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Im Winter hergegen wird es desto häufiger besticht, indem vonweit - entlegenen orten das Vieh dahin getrieben wird, der fettenweyde zu gemessen, so die flüsse Tajo und Guadiana durch ihrebewässerung in dem lande hervor bringen , wie sie denn auchdeswegen die lustige Spanische provintz gencnnet wird. ,
c 08 M 0 gr. c. 2;. , reist. k. I. x>. 10. , itiner.
Hisp. , notit. Imper. , voysge. Schauplatz
von Spanten und Portugal!, p. 641. leg. *
Estremadura, lat. Lxrremsäurs, die Haupt - provintz inPortugal!, welche gegen norden an die provintz Beira, gegenosten und süden an die provintz Alenteio, und gegen Westen andas Atlantische meer grentzet. Es liegen darin» Lisabon, Se-tubal, Alcantara, Almerin, Belem, Cascais, Leiria, San-tarein und Tvmar. Im übrigen hat das land guten verrath ansaltz, wein, öl und Honig. äescr. OIMx. äs-
lcript. Luiit. O.rverra ^ äölcr. I'ortug. i'tin. I.ustt.
!>itior.?orruZ. tl« äsns Is Ho^sums äs kortuZ. 6c s. Schau»
platz von Spanien und Portugal! , p. 801. leg.
Estremoz oder Ertremos , eine grosse und wohlbevestigtestadt in Portugali, rn der provintz Alenteio, zwischen Evöraund Elvas, in einer guten und fruchtbaren gegend oberhalb desflusses Tera gelegen. Sie hat wohlgebauete Häuser, und hatausserhalb auf dem berge ein viereckichtes citadell.
* Estrepagni , eine stadt in der Normandie, in einer an-muthlgen gegend, von welcher die Herren von Estrepagni dentitul fuhren.
Estrix, (Aegidius) war an. 1624. zu Mecheln gebohren,und begab sich an.1641.in dieSocietätIEsu.Nachgehends hat erzu Löven die Theologie gelehret, und fich durch seine streit-schrif-ten , darinnen er luisscientism sttritionis cum IscrsmLiwo pos-nitentise aus dem Lonsilio Iriäsmino zu behaupten suchet, son-derlich bekannt gemacht. Hiernächst hat er auch einige schrittenäs kille heraus gegeben,welche aber von der Inquisition zu Romverboten worden, und ist gegen ausgang des XVII. üeculi mittode abgegangen. bibi. 8. ch
Estwodus oder Eftwidus, von Ashenkon, (Johannes )ein Engelländer, lebte zu den zeiten des Königs Eduardi III. indem XIV. steculo. Er war in der rede-und licht - kunst, desglei-chen in der Philosophie und hauptsächlich in der Astrologie erfah-ren. Man hat von ihm ^vllicisle Mronomisum , welches auchunter dem nahmen 8umm-s Zullicislis bekannt ist; ferner LIu-cillsrlum klrmetsrmn; Isbulss klsnstsrum ; Lsnones cls Iltili-Iste 6L krsökics Isbulsrum; äs Lochunllkione 8scurni 6c iVlsrtizin Lsncro sn. iz?7- oclsvo chnii; item äs LochnnÄions 8stur-ni 6c fovis 6c äs 8igni8 Lonjunölionum. Joh. Picus Uirsnllu-Isnus und Trithemius gebencken seiner mit rühm. Sa/E L, äs icript. LnZI. , äs lsient. mstkem. p. 6z 4.
* Etearchus, König zu Oarus, einer stadt in Creta. Die-ser hatte eine tochter, nahmens Phronima , welche von ihrerstief-mutter verfolgt, und endlich gar als eine unzüchtige beyEtearcho angeklaget wurde, dadurch sie es so weit brachte, daßer beschloß, ihr von dem leben zu helffen. Deswegen trugEtearchus einem jüngling von Thera, nahmens Themiso, diefache auf, welcher ihm mit einem eyd angeloben muste, daß erseine tochter in die see werffen wollte. Themiso kam auch sei-nem versprechen in so weit nach, und sturtzte die Phronimamzwar in das meer; zog sie aber sogleich an einem seile, welcheser ihr um den leib gebunden, wieder heraus, und nahm mitihr die flucht nach seinem vatterlande Thera; woselbst sie Po-lymnestus, ein angesehener mann, zu sich nahm, und mit ihrden Battum , nachmaligen stifter der stadt Cyrene, zeugte.
, IV. 154.
Etelrverd, stehe Elervard.
Eteocles, Oedipi, des Thebaner - Königs söhn , welchener mit seiner leidlichen mutter Iocasta gezeuget. Er verglichfich zwar mit seinem bruder Polynice dahin, daß sie ein jährum das andere regieren wollten, allein da das eine jähr zu endewar, wollte er seinem bruder die regierung nicht abtreten. Dar-auf fieng Polynices, mit Tydei und Adrasti bcystande, ll. IVl.27 ? 6. L. L. 1228. einen krieg wider Eteoclen an, worinenn fiemit einander persönlich fochten, und einander beyderseits tödte-ten. Als sie nun nach ihrem tode zugleich auf einen scheiter-Hauffen gelegt wurden, verbrannt zu werden, soll sich die flam-me von emarwer getheilt haben, damit diejenigen, welche sichim leben durch haß von einander entfernet, auch im tode nichtsollten vereiniget seyn. , Ibsb. in pbcsn. A<-
/el». 6cc.
Eteocles, einer von den Lacedämonischen kpkoris, welcher»,-ns Könige in Macedonien Antipatro, die nach der Niederlagen-s smis, Königs von Sparta, geforderte geiffel, welches ?o.8vartan sche iünglinge seyn sollten,, nicht geben wollte , unter«m-mande, daß selbige junge bäume warm, die da wüstenLl^Lr et werden, welches aber nicht besser geschehen könn-mrem eigenen boden; an deren statt bot er ihm noche niÄ so vwl atte Männer und weiber an; da aber dieses nichtfürÄtiq wollte angenommen werden , und Anüpater scharfedräuworte von sich hören ließ,,gab ^E>fAteoc^daß, wenn er von den Lacedamomernlangen, die ihnen würden schwerer zu ertragen seyn als der wdselbst, wurden sie lieber diesen erwehlen, als ihm dasjenige,was er forderte, geben. klrua/ci-. in sxogm.
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Eteocles, des Andrei und der Evippes, einer tochter desLeuconis , söhn, welcher von einigen aber auch vor einen söhndes flusses Cephisi angegeben wird. Er war König in Boo-tten , und wie er von seinem vatter Andreo einen strich lande»benannte, also hieß er dessen theile einen von dem Cephis»Cephisiadem, und den andern von sich Eteocleam , wobey er zu-gleich der erste war, der die Grasten göttlich verehrte./«»E, y. ;4. ;?. ÄraLs, IX. p. 6;?.
XVI. 104.
* LH LO lükllss1'L8, ein sehr altes volck auf der insul §ee-ta, welches den mittägigen theil derselben besaß, und in derstadt Prasos einen berühmten tempel des Jovis hatte.
OllMss 's. 176. , V. x>. ;;8. X. p. 728.
, V.
Etfinus, der 61. König in Schottland, Eugen» VII. söhn,sirccedjrteMordaco an.7?o. Erführst dasregiment zr. jamim friede, und verordnest in seinem hohen alter 4. Statthalter'
Ethal, Ettal oder Etal, ein Bayerisches kloster und Ab-tey Benedictiner-ordens im Bißthum Freysingen. Bey stiftungdieses klosters wurde die besondere Verordnung vom Kayser Lude-wigen an. i;?2. gemacht, daß nicht allein 20. Benedictiner-Mönche, sondern auch 1Ritter nebst ihren weibern unter ge-wissen bedingungen hier wohnen sollten. Es brauchten aber dstkstrss die Vorsichtigkeit, daß die abgehenden Ritter nicht wiederersetzt wurden, wodurch selbige nach und nach aussturben, undder ort den Iambus allein verblieb, den sie auch bis hieher be-hauptet. Sie haben daselbst gute einkünfte, wozu die dahin täg-lich geschehende wallfahrten ein grosses beytragen. k.Lhur-Bayern, p. 160.
Ethelbald, war nach Kelreds tode König von Mercia, undalle provintzen disseit des flusses Humber, nebst deren Königen -stunden unter ihm. An. 7zbelagerte und eroberte er die stESomerton. An. 740. überfiel er betrüglichcr weise einen the»von Northumberland, indessen daß der König davon, nahmensEadbert, in einem kriege wider die Picken verwickelt war. . Am7? 2. lieferst er mit seiner armee dem West - Sächsischen KonMCuthred bey Burford in Orfordshire, eine blutige schlackst,innen er den kürtzern zog. An. 756. gieng bey Secandune, anjetz»Secktngton in Warwickshire,zwischen seiner und des West-Sacy-sischen Königs armee, ein neues treffen vor, worinnen er semben verlohr. Andere schreiben, daß er auf anstiften seines nacy-folgers, Beornred, des nachts durch seine eigene leib - wache er-mordet worden. Es wird von ihm gerühmt, daß er sehr frevS^big gegen die armen und gegen die Geistlichkeit gewesen. HlEgen hat er durch seine unkeuschheit, womit er weder weiber, nowauch kloster - jungfrauen, verschont, dem heiligen Bonifacw'Ertz-Bischoff von Mayntz, anlas gegeben,in einem absondernstst'schreiben mit der göttlichen strafe zu drohen,
Ak/Zra»', bist. vs sngl. doolc l '
Ethelbald, König von Engelland, folgte auf seinen vatte
Ethelwolfan. 8 ? 7 -. Jedoch hatte auch sein bruder Ethelbert ^
gewiß stück vom Königreiche zu seinem antheil, nemlich KA'Essex, Surrey und ausser, welches ihm in dem vätterlEtestamente vermachet worden. Als der vatter noch lebte,Ethelbald alle natürliche liebe aus den äugen, und nach sslne'tode siel er in eine andere fünde, indem er sich zu einer unmaM^,liebe gegen dessen Wittwe entzünden ließ, so gar, daß er sieheurathete, ohngeachtet er sich zuvor ihrer ankunft in das la>w >heftig widersetzt hatte. Das beste theil des Königreichs halst ,schon seinem vatter zuvor abgenommen, und 2. jähr mit ihmgleich regieret. Nunmehr aber regierte er nach dessen tode 1 »/,,zugleich mit seinem bruder, doch so, daß nichts von seiner gam? .regierung merckwürdiges, als die ehe mit seiner stief-mnttergleichwol war er so glücklich, daß ihn die Dänen die gantze»über zufrieden liessen. Matthäus von Westmünster bermst^daß ihn die mit seiner stief - mutter begangene blutschandegereuet, und er dahero von selbiger sich geschieden habe;
Ässer, welcher zu der damaligen zeit gelebet, schweiget von ^sem Puncte gantz stille. Huntingdon rühmet ihn sehr, """richtet, daß er zu Sherburn begraben worden.
Ethelbert, der fünfte König aus dem Sächsischen lssbU^s-folgte seinem vatter Emeric, und regierte im VI. üecuw.sen regierung ist sonderlich deswegen merckwürdig, well er ^seine Unterthanen die ersten unter den Sachsen waren , ^
zum Christlichen glauben bekehrten; da hingegen voevervder zeit an, da die natürlichen einwohner aus ihrem ge-trieben worden, gantz Britannien mit dem Heydenthumfüllet gewesen. Vor seiner bekehrung Heurathete er eine Uche Printzeßin, Berta, des Königs Chariberti in Franckrelw ^
ter, welcher, krafft des geschlossenen heuraths - contraei '^
freye Übung ihrer religion unter des Bischoffs Letarorrung, der ihr von ihren eltern mitgegeben worden, Mwar. Gleichwie sie nun selbst zu ihres gemahls dekehruna ^wenig beygetragen ^also wurde die gelegenheit zum voukg^„ftbruche durch 2. Engelländische jüngljnge, so nach Rom v ^ pg-worden, an die Hand gegeben. Denn als sie Gregorluv / > ^11Mals LrLkläisLcmus daselbst war, ansichtig worden, yvNihnen erfahren, daß sie Heyden wären, ruhete er nicht, v«»dem Papst Benedicto erlaubnis erhielt, hinzuretsen, um^^xdeden Sachsen das Evangelium zu predigen. Allem. Vleiev