Wester-Gothland retirirte,darinnener aber nicht glücklicher war, indem er daselbst bey Latern, ohmgeachtet des starcken succurses, den er aus Dänemarck erhal-ten, auf das Haupt geschlagen wurde. Er muste also aus M-ster - Gothland entfliehen, und begab sich nach Dänemarck,sammlete allda ein neues kriegs-heer, und gieng damit aberrnatin Wester - Gothland auf Ericum los, verlohr aber in derschlackst, welche ohnweit von voriger wahlstatt gehalten wurde,das leben, und muste sein Reich Erico hinterlassen. Dam>»sich nun dieser, in besitzung der Crone, desto besser bevestige«mochte, ließ er sich mit Suercheri söhne, Johanne, in tractatchein, und stund ihm nach seinem tode die Crone zu. Über die-ses vermählte er sich mit Rickot, König Waldemars in Da»?marck schwester, die ihm Ericum Leppe, so nach Johanne Kö-nig worden, nebst drey töchtern gebohren. Unter den töchte/nist Jngeburgis merckwürdig, welche dem Hertzoge in Ost-Gb-then, Birgero vonBielboo, vermählet worden, undihnzumvatter von 4. söhnen gemacht, von welchen nachgehends WEdemarus und Magnus die Königliche würde erlanget. Im übri-gen versähe er seine lande mit tüchtigen Amtleuthen, welcmmehr auf das gemeine als ihr eigen interesse bedacht waren,starb um das jähr irig. auf Wiesingsö, und wurde in demkloster Warnheem begraben. Jot,. , in omkorum
8uec. kill. Lw«, O/a«,, kill. 8uec. /.osss»,«/, kill. Luelik. III. pctg. 81. lpo-r,«». rer. Osn. kill. Iik. VI. psg-
HksAe«,«,, 8L-m<likl illultr. tom. II. pufmdorfs eiNlkit.
Ericus XI. zugenannt Leppe oder Lispler, weil er Ä,der zunqe anstieß, war Erici X. söhn, welchen er mitKönigs Waldemari in Dänemarck schwester, gezeuget. -Ofchgeachtet er ausser dem bereits gedachten leides - gebrechenlahm war, so wurde er doch wegen seiner sonderbaren gemuw.gaaben auf den thron erhoben. Allein eine vornehme fam'«-Folckunger genannt, mit welcher sich Ericus durch vielM"Vermählungen aufs genaueste verbunden zu seyn glaubte,^diente sich dieser gebrechen, den König bey dem volcke vero "zu machen, und sich desto leichter der Crone zu verM^j,Wie es denn auch dieser faction, von welcher sich Canutus o ^ckunger, der des Königs Erici schwester Helenam zur W ^lin hatte, zum Haupte auswarf, in so weit gelunge, vcw Hdem Könige eine schlacht abgewann, ihn dadurch M ^Dänemarck zu retiriren nöthigte, und also die längstte gelegenheit fand, Canutum als einen König auszur«'' ^Allein Ericus fand sich mit einer grossen armee, welcheDänemarck gesammlet, wiederum ein, und lieferte Canuw ^tiweit Enecöping ein treffen, worinnen dieser nebst semern ...^das feld verlohr. Nachdem dieser krieg glücklichund an den vornehmsten der empörten ein exempel. n ,,cyeworden, spann sich, wiewol ausserhalb des Reichs, eun«nruhe an, indem die Tawast-Finnen, welche annvch ssschek