Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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, woselbst sein söhn Schach-Cobad sich zugleich be.lek-n seinen vatter den Escander ebenfalls um das

.""d mithin im jähr der Hegira 841. mit seinemGik>an - Schach den frieden wieder aufrichtete.

a Escars, diefamilie. Die familie der Herren von Peruse,Elcars, hat sich durch ihre vortrefliche heurathengeringes ansehen gebracht. Gualtherus von Pernse, ge-ep««- von Efcars, Herr von Vauguion und Senefchall vonk,^vergue, lebte an. 148°. und hinterließ von Maria von Mvnt-«^.Fvancifcuin ä'Eftars, Herrn von Vauguion. DiesertgAavlte sich an. i?i6. den 22. febr. mit Isabella, der erb-^voli von Bourbon, Herrn von Carency, von Bu-> vy, von Combles, rc. und Catharinä von Alegre, und zeugtevn« - nebst zwey töchtern , Johannen, von Escars, Fürstenvi-8-.- ency, Herrn von Vauguion, Ritter des Königlichen. Marfchall und Senefchall von Bourbonnois, welcher17. mertz gestorben, nachdem er von Anna vonbar ont ein vatter worden Claudii von Escars, Fürsten vonH -.ency, welcher an. ,;86. in einem zwey-kamps, mit demvon Biron, umgekommen ; weiter Diana, FrauenVauguion, und Elisabethä. Ausser diesen ist noch einetz"°^ve lnue dieses Hauses, davon Iacobus von Pernse, Herr"Escars, aus feiner ersten ehe gezeuget 1.) Franciscum;k^ ^rolum, Bischoff und Hertzog von Langres, von deml-)3acobnm, von welchem die Herren von Mervilleah" >>vgur herkommen; 4.) Franciscam; aus der andern ehesa. v ven Cardinal Annam , von welchem ein besonderer articknlta >, Odgedachter Franciscus wurde Staats-Rath, Capi-s! « "vv an. 1587. den ;i. bec. Ritter des heiligen Geistes,--„vermahlte sich erstlich mit Clandla und Beaufremonl, unddr^fteimt ihr i.)Iacobum, Grafen von Escars, welcher beych vtacher ehe ohne nachkommen gestorben; 2.) Carolum, wel-stvrk- ^bymal verheurakhet, und gleichfalls ohne linder ge-sein?. aber Caspar,,, Grafen von Amanze, genöthiget,rvla "Omen und waven anzunehmen; ;.) Louisen, so Ca-diam Marquis von Hautefort, beygeleget worden. 4.) Clau-Sa,,' welche sich mir Johanne von Ferriers, Freyherr,, von»acii e' uf, verheurathet. Franciscus von Escars schritte,q«^ '"ner ersten gemahlin Claudia von Beaufremonl tode, zürüvbr,« mit Isabella von Beauville, die ihm 2. töchter ge-' als Annam, so in ihren jungen jähren gestorben, undsi>, 'aanam, die an Carolum von Cazillac, Freyherr» von Ces-^.. ^wählet worden. o« cHe. i.« ?.

Le.

yi^Iars, (Anna ä') Cardinal von Givri, Bischoff zu Metz,chen - Iacobi von Peruse, Herrn von Escars, rc. wel-L mit seiner andern gemahlin Francisca von Langui,Frauenkis ^ gezeuget. Er wurde an. 1546. den 29. mertz zu Pa-^ Fohren, allwo er auch nachgehends studiret, und den ordenvor .^edicti angenommen. Er stund verschiedenen Abteyende.xj.mat auch eine reise nach. Rom, allwo er sich durch seineMack, und eifer vor die religion bey Pio V. sehr beliebt ge-ve Hierauf wurde er Bischoff zu Lizieux, und wandte sei-

ciq .mnste meistentheils zu besörderung der Ligistischen parteytecvn^aurch er sich bey dem Päpstlichen Hofe so nachdrücklichn>aa,^ndirte, daß ihn Clemens VIII. an. 1596. zum CardinalPerson ^Obr König Henricus IV. welcher anfangs mit seinerschgL nnd mit seiner Promotion gar nicht zufrieden war, ver-an. lüog.chas Bißthum zu Metz, und erhielte ihmÄek k eines LomprotsÄoris von Franckreich. Er wurde zugegraben, nachdem er an. 1612. den 19. apr. gestorben.

L Purpur. 6sII. L'OFär. üb. II. ex.

Kilt. äe8 Lveg. äs ssletr.

^Ibs-Wars, (Carolus ä') Bischoff und Hertzog von Langres,Fontaine äs Best, von Gaillac und Creste, war einhasi.^cobi von Peruse, welchen er aus der ersten ehe gezeuget7. j.L An. 1^64. wurde er zu dem Bißthum zu Poitiers, und«Ndi-i-., ^rnach zu dem von Langres befördert. Er wurde, nebstzq nach Metz abgeschickt, um die Polnischen AbgesandtenÄyjg,,langen, welche allda ankommen sollten, den Hertzog vonwnachgehends unter dem nahmen Henricilll. Königivelü,^ s""e Wahl zur Polnischen Crone zu hinterbringen;druck,^ auch in einer netten rede verrichtet, so nachmals ge-vlifsik norden. Gedachter König setzte ihn an. 1578. unter diersi/V von dem orden des heiligen Geistes; worauf er an.^ ''n der Abtey Fontaine äs Best gestorben. 77-««»- bist.

* 6aII. Obrist. Lc.

r eine kleine stadt und Herrschafft am fluß Els in demkiuex -f^um Luremburg, zwey starckc meilen von Dikirck, in

* iiMen und fruchtbaren gegend gelegen.

KhegMgenanntKaystrs-Esch, ein städtlein, welches zwi-

* ""d Montreal zu finden.

Äst»,

-vtemmmgen m d,e Iler läuft.

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bew , teutsch TscherUtz, ist ein stecken samt ei«

^sg.lchloß n, dem kais äs Vanä , vor zelten den Edlen vonvng j^bguy zuständig; als aber an. 1475. der Herr dieses», den damaligen Burgundischen kriegen es mit dem Her«

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tzog hielte, und sich gegen Bern feindlich erzeigte, zogen dieBerner und Freyburger insgesamt für Llskslens, und nahmenmit hülsse der Eydgenossen den vrt ein, welcher auch an. 1484.von den übrigen Bundsgenosscn diesen beyden städten zugespro-chen wurde; seit dieser zeit setzen sie auch Eernsäm alle;, jähreinen Landvogt dahin , welcher in seinem ziemlich grossen be-zirck auch über die schön-gelegene, und, wegen dem noch stehen-den Römischen thun,, samt andern reliquien berühmte stadtOrbe zu befehlen hat. Vor einigen jähren ward das alte schloßzu stsskslens von beyden Cantonen gantz neu wieder aufgeführet.

ubrsge p. 7;8- *

* Esthau, oder Eschaer, ehemals ein jungfrauen-kloster,Benediktiner - ordens im Elsaß, zum Bißthum Straßburg ge-hörig. Es ist um das jähr 8«°. von St. Remigio zu ehrenSt. Sophien gestiftet, und von einem seiner Nachfolgern in demBißthum Straßburg, nahmens Hezelo, noch vermehret worden.

6erm. lasm k. II. p. ;i. St. Remigii schwester,Raduna, war Aebrißin daselbst, und hat dem kloster auch vie-les zugewendet. Lucä Fürsten-saal, p. 49. Hertzogs Els.chron. III. p. iz. topogr. Liste, stestript. Partie, territ.

Lrgsntin. p. 24.

Eschelburg, ein schloß, nebst einer Herrschafft, in Ober-Oesterreich , drey meilen von Lintz, dem Grafen von Traungehörig.

* Eschelle, ist ein auf hohen felsen erbautes schloß, von wel-chem man auf der einen feiten leichtlich nach Chamdery kommenkarr, ist ein Haupt-paß, und fast unersteiglich.

* I/Eschelle, ein Priester, welcher unter der regierung Ca-

roll IX. zu Paris hingerichtet worden , dieweil er mit demteufel soll zu thun gehabt haben; er klagte vor seinem endebey 1200. Personen des nemlichen lasters an: ein gewisser su-rkor (nach dem bericht des Mezeray) erzehlet es, aber dieserstellet ihm feststen wenig glauben zu, denn (sagt er) dieje-nigen, welche einmal das gehirn mit dergleichen schwartzenund nichtigen einbildungen verletzet haben , glauben leicht, daßalles mit teufeln und zauberinnen angefüllet sey. in

Larolo IX.

Eschenbach, heißt 1.) eine kleine stadt, nebst einem schloßin dem Fränckischen Stift Aichstädt, welche ;. meilen vonNürnberg entfernet, und dem Hoch-Teutschmeister in Mergent-heim zuständig ist. 2.) Ein dem Marggrafen von Bayreuthgehöriges städtlein, beygenannt an der Schnabelweide, wel-ches in Francken an den Pfältzischen grentzen lieget. Einkloster in dem Lucerner-gebieth, nicht weit von der Rüß, warerstlich mit frauen St. Angustini ordens, hernach aber, alsselbiges theils rninirt, theils verbrannt, mit kloster - frauenBernhardiner - ordens besetzt. Die Freyherren dieses nahmenshatten es gestiftet, welche daselbst ihr stamm-haus gehabt, undnebst Eschenbach auch Schnabelberg, Rüsseck, Schwartzen-burg und Ober-Hosen besessen. Von denselben haben in demXII. I-LLulo brüder gelebt, darvon Conrad, Abt zu Mur-bach, Ulrich, Probst zu Lucern, und Walther, stifter der Ab-iey Capell gewesen. Sonsten hat sich insonderheit Waltherdadurch bekannt gemacht, daß er den Kayser Albertum I. an.i;o8. ermorden helffen. Er hat nachgehends jähr, bis anseinen tob, als vieh-hirte gedienet, und sich erst auf seinemtod-bethe kund gegeben. Die Schweitzerische geschicht-schreiber,und insonderheit Tschudi in seiner treflichen Schweißer-hi-storie , melden ausführlich, man habe dieser Mordthat we-gen die gantze Eschenbachische familie ausgerottet, und ihreschlösser ruiniret, doch so, daß man aus ihren warten nochwohl schließen mag, es Habesich einer oder der andere, durchflucht ausser landes, oder versteckung, für einige zeit gerettet,wie denn noch an. i zr;. Hermannus, als Bischoff zu Chur,mit tode abgegangen. Wolfram von Eschenbach war um dasjähr 120Ü. ein berühmter meister in der Vocal-Music, an demHof des Landgrafen in Hessen, Hermanni, und schrieb unterdem verdeckten nahmen Parcifal reim-weise ein weitlauftigesbuch vom Kayser Ludovico kio. Er war ein alter vom Adel,aber nicht aus gedachter Freyherrlichen familie. x,ans.reäiv. ÄEp/. Schw. chron. Spangenbergs Adelsp. k. II.Hannemanns anmerck. über Opitz. Poesie. *

* Eschenbach, (AndreasChristian) war zu Nürnberg an.166;. den 24. mertz gebohren. Nachdem er zu Altorf studi-ret, auch an. 1684. Llsgiiler und koeta I.Lureatll8 worden,kam er nach Jena, und lehrte daselbst als Läjunökus Lbilo-sopki« die Humaniora mit grossem zulauf; that sich auch öf-ters im disputiren hervor. Darauf that er eine reise durchTeutsch - und Holland, und als er wieder nach Hause kam, mü-sse er seinen vatter, der kaüor in der Nürnbergischen vorstadrWehrd gewesen, im predigen subleviren. Dieser aber war nurseinem söhn nicht wohl zufrieden, als er wahrnahm, daß der-selbe mehr zeit auf die Literatur als die Theologie verwendete,auch auf dem tisch seiner studier-ssube fast allemal den Plato-nem fand, welchen er ihm denn wegnahm, und an besten stelledie Bibel hinlegte. Nach seines vatters tode war Eschenda.chen, der sich durch brief - Wechsel mtt den gelehrtesten leu-then seiner zeit, gleichwie auch durch heraus gegebene schrif-ten bereits bekannt gemacht hatte, durch den berühmtenMagliabechi zu Florentz unter sehr favorablen bedingungendie Neben-Administration der Groß-Hertzogl,chen brbliotheck an,

getra».