e r r
zu stände, und starb zu Tunsberg an. iryy. ohne männlicheerben. 7 o,/ikr kill. diorveg.
.. * Ericus, Hertzog in Schweden, war ein söhn des Schwe-Men Königs Magni Laduläs , welchen ihm seine gemahlinHeowlg, Gerhardt Grafen in Holstein tochter, an. 1284. ge-voyren hatte. Er flöhe vor seinem bruder, König Birgero, aus^m Reiche, und begab sich nach Norwegen, woselbst ihn derKvnia Haquinus VII.' gütigst aufnahm, und ihm an. i;v4.Mrberg in Halland eingab. Das folgende jähr nöthigte ihn^rgerus, daß er und fein jüngerer bruder, Waldemar, ihm miteyde die treue schwören musten. Jedoch an. i;°6. nahmkr Birgerum gefangen, und jagte den Dänischen König Eri«eum vm. , welcher Birgerum befreyen wollte, nach Hause.Hierauf sahe sich Birgerus gezwungen, an. i;io. zu Nicöpingeinen vertrag einzugehen, vermöge dessen Ericus West-Gorh-Md, Wermeland, Smaland und Calmar, Waldemar aberrMnIand, Stockholm und Oeland bekam. Sie besassen aberMse landfchafften nicht lang, inmassen Birgerus sich ihrer an.^i, 7 > den 2;. dec. hinterlistiger weise bemächtigte,und sie zu Lin-coping in ein häßliches gefängnis werffen ließ, worinnen sie vorHunger verfchmachten musten. Ericus starb den 6. jan. an.i;i8.und hinterließ von Jngeburga, Königs Haquini VII. in Norme,M tochter, die er sich an. i;ii. beygeleget, Magnum II. wel-Her nach Birgero den Schwedischen thron bestiegen; und Eu-phemiam, welche an. n;6. an Albertum I. Hertzog von Meck-eendurg, vermählet worden. " Lwn, k/x/«/.
^Ericus, oder Henricus, ein Franzose, welchen Carolusist zum Hertzoge von Friaul gemacht, womit er Karndten undvle angrenzenden länder vereiniget. Er wurde von den Tarvk-'"n an. 7yy. erschlagen, aber 2. jähr hernach rächte Carolus N.Elchen tod wiederum. bitt. kranc.
Ericus, welchen einige auch Hericum, Liricum, Tiricumund Henricum nennen,war ein Benedictiner-Mönch von Auxer-A und lebte an. 88,0. Er schrieb das leben St. Germani, Bi-'Hvffs zu Auxerre, in versen. äs vir. illuttr. L. 104.
. Ericus, (Petrus) Venetianischer General auf dem Adriati«M meer, bekam an. 1584. des Baffa von Tripoli, Ramadan,wtttwe, da sie mit 2. schiffen nach Constantinopel segeln wollte,gefangen, und erstach mit seinem eigenen schwerdte deren jun-gen söhn in ihren armen. Die übrige mannschafft, so aus 250.Monen bestund, ließ er niedermachen, 40. frauens-personenM schändm, hernach in stücken hauen, und in die see werffen.Mst grausamkeit mißfiel der Republick dergestalt, daß sie ihry,en köpf abschlagen ließ, und die gemachte beute, welche 800000.Wen betrug, dem Türckischen Kayser Amurath III. zuschickte,"i/i. ^
Eridauus, siehe Po.
Erigena, siehe Scotus, (Johannes.)d^Erigone, des Jcari tochter, erhieng sich selbst an einemweil ihr vatter von einem schäfer aus Attica war ermor-worden, welches ihr ein Hund durch fein gräßliches heulen"wecket hatte. Nicht lange hernach sollen der Alhenienser so-.verehlichte als ledige weibes-perfonen in eine solche rasereyWUHen seyn, daß sie sich selbst in grosser anzahl aufgehencket.beis uun das Orsculum um rath gefraget, wie solchem un-^ uvzuhelffen wäre ? gab dieses zur Ursache an, daß man denden/" ^ari und Erigone so gering geachtet. Darauf erfan-der Erigone andenckm das schauckeln und das wippen,so dann hörte alles Unglück auf. Der gott Jupiter aber,h^/le Poeten ferner lichten, verwandelte, um diese kindlichever iungfrau und treue des Hundes zu belohnen, Erigonemk, "gv gestirne, welches die jungfrau genennet wird, und den«" w den hunds-stern. k»b. 224.
.„..Erigonus, ein geschickter mahler feiner zeit, war zwarh'wtzglich nur farbenreiber bey dem mahler Nealca, gab aberda?, estr gelegenheit so wohl auf seines Herrn Hände achtung,sÄ er selbst sehr wohl mahlen lernte, und einen berühmtenHwer, den Pasiam zog. bitt. nar. XXX v. n.
Ering, ist 1.) eine kleine stadt in dem Ertz-Stifte Trier,i,^em fluß Kyl, ohnweit der Mosel, gelegen; 2.) einschloßy-Aw-ern an dem fluß Jnn, davon vor diesem em Gräflichesr>A^cht den nahmen geführet hat. stammb. k. I.
Eringdrana, eine provintz auf der insul Madagascar.schW morgen ist sie durch sehr hohe berge von Antavara unter«und gegen abend hat sie drey grosse flüffe, Manarang,len audv und Samahang, welche mittagwärts in die see fal-vieh ist wohl bewohnt, und hat einen grossen Überfluß am
/' IVaco«,/, histoire äs Maäggatt:. 6. p. 14.
fexssfmna, eine Griechische Dame, welche sehr nette Verse ver«vho M^Ennen sie auch, wenigst in den bexametris, die Sap«den ^wst,die mit ihr zu gleicher zeit gelebet, soll übertreffen ha-in cbron. Ls. *
desienwar eine tochter Talai, Königs der Argiver, vonbei, f»?bmahlln Eurynome, und heurathete Amphiaraum, ei«Ara.^HOen Wahrsager. Denselben wollte ihr bruder, derTenvw,?b König Adrastus, bey dem wider die Thebaner vor-'"eil "en feldzuge, durchaus mit sich haben; jener aber,er vorher gesehen, daß ihn solche reise das leben kostenHrstor. LemE ///. Theil.
e r L
ZI7
würde, versteckte sich, damit er zu hause bleiben durfte. DochEriphyle ließ durch ein gülden Halsband, welches ihr Polynices,Adrasti schwieger-sohn, deswegen verehret, sich dergestalt bleu.den, daß sie den Amphiaraum verrieth. Da nun hierauf die-ser mit fortreisen muste, befahl er seinem söhn Alcmaon, daß er,auf die erste Nachricht von seinem tode, seine mutter hinrichtensollte, welches er auch würcklich also vollzog, aber deswegenhernach von den höllischen Furien sehr geplaget worden.
Oä. XV. v. 244. Iik. I. Ln. üb. VI. v. 44;. <?,>.
contra Verrem. I/arar. lib. III. oä. 16. lät. 6. v. 654.
lib. II. elsg. 16. tt. lib. III. sieg. lf. Äar. Ibsb.fib. IV. v. 2H. NM». kab. 7;. *
* Erisse, oder Riffs, eine alte und vor Zeiten Bischöffltchestadt in Natolien, auf den rüsten des Schwachen meers, un-gefehr ;o. Französische Meilen von Trapezunt gegen osten, dessenLuttrsgsneus der Bifchoff von Erisse war.
Erissos, siehe Apollonia in Macedonien.
Erisweil, Eroltzweil, ein schön dorf, und vormals einesonderbare Herrschafft im Emmenthal, in der BernerischenLandvogtey Trachselwald gelegen, ist das stamm - Haus dervormaligen Edlen von Eroltzweil, von welchen Johann undHeinrich schon an. 1278. bekannt gewesen. Nach erlöfchungihres stammes ist die Herrschafft durch Heurath an die Edlenvon Grünenberg gekommen, bald darauf an die von Eptin,gen, und endlich an die von Luternau, bürger zu Bern, de-ren einer, nahmens Rudolph, selbige an. 1504. der stadt Bernum 4200. fl. verkauft hat. Es entstünde seithero aus anlasdessen ein marchen-streit zwischen den löblichen städten Bernund Lucern, es ist selbiger aber an. 1712. friedlich beygelegtworden. *
* Erich, eine Englische stadt und marckt in dem östlichentheil der Grafschafft Huntingtvn, in der gegend Hurstingtongelegen, ohnfern Cambridgeshire. Eine andere stadt drefesnahmens liegt an der Thems, in dem nord-westlichen theil derGrafschafft Kent.
Erivan, eine grosse Persische stadt in Armenia oder Tur«comannia, an den Türckischen und Persischen grentzcn, liegtunter dem 41. grad 15. Minuten larituäinis. Einige geben vor,daß sie des Ptolemäi Terva sey, welches er zur baupt-stadt inArmenien gemacht. Andere halten es vor dre Königliche stadtArtarata, welche aber besser einige Meilen davon gesetzet wird,an einem ort, der noch jetzo Ardachat heißet. In den Tür--ckifchen gefchichten heißt sie Erize, und in den Armenischen hi-storien-büchern, welche sich in dem berühmten kloster Drey-Kir-chen befinden, wird vorgegeben, daß man sie zuvor Vayarschapat genennet. Nachdem die alte stadt durch die zwischenden Türcken und Persianern geführte kriege ruiniret worden,bauete man eine neue auf, jedoch 800. schritt von der stelleder alten. Sie liegt jetzo in einer von bergen rings umschlosse-nen ebene, bey welcher 2. flüsse, nemlich der Zengui oder San-ani-Eija und der Querckboulack vorbey lausten. Über den er-sten gehet eine steinerne brücke von z.schwibbögen, unter wel-chen gewisse zimmer gebauet sind, darinnen sich der Gouver-neur oder Chan bisweilen im sommer aufzuhalten pflegt. Diedabey gelegene vestung siehet einer kleinen stadt ähnlich, undwird nur von Persianern bewohnet. Die Armenier haben ihreaewölber darinnen, in welchen sie den gantzen tag über ar-beiten und handeln, des abends aber schließen sie solche zu.Etwa» rooo. schritt von dem casteü stehet ein klein kort,Ö.ueutcht-cala genannt. Wenn eine caravane in Erivananlangt, so muß der Gouverneur solches dem König berich-ten ; und wenn ein Gesandter durchreiset, so muß er ihn freyhatten, und so lang begleiten lassen, bis er in eines andernGouverneurs gebiethe anlanget. Die luft in Erivan ist gesund,aber ein wenig dick, und sehr kalt, des winters aber ist es we-gen des langen schnee-gewitters etwas verdrießlich allda zu le-ben ; nichts destoweniger bringet das land in grossem Überflußallerhand früchte hervor, sonderlich aber wächst darinnen vielköstlicher wein. Die Armenier haben eine tradition, daß Noak,bey Erivan einen Weinberg gepflantzet habe, und einige wol-len so gar den ort zeigen, der eine kleine meile von der stadtliegt. Man hat auch in dasiger gegend einen grossen Überflußan rebhünern und fischen, darunter sonderlich die forellen undkarpfen berühmt. Drey kleine tag-reisen von der stadt ist einsee, der von den Persianern Deriachirin, von den Armenia-uern aber Riagar-counisou, das ist, der süsse see, genennetwrrd. Er hat 25. merkn rm umfang, und ist sehr tief. Mit-ten darinnen liegt eine kleine rnsul, auf welcher ein kloster ste-het, dessen Prior ein Ertz-Bischoffist, und den titul eines Pa-triarchen führet, auch den Armenischen Patriarchen vor seinOberhaupt nicht erkennen will. An. 1582. wurde Erivan vonden Türcken erobert, und die vestung daselbst von ihnen erbauet.Die Persianer nahmen sie an. 1604. den Türcken wieder ab, undbeseitigten ihre mauren. An. i6i;. stund sie eine 4. monatlichebelagerung von den Türcken aus, sie musten auch unverrichtester dinge wieder abziehen , kamen aber nach dem tode Abas desgrossen wieder dafür, und eroberten sie, wiewol sie dieselbenicht lang behielten. Denn Schach Sefy, Koma in Persien,gewann sie an. 16;;. wieder, und seit der zeit lst sie nicht wei,ter belagert worden. voiriZs« k. I. fjv. I. p. zg.
Cbarär», voisZes tom. II.
Eriza, siehe Ariza.
D d r rxrtz.