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der Elbe, am siuffe Stör anlegen ließ, und dasItzehoe seyn soll. Egberts wurde dieses vorhaben aus-«'suyren aufgetragen , welcher diejenigen Sachsen hinführte,^ 804. von Carolo M. an andere örter weggeführt worden.
V-»''n. IY. , rer. krsnL. XXVII. 58.
^unaus Teutsche Reichs-Hjstorie, wm. II. üb. II. x.?88.w Sächsif. alterth. c. 1. 14. x>. i?4- An. 8-7- verwüste-
Danen das land bis an dieses schloß , welches sie auch'Mrten, aber so tapfern widerstand fanden, daß sie wieder ab-x, bbn Musten. L Lerer«, aä sn. 817. «ö
l- c. XXVIII. i;?. Mel, >. c. p. i;6.
Essmius, (Andreas ) ein krokellor IbeoloZiT, Predi-zu Utrecht, starb an. 1677. den 18. may. Er schrieb 8y-sitzd Oompsnäium VbsoloZiLum. ; ülecboäunr 8tuäii1«. ^oloAici ; Orat. funekrem in ob. Lisbeiti Voet. so zuUb ' ^7,7- in 4. gedruckt ; Oefenlionem Lorisilii TbeoloZici0 "^eÄini, äs Lanonicstibub, Vicariatibus, ib. 1658- in 4»U^rees. VerMr, catni. tom. II.
^.Estens, oder Efeus, lat. Llsng oder silsuD, eine stadt,einem schloß und secularisirten Mönchs-kloster, welche inMrstenthum Ost-Frießland, nicht weit von der Nord-see,>> einem kleinen fluß liegt, und in der grossen wasser-fluth an.»7^7. sehr grossen schaden ausgestanden. Anfangs hatte es'wir Redesdorff seine besondere Herren, von welchen Wibetus,Herr von Redesdorff und Essens, eine tochter, nahmens Fel-hatte, welche erst Onnam mit HeroneOneomio zeugte,.''L nach dessen tode Ulricum Fürsten von Ost - Frießiand heu-aryete. Weil nun ihre tochter erster ehe sich des groß-vattersUdetl zorn auf den hals geladen, schenckte derselbe Essens demsurjten Ulrico, ungeachtet er keine kinder init seiner tochter ae-?, Dieser aber belehnte doch Sibonem Dornumanum,- Onnä mann, damit, not. kroc. Imp. V. 8- 8- 2.
v Hchuf es nebst Redesdorff und Witmund bis an. ,540. bey.pbch nachkommen geblieben. Nachdem aber in dem gedach-1^ lahre Balthasar zu Essens, der letzte seines geschlechts, mitAn» ^^segangeu, fiel seine verlassenschafft auf feine schwestere^nam. »in-n-n,nvlin ^>ttnnis, Grafen IN Rietbera, und mit
«ld?p^ch selbst, an deren gemahl, Grat Erichen von H»,a; ais<-^.rneser gestorben, und flchArmegard zum andern mal mitUMne Grafen von der Lippa vermählet, so brachte sie auchan 0)^ diese Graf-und Herrschafften mit. Endlich aber ist sie«-'Lrmegardä schwester Walpurgis gemahl, Ennonem III.
zu Ost-Frießland, gekommen, bey dessen männlichentg^mmen sie auch nachgehends geblieben, unbeachtet seiner
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da^»^ '^snes söhn, Fürst Hartmann zu Lichtenstein, gar sehrnvider gestritten. 8sxon. XV. p. zyr.
opp. p.;8o. 7tr.792. segg. Oldenburg, chron. III. 14.
itin. Osrm. Es hat demnachsxj„^urst von Ost-Frießland das wapen dieser Herrschafft demein ^»einverleibet, welches in der dritten reihe zur rechtenj,» ^gerichteter schwartzer bär, mit göldenem Halsbande,lil,.denen selbe, und auf dem Helm zur lincken eine blaueleb,,., Europäis. Herold. 1. c. §. 8. Triers ein-zur wapcn-kunft, n. 40.
ßuki^ÄEbe, Essekebe, oder Esguib, lat. Dseguebm, ein>velu? ^ud-America in den provintzen Gujana und Caribana ,""6 dem see Parime entspringet, und von dar nord->n das land der Cariber fleußt, unterwegs einige andere
U»? iü sich nimmt, und sich endlich zwischen Orenoque west-^ Äemalar ostwärts in die Nord-see ergeußt.yG Effera, ein fluß in Aragonien in Spanien , entspringtUiclu Venasqne im Pyrenaischen gebürge, und ergießt sichhöcka^ weit von Balbastro in die Cinca. Er fällt von demheu A gebürge mit solchem geräusche herab, daß man ihn"hören kan.
He,, r, ist eine am meer gelegene Grafschafft in der süd-östli-siegend von Engelland, welche Suffolk und Cambridges-8en ,»^bn norden, Kenl'gegen süden, das Teutsche meer ge-hst '"Asien , Hartfordshire aber und Middlesex gegen abenddj°'^on Kent wird sie durch die Temse, von Suffolk durchth-j^ure, von Hartfordshire aber und Middlesex mehren-hlräfL'rch den fluß Lee abgesondert, ausser welchen flüssen dieseVlaWEt anch noch folgende hat, den fluß Chelmer, Coln,^ra-Aater, Crouch und andere fischreiche fiüsse mehr. Diese4v erstrecket sich in die länge von osten gegen Westen aufhsird » 'u hie breite von norden gegen süden auf; 5. weilen. Sie»r. in zwey Hundrets, wvrinnen 4';. kirchspiele und
sis, ,A"-stadte sind, deren einwohner samt denen von Middle-z^t der Römer Trinobomes genennet wurden. Beydetey I ."sitzten aber samt einem theile von Hartfordshire mach-der Heptarchie in Engelland, das Königreich derDie ,siAsch 1 woraus anjetzo die Dia-css von Londen bestehet.Leiste» V,Grafschafft jst der in Kent gleich, an dens<>r gut, aber an einigen böse und ungesund,tz an den orten, welche genennet werden rk« Üun-^ß'che sisi"^ "wdrig an der see liegen. Um dieser
"chtet i;?^"-li diese aegend am schlechtesten bewohnt, unge-rn , ^"^arsteund reichste, ist. Die besondern waa-woran diese Grafschafft einen Überfluß hat, sind Hopfen,
fafran und austern. Der Hopfen wachst auf dem feuchtengründe. Der safran gerath am besten in dem nördlichen theilevon Esser, darinnen ein einiger morgen landes bis 800.pfund feuchten safran in einem jähre bringet, welcher, nach-dem er getrocknet ist, auf 20. pfund sterlings geschahet wird,und nachdem der acker drey jähr safran getragen, wird er 18.jähr lang ohne einige düngung die schönste gerste in grosserfruchtbarkeit, und so dann wiederum safran tragen. Von au-stern findet man daselbst die besten in gantz Engelland, welchefett, saltzig, grün und sehr Wohlgeschmäcke sind. Die vornehm-sten manufacturen in dieser Grafschafft bestehen in serge und an-dern dergleichen zeugen , welche um Colchester, Copthall undPedham herum gemacht werben. So wird auch allhier mehrschieß-pulver gemacht, durch die zu solchem ende am fluffe Leezwischen Waltham und Londen aufgerichteten pulver-muhlen,als sonst in gantz Engelland. Bon dieser Grafschafft haben un-terschiedliche Häuser den Grafen-titul geführet, als z. e. dieMandeviles Bohuns Burchiers, Thomas Lord Cromwel,William Lord Parre, ehe sie noch an das Haus von Evreupkam. Arthur Capel, Baron von Hadham, wurde am 20.april an. 1661. zum Grafen von Effer und Burggrafen vonMaldon und hernach an. 1672. zum Lord-Lieutenant in Jrr-land gemacht; dessen tob war sehr unglücklich , indem er erst-lich wegen einer ihm zugemessenen conspiration unter KönigCarola II. samt Mylord Ruffel gefangen genommen, und ei-nige zeit hernach gar mit abgeschnittener kehle in dem gefäng-nis gefunden worden; da man zwar die leuthe hat wollen glau-ben machen , er habe sich selbst das leben genommen , aber je-doch den meisten den mahn nie hat nehmen mögen, daß nichtsolcher tod von anderer Hand sollte herkommen seyn ; wie vonden dahin leitenden umständen sowol in verschiedenen damalsgedruckten und aus diesem anlas aller orten ausgestreuten bü-chern , als insonderheit in den Historien des Larrev und Bur-nets das mehrere kan nachgelesen werden ; (siehe auch llapel.)Sein söhn Algernvvn, welcher dazumal noch ein klein kindwar, succedirte ihm in seiner würde. , Viltor lui tem-
pon8. O» i7I-e«e , bist. tzriZIic. sierooloZ. änZl. La«r-
cke«. cksscrigt. Lritsnn. <Lo.
Esser, (Gottfried Fitz-Peter, Graf von) siehe Fitz-Peter
Esser, (Walther ä'Evreux, Graf von) siehe Evreux.
Essex, ( Robert ä'Evreux Graf von) siehe Evreux.
* Essev, lat. Lxaguium, eine stadt in der Normandie, inder Viwcss von Seez, 4. Meilen von Coutance. Sie hat eineAdtey Benedictiner-ordens, welche an. 1064. gestiftet ist.
Eßia, siehe Ezron-geber.
* Eßich» (Joh. Georg) erster Lecior des Fürstl. Würtem-
bergischen S^mnssti zu Slnttgardt, ward an. 164;. den 22.febr. zu Vaihingen an der Entz gebohren. Allda legte er auchden ersten gründ zu den studien. Daraufkam er an. 1659. indas kloster Maulbrunn, an. i§6o. nach Bcbenhausen, und.an. 1662. in das Fürstliche 8üpenäium zu Tübingen als illu-MIM8. An diesem letztern ort ward er auch an. 1664. Magi-ster. Er legte sich hierauf mit vielem fleiß auf die zum Pre-diq-amt führende wissenschafften, predigte auch eine zeitlang indem unter das Straßburger Bißthum gehörigen, und damalsdem Hertzog von Würtemberg versetzten städtlein Oberkirch,wohin er als Vicarius geschickt worden, mit gutem lobe, unge-achtet er natürlicher weise allzu schnell in seiner aussprache war.An. 1667. wurde er Kloster - krTc-epcor zu Blanbeuern, an.168;. lÄäsMMrcka zu Stuttgard, und als darauf an. 1685.dallaes tzWäasoZium zu einem Fürstlichen 67MNSÜ0 erhöhetworden , erster steLwr desselben. Hiezn kam auch an. 1704«die ehre eines Fürstlichen Raths und Abts zu St. Georgen.Er starb den 6. oct. an. 1705. und hinterließ eine kurtze einlei-luna zm allgemeinen Historie, nebst einer zeit-rechmmg und erd-beschreibungwelche an. 1707. das erste mal, und an. 1721.wiederum mit einer fortsttzung gedruckt worden. Le,ch-pre--dlgt. ^ürtemo. I. II.
* Eßideuil, ein Französischer flecken in dem Perigord, aneinem kleinen fluß, zwischen der stadt Pengueux und Limoges,4. Französische weilen von der erstern, und 6. von der letzternabgelegen.
Eßing, ein feiner Bayerischer marckt-flecken, unterhalbder alten Herrschafft und schloß Randeck, im Bißthum Rcgen-spurg und dem Mönchischen Land-Gericht Abensperg gelegen,hat gleiche marckt-gerechtlgkeit mit Jngolstadt von dem HertzogeStephan in Bayern an. r;;?. erhalten. Daselbst wurde ay.r;6;. von Graf Ulrichen von Abensberg ein Hospital vor 12.arme, und ein Collegiat vor sechs Chor-Herren und einen ve-csnum gestiftet. Da aber nach abgang der Gräflichen Aden,sperqischen familie ihre güther an Älbertnm M- in Bayern fie-len , und die zu beyden stiftungen gehörige einkunfte bereitssehr verschmaiert worden, war der Bischoff zu Regenspurgselbst zufrieden , als der rest an. 1486. uvm Hause Bayerttnachgeholet, und besagte stiftungen aufgehoben wurden,
1,««,, lib. VII. L. 26. n.ckhur - Sauern, p. 1stammb. x. i;. ^
Esilinaen , eine Reichs-stadt IN Schwaben, an dem ffuß Nec-StuttgüiH unö z. kNtilkn dön Tubttigek!
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